Hätte Jeanne d’Arc gerettet werden können? Überlegungen zu Verteidigungsstrategien

Viele Mythen ranken sich um Jeanne d’Arc, eine der bedeutendsten Frauen des Mittelalters, die noch heute in Frankreich als Nationalheldin verehrt wird. Ihr kurzes und ereignisreiches Leben endete am 30. Mai 1431 in Rouen auf dem Scheiterhaufen. Im Prozess wurde sie der Ketzerei beschuldigt und schließlich nach einem zermürbenden Verhör schuldig gesprochen und zum Tode verurteilt. 

Das Buch Die Akte Jeanne d’Arc von Annette Rieck und Michael Streck ist eine Analyse dieses Prozesses aus anwaltlicher Sicht. Die Autoren untersuchen das historische Verfahren vor allem auch vor der Fragestellung, wie man die Angeklagte hätte verteidigen können. Konnte man sie überhaupt verteidigen? Hätte man eine Chance gehabt? Vermutlich ja. Aber wollte sie eine Verteidigung? Vermutlich nein: Jeanne d’Arc war voller Zuversicht, „ihre“ Heiligen würden sie retten. Das Buch weist zudem verblüffend aktuelle Bezüge auf: Es bedarf keiner Gedankenakrobatik, um vom Sieg über die Engländer in Orléans bis zum Brexit eine Linie zu ziehen.

Eine Leseprobe finden Sie hier. Wir wünschen anregende Lektüre!

Ihr KANZLEIFORUM Team

 

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