Anwalt(Marketing)Tendenzen 2017. Gastbeitrag von Dr. Petra Arends-Paltzer

 I. Evergreen Content

Benutzen Sie in Ihrer Social Media Communication „Evergreen Content“-Informationen.  Das sind Themen, die kein „Verfallsdatum“ haben und deshalb fortwährend genutzt werden können. Kurz gesagt: Inhalte, die nicht veralten, haben das Zeug „Evergreen“ zu werden. Wenn man die Frage, ob ein Artikel auch noch in einem oder zwei Jahren aktuell ist, mit „Ja“ beantworten kann, dann hat man den ersten Schritt für einen immergrünen Artikel. Beispiel: Online Scheidung – So einfach geht das!

II. Social Media Plattformen

Social Media Plattformen stellen nach wie vor eine der besten Möglichkeiten für Anwälte dar, ihre Reputation auf- und auszubauen. Xing, Google My Business, Youtube, Facebook Business, Twitter, Online, Blog, Facebook Gruppen, digitales Schaufenster, Beziehungsaufbau, digitale Kommunikation, Themen besetzen = Thought Leadership, Antworten bekommen, Reichweite vergrößern, Glaubwürdigkeit steigern. Die Liste ist unendlich. Weiterlesen

Innovation in Kanzleien. Gastbeitrag von Claudia Schieblon

Claudia Schieblon

„Stillstand ist Rückschritt.“ Dies gilt auch für die Kanzleibranche – gerade in Zeiten, in denen sich so viel für Kanzleien verändert wie aktuell. Natürlich kann man abwarten, was die anderen tun und irgendwann nachziehen, doch langfristig erfolgreich sind auf Dauer diejenigen, die ihre eigene Zukunft aktiv gestalten.

Man könnte hier namhafte Denker vom Altertum bis Heute zitieren, doch besonders eingängig wird der Sinn des Vorausdenkens durch die Übertragung auf den Sport:

„Ein erfolgreicher Fußballer darf auf dem Spielfeld nicht ständig dorthin laufen, wohin der Ball gerade fliegt. Er muss ahnen, wo der Ball ankommen wird, und im richtigen Moment am richtigen Ort sein.“
Franz Beckenbauer Weiterlesen

Wozu brauchen wir eine Kanzleistrategie? Interview mit Christoph H. Vaagt

Guten Tag Herr Vaagt. Wir freuen uns, dass Sie uns für ein Interview für unseren Blog Kanzleiforum zur Verfügung stehen.

Kommen wir gleich zu unserer ersten Frage: Ihr neues Werk befasst sich mit dem Kanzleimarkt in Deutschland. Richtet sich dieses in erster Linie nur an große Wirtschaftskanzleien oder können auch kleine und mittlere Kanzleien davon profitieren?

Das Buch wurde für alle Anwälte im gesamten Markt geschrieben, sowie alle anderen, die Interesse an diesem Markt haben, sei es weil sie hier Produkte hinein verkaufen, sei es als Journalisten, etc. Alle Kanzleien, vom Einzelanwalt, über die kleine lokale Sozietät, die große Mittelstandskanzlei oder die Top-Kanzlei profitieren davon, weil sie ihre eigene unternehmerische Aktivität besser einstufen, die Ergebnisse besser vergleichen und Handlungsoptionen für die Zukunft erhalten. Denn es wurden die Daten des gesamten Kanzleimarktes wie von dem Bundesamt für Statistik zur Verfügung gestellt aufgearbeitet, nicht nur die einzelner Kanzleitypen.   Weiterlesen

Stil ist nicht diskutabel – oder doch? Gastbeitrag von Dr. Frank Lang

Stil ist nicht diskutabel – oder doch?

Stil sei nicht diskutabel, ist eine landläufige Ansicht. Entweder man habe ihn oder eben nicht. Lernen könne man das alles als Erwachsener ohnehin nicht mehr. Soweit diejenigen, welche sich aus dem lebenslangen Lernprozess schon verabschiedet haben, weil er zu mühevoll erscheint.

Was aber ist Stil nun eigentlich?

Der Kolumnist einer renommierten britischen Tageszeitung schrieb vor einigen Jahren, Stil sei die Art und Weise, wie man mit dem Unbill umgehe, welches einem täglich von seinen Mitmenschen angetragen werde. Damit können wir uns der Sache doch ein wenig nähern:  Weiterlesen

Mitarbeiterbindung und -motivation – Was ist neben dem Gehalt noch wichtig? Anmerkungen aus Sicht einer Rechtsfachwirtin

Ja, Sie haben richtig gelesen: „neben“ dem Gehalt sind viele andere Faktoren notwendig, um Mitarbeiter dauerhaft an die Kanzlei zu binden und zu motivieren. Tatsächlich ist es so, dass eine angemessene Vergütung nur bis zu einem gewissen Grad als Motivator für gute Arbeitsleistungen wirkt. Danach verpufft der Effekt einer Gehaltserhöhung und die Mitarbeiter sind über diese „Stellschraube“ nicht mehr zu erreichen. Kommen zu einer Unzufriedenheit über die Bezahlung auch noch weitere Punkte hinzu, die einen Mitarbeiter in seinem Arbeitsverhältnis stören und ihn unzufrieden machen, wächst der Abwanderungsgedanke und im schlimmsten Fall verlässt der Mitarbeiter die Kanzlei. Soweit sollte es erst gar nicht kommen!

Viele Umfragen und Studien der letzten Jahre haben ergeben, dass die größten Motivatoren ein kollegiales, wertschätzendes Arbeitsumfeld, ausfüllende Tätigkeiten und authentische Führungskräfte sind. Dies lässt sich in einer Kanzlei am besten einbringen, wenn im Team (Kanzleiführung und Mitarbeiter) gemeinsam Kommunikations- und Feedbackregeln erarbeitet werden, an die sich dann auch alle halten müssen. Weiterlesen

Infobrief für junge Juristen

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

die neue Ausgabe des Infobriefs ist da!

Erfahrene Praktiker geben neue und wichtige Tipps für junge Juristen.

Zum Inhalt:

  • Sabine Jungbauer: Was Anwälte zum beA wissen müssen: Vom Umgang mit den beA-Karten
  • Exklusiv-Umfrage zum beA
  • Carmen Schön: Wie kann man den Doktortitel (oder ähnliche Abschlüsse) neben dem Beruf erlangen?
  • Betlef Burhoff: Der Vorschuss aus der Staatskasse – Voraussetzungen?
  • Hans-Günther Gilgan: Vorteile des Factorings
  • Pia Löffler: Kanzleiblog: wieso, weshalb, warum?
  • Fabian Nowak: Abmahnungen in der anwaltlichen Praxis
  • Literaturtipps zum Download: Kurz, gut, gratis!
  • Gratis-Formular: Musterformular zur Prozesskostenhilfe

Der Infobrief ist gemacht für junge Juristen, geschrieben von erfahrenen Autoren und bietet interessante Lektüre!
Mit den besten Grüßen aus München

RA Katharina Nitsch

Tachoumfrage zum beA

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

haben Sie sich schon mit dem beA befasst und Erfahrungen sammeln können?

Hier finden Sie eine Tachoumfrage zu der Frage „Halten Sie das beA für eine gute Sache?“ Bei Interesse können Sie sich gerne beteiligen.

Es grüßt Sie im Namen des Kanzleiforum-Teams

RA Katharina Nitsch

Was muss ich bei der Umsetzung eines juristischen Blogs beachten? Anmerkungen von Silvio Fricke Teil 2

Sie bleiben also dabei: es wird ein Blog. Nun stellen sich konkrete Umsetzungsfragen. Einige davon sowie darüber hinausgehende Hinweise – insbesondere das Marketing eines Blog aus Anwaltssicht – werden hier kurz zusammengefasst. Technische Feinheiten zur Umsetzung werden dabei ausgeklammert, da diese einen eigenen Themenkomplex bilden.

Aufstellung des Blogs

Zu entscheiden ist, ob der Blog ein Teil im Rahmen des ohnehin schon existierenden Webauftritts einer Kanzlei oder eines Anwalts wird oder ob der Blog eine völlig eigenständige und alleinstehende Webseite werden soll. Das hat nicht nur Auswirkungen auf Folgefragen, wie die Gestaltung von Impressum, Datenschutz und Webseitenstruktur. Auch sollte bereits jetzt schon bedacht werden, wie die spätere Kommunikation zu den Bloginhalten und mit welchem Ziel sie erfolgen soll: Soll der Leser sich im Umfeld der Kanzleiwebseite (mit allen Vor- und Nachteilen) gleich bewegen oder nicht? Weiterlesen

Brauchen Anwälte einen eigenen Blog? Anmerkungen von Silvio Fricke Teil 1

Sie kennen die typische Antwort unter Juristen: Das kommt drauf an! Inzwischen sind bei der Blog-Plattform jurablogs.com über 1000 juristische Blogs registriert – und das sind nur die Blogs, die sich registriert haben! Irgendetwas muss also an diesem Format der inhaltlichen Informationsaufbereitung durch Juristen dran sein. Die Frage ist nur, für wen?

Was ist ein Blog?

Ein (das oder der) Blog ist per Definition „ein auf einer Website geführtes und damit meist öffentlich einsehbares Tagebuch oder Journal, in dem mindestens eine Person, der Blogger, Aufzeichnungen führt, Sachverhalte protokolliert oder Gedanken niederschreibt.“(Wikipedia) Das hört sich zunächst aus Sicht eines marketingtreibenden Anwalts oder einer Kanzlei nicht wirklich spannend an. Vielleicht wird der Mehrwert mit einer anderen Definition schon klarer:  Ein Blog gibt die Möglichkeit, die eigene Sicht (eines Anwalts) auf bestimmte Themen (die inhaltlich zur Beratungsleistung des jeweiligen Anwalts freilich passen sollten) mit – theoretisch – Millionen von Menschen (= potentiellen Mandanten) zu teilen. Weiterlesen

Kanzleimarketing – neues Magazin!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

unter http://bit.ly/Magazin_KM finden Sie ein neues Magazin zum Themenbereich Kanzleimarketing, bei dem auch viele Autoren unseres Blogs mitarbeiten.

Wir wünschen anregende Lektüre!

Es grüßt Sie im Namen des gesamten Kanzleiforum-Teams

RA Katharina Nitsch