Medienauftritt

Vor der Kamera: 10 Fehler, die Sie anderen überlassen sollten

Ein Auftritt in den Medien, im TV, im Radio – was für eine Chance! Und welch’ ein Risiko!

Täglich kann man sehen und hören, wie sich Gesprächspartner um Kopf und Kragen reden. Oder wie sie die Sonntagszeitung mit einem wissenschaftlichen Fachblatt verwechseln oder die einfachsten Regeln mit Blick auf eine angemessene Kleidung verletzen. Hier die Top Ten der häufigsten Fehler, die Sie anderen überlassen sollten.

Platz Nummer 10: Schminke?

Ich? Nein, also als Mann lasse ich mich doch nicht pudern! Wie sieht das denn aus?« Na, auf jeden Fall besser als vor der Kamera einen wahrhaft »glänzenden« Eindruck zu machen! Wer sichtbar schwitzt oder auch von Natur aus eine leicht fettige Haut hat, der glänzt schnell auch vor der Kamera. Als Fußballspieler nach 90 Minuten hartem Kampf – kein Problem. Da kann jeder Zuschauer nachvollziehen, woher der Schweiß kommt. Jeder Nicht-Sportler vor der Kamera aber tut gut daran, die glänzende Stirn zu kaschieren. Sonst wirft der Glanz Fragen auf: Ist ihm oder ihr warm? Hat er oder sie womöglich Angst, ist gestresst? Oder vielleicht krank? Schnell kommt Mitleid auf, und die Chance für eine überzeugende Botschaft ist vertan. Weiterlesen

Medientraining

Warum ein Medientraining für Juristen wichtig ist

Sprechen kann jeder. Wer allerdings erfolgreich über die Medien kommunizieren möchte, braucht mehr. Mit dem Workbook Medientraining vermitteln die Autoren Katrin Prüfig, Stefan Klager und Kathrin Adamski viel Hintergrundwissen und geben konkrete Tipps, wie man den persönlichen Auftritt erfolgreich gestaltet. Erfahren Sie mehr dazu im folgenden Interview:

Warum wird es besonders für Juristen immer wichtiger, sicher im Umgang mit Medien zu sein?

Die öffentliche Kommunikation wird auch für Juristen wichtiger: Egal, ob als Jurist in einem Unternehmen, als Anwalt in einer Kanzlei, als Richter oder Staatsanwalt. Alle haben im Laufe ihrer Karriere irgendwann mal „das Wort“ gegenüber Medien und damit auch die Chance, ihr Gesicht zu verlieren, wenn ein solcher Auftritt misslingt. Wo früher hauptsächlich die schreibende Zunft im Gerichtssaal saß und berichtet hat, stehen heute TV-Teams parat, um in bewegten Bildern über den Prozess zu berichten und die beteiligten Parteien zu Wort kommen zu lassen. Grundsätzlich ist es aber nicht nur für Juristen wichtig, sicher im Umgang mit Medien und Medienvertretern zu sein. Jeder, der ein Unternehmen, eine Institution oder eine Behörde vertritt und in der Öffentlichkeit kommuniziert, ist heute gut beraten, sich für solche Auftritte fit zu machen. Weiterlesen

DS-GVO

DS-GVO: In diesen 20 Situationen drohen Ihnen hohe Bußgelder

Egal, wie groß oder klein Ihre Firma ist, am 25. Mai 2018 läuft die Schonfrist der Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) aus dem Jahr 2016 ab. Von da an haben Sie viele einfache „Chancen“, viel Geld zu verlieren. Rechtsanwalt Matthias Bergt (von BOETTICHER), Bearbeiter des Kommentars zur DS-GVO von Kühling/Buchner (Hrsg.), nennt einige Beispiele:  

  • Sie informieren Ihre Kunden, Mitarbeiter oder Bewerber nicht oder nicht genau genug, welche Daten Sie wofür und wie lange speichern: für jeden einzelnen Fall Geldbuße bis zu 20.000.000 Euro oder vier Prozent des weltweiten Konzernjahresumsatzes.
  • Sie archivieren die E-Mails mit den Bewerbungsunterlagen abgelehnter Bewerber revisionssicher für die steuer- und handelsrechtlichen Aufbewahrungspflichten: für jeden einzelnen Fall Geldbuße bis zu 20.000.000 Euro oder vier Prozent des weltweiten Konzernjahresumsatzes.
  • Bestellen kann man bei Ihnen nur, wer einer Bonitätsprüfung zustimmt: für jeden einzelnen Fall Geldbuße bis zu 20.000.000 Euro oder vier Prozent des weltweiten Konzernjahresumsatzes.
  • Ihre Website nutzt Social PlugIns und Webfonts: für jeden einzelnen Besuch Geldbuße bis zu 20.000.000 Euro oder vier Prozent des weltweiten Konzernjahresumsatzes.

Hier finden Sie die weiteren 16 Beispiele.

Der Autor Matthias Bergt ist Mitautor von 

Kühling / Buchner
Datenschutz-Grundverordnung, Bundesdatenschutzgesetz: DS-GVO/BDSG
2018, XXII, 1624 S., C.H.BECK, ISBN 978-3-406-71932-5,
Preis 179,00 € inkl. MwSt.

 

Zweite Ausgabe des Magazins MkG erschienen!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

die zweite Ausgabe des Magazins MkG – mit kollegialen Grüßen – ist aktuell erschienen und gibt wieder wertvolle Tipps für die ersten Berufsjahre als Anwalt. In Ressorts wie News & aktuelle Rechtsprechung, RVG & Co. oder Legal Tech & Digitalisierung bereichern auch multimediale Inhalte wie Videos und Podcasts die Beiträge der Fachautoren.

In dieser Ausgabe erfahren Sie u.a., was die wichtigsten Schritte zur Umsetzung der DSGVO in Ihrer Kanzlei sind. Zudem thematisiert Viviane Schrader, wie Sie höflich aber bestimmt Ihrem Mandanten Ihren Honorarwunsch vermitteln können. In ihrem Video-Interview erklärt die Kanzlei Dreber & Faber, worauf unbedingt zu achten ist, damit bei der Kanzleigründung alles glatt läuft.

MKG Magazin

 

Weitere Themen sind:

Luis Guijarro-Santos: Universalrechtsschutz im „Dieselmandat“

Dr. Martin Riemer: Bank darf keine Kontoführungsgebühren vom Anderkonto eines Rechtsanwalts einziehen

Norbert Schneider: Prozess- und Verfahrenskostenhilfe auch für Vergleich über nicht anhängige Gegenstände

MkG-Aktiv: MkG-Umfrage unter Jungjuristen: Karriere oder Work-Life-Balance?

 

 

Mit besten Grüßen aus München!

RA Kahtarina Nitsch

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#Change4Legals? Veränderungsprozesse in Kanzleien erfolgreich gestalten

Der Rechtsmarkt ist einer Disruption unterworfen. Elektronische Rechtsdienstleistungen, automatisierte Mandatsvermittlung und viele weitere Produkte rund um die Rechtsberatung sprießen in Form von Legal Tech-Unternehmen wie Pilze aus dem Boden. Innerhalb der Kanzlei muss die Effizienz erhöht werden. Auch die Digitalisierung der internen Prozesse tut Not. Wer sich dieser Welt gänzlich entzieht, ist bald nicht mehr marktfähig. In traditionellen Kanzleien setzt Panik ein. Nicht selten gehen Mandatsaufkommen zurück und Umsätze sinken. Mandantentreue war gestern. Der aktuelle Digitalisierungs-Boom bedeutet Veränderung nach innen und außen.

Veränderung versus Kanzleien

Woran es nun genau liegt, dass Kanzleien sich bei Change-Projekten besonders schwer tun, kann nicht abschließend beantwortet werden. Vielleicht liegt es an den Bedenken, die ein Anwalt berufsbedingt immer in sich trägt, vielleicht liegt es an der Partnerschafts-Struktur. Vielleicht fehlt auch einfach nur die Übung im unbelasteten Neu-Denken. Die gute Botschaft ist, dass man lernen kann, sich konstruktiv mit Veränderungsprozessen auseinanderzusetzen. Jeder im Unternehmen Kanzlei, und diese Grundannahme sollte nicht aus den Augen verloren werden, ist daran interessiert, dass es der Kanzlei gut geht, dass sie weiterhin Bestand hat. Jeder – gerade auch die Mitarbeiter – möchte Teil einer Erfolgsgeschichte sein. Diesen Wunsch gilt es, in Veränderungsenergie umzuwandeln, ihn zu nutzen, um notwendige Maßnahmen möglichst blockadefrei zu realisieren. Weiterlesen

Arbeits(t)räume – Ihr Erfolg beginnt mit der Gestaltung Ihrer Räume

Wir verbringen einen Großteil unserer Zeit am Arbeitsplatz. Doch was die meisten nicht wissen: Die Art und Weise, wie wir unser Büro gestalten, wo wir sitzen oder wie der Schreibtisch positioniert ist, kann unseren beruflichen Erfolg positiv beeinflussen – oder behindern. Im Feng Shui dreht sich alles um den Energiefluss, das sogenannte Qi. Dieser ist dafür verantwortlich, dass wir uns an einigen Arbeitsplätzen lustlos, blockiert oder beobachtet, an anderen wiederum inspiriert, gestärkt und motiviert fühlen. In „Arbeits(t)räume“ verrät Feng Shui Beraterin und Autorin Danijela Saponjic, wie Sie Ihr Büro für sich arbeiten lassen können.

Mit diesen fünf praktischen Tipps können Sie direkt loslegen:

Tipp 1: Erkennen Sie Ihre Arbeitsräume an.
Nach Feng Shui hat jeder Raum eine Seele. So, wie Sie Ihren Arbeitsräumen begegnen, so werden sie Ihnen mehr oder weniger Erfolg bringen. Füllen Sie Ihr Büro daher mit positiver Energie und Wertschätzung, stellen Sie ihm einmal in der Woche einen Strauß frischer Blumen hin und machen Sie den Ort zu Ihrem persönlichen Schaffenstempel – ohne ihn mit persönlichen Dingen vollzustellen. Begrüßen Sie z.B. nicht nur Ihre Kollegen, sondern auch Ihren Arbeitsplatz mit einem „Guten Morgen“ – auch, wenn es sich komisch anfühlt. Sie verbessern den Qi Fluss in Ihren Räumen und steigern damit Ihr Wohlbefinden und Ihren Erfolg. Weiterlesen

Legal Hackathon: warum jeder Rechtsanwalt einmal daran teilnehmen sollte!

Was ist überhaupt ein Hackathon? Bei einem Hackathon handelt es sich um eine Verknüpfung aus den Wörtern „Hacken“ und „Marathon“. Ziel eines Hackathons ist es, innerhalb einer festgelegten Zeit in Gruppenarbeit gemeinsam neue und innovative Softwareprodukte zu erstellen. Bei einem Legal Hackathon besteht der Sinn vor allem darin, Softwareentwickler mit Juristen zusammenzubringen, die dann gemeinsam neue Legal Tech Ideen oder Legal Tech Software entwickeln. Bisher hat es im deutschsprachigen Raum schon einige Legal Hackathons gegeben. Die wichtigsten sind sicherlich der Berlin Legal Tech Hackathon und der Swiss Legal Tech Hackathon in Zürich.

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Quo vadis, Rechtsabteilung?

Der Druck auf die Rechtsabteilungen der Unternehmen wächst. Globalisierung und Digitalisierung schreiten unaufhaltsam voran. Ökonomische, ökologische und soziale Herausforderungen verdichten sich zu einem kaum überschaubaren Geflecht. Als wäre das nicht genug, steigt das gefühlte und tatsächliche Tempo, in dem Arbeitsvorgänge erledigt werden (sollen), immer weiter an. Gleichzeitig setzt der allgegenwärtige Kostendruck deutliche Grenzen.

Wo geht der Weg also hin?

Zu dieser Frage hat unsere Beiratskollegin Dr. Anette Schunder-Hartung gemeinsam mit Unternehmensjuristen eine Beilage für den Betriebs-Berater zusammengestellt.

Vielleicht sind die Ergebnisse ja auch für Sie interessant? 

Wir wünschen anregende Lektüre!