Das neue GeschGehG, ein dringend zu beachtender Compliance-Baustein

Das GeschGehG alias das neue „Gesetz zum Schutz von Geschäftsgeheimnissen vom 18. April 2019 (BGBL. I S. 466)“: Kurzabriss – und neben der DSGVO ein weiterer, von Unternehmen dringend zu beachtender Compliance-Baustein!

Das mit dem sperrigen „Kürzel“ GeschGehG betitelte Gesetz wurde am 18.04.2019 ausgefertigt und ist ausweislich Art. 6 GeschGehG seit dem 26. April 2019 in Kraft.  Als deutsche Umsetzung der EU-Richtlinie 2016/943 soll das Geschäftsgeheimnisschutzgesetz letztlich hierzulande zu einem einheitlichen und nicht mehr in einer Vielzahl von (Straf- und Wettbewerbs-) Gesetzen, sondern zentral im GeschGehG angelegten „Geheimnisschutz“ führen; indem vertrauliches Know-how, aber auch vertrauliche finanzielle/wirtschaftliche Geschäftsinformationen (Geschäftsgeheimnisse) vor rechtswidrigem Erwerb/ebensolcher Nutzung und Offenlegung (§ 1 Abs. 1) durch (ehemalige) Mitarbeiter/Dritte geschützt werden. Weiterlesen

Starke Stimme, stark im Job

Nur wenige Menschen nutzen das Potential ihrer Stimme, um sie als Werkzeug in (Konflikt)Gesprächen oder Vorträgen erfolgreich einzusetzen. Bedauerlich finden dies unsere heutigen Gesprächspartner Wiltrud Föcking und Marco Parrino, Autoren des neu erschienenen Buches Starke Stimme, Stark im Job, sind sie doch der Meinung, dass sich stimmliche Überzeugungskraft trainieren lässt. Weiterlesen

Legal Tech

Digitale Prozesse bestimmen bereits jetzt die Wettbewerbsfähigkeit des Anwalts

Der Anwaltsberuf ist nicht mehr das, was er mal war: Legal Techs und die Digitalisierung erweitern die Möglichkeiten für Rechtsuchende und verändern gleichzeitig die Arbeit der Juristen. Was in den USA schon zur Normalität geworden ist, hat in Deutschland erst vor fünf Jahren begonnen – Zeit für ein kurzes Zwischenfazit.

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Qualität

Psychologie für Juristen – Rezension von Dr. Anette Schunder-Hartung

Die Subsumtion ist die vornehmste Aufgabe des Juristen. Alles andere ist und bleibt „nice to have“. Wenn Sie das meinen, verschwendet Effer-Uhe/Mohnert bei Nomos erschienenes Paperback „Psychologie für Juristen“ Ihre Zeit. Sonst sollten Sie es kaufen und lesen – auch und gerade dann, wenn Sie nicht als Jugendrichterin oder Strafverteidiger ohnehin zu den Abnehmern einschlägiger Publikationen gehören.

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Experten-Interview: „Juristen müssen sich zu Smart Contracts eine Meinung bilden“

Die Liste der Buzzwörter wird immer länger: Legal Tech, Blockchain, FinTech – und jetzt Smart Contracts. Was steckt hinter diesen smarten Verträgen? Tom Braegelmann und Dr. Markus Kaulartz, Herausgeber des neuen „Rechtshandbuch Smart Contracts“ (C.H.BECK), blicken im Interview in die Zukunft – und erklären, warum inbesondere Juristen sich schon jetzt unbedingt mit dem Thema auseinandersetzen sollten.   Weiterlesen

Körpersprache von Juristen: Verräterische Gesten im Businessmeeting

Körpersprache von Juristen: Diese Gesten können verräterisch sein

Egal ob Business-Meeting oder Mandantengespräch – immer geht es neben dem Fachlichen auch um Kommunikation. Doch worauf müssen Anwälte beim Thema Körpersprache besonders achten? Wie können sie die eigene Kommunikation gezielter steuern ohne ein Schauspiel zu veranstalten? Caroline Krüll ist Expertin für Körpersprache, coacht Führungskräfte und schreibt Bücher zum Thema. Nachdem sie uns bereits die häufigsten Körpersprache-Fehler von Juristen vorgestellt hat, erfahren wir nun unter anderem, ob es einen perfekten Händedruck gibt und was es bedeuten kann, wenn Personen sich häufiger an die Nase fassen.  Weiterlesen

Fehler? Against the DNA

Innovation ist inzwischen extrem en vogue – auch in der Anwaltschaft und Beratungswelt. Innovation erfordert Kreativität und damit einhergehend in der Regel auch den Mut zum Revidieren und Fehlermachen und vor allem auch das Eingestehen der Fehler. Das mag der Anwalt und Berater per se nicht so gern. Weiterlesen

Schmerzensgeldbeiträge

Kein Anspruch auf Schmerzensgeld wegen lebenserhaltender Maßnahmen

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

das Oberlandesgericht hatte dem Sohn eines dementen Patienten, der jahrelang bis zu seinem Tod über eine Magensonde künstlich ernährt worden war, ein Schmerzensgeld in Höhe von 40.000 Euro wegen „unnötiger“ leidensverlängernder Maßnahmen zugesprochen. Der BGH hat dementgegen entschieden, dass das Leben – auch ein leidensbehaftetes Weiterleben – nicht als Schaden anzusehen ist. Die Zahlung eines Schmerzensgeldes sei somit nicht gerechtfertigt, so das Urteil.
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Qualität

„Recht 2030“ – Rezension von Patrick Prior

Das neue Buch Recht 2030 hat sich alleine im Titel schon viel vorgenommen, soll doch der Rechtsmarkt über elf Jahre im Voraus skizziert werden. Der Untertitel „Legal Management in der digitalen Transformation“ macht allerdings klar, dass wir uns bereits tief in der digitalen Transformation, und teilweise auch in der Disruption, befinden.

Das umfangreiche Werk der beiden Herausgeber Dr. Anette Schunder-Hartung und Prof. Dr. Martin R. Schulz beinhaltet auf über 400 Seiten 31 sehr verschiedene Kapitel, die schon aus dem Inhaltsverzeichnis heraus Lust machen mehr über die Zukunft der juristischen Arbeit zu erfahren.

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Podcast oder Kanzleivideo? So präsentieren sich Kanzleien gekonnt in neuen Medienformaten

Die Beiträge der ersten Ausgabe des Magazins kanzleimarketing.de 2019 zeigen, dass auch beim Kanzleimarketing Medienformate, die Inhalte schnell, portioniert und verständlich vermitteln, eine immer größere Rolle spielen. So erklärt Autor und Video-Experte Phillip Senger, wann ein Kanzleivideo für Werbe- oder Recruiting-Zwecke Sinn macht und worauf zu achten ist. Neben dem Bewegtbild können sich Anwälte und Steuerberater aber auch auditiv, per Podcast, präsentieren, wie Kilian Springer, der selbst für seine Kanzlei einen Podcast betreibt, zeigt. Darüber hinaus gibt es in dieser Ausgabe auch nützliche Beiträge zum Thema PR, Personal Branding und SEO.

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