Immobilienkauf mit künstlicher Intelligenz. Gastbeitrag von Robert Geiger und Henning Sieber

Zunehmend werden auf künstlicher Intelligenz basierende Softwarelösungen angeboten, um die bei Immobilientransaktionen zu prüfenden Datenmengen automatisch zu sortieren und auszuwerten. Dies wirft die Frage auf, welche Auswirkung derartige „Legaltech-Software“ zur Unterstützung juristischer Prüfungen auf die Vorbereitung und den Ablauf von Immobilientransaktionen und das Verhältnis der beteiligten Parteien hat.

Immobilientransaktionen bedeuten für den Käufer traditionell einen sehr großen, zeit- und kostenintensiven Prüfungsaufwand. Neben der eigenen wirtschaftlichen Bewertung der Immobilie lassen professionelle Käufer meist Wertgutachten und Due-Diligence-Berichte durch externe Berater erstellen. Zudem führen finanzierende Banken häufig eigene Bewertungen und rechtliche Prüfungen durch, für die sie mehr oder weniger stark auf die Ergebnisse der vom Käufer beauftragten Gutachten zurückgreifen. Weiterlesen

beck-online & LiquidText. Gastbeitrag von Rechtsanwalt Peter Lotz

Kennen Sie das? Nach der Recherche in beck-online landet erst einmal ein Stapel Papier auf Ihrem Schreibtisch. Dann wird getackert, gemarkert, notiert, glossiert – und abgeheftet. Irgendwann später kommt es zur unweigerlichen Frage: Wo stand das nochmal?

Hier könnte die Speicherung des Recherche-Ergebnisses als PDF mit der Möglichkeit einer späteren Volltextsuche z.B. in Adobe Acrobat helfen. Jedoch scheuen viele Kollegen das Lesen am Computer. Ergonomisch wird die Haltung als unnatürlich empfunden. Es fehlt am „Look & Feel“ des Arbeitens am Schreibtisch sowie der Möglichkeit zur spontanen handschriftlichen Annotation mit dem Stift.

Die Verwendung eines Tablets kann diesbezüglich Abhilfe schaffen. Mittlerweile gibt es Tablets verschiedener Hersteller mit Displays, die fast DIN A4-Größe besitzen. Auf dem Schreibtisch liegend vermitteln sie das Gefühl des Arbeitens mit einem „elektronischen Buch“. Mit einem Stylus lassen sich Anmerkungen in PDF-Dokumente aufnehmen und abspeichern. „Zettelkram“ ist Geschichte und Nutzer einer elektronischen Akte können die annotierten PDF-Dokumente in ihrem DMS abspeichern. Aber selbst das ist steinzeitlich, verglichen mit den Möglichkeiten der App „LiquidText. Weiterlesen

Webinar-Video zum Thema „Mehr Reisekosten abrechnen als auswärtiger Anwalt“ mit Norbert Schneider

Das Webinar „Mehr Reisekosten abrechnen als auswärtiger Anwalt“ mit Norbert Schneider, auf das wir Sie unlängst hingewiesen hatten, hat mittlerweile stattgefunden und war ein großer Erfolg. Die Rückmeldungen der Teilnehmer waren allesamt sehr positiv, u.a. sehr guter Vortrag, kompakte und verständliche Darstellung“, „sehr gut vorgetragen anhand einer nachvollziehbaren, informativen und auch anschließend für die Praxis hilfreichen Präsentation, die den Ausdruck der Reisekostentabelle noch ergänzt“ und „Das Webinar war informativ und kompakt. Sehr schön ist die Download-Datei, um die vielen Entscheidungen, die so schnell nicht alle mitgeschrieben werden konnte, ggf. immer parat zu haben. Vielen Dank!“

Falls Sie den Livetermin verpasst haben, können Sie sich über das Thema in aller Ruhe im Webinar-Video informieren. Dazu einfach hier klicken.

Marketingpraxis für Anwälte – Rezension von Johanna Busmann

Liebe Kolleginnen und Kollegen

wir wollen Ihnen  die Rezension von Johanna Busmann zum Buch „Marketingpraxis für Anwälte“ von Professor Marion Halfmann nicht vorenthalten. Im Dezember stand die Autorin Kanzleiforum für ein Interview  zur Verfügung.

Wir wünschen Ihnen anregende Lektüre!

Ihr Kanzleiforum-Team

RA Katharina Nitsch

Endlich: Betriebswirtschaft in der Kanzlei!

Wenn analytisch denkende und schreibende Frauen (vulgo: Professorinnen) chaotisch handelnde Manager (vulgo: Anwälte) beraten, kommen oft lustige Vorträge (selbst einen erlebt!), manchmal nützliche Überraschungen für beide Seiten – und immer gute Bücher dabei raus. Weiterlesen

Business-Kleidung richtig tragen – die Zweite. Gastbeitrag von Dr. Frank Lang

Zahlreiche unmittelbare (niemand hat sich scheinbar getraut, die Kommentarspalte des Artikels direkt zu bereichern) Reaktionen sind hier eingegangen zum kleinen Beitrag über Herrenmode. Überraschend viele Hinweise kamen zu angeblichen Modesünden, über die vermeintlich nicht geschrieben wurde. Es tut mir leid, liebe Freunde gepflegter Regelkultur: So gerne ich alles in meiner Macht stehende für euch tue, es ist unmöglich, ein ewiges, allseits verpflichtendes Manual aller Aspekte der „korrekten“ Bekleidung aufzulisten und jeden Aspekt abzuarbeiten. Das ist ein großes Missverständnis! Denn: „Wer auf die Welt gekommen ist, sie ernstlich und in den wichtigen Dingen zu belehren, der kann von Glück sagen, wenn er mit heiler Haut davon kommt.“ (Schopenhauer, P II 493).  Weiterlesen

Die 5 wichtigsten Regeln zum Aufbau Ihrer Onlinepräsenz – ohne ein Vermögen für Werbung auszugeben! Beitrag von Dr. Petra Arends-Paltzer

Die Tage, in denen Mandanten durch Mundpropaganda und aus dem persönlichen Netzwerk akquiriert wurden, gehören schon heute der Vergangenheit an. Während 2005 gerade einmal 7 % einen Anwalt online gesucht haben waren es in 2015 schon 42 % – Tendenz steigend. Mit diesem geänderten Nutzerverhalten kommen neue Herausforderungen auf die Anwälte zu.

Regel Nr. 1: Sie haben nur kurze Zeit, um im Netz die Aufmerksamkeit Ihrer Mandanten zu erreichen. Versetzen Sie sich in die Situation Ihrer Wunschmandanten und erarbeiten Sie davon ausgehend eine Strategie, mit der Sie potentielle Klienten auf sich und Ihre Dienstleistung aufmerksam machen wollen. Authentizität ist dabei das A und O. Die Konsumenten haben die Initiative übernommen. Will man in Social Media überzeugen, müssen die Inhalte stimmen und authentisch sein. Weiterlesen

Aus Fehlern einen Nutzen ziehen – kompetentes Beschwerdemanagement, Gastbeitrag von Ronja Tietje

Menschen machen Fehler. Diese Feststellung trifft auch auf Anwaltskanzleien zu. Aber kann man aus Fehlern auch einen Nutzen ziehen? Oder sind sie einfach nur lästig und es ist ärgerlich, dass sie passiert sind? Nein, ganz und gar nicht und ja, man kann und sollte seinen Nutzen aus den Fehlern ziehen. Aufgetretene Fehler müssen zum einen auf jeden Fall im Sinne eines zufriedenen Mandanten – zeitnah – behoben werden. Zum anderen können derartige Fehler auch dazu dienen Schwachstellen in den Prozessabläufen der Kanzlei aufzuzeigen. Dazu gehört allerdings, dass Beschwerden im Kanzleialltag eben nicht nur als lästige Angelegenheit gesehen werden, sondern als Chance die Abläufe der Kanzlei zu verbessern und damit einhergehend die Mandantenzufriedenheit zu erhöhen. Und neben der Zufriedenheit des Mandanten gibt es noch einen großen – für die Kanzlei ganz kostenlosen – Nebeneffekt, nämlich positive Mundpropaganda, also das sogenannte Empfehlungsmarketing. Eigentlich das beste Marketing, das sich jede Kanzlei nur wünschen kann. Weiterlesen