Konferenznews: Legal Tech, die Zukunft der Rechtsbranche und eine drohende Regulierung?

Für den ersten Aufreger der Euroforum-Legal Tech Konferenz in Berlin sorgte die Neuigkeit, dass es in Zukunft eine Aufsichtsbehörde für die digitale Rechtsberatung geben solle. Das erklärte zumindest Berlins Justizsenator Dirk Behrendt, der ab Januar eine Arbeitsgruppe der Länderjustizminister zum Thema Legal Tech leiten wird, dem Handelsblatt (HB 28.11.2017, Seite 28). Markus Hartung, der die Key Note zu der Konferenz hielt, konnte über diese Aussichten nur den Kopf schütteln. In den folgenden zwei Tagen wurde deutlich, dass die technische Entwicklung Einzug gehalten hat in deutsche Anwaltskanzleien und die Skepsis, die noch am „Deutschen Anwaltstag 2017“ vorherrschte, sich ein wenig gelegt hat.

Hervorzuheben aus Kanzleisicht sind zwei Praxisbeispiele:

  • Ratisbot, der erste deutsche Anwaltschatbot. Ratis stellt interessierten Anwälten gerne eine technische Plattform und die Infrastruktur zur Verfügung!
  • Mandanten- und Personalakquise über youtube mit dem Beispiel der Kanzlei Wilde Beuger Solmecke, die sich nebenbei mit LegalVisio eine eigene Software zur Optimierung der Organsationsabläufe geschaffen hat.

Beide Kanzleien beweisen damit, dass nicht nur Global Player die Digitalisierung gewinnbringend für sich nutzen können.

Als Fazit kann gelten: Wer den Anschluss nicht verpassen will, muss unabhängig von der Größe jetzt konkrete (Digitalisierungs-)Strategien entwickeln. Dabei geht es nicht nur darum, bestimmte Technologien zu verwenden, sondern vielmehr den Blick für die Zukunft zu schärfen, bestehende Prozesse und Geschäftsmodelle zu hinterfragen und Veränderungen positiv zu gestalten. Nur so können Sie frühzeitig sicherstellen, dass Sie auch in fünf oder zehn Jahren noch wettbewerbsfähig sind.

Welche Maßnahmen Sie jetzt ergreifen müssen? Und was Sie unabhängig von der Beantwortung der Fragen über Veränderungen, Tools oder Prozesse wissen müssen, erfahren Sie im Buch „Legal Tech“.

EGB – das Standardwerk zum Thema Recht und Gesetz in Entenhausen

Entenhausen – Ort der wunderlichsten Prozesse, schrägsten Gesetze und verrücktesten Verhandlungen! In keiner Anwaltskanzlei der Gumpenstadt darf daher das EGB fehlen, das die wichtigsten Präzedenzfälle präsentiert und das Entenhausener Justizsystem genau unter die Lupe nimmt. Es ist das Standardwerk zum Thema Recht und Gesetz in Entenhausen!

Die Gumpenstadt ist der Schauplatz von zahlreichen spektakulären Prozessen und Justizdramen, bei denen nicht selten die uns wohlbekannten Einwohner im Mittelpunkt stehen. Daher wartet auf den Leser auch keine Ansammlung staubiger Paragraphen, sondern handfestes Anschauungsmaterial: Donald Duck auf der Anklagebank, Goofy als Strafverteidiger und Onkel Dagoberts beste Steuertricks. Die furiosesten Fälle und irrsten Urteile, zusammengestellt und kommentiert von Justizrat Jokus von Juxenburg.

Eine Leseprobe finden Sie hier. Wir wünschen beste Unterhaltung!

Ihr KANZLEIFORUM Team

 

 

P.S.: Sie sind auf der Suche nach weiteren Geschenkideen zum Fest? Weitere Empfehlungen finden Sie hier.

Das muss man tun, wenn man als Anwalt wirtschaftlich überleben will

Müssen sich Anwälte über kurz oder lang dem Kundenwunsch fügen und den Ausgang eines Rechtsstreits konkret prognostizieren? Hier lesen Sie einen spannenden Auszug aus dem Buch „Prozessrisikoanalyse“ von den Autoren Prof. Dr. Jörg Risse und Dr. Matthias Morawietz. 

Juristen rechnen nicht. Juristen können gar nicht rechnen! Das haben schon die alten Römer erkannt und in das geflügelte Wort des „Iudex non calculat“ umgesetzt.

Längst hat dieses Bonmot seinen Anwendungsbereich über die ursprünglich adressierten Richter hinaus erweitert und erstreckt sich auch auf Anwälte und Unternehmensjuristen.

Viele Juristen leben ganz gerne mit dem Klischee, wonach die Anwendung mathematischer Grundregeln nicht zu ihrem Pflichtenkreis gehörte. Sie betonen zwar leidenschaftlich das „Wissenschaftliche“ an der Rechtswissenschaft, doch heben sie im gleichen Atemzug hervor, die Juristerei sei nun mal keine Naturwissenschaft, weshalb das Ergebnis eines Rechtsstreits nicht mit mathematischer Genauigkeit prognostiziert werden könne.

Schon im Studium lernt der angehende Jurist, dass er in seinen Klausuren bis hin zum Examen fast jedes Ergebnis vertreten kann, wenn er es nur gut begründet. Ein objektiv „richtiges“ Ergebnis gebe es also nicht.

Im Berufsleben ändert sich an dieser Einstellung nichts. Der Anwalt teilt seinem Mandanten zwar seine Rechtseinschätzung in allgemeinen Worten mit, hebt aber gewöhnlich hervor, dass „man natürlich nie weiß, wie ein Richter entscheidet“.

Was Unternehmen von Ihren Anwälten erwarten

Die eigene Rechtseinschätzung wird bewusst unscharf mit Wendungen verkleidet wie „die besseren Argumente sprechen für eine Klageerhebung“. Kaum ein Anwalt käme je auf den Gedanken, dem Fall seines Mandanten eine 83 %ige Erfolgschance zu attestieren und diese präzise Einschätzung dem Mandanten auch noch zu offenbaren.

Viel zu hoch erscheint das eigene Haftungsrisiko, wenn sich das scheinbar willkürlich bezifferte Restrisiko am Ende realisiert. Dann doch lieber unscharfe Prognosen, die sich mit Allgemeinplätzen wie „Auf hoher See und vor Gericht sind wir in Gottes Hand“ oder „Vom Richter bekommen Sie ein Urteil, Gerechtigkeit gibt’s nur im Himmel“ garnieren lassen.

Was aber denken die Mandanten? Sie als Nachfrager juristischer Dienstleistung mögen die Mathematikfeindlichkeit der Juristen nicht. Die internationale Wirtschaftskanzlei Baker & McKenzie gab vor einigen Jahren eine Umfrage in Auftrag, um zu ermitteln, was große und mittelständische Wirtschaftsunternehmen als das wichtigste Qualitätsmerkmal eines Anwalts ansehen.

Das Ergebnis überrascht: Die Unternehmen erwarten von ihren Anwälten vor allem eines – einen klaren und eindeutigen Ratschlag! Dieses Qualitätskriterium rangierte deutlich vor der Erreichbarkeit des Anwalts, der juristischen Fachkunde oder der wirtschaftlich­pragmatischen Herangehensweise. Der Mandant will also genau das, was die Anwälte ihm nicht geben wollen: eine Bezifferung seiner Prozess­ und Erfolgschancen und eine darauf gestützte konkrete Handlungsempfehlung.

Was für ein Dilemma! Anwaltliches Dienstleistungsangebot und Erwartungshaltung des Kunden entsprechen sich nicht. Theoretisch gibt es drei Möglichkeiten, diese Diskrepanz aufzulösen: Der Kunde kann sich mit seinen Erwartungen der Mathematikfeindlichkeit seines Anwalts anpassen und seinen Wunsch nach klarer Bezifferung seiner Prozesschancen aufgeben.

Rechtsberatung ist zum Nachfragermarkt geworden

Oder alles bleibt, wie es ist, anwaltliches Beratungsangebot und Mandantenwunsch stehen sich weiter unversöhnlich gegenüber. Die dritte Möglichkeit besteht darin, dass der Anwalt sein Dienstleistungsangebot ändert und dem Kundenwunsch nach klaren Aussagen entspricht. Man muss kein Hellseher sein, um die weitere Entwicklung vorauszusehen: Rechtsberatung ist längst zu einem Nachfragermarkt geworden, nachdem sich die Anwaltszahl in weniger als zwei Jahrzehnten verdoppelt hat und gleichzeitig die Zahl der Rechtsstreite stagniert.

Das Bild von einem Anwalt, der hinter seinem Mahagonischreibtisch auf lukrative Mandate und zahlungswillige Mandanten wartet, ist passé. Wer als Anwalt heute wirtschaftlich überleben will, hat gar keine andere Möglichkeit, als sein Beratungsangebot den Wünschen seiner Kunden anzupassen.

Insofern ist auch klar, dass der Anwalt sich über kurz oder lang dem Kundenwunsch fügen wird, den Ausgang eines Rechtsstreits konkret zu prognostizieren und darauf seine Handlungsempfehlung aufzubauen. Nur wie soll die vom Mandanten geforderte „konkrete Prozessprognose“ und der darauf gestützte Ratschlag in der Praxis zustande kommen?

Dem Mandanten ist nicht wirklich damit geholfen, wenn sein Anwalt widerstrebend „aus dem Bauch heraus“ eine Prozentzahl nennt, die das Prozessrisiko beziffern soll. Eine gefühlsmäßige Einschätzung taugt nicht als Entscheidungsgrundlage für den Mandanten. Und auch der Anwalt wäre schlecht beraten, wenn er auf Kundendruck hin einfach Zahlen in den Raum stellt und sich so bei einer Fehleinschätzung Haftungsrisiken aussetzt.

Welches Ziel verfolgt die Prozessrisikoanalyse?

Beiden, Mandant und Anwalt, ist in einer solchen Situation nur gedient, wenn sie die Prozesschancen und die Prozessrisiken in einem geordneten Verfahren erfassen, strukturieren und schließlich bewerten können.

Genau dieses Ziel verfolgt die Prozessrisikoanalyse, die seit einigen Jahren – wie viele Neuerungen aus den USA kommend – auch nach Deutschland vordringt.

Unser Buch stellt die Prozessrisikoanalyse als juristische Technik vor. Das Buch zeigt praktisch auf, wie Rechtsanwälte und Unternehmensjuristen diese Methode zur Bezifferung von Prozessrisiken einsetzen können. Der Leser erfährt im ersten Teil Schritt für Schritt, wie aus einem juristischen Sachverhalt ein Entscheidungsbaum entsteht, der dann den Ausgangspunkt für die Berechnung der Prozesschancen und eine abschließende Handlungsempfehlung bildet.

Anhand zahlreicher Praxisbeispiele wird im zweiten Teil der breite Anwendungsbereich dieser Technik verdeutlicht. Wer als Anwalt oder Unternehmensjurist diese Arbeitstechnik anwenden will, bekommt Hinweise auf die Vorteile, aber auch auf die Gefahren, die mit der Prozessrisikoanalyse einhergehen können. Schließlich eine Prognose: Wenn Sie dieses Buch durchgearbeitet haben – und ein wenig Arbeit ist mit der Lektüre tatsächlich verbunden –, dann werden Sie die Prozessrisikoanalyse lieben! Mit 83 %iger Sicherheit …

Dieser Beitrag ist ein Auszug aus dem Buch Prozessrisikoanalyse“ (ISBN 978-3-406-71480-1).

Erfolgreich argumentieren: Kleine Rhetorikschule für Juristen in Neuauflage erschienen

Bereits in den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts ermittelte der amerikanische Psychologe Albert Mehrabian, dass die Wirkung einer mündlich vorgetragenen Botschaft lediglich zu 7 % von ihrem Inhalt abhängt, zu 55 % jedoch von der Körpersprache und zu 38 % von der Stimme des Vortragenden. Auch wenn diese Zahlen sehr hoch gegriffen scheinen: „Daran, dass die unmittelbar-persönliche Wirkung des Redners größte Beachtung verlangt, kommen auch die Juristen nicht vorbei“, so Professor Walter in der Neuauflage seines Buches Kleine Rheotrikschule für Juristen. Reden und Argumentieren sind Grundfertigkeiten des Juristen, zugleich auch Ausweis der Kompetenz und Basis des Erfolgs.

In seinem Buch vermittelt Professor Walter auf unterhaltsame Weise, wie man mit wenigen und einfachen Mitteln klare, wirkungsvolle und gute Reden, Plädoyers, Aktenvorträge und Ansprachen hält. Von den klassischen Regeln bis zu den weniger feinen Tricks wird gezeigt, wie große Redner agieren, was eine gute Rede ausmacht, wie man sie aufbaut und welcher Mittel man sich heute bedient. Mit Beispielen aus Geschichte, Literatur und der Welt des Rechts von der Antike bis heute wird ein reichhaltiges Panorama geboten.

Damit auch Sie mit Freude erfolgreich und sicher Auftreten, finden Sie hier eine Leseprobe zum Thema Lampenfieber und Gegenmittel.

Wir wünschen anregende Lektüre!

Ihr KANZLEIFORUM Team

 

 

P.S.: Weitere Geschenkempfehlungen zum Fest haben wir für Sie hier zusammengestellt.

Hätte Jeanne d’Arc gerettet werden können? Überlegungen zu Verteidigungsstrategien

Viele Mythen ranken sich um Jeanne d’Arc, eine der bedeutendsten Frauen des Mittelalters, die noch heute in Frankreich als Nationalheldin verehrt wird. Ihr kurzes und ereignisreiches Leben endete am 30. Mai 1431 in Rouen auf dem Scheiterhaufen. Im Prozess wurde sie der Ketzerei beschuldigt und schließlich nach einem zermürbenden Verhör schuldig gesprochen und zum Tode verurteilt. 

Das Buch Die Akte Jeanne d’Arc von Annette Rieck und Michael Streck ist eine Analyse dieses Prozesses aus anwaltlicher Sicht. Die Autoren untersuchen das historische Verfahren vor allem auch vor der Fragestellung, wie man die Angeklagte hätte verteidigen können. Konnte man sie überhaupt verteidigen? Hätte man eine Chance gehabt? Vermutlich ja. Aber wollte sie eine Verteidigung? Vermutlich nein: Jeanne d’Arc war voller Zuversicht, „ihre“ Heiligen würden sie retten. Das Buch weist zudem verblüffend aktuelle Bezüge auf: Es bedarf keiner Gedankenakrobatik, um vom Sieg über die Engländer in Orléans bis zum Brexit eine Linie zu ziehen.

Eine Leseprobe finden Sie hier. Wir wünschen anregende Lektüre!

Ihr KANZLEIFORUM Team

 

P.S.: Für Sie zusammengestellt haben wir noch weitere Geschenkideen zum Fest. Diese finden Sie hier.

Wie Legal Tech Anwälten unter die Arme greift: Informationen rund um das Thema im Fachportal legal-tech.de

Mit dem Stichwort „Digitalisierung“ oder „Legal Tech“ verbinden viele Juristen nach wie vor den Verlust ihrer Arbeitsplätze durch neue Technologien. Diese Vorstellung ist nicht nur pessimistisch, sondern auch zu kurz gegriffen.

Denn der Legal Tech-Markt bietet Kanzleien auch zahlreiche Hilfestellungen, mit denen Anwälte Arbeitsprozesse optimieren und die Qualität ihrer Rechtsberatung verbessern können – kurz, durch zufriedene Mandanten langfristig erfolgreicher zu werden.

Das Fachportal legal-tech.de gibt in seinem Beitrag „Legal Tech für Kanzleien: Diese Anbieter helfen auf dem Weg zur Digitalisierung“ einen Überblick über die unterschiedlichen Möglichkeiten, neue Technologien sinnvoll in der Kanzlei einzusetzen. Leser finden hier eine Auswahl von Kanzleisoftware, Online-Rechtsmarktplätzen bis hin zu Technologien zur Dokumentenerstellung, aber auch Vermittlungsplattformen für Terminsvertretungen. Wie die Legal Tech-Technologie Arbeitsprozesse konkret verbessern kann, verrät Syndikusrechtsanwalt Dierk Schindler (RA) im Interview. Er schildert, wie Legal Tech in seinem Unternehmen eingesetzt wird.

Weitere Informationen zu Legal Tech

Traumjob Rechtsanwalt: So läuft die Bewerbung erfolgreich

Der Arbeitsmarkt für Rechtsanwälte ist eng: Waren 1950 gerade einmal 12.844 Anwälte zugelassen, ist die Zahl bis 2016 auf annähernd 164.000 gestiegen. Tendenz weiter steigend. Somit stellt sich insbesondere für junge Kolleginnen und Kollegen die Frage, wie sie den richtigen Job in der passenden Kanzlei bekommen können. Praxistaugliche Antworten darauf gibt das Buch „Die erfolgreiche Bewerbung als Rechtsanwalt“, so das Versprechen der Autorin Jana Mähl-Hupka. Im Interview gibt sie Tipps, wie sich der Traumjob auch ohne Traumnoten ergattern lässt.

Frau Mähl-Hupka, wann ist aus Ihrer Sicht der beste Zeitpunkt, sich zu bewerben? Bereits im Referendariat oder ist es sinnvoller zu warten, bis man seine Examensnote kennt?

Erfahrungsgemäß sind Bewerbungen im Referendariat immer sehr sinnvoll; gute Stationsreferendare haben oft schon am Ende des Referendariats eine Stellenzusage. Denn welcher Arbeitgeber lässt einen guten, erprobten und kanzleierfahrenen Referendar ziehen, um dann aufwendig ein kostenintensives Bewerbungsverfahren durchführen zu lassen und anschließend ggf. feststellen zu müssen, dass der Bewerber doch nicht in die Kanzlei passt?

Welches Vorgehen empfehlen Sie bei der Stellensuche? Lohnt es sich auch eigene Stellenanzeigen zu schalten? Wenn ja, welche Informationen sollten diese unbedingt enthalten?

Ich lege allen Suchenden dringend ans Herz passende Stellenangebote regelmäßig zu lesen, was dank Online-Stellenbörsen, wie z.B. dem beck-stellenmarkt oder dem Anwaltsblatt-Stellenmarkt, mittlerweile ja einfacher denn je ist.

Das Schalten von eigenen Stellenanzeigen ist dagegen oftmals kostenintensiv, jedoch nicht unbedingt erfolgsversprechender als andere Bewerbungsmaßnahmen und deshalb auch rückläufig. Kostengünstig und damit einen Versuch wert, sind aber gut gemachte Aushänge am „Schwarzen Brett“ im Gericht.

Das „sich finden lassen“ funktioniert heutzutage verstärkt eher über digitale und analoge Netzwerke. So ist das Sichten von Profilen potentieller Mitarbeiter schon lange nicht mehr nur professionellen Headhuntern vorbehalten, sondern wird immer mehr auch zur Aufgabe kanzleiinterner Personalabteilungen oder direkt „Chefsache“. Deshalb ist es meiner Ansicht nach wichtiger das XING- und ggf. LinkedIn-Profil zu pflegen und aussagekräftig zu gestalten. Dabei sollte darauf geachtet werden, Interessenschwerpunkte überzeugend zu vermitteln.

Raten Sie zu Initiativbewerbungen? Kann eine erste Kontaktaufnahme auch per E-Mail oder durch einen einfachen Telefonanruf erfolgen?

Absolut. Eine Initiativbewerbung hat gute Erfolgschancen, denn sie wird in jedem Fall individuell betrachtet und geprüft. Mitunter ist man der erste und einzige Bewerber auf eine freie oder frei werdende Stelle. Aber auch hier gilt: Massenhafte Blindbewerbungen funktionieren nicht. Vor der Kontaktaufnahme müssen grundlegende Informationen über den anvisierten Arbeitgeber eingeholt und eine überzeugende Antwort auf die sichere Frage: „Warum bewerben Sie sich gerade hier?“ formuliert werden.

Die Form der Kontaktaufnahme ist vom Adressaten abhängig. Während kleinere Kanzleien Telefonanrufen grundsätzlich aufgeschlossen gegenüberstehen und ältere Kollegen Bewerbungen lieber in Papierform erhalten, erfolgt die Kontaktaufnahme bei Großkanzleien meistens nur über Online-Formulare auf deren Websites. Wichtig ist auch hier, den richtigen Ansprechpartner herauszufinden. Denn eine Bewerbung, die an alle und keinen gerichtet ist, landet auch schnell einmal im Papierkorb oder Reißwolf. Hilfreich kann eine freundliche telefonische Anfrage in der anvisierten Kanzlei sein. Zum einen können Sie herausfinden, ob es sich überhaupt lohnt, eine Bewerbung zu schreiben. Zum anderen eignet sich ein derartiges Telefongespräch perfekt als Bezug für die anschließende Bewerbung.

Wie wichtig ist Networking Ihrer Erfahrung nach? Wie schätzen Sie Personalmessen ein?

Networking ist das A und O. Die meisten Stellen werden oft gar nicht öffentlich ausgeschrieben, sondern direkt über persönliche Kontakte vergeben. Beispielsweise gibt es immer mehr sogenannte „Mitarbeiter werben Mitarbeiter“-Programme, bei denen Angestellte gegen eine Prämie neue Kollegen anwerben können.

Die Teilnahme an Personal- oder Karrieremessen kann ich aus eigener Erfahrung heraus nur wärmstens empfehlen. So habe ich mich bspw. erfolgreich bei meinem jetzigen Arbeitgeber MAZARS (damals noch Röver Brönner) auf der DAV-Stellenbörse des Deutschen Anwaltvereins beworben. Und auch andere Kollegen unserer Kanzlei wurden auf solchen Karrieremessen entdeckt.

Der Wert dieser Messen hängt dabei maßgeblich vom Bewerber selbst ab. Wichtig ist auch hier die gründliche und individuelle Vorbereitung – und zwar nicht nur in Bezug auf die Arbeitgeber (was selbstverständlich sein sollte) sondern auch auf die Messe selbst!

Ein Beispiel: Bei den meisten Messen gibt es die Möglichkeit sich vorab um Einzelgespräche mit Kanzleivertretern zu bewerben. Wenn man sich einen Tag vor der Messe zum ersten Mal auf die Veranstaltungswebsite verirrt, sind selbstverständlich alle diese begehrten Termine bereits vergeben. Es ist also Pflicht schon Wochen vor dem Messetermin erste Informationen zu sammeln. Darüber hinaus werden auf Karrieremessen oftmals kostenlos Bewerbungsunterlagenchecks oder sogar Bewerbungscoachings angeboten.

Wenn der erste Kontakt hergestellt ist, wie sollten die Bewerbungsunterlagen gestaltet sein? Und was ist unter dem „Muss-ich-kennenlernen-Faktor“ zu verstehen?

Wichtig ist, dass die Bewerbungsunterlagen individuell in Bezug auf den anvisierten Arbeitgeber mit einer „Spur“ von persönlichen und privaten Informationen erstellt sind. Massenbewerbungen mit einem Einheitsschreiben haben schlicht und einfach keinen Erfolg. Es gilt also gute Vorarbeit zu leisten und zu recherchieren was für den potenziellen Arbeitgeber von Interesse sein könnte. Neben der fachlichen Expertise kann dies beispielsweise auch ein bestimmtes Hobby sein, wie z.B. das Schachspiel, wenn der Sozius selbstbegeisterter Schachspieler ist, oder die Teilnahme an Triathlons, wenn die Kanzlei sich an Unternehmenswettkämpfen beteiligt. Interesse wecken kann natürlich auch ein professionelles Foto mit einem sympathischen, motiviert und offen wirkenden Bewerber.

Rechtsanwälte sind ja als eher dröge Gesprächspartner verschrien. Wie bricht man bei Vorstellungsgesprächen das Eis und überzeugt von den eigenen Qualifikationen?

(Lacht) Ich selbst empfinde die meisten meiner Kollegen nicht als dröge Gesprächspartner. Ganz im Gegenteil. Es ist erstaunlich, wie unerwartet offen und unterhaltsam oft Erlebnisse und Erfahrungen mitgeteilt werden.

Bewerber sollten selbstbewusst auftreten und versuchen, möglichst entspannt und natürlich zu bleiben. Neben den fachlichen Erfahrungen und Vorzügen empfiehlt es sich – dosiert – auch Persönliches preiszugeben. Das lockert die Atmosphäre auf und bringt einander etwas näher. Schließlich ist auch im späteren täglichen Miteinander nicht nur das Fachwissen wichtig, sondern auch der sympathische und kollegiale Umgang.

Sollte man bei dem ersten Vorstellungsgespräch bereits das Thema Gehalt ansprechen?

Wenn Bewerbern das Gehalt wichtig ist (und davon gehe ich aus) sollten sie das Gehalt ansprechen – aber erst zum Schluss, falls der Arbeitgeber es nicht bereits selbst getan hat. Es gibt Arbeitgeber die sich in diesem Punkt nur öffnen, wenn sie vom Bewerber angesprochen werden. Das kann dann zu einer großen Enttäuschung führen, wenn nach einem guten Gespräch und der Aussicht auf die Stelle das lang ersehnte Vertragsangebot kommt und das dort aufgezeigte Gehalt nicht im Mindesten den eigenen Vorstellungen entspricht.

Wie können sich Bewerber informieren, welches Gehalt angemessen ist?

Es gibt verschiedene Wege sich zu informieren, welches Gehalt üblicherweise gezahlt wird, so z.B. über den Bekanntenkreis, die örtliche Kammer oder auch die Rechtsprechung. Ob das so eruierte Gehalt für die in Aussicht gestellte Stelle dann aber auch für einen selbst als angemessen erscheint, muss natürlich jeder selbst entscheiden.

Mal ganz ehrlich: Mit welcher Punktzahl im Examen sind die Aussichten wirklich düster?

Da passt mal wieder die typische Juristenantwort: Es kommt drauf an. Bei Topkanzleien sind befriedigende Examina grds. nicht ausreichend und in einigen größeren Kanzleien gilt, dass in beiden Examen zusammen mindestens 16 Punkte erreicht werden müssen. Andererseits gibt es sicherlich auch etliche Kanzleien, in denen sich selbst ein „Vier-Punkte-Kandidat“ mit einem souveränen und sympathischen Auftreten – und ggf. einer guten Begründung für die unterdurchschnittliche Examensnote – erfolgreich bewerben kann.

Letztlich haben Noten immer nur eine begrenzte Aussagekraft. Gute Noten weisen natürlich auf ein gewisses juristisches Verständnis und die Fähigkeit mit Gesetzen umzugehen hin. Ob der Junganwalt aber nicht nur abstrakte Probleme wissenschaftlich aufarbeiten, sondern auch praxisbezogen und wirtschaftlich lösen kann, die Fähigkeit besitzt auf Leute zuzugehen und für diese zu kämpfen, belegen diese Noten nicht. Dabei sind gerade das Engagement, der Praxisbezug und der Umgang mit Mandanten und Kollegen in der anwaltlichen Tätigkeit außerordentlich wichtig.

Noch ein Tipp zum Schluss: Welche drei Fehler sollte man in der Probezeit unbedingt vermeiden?

Nun – mir fallen vier Fehler ein, die es m.E. zu vermeiden gilt:

  1. Zu „nassforsch“ sein – insbesondere wenn man noch Anfänger ist und erfahrungsgemäß noch viel zu lernen hat.
  2. Unhöflich und unkollegial sein – dies gilt auch in Bezug auf Verwaltungskräfte.
  3. Vor sich „hinwursteln“ – besser ist es nachzufragen, wenn etwas nicht verstanden wurde, anstatt etwas Unbrauchbares zu fertigen.
  4. Kein Engagement zu zeigen und nur „Dienst nach Vorschrift“ zu machen.

Frau Mähl-Hupka, wir danken Ihnen für das Gespräch.

 

Jana Mähl-Hupka ist Rechtsanwältin in der Mazars Rechtsanwaltsgesellschaft mbH (vormals: Roever Broenner Susat Mazars), (kooptiertes) Vorstandsmitglied des Berliner Anwaltsvereins sowie Lehrbeauftragte an der Universität Potsdam.

 

 

 

 

 

 

Trimborn von Landenberg / Mähl-Hupka
Die erfolgreiche Bewerbung als Rechtsanwalt
2017, 192 S., Deutscher Anwaltverlag, ISBN 978-3-8240-1493-4,
Preis 39,00 € inkl. MwSt.

 

Legal Tech ersetzt nur, wofür man ohnehin keinen Anwalt braucht(e)

Im Buch „Legal Tech“ beschäftigt sich Markus Hartung unter anderem mit Thesen zur Zukunft der Anwaltschaft. Eine seiner fünf Thesen lautet: „Legal Technology ersetzt nur, wofür man ohnehin keinen Anwalt braucht(e)“. 

Diese These ist nicht so leicht verdaulich und weckt Widerspruch. Ist sie nicht schon dadurch widerlegt, dass es heute schon Software gibt, die das erledigt, wofür man früher (oder auch heute noch) Anwälte einsetzt?

Dass man aber spontan hadert, liegt in einer verqueren, geradezu raumgreifenden Definition der anwaltlichen Arbeit. Anwaltliche Arbeit ist das, was Anwälte tun, und Anwälte unterscheiden sich von Nicht-Anwälten durch Examina und Zulassung zur Anwaltschaft.

Aber diese rein regulatorische und statusbezogene Betrachtung hilft uns nicht weiter. Denn nicht alles, was Anwälte tun, ist auch genuine anwaltliche Arbeit.

Das gilt auch dann, wenn Anwälten ein umfangreiches Mandat erteilt wird, das aus vielen Einzelprojekten- und Maßnahmen besteht. Die Neubewertung dessen, was anwaltliche Dienstleistung ist, geht auf die Theorie der Commoditization (Richard Susskind) zurück.

Das danach zu erfolgende „Unbundling“ oder „Decomposing“ von Mandaten eröffnet den Blick darauf, dass nicht alle einzelnen Tätigkeiten eines Gerichtsprozesses oder einer Unternehmenstransaktion oder der kautelarjuristischen Tätigkeit von (teuren) Anwälten erledigt werden müssen.

Warum sind Law Firms überhaupt erfolgreich geworden?

Wenn Mandanten über die Höhe anwaltlicher Kosten klagen, dann bezieht sich das in den seltensten Fällen auf die Kosten für die Arbeit, für die wirklich Anwälte erforderlich sind, vielmehr geht es um die Erledigung standardisierter Tätigkeiten durch teure Anwälte auf Zeithonorarbasis.

Provozierend könnte man sagen, dass viele Law Firms überhaupt nur durch nichtanwaltliche Arbeit, ausgeführt und abgerechnet durch Anwälte, wirtschaftlich so erfolgreich geworden sind.

Hinzu kommt die Überlegung, dass die Softwarelösungen, welche die Arbeit junger Anwälte ersetzen und/oder ergänzen, hauptsächlich im Bereich der Sachverhaltsermittlung, besonders bei der Durchsicht großer Dokumentenmengen nach bestimmten Informationen, eingesetzt werden.

Die Lösung von Rechtsfragen ist damit noch nicht verbunden. Solange es also um Lösungen wie Leverton oder Kira geht, käme man noch nicht einmal in den Bereich des RDG. Anders ist es bei Software wie Smartlaw: diese Software generiert individualisierte Dokumente für individuelle juristische Probleme, viel „passender“, als das durch ein Formularhandbuch möglich wäre.

Aus einem regulatorischen Blickwinkel könnte man das doch als anwaltliche Arbeit betrachten. Aber ist das die richtige Sicht? Muss man Anwalt sein, um immer wiederkehrende Vertragsmuster mit Variablen zu erstellen?

Die Fragwürdigkeit dieser Betrachtung folgt schon daraus, dass in vielen europäischen Ländern das Beratungsmonopol längst nicht so umfangreich ist wie in Deutschland. Außergerichtlich gibt es nur selten ein so umfassendes Monopol wie in Deutschland.

Legal Tech: Neubetrachtung der anwaltlichen Arbeit

In England, Frankreich, den skandinavischen Ländern oder der Schweiz etwa würde man die Diskussion, die wir führen, gar nicht verstehen.

Wir halten es daher nur für eine Frage der Zeit, dass sich das hierzulande ändert. Unserer Meinung nach darf man den Begriff der anwaltlichen Arbeit nicht nur regulatorisch und statusbezogen betrachten, sondern muss fragen, welche Tätigkeiten notwendigerweise durch einen Anwalt durchgeführt werden müssen, und dabei auch den Nutzen für Mandanten mit einbeziehen.

Erst dann erschließt sich auch wieder der Wert der anwaltlichen Tätigkeit, in Abgrenzung zu standardisierbaren, schematischen und automatisierbaren Tätigkeiten.

Dass Anwälten durch Technik etwas „weggenommen“ wird, ist eine irreführende Bezeichnung, denn es gehörte ihnen nicht.

Die weiteren Thesen und viele Hintergründe zur Zukunft der Anwaltschaft können Sie im Buch „Legal Tech“ lesen.

So punktet Ihre Kanzlei mit starken Medienstatements

Wer professionell mit der Presse umgeht und klare Botschaften platziert, positioniert sich als Experte für sein Rechtsgebiet und zahlt überdies in die Kanzleimarke ein. Ziehen juristische Auseinandersetzungen Kreise, helfen medienaffine Juristen dabei, die Reputation ihrer Mandanten zu schützen. Susanne Kleiner gibt Tipps und Tricks für die Praxis.

Weniger ist mehr

Versierte Anwälte bringen ihre Botschaft in ein bis drei Sätzen auf den Punkt. So vermeiden sie, dass Sequenzen aus der Originalaussage geschnitten werden. Sie sprechen klar, einfach und verständlich. Ein Gedanke, ein Satz. Juristendeutsch, Fremdwörter und Fachausdrücke gehen gar nicht. Mit Metaphern und Zahlen oder Fakten veranschaulichen sie Abstraktes.

Im Brustton der Überzeugung

Überzeugende Sprecher führen am Satzende ihre Stimme nach unten und schließen mit einer bewussten Pause ab. Sie aktivieren ihre Bruststimme und setzen ihre Körperspräche selbstsicher ein.

Starke Botschaften fallen nicht vom Himmel

Kluge Sprecher bereiten sich vor und sie denken in Schlagzeilen. Was soll in der Öffentlichkeit ankommen? Wie kann ich mein Anliegen verdichten und geschickt zuspitzen? Für welche Werte stehe ich? Und sie überzeugen, weil sie Komplexität reduzieren. Gute Statements sind positiv und nachhaltig.

Klar in der Sache

Profis verzichten auf Ausflüchte wie Jein-Antworten oder Intros wie „Lassen Sie mich zuerst einmal erläutern …“. Denn damit outen sie sich entweder als unprofessionell oder unsicher. Ironie, Sarkasmus, fragwürdige Scherze und Sticheleien über Wettbewerber sind No-Gos. Gegenfragen können eine Strategie sein, um Zeit zu gewinnen. Doch Vorsicht: Konter gehen leicht nach hinten los, wenn sie aus Verzweiflung erfolgen.

„Kein Kommentar“ ist keine Lösung

Wer ausweicht, hat offenbar Dreck am Stecken. Erfahrene Kommunikatoren beziehen frühzeitig Position. Sie verteidigen sich nicht, provozieren nicht, sprechen keine Schuldzuweisungen aus. Und sie verwickeln sich nicht in Widersprüche. Sie greifen Verdachtsmomente auf, gehen jedoch nicht ausdrücklich darauf ein. Vokabular wie Staatsanwaltschaft, Klage, Ermittlungsverfahren, Vorwurf oder Gerichtsprozess ist tabu. So umgehen souveräne Sprecher mediale Minenfelder.

Pressevertreter verstehen und unterstützen

In den seltensten Fällen überraschen Presseanfragen. Entweder lancieren Kanzleien ihre PR-Arbeit aktiv und lenken gezielt Aufmerksamkeit auf sich. Oder sie betreuen Mandate, deren medialer Zündstoff absehbar ist; etwa bei „heißen“ Gerichtsverfahren. Sollten telefonische Anfragen doch einmal aus dem Nichts hereinflattern, ist es vollkommen in Ordnung zurückzurufen; am besten innerhalb einer Stunde. Wichtig dabei ist: Redakteure arbeiten unter Zeitdruck. Wer gehaltvoll und schnell liefert und respektvoll mit Journalisten kommuniziert, etabliert sich als beliebter Experte auch für zukünftige Themen.

Susanne Kleiner ist freie PR-Beraterin, Texterin, Journalistin und Mediatorin in München und kooperiert mit Rechtsanwälten als Expertin für Litigation-PR. Außerdem berät sie in allen Fragen rund um die Kanzlei-PR und Markenstrategie und entwickelt Image- und Werbetexte für Online- und Printmedien. Als Trainerin (dvct) und Coach (dvct) vermittelt sie mediale und persönliche Kommunikationskompetenz für Rechtsanwälte.

www.susanne-kleiner.de

 

Verträge rechtssicher gestalten: Leseprobe zur FormularBibliothek

Verträge zu gestalten oder bestehende anzupassen, erfordert ein hohes Maß an Voraussicht, sollen doch oftmals unterschiedliche Interessen Berücksichtigung finden.

Die FormularBibliothek | Vertragsgestaltung bietet – erstmals in einem Band – topaktuelle Muster in Kombination mit ausführlichen und besonders hochwertigen Erläuterungen für die Praxis der Vertragsgestaltung. Erfahrene Autorinnen und Autoren aus Anwaltschaft, Notariat und Justiz haben die Themen zusammengestellt, die in den wichtigsten anwaltlichen Tätigkeitsgebieten im Arbeitsalltag die entscheidende Rolle spielen. Die Bibliothek besticht durch folgende Vorteile:

  • mehr als 1.100 detaillierte Vertragsmuster aus den Kerngebieten anwaltlicher Tätigkeit – von Arbeitsrecht bis Wohnungseigentumsrecht
  • praxisnahe Einführungen helfen, juristische Probleme zu lokalisieren und sinnvolle vertragliche Formulierung zu finden
  • Checklisten verhindern das Übersehen wichtiger zu regelnder Fragen
  • Ein klarer Aufbau bietet optimalen Zugang zu den Mustern ohne langes Suchen
  • Internetanbindung mit vollständiger elektronischer Version einschließlich aller Muster und zitierter Rechtsprechung hilft bei der Vertiefung von Einzelfragen
  • Auf dem neuesten Stand – Reform des Bauvertragsrechts bereits berücksichtigt!

Überzeugen Sie sich selbst vom praktischen Nutzen anhand einer Leseprobe.

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Dombek / Kroiß (Hrsg.)
FormularBibliothek Vertragsgestaltung
2018, 3407 S., Nomos, ISBN 978-3-8487-4061-1,
Preis 198,00 € inkl. MwSt.