Erbrecht 2.0: Diese Checkliste sollten Anwälte für die Beratung kennen

Die Digitalisierung der Gesellschaft nimmt rasant zu. Das hat natürlich nicht nur Auswirkungen für die Zukunft der Anwaltschaft – sondern auch für die einzelnen Rechtsgebiete. Konkret auch für das Erbrecht.

„Spätestens seit dem Urteil des Kammergerichts vom 31.5.2017,3 wonach den Erben grundsätzlich kein Anspruch auf Zugang zu einem Facebook-Account des Erblassers zustehe, sollte dem digitalen Nachlass im Rahmen der Nachfolgeplanung (…) erhöhte Aufmerksamkeit zukommen.“ Das schreibt Rechtsanwalt Biermann in der neuen Auflage vom Münchener Anwaltshandbuch Erbrecht (C.H.BECK).

Erbrecht 2.0: Regelungen für digitalen Nachlass treffen

Doch es geht hier längst nicht nur um soziale Netzwerke wie Facebook & Co. Biermann betont völlig zu Recht, dass in der heutigen Zeit Geschäftsbeziehungen teilweise ausschließlich elektronisch geführt werden. Manche Vertragsdokumente wie auch Rechnungen werden häufig nur noch per E-Mail versandt. Daher käme der „zeitnahen Konstituierung des digitalen Nachlasses eine erhebliche Bedeutung zu“, bilanziert Biermann.

Hier finden Sie eine kostenlose Checkliste zum Umgang mit dem Erbrecht in der Beratung:

Eine ausführliche Darstellung des zunehmend wichtigen Themas finden Sie im MAH Erbrecht (5. Auflage, 2018).

 

Münchener Anwaltshandbuch Erbrecht
2018, LIX, 2412 S., C.H.BECK, ISBN 978-3-406-70864-0,
Preis 199,00 € inkl. MwSt.
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