schmerzensgeld

Neue Ausgabe eMagazin Hohe Schmerzensgeldbeträge

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

ein 1943 geborener Mann wurde wegen schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern zu einer Freiheitsstrafe von drei Jahren verurteilt. Aufgrund dieser Verurteilung stand er während der Haft in der Sozialhierarchie auf unterster Stufe und war vielfachen verbalen Angriffen und einer versuchten Körperverletzung ausgesetzt. Erst im dritten Wiederaufnahmeverfahren kommt es zu einem Freispruch, da die Sachverständige das Gutachten, welches zur Verurteilung führte, grob fahrlässig erstellte. Der Mann verklagt diese daraufhin unter dem Gesichtspunkt der Gutachterhaftung auf Schadenersatz und Schmerzensgeld. Wie viel Schmerzensgeld wird dem Kläger zugesprochen? Wann gilt ein Gutachten als grob fahrlässig?


Im Fachinfo-Magazin HSB stellt RiBGH Wolfgang Wellner diesen und vier weitere Fälle vor, bei denen Schmerzensgelder zwischen 60.000 und 500.000 Euro zuerkannt wurden:

 

► Schwerster Schockschaden infolge des miterlebten Todes des Ehemannes bei einem Verkehrsunfall

► Grober Behandlungsfehler durch unzureichende Befunderhebung bei einer Operation der Halswirbelsäule

► Pflichten eines niedergelassenen Gynäkologen bei der Auswertung eines CTG

► Grober Befunderhebungsfehler mit Herz-Kreislauf-Stillstand bei der Behandlung eines Säuglings

 

 

 

 

Mit freundlichen Grüßen aus München

RA Katharina Nitsch