Automatisieren+Digitalisieren: Wege zur digitalen Kanzleipräsenz!

24/7 Kommunikation, also ständige Bereitschaft – das erwarten Ihre zukünftigen Mandanten und darauf müssen Sie Ihre Kanzlei einstellen. Es ist einfacher, als Sie denken. Hier bekommen Sie wertvolle Tipps, wie Sie erfolgreich Ihre digitale Präsenz aufbauen.

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

heute möchten wir Sie auf dieses interessante Video von Dr. Petra Arends-Paltzer, die Gründerin der Swiss Legal Tech Hackathon + Konferenz, aufmerksam machen. Gewinnen Sie praxisrelevante, neue Erkenntnisse zum Aufbau Ihrer digitalen Kanzleipräsenz.

Mit den besten Grüßen aus München

RA Katharina Nitsch

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Klagelos – Ist die Rechtspflege in der Krise?

Tobias Freudenberg ist Rechtsanwalt und Schriftleiter der NJW, Frankfurt a. M. und schreibt in der NJW regelmässig Kolumnen rund um „Rechtsgeschichten“. Diesen Beitrag finden Sie in der NJW , 1-2/2018, Seite 7

Steht der Zivilprozess vor dem Aus?

Schaut man auf die nackten Zahlen, drängen sich diese Fragen auf. Die Eingänge bei den Zivilgerichten gehen seit Jahren stark zurück. ­Genauer gesagt: Sie brechen regelrecht ein. Jedes Jahr erreichen sie neue Tiefststände.

Die Gründe für den massiven Schwund sind unklar. Richterbund und Anwaltverein fordern gemeinsam, den Abwärtstrend wissenschaftlich zu untersuchen. Andere sind in der Ursachenanalyse schonungsloser. Offensichtlich sind die rechtsuchenden Bürger mit dem Angebot, das der Staat ihnen macht, nicht zufrieden, sagen sie. Weiterlesen

Teilungsversteigerung während der Trennungszeit – Anmerkung zur Entscheidung des OLG Hamburg vom 28.07.2017

Für die Verhinderung der von einem Ehegatten nach Trennung angestrebten Teilungsversteigerung des im Miteigentum der Eheleute stehenden Familienheims gibt es verschiedene rechtliche Ansatzpunkte. Macht der Miteigentumsanteil des Versteigerungswilligen sein ganzes oder nahezu ganzes Vermögen aus und wird die Ehe im gesetzlichen Güterstand geführt, geht ohne Einwilligung des anderen ohnehin nichts (§ 1365 BGB). Greift diese Vorschrift nicht, können im Einzelfall § 749 II BGB (bei vereinbartem Ausschluss der Aufhebung der Gemeinschaft), § 1353 I S. 2 BGB (Pflicht zur Rücksichtnahme bei der Durchsetzung vermögensrechtlicher Interessen), bei ganz besonderen Fallgestaltungen § 242 BGB (Rechtsmissbrauch) helfen. Einen zeitlichen Aufschub der Teilungsversteigerung kann der ihr Widersprechende erreichen, wenn die Voraussetzungen des § 180 II bzw. III ZVG (überwiegende temporäre Interessen des Versteigerungsunwilligen, Stichwort: Versteigerung „zur Unzeit“, bzw. Gefährdung des Wohls gemeinsamer Kinder), in Extremfällen die des § 765a ZPO (sittenwidrige Härte, insbesondere Suizidgefahr) vorliegen. Weiterlesen

Fehlerquelle Mandantenaufklärung!

Die Kommunikation mit Mandanten kann fehleranfällig sein: Wurden die gesetzlichen Fristen beachtet? Sind alle verjährungshemmenden Maßnahmen bekannt? Vorformulierte Mandanteninformationen können hier ein Segen sein, sagt Rechtsanwalt Dr. Michael Sattler. Aktuell ist die Neuauflage seiner Formularsammlung Mandanteninformationen erschienen. Im Interview verrät er uns, warum jeder Anwalt diese Formulare in seiner Schublade haben sollte.

RA Dr. Michael Sattler

RA Dr. Michael Sattler

Herr Dr. Sattler, Sie sagen, dass die Mandatenaufklärung nicht nur mühsam ist, sondern auch Gefahren birgt. Welche denn?

Der Anwalt muss seinen Mandanten in die Lage versetzen, eine verantwortliche Entscheidung zu treffen. Dazu ist der Mandant nur in der Lage, wenn er umfassend, aber auch verständlich über seine Optionen aufgeklärt wird. Sieht sich der Anwalt dem Vorwurf eines Beratungsfehlers ausgesetzt, muss er Zeitpunkt und Inhalt seiner Aufklärung substantiiert darlegen. Gelingt ihm das nicht, haftet er.

Was ist Ihre Lösung dafür?

Die Aufklärung muss dokumentiert werden. Ich habe es mir zur Regel gemacht, meine Mandanten in Textform, vor allem per E-Mail, über Möglichkeiten und Risiken zu informieren und auch Besprechungsergebnisse auf diese Weise zusammen zu fassen.

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Warum die traditionellen Werbewege nicht mehr funktionieren … zum Download der Fach-Info-Broschüre „30 Tage – 30 Mandatsanfragen“

Was Rechtsanwälte wissen sollten, um in Zukunft mehr neue Mandanten über das Internet zu gewinnen.

Für den Erfolg einer Anwaltskanzlei wird die Online-Präsenz immer wichtiger: Mandanten, die einen Anwalt suchen, tun dies heute in den meisten Fällen mit Suchmaschinen im Internet. Will man neue Mandanten gewinnen, führt kein Weg an einem guten Ranking in Google vorbei – aber auch die Kanzlei-Website muss ansprechend gestaltet sein und sich an den Bedürfnissen bestehender und neuer Mandanten orientieren. Aber wie kann eine Anwaltskanzlei ganz konkret Monat für Monat neue Anfragen über das Internet erhalten? Weiterlesen

2018: Das Jahr, in dem die Blockchains in der Rechtswirklichkeit landeten?

Das Blockchain-Prinzip, das beispielsweise hinter der Kryptowährung Bitcoin steht, sorgt derzeit insbesondere in der Finanzwelt für helle Aufregung. Kommentatoren und Investoren überschlagen sich in Begeisterung und bezeichnen das Prinzip schlichtweg als das „next big thing“. Milliardensummen werden investiert. Wann landet Blockchain in der Rechtswirklichkeit?

Die Realität ändert das Recht

Das Recht reguliert die Realität, die Realität ändert aber auch das Recht, manchmal auch ohne den Gesetzgeber. Das kann man insbesondere beim technischen Fortschritt beobachten: 2018 werden neue Investitions- und Transaktionsmöglichkeiten durch vielfältige Fintech- oder blockchainbasierte Anwendungen, Tokens, Kryptowährungen und Smart Contracts ermöglicht, in vielfach (behaupteter und noch zu beweisender) effizienter Weise, mit neuen Vorteilen aber auch unternehmerischen Risiken.

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Das Richter-Bild in Fatih Akins „Aus dem Nichts“, Gewinner des Golden Globes sowie des Critics Choice Award 2018

Die rechtsprechende Gewalt, so sagt es das Grundgesetz, ist den Richtern anvertraut. ­Fatih Akin zeigt in seinem neuen Kinofilm „Aus dem Nichts“ Richter und Richterinnen, bei denen diese Macht in guten Händen ist.

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beA-Desaster: Was jetzt passieren muss

Das besondere elektronische Anwaltspostfach (beA) hat eine Pannen-Serie hinter sich. Der beA-Start wurde zur peinlichen Angelegenheit für die Bundesrechtsanwaltskammer (Brak) und den technischen Dienstleister.

„Man muss rückblickend kritisch fragen, ob es klug war, die Bundesrechtsanwaltskammer mit der Einführung des beA zu beauftragen. Als Selbstverwaltungskörperschaft hat sie weder die Erfahrung noch die nötige Kompetenz für ein so komplexes IT- Projekt“, kommentiert Matthias Bergt, Rechtsanwalt und Partner bei Boetticher Rechtsanwälte in der aktuellen NJW (3/2018).

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Tipps und Tricks zur Mitarbeitersuche mit kleinem Budget

Für Gesprächsstoff in den Sozialen Medien sorgte in den vergangenen Wochen die Stellenanzeige eines Steuerberaters aus Ostfriesland, in der er mit provokanten Formulierungen nach einer/einem Auszubildenden suchte. Die Aufmerksamkeit war groß und mit 20 Bewerbungen für den Ausbildungsplatz mehr als erfolgreich. Wir fragen Angela Hamatschek, Autorin u.a. des aktuell erschienenen Buches Die Kunst, Mitarbeiter zu gewinnen, wie es insbesondere kleineren und mittleren Kanzleien gelingen kann, geeignete Mitarbeiter zu finden.

Gerade kleineren Kanzleien fehlt oft das notwendige Budget, um aufwändig nach Auszubildenden zu suchen. Ist da die Überlegung durch Provokation aufzufallen sinnvoll?

Als ich diese Anzeige gesehen habe, habe ich sofort gedacht „Jawoll, genau so funktioniert virales Marketing“. Entscheidend ist die pfiffige Idee, die richtige Prise Humor, die dann dafür sorgt, dass in den sozialen Medien darüber gesprochen wird. Gefährlich wird es nur, wenn die Provokation zu stark ist und dann einen Shitstorm zur Folge hat. Diese Gratwanderung gilt es zu meistern.

Haben 08/15-Anzeigen, z.B. in Tageszeitungen, heute überhaupt noch eine Chance von jüngeren Leuten wahrgenommen zu werden?

So gut wie gar nicht, auf Printanzeigen – auch in Regionalblättern – bekommen Kanzleien kaum noch Bewerbungen. Die Informationsmedien für die Generation Y sind Online. Ein kurzer Faktencheck dazu: Facebook hat in Deutschland 30 Millionen Nutzer, davon sind 23 Millionen täglich online. Die Gesamtauflage aller Tageszeitungen in Deutschland sinkt seit Jahren und liegt aktuell bei unter 15 Millionen Lesern.

Junge Mitarbeiter, die eine neue Kanzlei suchen, googlen und schauen in die Online-Jobbörsen. Doch auch hier herrscht Wettbewerb, deshalb kommt auch hier auf 08/15 Anzeigen immer weniger Rücklauf. Da spielt auch noch der demografische Wandel eine Rolle, immer weniger Auszubildende und Mitarbeiter stehen auf dem Arbeitsmarkt zur Verfügung. Weiterlesen

Der elektronische Rechtsverkehr im Notariat – Leseprobe der Neuauflage von „Praxishandbuch Notarrecht“

Die rasante technische Entwicklung macht auch vor der Notariatspraxis nicht halt. Was vor 20 Jahren „State of the Art“ war, ist heute längst kalter Kaffee. Konkrete Handlungsempehlungen bietet hier das Praxishandbuch Notarrecht

Mit dem elektronischen Urkundenarchiv und der elektronischen Aktenführung im Notariat beschäftigen sich die Beiträge von Matthias Frohn und Joachim Püls.

Auch alle weiteren Themen des Handbuchs wurden für die 3. Auflage dieses Klassikers sorgfältig überarbeitet und auf den neuesten Stand gebracht. Dabei war es den Herausgebern ein Anliegen, den elektronischen Rechtsverkehr ausführlich mit vielen Bildschirmfotos und Abbildungen darzustellen, so dass alle wichtigen Aspekte Schritt für Schritt nachvollzogen werden können. Ebenso werden die Vorbereitungen zum elektronischen Urkundenarchiv konkret und praxisgerecht dargestellt. Das neue „Praxishandbuch Notarrecht“ ist damit ein einzigartiger und wertvoller Begleiter für die notarielle Praxis und hilft, alle Herausforderungen schnell und sicher zu bewältigen.