Ein Plädoyer für das Jahresgespräch: Gastbeitrag von Constanze Eich

Jahresgespräche haben auch in der Kanzleienwelt längst Einzug gehalten. Was allerdings als wertvolles Management Tool gepriesen und von HR-Abteilungen meist aufwändig installiert wurde, verkommt in den meisten Fällen zum Selbstzweck. Mühsam werden Fragebögen ausgefüllt und abgearbeitet. Es wird Feedback in alle Richtungen gegeben. Der Mitarbeiter soll schließlich wahr- und ernstgenommen werden. Gerade die feedbackhungrige Generation Y fordert von ihren Vorgesetzten immer mehr Rückmeldung ein und wird damit zu einem regelrechten ‚enfant terrible’ in der Arbeitswelt. Denn Feedback kostet Zeit. Und Zeit ist rar. Schließlich steht der Mandant ja im Mittelpunkt des Interesses. Wer um sich selbst kreist, arbeitet nicht profitabel.  Weiterlesen

Erste LEGAL ®EVOLUTION mit über 600 internationalen Teilnehmern

Frankfurt am Main, 25. Oktober 2017. Mit über 600 internationalen Teilnehmern ist gestern Abend die LEGAL ®EVOLUTION 2017 zu Ende gegangen. Rechtsabteilungen, Compliance-, M&A- und IT-Abteilungen, Anwaltskanzleien, Notariaten und Steuerberatungen trafen bei der größten jährlichen Kongressmesse für Legal Innovation in Kontinentaleuropa mit 50 Anbietern von Legal Technology und 53 Rednern vor allem aus Europa und den USA zusammen. Weiterlesen

Infobrief „Hohe Schmerzensgeldbeträge“ – neue Ausgabe erschienen

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

aktuell erschienen ist die dritte Ausgabe des Infobriefs Hohe Schmerzensgeldbeträge. Im Fokus dieser Ausgabe stellt RiBGH Wolfgang Wellner drei dramatische Autounfälle vor sowie einen Fall, bei dem eine junge Frau beide Nieren aufgrund eines Ärztefehlers verliert.

Eine interessante Lektüre wünscht mit besten Grüßen aus München

RA Katharina Nitsch

P.S.: Weitere Informationen rund um Anspruch, Bemessung und Durchsetzung von Schmerzensgeld finden Sie in diesen aktuellen Ausgaben

Slizyk
Beck'sche Schmerzensgeld-Tabelle 2018
2018, XXIV, 1168 S., C.H.BECK, ISBN 978-3-406-70558-8,
Preis 115,00 € inkl. MwSt.
Slizyk
Schmerzensgeld
2018, XXX, 300 S., C.H.BECK, ISBN 978-3-406-71621-8,
Preis 49,00 € inkl. MwSt.
Hacks / Wellner / Häcker
Schmerzensgeld - Beträge 2018
2018, 856 S., Deutscher Anwaltverlag, ISBN 978-3-8240-1487-3,
Preis 109,00 € inkl. MwSt.

Wie Anwalt und Assistenz gut zusammenarbeiten – Gastbeitrag von Susanne Kleiner

Eine professionelle Assistenz unterstützt Rechtsanwälte spürbar. Versierte „Vorzimmer“ sind längst mehr als die Visitenkarte einer Kanzlei. Sie sind quasi die Schaltzentrale im Unternehmen. Impulse für eine gute Zusammenarbeit zwischen Anwälten und dem Sekretariat.

Ein starkes Team gewinnt

Wer in der Assistenz arbeitet, ist ein Teamplayer und hat Herz und Ohren am rechten Fleck. Aufmerksame Kolleginnen und Kollegen filtern auch Informelles aus Gesprächen und Telefonaten heraus. Das ist sehr häufig für die interne Kommunikation und die Mandantenbeziehungen von Vorteil. Deshalb fördern und würdigen stärkenbewusste Chefs diese Skills. Überhaupt legen versierte Führungskräfte Wert auf ein gutes Miteinander und kommunizieren respektvoll und wertschätzend. Sie begegnen ihrem Sekretariat auf Augenhöhe. Und sie sind wirklich dankbar, jemanden an ihrer Seite zu haben, der sie spürbar entlastet. Das sprechen sie aus. Und sie zeigen das auch. Weiterlesen

Hey Lawyer, was geht? Gastbeitrag von Liane Allmann

Die Gründerszene boomt. Immer mehr Startups drängen auf den Markt und ändern auch Kommunikation und Kommunikations-Strukturen. Die Herausforderung für die Kommunikation zwischen Anwälten und Gründern besteht zunächst darin, dass Startups oft weniger erfahren sind, wenn es um Rechtsfragen geht. Startups sind mutiger und entscheidungsfreudiger und gerade wegen der Dynamik manchmal auch chaotischer. Die Kommunikation mit Startups bedarf einer besonderen Achtsamkeit der Anwälte. Eine Imitation jugendlich anmutender Sprache ist nicht notwendig.

Mandant im Mittelpunkt
Nicht die Präsentation der anwaltlichen Expertise muss in der Kommunikation in Richtung Mandant im Vordergrund stehen, sondern der Bedarf des Mandanten. Was sich so leicht liest, wird von Anwälten regelmäßig verdrängt. Wenn sie erste Begegnungen mit Gründern haben, versuchen Anwälte nicht selten sofort ihre Beratungsfelder zu platzieren, die dem Startup klarmachen sollen: So trivial ist das nicht. Aus Sicht des Anwalts ein natürlicher Reflex – perspektivisch möglichst viel Leistung zu verkaufen. Gerade für Jungunternehmer allerdings in erster Linie eines: Frustrierend.

Startups sind schnell
Startups sind schnell – müssen in vieler Hinsicht flexibel sein. Das erwarten sie auch von ihrem Anwalt. Was sie noch erwarten, ist die Möglichkeit, Entscheidungen schnell treffen zu können. Dafür benötigen sie eine besonders schnörkellose Korrespondenz, die rasch auf den Punkt kommt, die sie schnell erfassen können und die auf die Beleuchtung jeder juristischen Eventualität verzichtet. Knackige Informationen, zügig formuliert. Das nicht nur im E-Mail-Verkehr, sondern auch bei Mandantengesprächen. Für das Gegenüber sollte direkt klar werden, was möglich ist und was nicht.

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Infobrief für junge Juristen – neue Ausgabe

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

die neue Ausgabe des MkG-Infobriefs ist da: Erfahrene Praktiker geben darin neue und wichtige Tipps für junge Juristen. In dieser Ausgabe lesen Sie:

Prof. Dr. Dieter Müller: Das autonome Fahren – der Schlüssel für alle Probleme des Verkehrsrechts?
Dr. Christoph Kurzböck (L.L.M.): Das Entgeldtransparenzgesetz: Harte Konsequenz oder zahnloser Tiger?
Detlef Burhoff: Der Vorschuss auf eine Pauschgebühr – Voraussetzungen und Verfahren
Benjamin Schauß: Verjährungshemmung durch das Mahnverfahren – was ist zu beachten?
Karla Schlaepfer: Legal Tech starten mit Design Thinking
Video mit Kabarettist Dr. Dominik Herzog (RA): Über Volljuristen, Gott und Staatsanwältinnen
GratisFormular: Vergleich im Kündigungsprozess (aus Arbeitnehmersicht)

Eine interessante Lektüre wünscht mit besten Grüßen aus München

RA Katharina Nitsch

Jetzt neu bei der BeckAkademie Seminare: Gratis-e-Learning „Mandantenakquise“!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

Kennen Sie eigentlich den Bereich e-Learning der BeckAkademie Seminare? Wenn nicht, haben Sie jetzt die Gelegenheit, einen Einblick in dieses innovative Produkt zu erhalten.

Loggen Sie sich einfach unter https://elearning.beck-seminare.de/gratis mit folgenden Daten ein:

E-Mail-Adresse: elearning@beck.de
Passwort: beck

„Akquise kann man nicht lernen“ – das hört man häufig. Handelt es sich hierbei um die Wahrheit, oder stellt sich das Ganze als „hemmender Glaubenssatz“ heraus? Auf diese und viele weiteren Fragen gibt Ihnen Expertin Carmen Schön in diesem e-Learning Antworten. Sie erhalten wertvolles Praxiswissen, wie Sie eine solide Basis für Ihre Mandantenakquise schaffen und die Kundengewinnung strukturiert angehen.

Nutzen Sie dieses kostenlose e-Learning und lernen Sie die Vorteile der Online-Fortbildung kennen:

  • Bei unseren e-Learnings haben Sie keinen festen Termin. Absolvieren Sie Ihr e-Learning zu dem für Sie passenden Zeitpunkt.
  • Unterbrechen Sie das e-Learning jederzeit. Unsere webbasierte Lernplattform speichert Ihren Lernfortschritt. Machen Sie dort weiter, wo Sie aufgehört haben.
  • Selbstverständlich ist unser e-Learning nicht nur an Ihrem PC-Arbeitsplatz verfügbar, sondern auch auf Tablets und Smartphones abspielbar.

Sie sind überzeugt? Hier finden Sie das gesamte Programm der BeckAkademie Seminare e-Learning in den unterschiedlichsten Rechtsgebieten.

Mit den besten Grüßen aus München

RA Katharina Nitsch

Richterscore.de – Ein Interview mit dem Geschäftsführer Justus Perlwitz

Guten Tag Herr Perlwitz! Wir freuen uns, dass Sie uns für ein Interview für unseren Blog Kanzleiforum zur Verfügung stehen.

Kommen wir gleich zu unserer ersten Frage: Sie sind Gründer der Bewertungsplattform „Richterscore“. Könnten Sie uns schildern, wie Sie auf die Idee kamen, Richter zu bewerten?

Das stimmt nicht ganz. Ich bin nur Mit-Gründer der Bewertungsplattform und gegenwärtig auch Geschäftsführer. Mein Geschäftspartner ist Rechtsanwalt, der auch die Idee und das Konzept für Richterscore.de erarbeitet hat. Gemeinsam haben wir dann das Vorhaben im Mai 2016 verwirklicht. Dabei hat mein Kollege die Produktgestaltung vorangetrieben und ich habe diese im Wesentlichen technisch umgesetzt. Weiterlesen