„Es kann jeden treffen“ – Haftungsrisiken für Anwälte

Die Haftung ist wohl einer der heikelsten Punkte im Anwaltsberuf. Ein Kompendium der größten Haftungsrisiken von Anwälten hat unser heutiger Gesprächspartner Dr. Alexander Weinbeer im Deutschen Anwaltverlag veröffentlicht. Mit ihm sprachen wir über das gerne vernachlässigte Thema. Weiterlesen

Das haben Sie bei der Berlin Legal Tech 2019 verpasst …

Vom 20. bis 22. Februar 2019 fand zum dritten Mal die Berlin Legal Tech statt. Unter der Leitung des Legal Tech Pioniers Prof. Dr. Stephan Breidenbach und dem „Blockchain Lawyer“ RA Florian Glatz kamen Vordenker und Wegbereiter der deutschen und europäischen Legal Tech Szene zusammen. Insgesamt tummelten sich an den drei Tagen 250 interessierte Teilnehmer über den Dächern von Berlin. Weiterlesen

Versicherer wollen gestiegene Rechtsschutzkosten kompensieren

Die Kosten zur Durchsetzung eines Rechtsanspruchs wachsen rapide. Nach einer Analyse des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) von jährlich 1,4 Millionen Rechtsschutzfällen haben sich die durchschnittlichen Ausgaben für Anwälte und Gerichte von 2012 bis 2016 um 19% erhöht. Versicherer fordern eine Anpassung des Kostenrechts mit entsprechender Gebührenminderung in standardisierten Verfahren. Damit Recht auch künftig bezahlbar bleibt, schlagen die Versicherer unter anderem vor, bei bestimmten, für Anwälte weniger aufwändigen Verfahren eine Gebührenminderung ins Kostenrecht aufzunehmen. Diese könnte beispielsweise für künftige Folgeverfahren nach einer Musterfeststellungsklage zum Tragen kommen oder bei Anwälten, die Mandate in großer Stückzahl online akquirieren und standardisiert bearbeiten – wie es bei vielen der Klagen gegen Autohersteller der Fall sei. Einfach gesagt: Verfahren mit vielen Automatismen sollen Anwälten weniger Geld in die Kassen spülen. Lohnt sich dann noch  Legal Tech?

Weitere Einzelheiten finden Sie in beck-aktuell!

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Neues Fachinfo-Magazin MkG: Brexit, Recruiting und Homeoffice!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

welche Aspekte muss ich als Anwalt im Falle eines „harten“ Brexit beachten? Und wie gestalten sich die rechtlichen Aspekte bei der Homeoffice-Arbeit? Warum ist durchdachtes Recruiting in der Kanzlei so wichtig? Neben diesen Fragen stellen wir in der MkG-Ausgabe 01/2019 eine neue Kooperation mit dem FORUM Junge Anwaltschaft aus dem Deutschen Anwaltverein vor.

 

 

In dieser Ausgabe lesen Sie:
Dr. Christoph Kurzböck: Brexit: Folgen für Arbeitsrecht und Unternehmensform

Petra Geißinger: Artikelserie Arbeitsrecht 4.0. –  Rechtliche Fragestellungen beim Homeoffice

Sina Töpfer: Recruiting in der Anwaltskanzlei

Interview mit Dr. Niklas Haberkamm: Darum lohnt sich ein Fachanwaltstitel

Norbert Schneider: BGH bestätigt Rechtsprechung zur Kostenerstattung auswärtiger Anwälte

Aus der FFI-Redaktion/Digitales: Video-Interview mit der Kanzlei SKW Schwarz zur Gründung ihres neuen Legal Tech-Unternehmens und Tipps bei beA-Störungen

 

 

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Weg von der Küchenpsychologie hin zu fundierten Sachkenntnissen: Psychologie für Juristen

Bereits im Jahr 2010 forderte der damalige rheinland-pfälzische Justizminister Heinz Georg Bamberger, dass angehende Richter und Anwälte in Rheinland-Pfalz während ihres Studiums nicht nur den Umgang mit den Paragraphen lernen, sondern künftig eine bessere psychologische Ausbildung erhalten sollten. Bamberger schwebte dabei der sensible Umgang der Justiz mit Trennungskindern vor; für psychologische Sach- und Methodenkenntnisse gibt es allerdings in allen Rechtsgebieten hohen Bedarf. Vereinzelte Universitäten bieten mittlerweile gemeinsame Zusatzveranstaltungen für Psychologen und Juristen an. Ganz aktuell erschienen ist nun das Buch „Psychologie für Juristen“, das erste Lehrbuch, das umfassend das Wissen vermittelt, das in juristischen Berufen gebraucht wird. Mit den Autoren Alica Mohnert und Daniel Effer-Uhe haben wir uns zu einem Gespräch getroffen. Weiterlesen

STAR-Umfrage: Neue Zahlen für den Anwaltsmarkt

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

das Statistische Berichtssystem für Rechtsanwälte (STAR) hat seinen Bericht zum Wirtschaftsjahr 2016 veröffentlicht. Erste Ergebnisse finden Sie in den BRAK Mitteilungen.

Die gute Nachricht: Die Mehrzahl der befragten 24.304 Berufsträger sind mit ihrer beruflichen und wirtschaftlichen Lage zufrieden.

Die schlechte Nachricht: Auch bei Anwälten gibt es eklatante Gehaltsunterschiede zwischen den Geschlechtern. Anwältinnen erwirtschafteten einen durchschnittlichen Honorarumsatz von 175.000 Euro und einen Gewinn von 88.000 Euro, die männlichen Kollegen dagegen einen Umsatz von 259.000 Euro und einen Gewinn von 145.000 Euro. Und auch in der Anwaltschaft gibt es noch ein Gefälle zwischen Ost und West, in den ostdeutschen Kanzleien wird im Durchschnitt weniger verdient als in den westdeutschen.

Auffällig ist, dass neben Standort und Kanzleigröße die Spezialisierung der beste Umsatztreiber ist. Insgesamt eine interessante Lektüre, die wir Ihnen nicht vorenthalten wollen!

Mit den besten Grüßen für ein sonniges Wochenende

RA Katharina Nitsch

Mehr Infos zum Gehalt von Anwälten finden Sie hier.

 

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… wenn Sie in Ihrem Leben etwas erreichen wollen. Das weiß nicht nur Karl Lagerfeld. Die Dos and Dont’s des sozialen Aufstiegs erläutert die Stil-, Sprach- und Benimmexpertin Dr. Doris Märtin, Autorin des aktuell erschienen Buches Habitus, für erfolgsorientierte Leserinnen und Leser. Wir sprachen mit ihr über „Habitus“ und wie man ihn gewinnen kann.

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Was Anwälte noch so machen: Profiboxer in Robe

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

es ist ja immer interessant zu sehen, was die Kolleginnen und Kollegen in ihrer Freizeit für Beschäftigungen nachgehen.  Daher starten wir hier im Blog in loser Abfolge eine Reihe zu diesem Thema. Vielleicht finden Sie eine Anregung abseits der bekannten und ausgeleierten Freizeitpfade.

Heute besuchen wir einen Boxer!

Rechtsanwalt Sotirios Georgikeas in seiner Kanzlei in Frankfurt Foto: Michael Kreft

Ich wünsche Ihnen einen guten Wochenstart!

Es grüßt aus München

RA Katharina Nitsch

 

Kanzleimarketing: Alleinstellung um jeden Preis? 10 Tipps für die Praxis

Kanzleien wollen besonders sein. Kanzleien wollen einzigartig sein. Und irgendwie sind sie das auch, denn alle Partner und Mitarbeiter sind einzigartig – individuell. Diese Individualität geht aber nicht selten verloren, wenn sich eine Kanzlei hinter einem standardisierten, künstlichen und damit kalten und austauschbaren „Alleinstellungsmerkmal“ (USP) verschanzt findet Liane Allmann, Inhaberin der Agentur Kitty&Cie.

Einzigartiges Verkaufsversprechen

Definition zu USP aus dem Gabler Wirtschaftslexikon: „Unique Value Proposition; einzigartiges Verkaufsversprechen bei der Positionierung einer Leistung.“

Was kann das „einzigartige Verkaufsversprechen“ einer Kanzlei sein? Dass sie hochprofessionell ist? Dass besondere Highperformer den Mandanten bedienen und zwar mit Mega-Service in kurzer Zeit und zum besten Preis?

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Praxistipps: Erfolgreich starten als Rechtsanwalt

Bei rund 150.000 in Deutschland zugelassenen Anwälten stellt sich die Frage drängender denn je, ob es überhaupt noch Sinn macht, eine eigene Kanzlei zu gründen. Dennoch wagen nach wie vor viele Anwälte den Schritt in die Selbständigkeit und können dabei auf praktisch ausgerichtete Ratgeber wie Erfolgreich starten als Rechtsanwalt zurückgreifen, dessen 6. Auflage aktuell erschienen ist. Als Interviewpartnerin steht uns Rechtsanwältin Marina Hülsebus zur Verfügung, Autorin des Kapitels Kanzleigründung.

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