Justitia

Blick hinter die Kulissen von Recht und Gesetz – Rechtsanwalt Dr. Jochen Theurer im Interview

Ob Diesel-Skandal oder Panama-Papers – immer wieder umgehen große Unternehmen oder führende Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft das Gesetz. Und immer wieder staunt die Öffentlichkeit, warum das so oft kaum spürbare Konsequenzen für die Beteiligten hat. In seinem neuen Buch Die Kunst, mit Gesetzen umzugehen erklärt Rechtsanwalt Dr. Jochen Theurer anhand aktueller Fälle, wann und warum der Rechtsstaat an seine Grenzen stößt und gibt wertvolle Einsichten in den operativen Alltag des Rechtswesens. Wir haben Dr. Theurer für ein Interview getroffen. Weiterlesen

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Bleibt Rechtsberatung Anwaltssache?

Wenn es nach dem Willen der 16 Landesjustizminister und -senatoren geht, bleibt die Rechtsberatung eine der Anwaltschaft vorbehaltene Aufgabe. Dies beschloss jedenfalls die Justizministerkonferenz, die Anfang Juni in Lübeck tagte.

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Buchrezension: Starke Stimme – Stark im Job

Tag für Tag seit unserer Geburt funktioniert unsere Stimme, ohne dass wir uns groß darum kümmern müssen. Allerdings nutzen nur wenige Menschen das immense Potential ihrer Stimme, um sie als Werkzeug in (Konflikt)Gesprächen oder Vorträgen erfolgreich einzusetzen. Dabei sagt unsere Stimme in ihren Klangspuren und Modulationen viel über unsere Persönlichkeit, unsere Emotionen, Bedürfnisse aus.

Um sich gezielt auf Sprechsituationen im Job vorzubereiten, stellen die Autoren Wiltrud Föcking und Marco Parrino in ihrem Buch Starke Stimme, stark im Job das innovative 3+1-Konzept für mehr Überzeugungskraft vor. Sie bieten zahlreiche praktische Tipps und Übungen, zusätzlich im Internet abrufbare Materialien wie Videos, Audiobeispiele, lassen aber auch enorm viel theoretisches Hintergrundwissen in ihr Buch einfließen. Weiterlesen

Smart Contracts: Thema nicht nur für Großkanzleien

Tom Braegelmann und Dr. Markus Kaulartz haben mit Unterstützung von 24 Autorinnen und Autoren das neue „Rechtshandbuch Smart Contracts“ im Verlag C.H. BECK herausgebracht.

Das Buch, das auch als eBook erhältlich ist, richtet sich nicht nur an Großkanzleien, sondern an alle – auch an kleine und mittelgroße Kanzleien.

Laut Tom Braegelmann wird das Thema Legal Tech und Smart Contracts bald alle Anwältinnen und Anwälte etwas angehen:

„Früher oder später betrifft das alle Anwältinnen und Anwälte. Wir haben in Deutschland Vertragsfreiheit. Das heißt, wenn Du als Anwältin oder Anwalt beispielsweise eine Mandantin hast, die mit einem Smart Contract zu Dir kommt, den man ihr vorgelegt hat und sie beraten werden möchte, kannst du nicht einfach sagen, das gibt es nicht! Und das wird zukünftig immer häufiger passieren!“

Das gesamte Videointerview mit legal-tech.de finden Sie hier.

 

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Justitia

Ranking: Die besten Anwälte und Kanzleien Deutschlands 2019

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
was halten Sie eigentlich von Rankings? Wir finden dieses hier interessant und möchten Sie daher darauf aufmerksam machen.
Im Best-Lawyers-Ranking 2019 vom Handelsblatt und Best Lawyers finden Sie eine Übersicht über die Kanzleien des Jahres in verschiedenen Rechtsgebieten, die in diesem Jahr besonders empfohlenen Anwälte sowie eine Liste mit den besten Anwälten Deutschlands. 
Wir wünschen interessante Lektüre!
Mit den besten Grüßen aus München
Ihr Kanzleiforum Team

 

Fachinfo-Magazin MkG: Legal Tech-Startups als Karriereoption und der richtige Einsatz von Fragetechniken

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

wie ist es, in einem Legal Tech-Startup zu arbeiten und welche Vor- und Nachteile bietet die aufsteigende Branche Junganwälten? Darum geht es im Interview mit Legal Tech-Gründer Tianyu Yuan in der 3. Ausgabe des MkG-Fachinfo-Magazins. Die aktuelle Ausgabe verrät außerdem, wie Sie Fragetechniken im Kanzleialltag geschickt einsetzen und warum das jährliche Traditionsseminar „Start in den Anwaltsberuf“ des FORUM Junge Anwaltschaft Jungjuristen vor typischen Anfängerfehlern bewahrt.

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Das neue GeschGehG, ein dringend zu beachtender Compliance-Baustein

Das GeschGehG alias das neue „Gesetz zum Schutz von Geschäftsgeheimnissen vom 18. April 2019 (BGBL. I S. 466)“: Kurzabriss – und neben der DSGVO ein weiterer, von Unternehmen dringend zu beachtender Compliance-Baustein!

Das mit dem sperrigen „Kürzel“ GeschGehG betitelte Gesetz wurde am 18.04.2019 ausgefertigt und ist ausweislich Art. 6 GeschGehG seit dem 26. April 2019 in Kraft.  Als deutsche Umsetzung der EU-Richtlinie 2016/943 soll das Geschäftsgeheimnisschutzgesetz letztlich hierzulande zu einem einheitlichen und nicht mehr in einer Vielzahl von (Straf- und Wettbewerbs-) Gesetzen, sondern zentral im GeschGehG angelegten „Geheimnisschutz“ führen; indem vertrauliches Know-how, aber auch vertrauliche finanzielle/wirtschaftliche Geschäftsinformationen (Geschäftsgeheimnisse) vor rechtswidrigem Erwerb/ebensolcher Nutzung und Offenlegung (§ 1 Abs. 1) durch (ehemalige) Mitarbeiter/Dritte geschützt werden. Weiterlesen

Starke Stimme, stark im Job

Nur wenige Menschen nutzen das Potential ihrer Stimme, um sie als Werkzeug in (Konflikt)Gesprächen oder Vorträgen erfolgreich einzusetzen. Bedauerlich finden dies unsere heutigen Gesprächspartner Wiltrud Föcking und Marco Parrino, Autoren des neu erschienenen Buches Starke Stimme, Stark im Job, sind sie doch der Meinung, dass sich stimmliche Überzeugungskraft trainieren lässt. Weiterlesen

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Digitale Prozesse bestimmen bereits jetzt die Wettbewerbsfähigkeit des Anwalts

Der Anwaltsberuf ist nicht mehr das, was er mal war: Legal Techs und die Digitalisierung erweitern die Möglichkeiten für Rechtsuchende und verändern gleichzeitig die Arbeit der Juristen. Was in den USA schon zur Normalität geworden ist, hat in Deutschland erst vor fünf Jahren begonnen – Zeit für ein kurzes Zwischenfazit.

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Psychologie für Juristen – Rezension von Dr. Anette Schunder-Hartung

Die Subsumtion ist die vornehmste Aufgabe des Juristen. Alles andere ist und bleibt „nice to have“. Wenn Sie das meinen, verschwendet Effer-Uhe/Mohnert bei Nomos erschienenes Paperback „Psychologie für Juristen“ Ihre Zeit. Sonst sollten Sie es kaufen und lesen – auch und gerade dann, wenn Sie nicht als Jugendrichterin oder Strafverteidiger ohnehin zu den Abnehmern einschlägiger Publikationen gehören.

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