Medientraining

Warum ein Medientraining für Juristen wichtig ist

Sprechen kann jeder. Wer allerdings erfolgreich über die Medien kommunizieren möchte, braucht mehr. Mit dem Workbook Medientraining vermitteln die Autoren Katrin Prüfig, Stefan Klager und Kathrin Adamski viel Hintergrundwissen und geben konkrete Tipps, wie man den persönlichen Auftritt erfolgreich gestaltet. Erfahren Sie mehr dazu im folgenden Interview:

Warum wird es besonders für Juristen immer wichtiger, sicher im Umgang mit Medien zu sein?

Die öffentliche Kommunikation wird auch für Juristen wichtiger: Egal, ob als Jurist in einem Unternehmen, als Anwalt in einer Kanzlei, als Richter oder Staatsanwalt. Alle haben im Laufe ihrer Karriere irgendwann mal „das Wort“ gegenüber Medien und damit auch die Chance, ihr Gesicht zu verlieren, wenn ein solcher Auftritt misslingt. Wo früher hauptsächlich die schreibende Zunft im Gerichtssaal saß und berichtet hat, stehen heute TV-Teams parat, um in bewegten Bildern über den Prozess zu berichten und die beteiligten Parteien zu Wort kommen zu lassen. Grundsätzlich ist es aber nicht nur für Juristen wichtig, sicher im Umgang mit Medien und Medienvertretern zu sein. Jeder, der ein Unternehmen, eine Institution oder eine Behörde vertritt und in der Öffentlichkeit kommuniziert, ist heute gut beraten, sich für solche Auftritte fit zu machen. Weiterlesen

DS-GVO

DS-GVO: In diesen 20 Situationen drohen Ihnen hohe Bußgelder

Egal, wie groß oder klein Ihre Firma ist, am 25. Mai 2018 läuft die Schonfrist der Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) aus dem Jahr 2016 ab. Von da an haben Sie viele einfache „Chancen“, viel Geld zu verlieren. Rechtsanwalt Matthias Bergt (von BOETTICHER), Bearbeiter des Kommentars zur DS-GVO von Kühling/Buchner (Hrsg.), nennt einige Beispiele:  

  • Sie informieren Ihre Kunden, Mitarbeiter oder Bewerber nicht oder nicht genau genug, welche Daten Sie wofür und wie lange speichern: für jeden einzelnen Fall Geldbuße bis zu 20.000.000 Euro oder vier Prozent des weltweiten Konzernjahresumsatzes.
  • Sie archivieren die E-Mails mit den Bewerbungsunterlagen abgelehnter Bewerber revisionssicher für die steuer- und handelsrechtlichen Aufbewahrungspflichten: für jeden einzelnen Fall Geldbuße bis zu 20.000.000 Euro oder vier Prozent des weltweiten Konzernjahresumsatzes.
  • Bestellen kann man bei Ihnen nur, wer einer Bonitätsprüfung zustimmt: für jeden einzelnen Fall Geldbuße bis zu 20.000.000 Euro oder vier Prozent des weltweiten Konzernjahresumsatzes.
  • Ihre Website nutzt Social PlugIns und Webfonts: für jeden einzelnen Besuch Geldbuße bis zu 20.000.000 Euro oder vier Prozent des weltweiten Konzernjahresumsatzes.

Hier finden Sie die weiteren 16 Beispiele.

Der Autor Matthias Bergt ist Mitautor von 

Kühling / Buchner
Datenschutz-Grundverordnung, Bundesdatenschutzgesetz: DS-GVO/BDSG
2018, XXII, 1624 S., C.H.BECK, ISBN 978-3-406-71932-5,
Preis 179,00 € inkl. MwSt.

 

Zweite Ausgabe des Magazins MkG erschienen!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

die zweite Ausgabe des Magazins MkG – mit kollegialen Grüßen – ist aktuell erschienen und gibt wieder wertvolle Tipps für die ersten Berufsjahre als Anwalt. In Ressorts wie News & aktuelle Rechtsprechung, RVG & Co. oder Legal Tech & Digitalisierung bereichern auch multimediale Inhalte wie Videos und Podcasts die Beiträge der Fachautoren.

In dieser Ausgabe erfahren Sie u.a., was die wichtigsten Schritte zur Umsetzung der DSGVO in Ihrer Kanzlei sind. Zudem thematisiert Viviane Schrader, wie Sie höflich aber bestimmt Ihrem Mandanten Ihren Honorarwunsch vermitteln können. In ihrem Video-Interview erklärt die Kanzlei Dreber & Faber, worauf unbedingt zu achten ist, damit bei der Kanzleigründung alles glatt läuft.

MKG Magazin

 

Weitere Themen sind:

Luis Guijarro-Santos: Universalrechtsschutz im „Dieselmandat“

Dr. Martin Riemer: Bank darf keine Kontoführungsgebühren vom Anderkonto eines Rechtsanwalts einziehen

Norbert Schneider: Prozess- und Verfahrenskostenhilfe auch für Vergleich über nicht anhängige Gegenstände

MkG-Aktiv: MkG-Umfrage unter Jungjuristen: Karriere oder Work-Life-Balance?

 

 

Mit besten Grüßen aus München!

RA Kahtarina Nitsch

Paragraph_Tastatur

#Change4Legals? Veränderungsprozesse in Kanzleien erfolgreich gestalten

Der Rechtsmarkt ist einer Disruption unterworfen. Elektronische Rechtsdienstleistungen, automatisierte Mandatsvermittlung und viele weitere Produkte rund um die Rechtsberatung sprießen in Form von Legal Tech-Unternehmen wie Pilze aus dem Boden. Innerhalb der Kanzlei muss die Effizienz erhöht werden. Auch die Digitalisierung der internen Prozesse tut Not. Wer sich dieser Welt gänzlich entzieht, ist bald nicht mehr marktfähig. In traditionellen Kanzleien setzt Panik ein. Nicht selten gehen Mandatsaufkommen zurück und Umsätze sinken. Mandantentreue war gestern. Der aktuelle Digitalisierungs-Boom bedeutet Veränderung nach innen und außen.

Veränderung versus Kanzleien

Woran es nun genau liegt, dass Kanzleien sich bei Change-Projekten besonders schwer tun, kann nicht abschließend beantwortet werden. Vielleicht liegt es an den Bedenken, die ein Anwalt berufsbedingt immer in sich trägt, vielleicht liegt es an der Partnerschafts-Struktur. Vielleicht fehlt auch einfach nur die Übung im unbelasteten Neu-Denken. Die gute Botschaft ist, dass man lernen kann, sich konstruktiv mit Veränderungsprozessen auseinanderzusetzen. Jeder im Unternehmen Kanzlei, und diese Grundannahme sollte nicht aus den Augen verloren werden, ist daran interessiert, dass es der Kanzlei gut geht, dass sie weiterhin Bestand hat. Jeder – gerade auch die Mitarbeiter – möchte Teil einer Erfolgsgeschichte sein. Diesen Wunsch gilt es, in Veränderungsenergie umzuwandeln, ihn zu nutzen, um notwendige Maßnahmen möglichst blockadefrei zu realisieren. Weiterlesen

Arbeits(t)räume – Ihr Erfolg beginnt mit der Gestaltung Ihrer Räume

Wir verbringen einen Großteil unserer Zeit am Arbeitsplatz. Doch was die meisten nicht wissen: Die Art und Weise, wie wir unser Büro gestalten, wo wir sitzen oder wie der Schreibtisch positioniert ist, kann unseren beruflichen Erfolg positiv beeinflussen – oder behindern. Im Feng Shui dreht sich alles um den Energiefluss, das sogenannte Qi. Dieser ist dafür verantwortlich, dass wir uns an einigen Arbeitsplätzen lustlos, blockiert oder beobachtet, an anderen wiederum inspiriert, gestärkt und motiviert fühlen. In „Arbeits(t)räume“ verrät Feng Shui Beraterin und Autorin Danijela Saponjic, wie Sie Ihr Büro für sich arbeiten lassen können.

Mit diesen fünf praktischen Tipps können Sie direkt loslegen:

Tipp 1: Erkennen Sie Ihre Arbeitsräume an.
Nach Feng Shui hat jeder Raum eine Seele. So, wie Sie Ihren Arbeitsräumen begegnen, so werden sie Ihnen mehr oder weniger Erfolg bringen. Füllen Sie Ihr Büro daher mit positiver Energie und Wertschätzung, stellen Sie ihm einmal in der Woche einen Strauß frischer Blumen hin und machen Sie den Ort zu Ihrem persönlichen Schaffenstempel – ohne ihn mit persönlichen Dingen vollzustellen. Begrüßen Sie z.B. nicht nur Ihre Kollegen, sondern auch Ihren Arbeitsplatz mit einem „Guten Morgen“ – auch, wenn es sich komisch anfühlt. Sie verbessern den Qi Fluss in Ihren Räumen und steigern damit Ihr Wohlbefinden und Ihren Erfolg. Weiterlesen

Legal Hackathon: warum jeder Rechtsanwalt einmal daran teilnehmen sollte!

Was ist überhaupt ein Hackathon? Bei einem Hackathon handelt es sich um eine Verknüpfung aus den Wörtern „Hacken“ und „Marathon“. Ziel eines Hackathons ist es, innerhalb einer festgelegten Zeit in Gruppenarbeit gemeinsam neue und innovative Softwareprodukte zu erstellen. Bei einem Legal Hackathon besteht der Sinn vor allem darin, Softwareentwickler mit Juristen zusammenzubringen, die dann gemeinsam neue Legal Tech Ideen oder Legal Tech Software entwickeln. Bisher hat es im deutschsprachigen Raum schon einige Legal Hackathons gegeben. Die wichtigsten sind sicherlich der Berlin Legal Tech Hackathon und der Swiss Legal Tech Hackathon in Zürich.

Ablauf eines Legal Hackathons

Der Ablauf besteht zumeist aus einer Begrüßung durch den Veranstalter und anschließender Teambildung. Die Bildung von Teams gestaltet sich nach vorgegebenen Themengebieten oder bereits zu konkreten Ideen. Allen teilnehmenden Rechtsanwälten kann nur empfohlen werden, hier völlig unvoreingenommen hinzugehen und sich von den Ideen inspirieren zu lassen. Hat die Teambildung stattgefunden, wird je nach Event meist zwei bis drei Tage über das Thema in kleinen Gruppen diskutiert und als Ziel eine Legal Tech Software erstellt. Am Ende des Wettbewerbs steht die Präsentation.  Die Teilnehmer des Hackathon stellen ihre Idee einer Jury vor, welche die ersten Plätze und den Gewinner festlegt. Meist gibt es Preise von Sponsoren. Beim Berlin Legal Hackathon war dies zum Beispiel Wolters Kluwer.

Legal Hackathon kein echter Hackathon?

Manchmal hört man von Programmierern, dass die Legal Hackathons keine „echten“ Hackathons wären, da es zu wenig um das „Hacken“, also um die konkrete Softwareentwicklung, geht, als oftmals nur um die Entwicklung einer bloßen Idee. Dieser Meinung ist zum Teil zuzustimmen, da viele Legal Hackathon Teilnehmer am Ende keine fertige Software präsentieren können. Das hat auch  damit zu tun, dass juristische Ideen oft sehr komplex sind und oftmals mehr Vorbereitungszeit als die üblichen 2-3 Tage benötigen. Im Ergebnis kann dies auch zu vernachlässigen sein, wenn es trotzdem zu tollen Ergebnissen kommt, was eigentlich immer der Fall ist.

Fazit

Jeder Rechtsanwalt, der sich mit Legal Tech beschäftigt, sollte einmal an einem Legal Hackathon teilgenommen haben. Die Erfahrung von Programmierern, die zusammen mit Anwälten über neue Softwareideen sprechen, ist äußerst bereichernd und durch keine Legal Tech Literatur zu ersetzen. Der nächste zu empfehlende Hackathon findet im Rahmen der Swiss Legal Tech am 17.-18.9.18 in Zürich statt.

 

Über den Autor:

Patrick Prior

info@advotisement.de

Patrick Prior ist Jurist und Legal Tech Experte. Über seine Firma Advotisement® berät er Kanzleien & Rechtsabteilungen zum Thema Digitalisierung & Automatisierung. Mit FAQ-Recht.de betreibt er ein rechtliches Informationsportal zur Mandantengewinnung. Seit Anfang 2018 betreibt er das Legal Tech Verzeichnis

 

.

Breidenbach / Glatz

Rechtshandbuch Legal Tech

C.H.BECK

ISBN 978-3-406-71348-4

99,00€

Hartung / Bues / Halbleib

Legal Tech

Die Digitalisierung des Rechtsmarkts

C.H.BECK

ISBN 978-3-406-71349-1

89,00€

 

 

Quo vadis, Rechtsabteilung?

Der Druck auf die Rechtsabteilungen der Unternehmen wächst. Globalisierung und Digitalisierung schreiten unaufhaltsam voran. Ökonomische, ökologische und soziale Herausforderungen verdichten sich zu einem kaum überschaubaren Geflecht. Als wäre das nicht genug, steigt das gefühlte und tatsächliche Tempo, in dem Arbeitsvorgänge erledigt werden (sollen), immer weiter an. Gleichzeitig setzt der allgegenwärtige Kostendruck deutliche Grenzen.

Wo geht der Weg also hin?

Zu dieser Frage hat unsere Beiratskollegin Dr. Anette Schunder-Hartung gemeinsam mit Unternehmensjuristen eine Beilage für den Betriebs-Berater zusammengestellt.

Vielleicht sind die Ergebnisse ja auch für Sie interessant? 

Wir wünschen anregende Lektüre!

 

Zeitmanagement

Zeitmanagement für Anwälte – ein kostenloses Webinar!

Beruf, Freizeit und Familie – alle Bereiche unter einen Hut zu bekommen, ist oftmals schwierig.
Wenn es gelingt, den Arbeitsalltag strukturiert und effektiv zu gestalten, bleibt mehr Zeit für die schöneren Dinge des Lebens. Selbstmanagement ist hier das Stichwort. Ein Thema, dem Sie sich bewusst widmen sollten, um in kürzerer Zeit mehr Leistung zu erbringen, Stress zu minimieren und mehr von Ihrer Zeit zu haben.

Das Webinar  (Donnerstag, 12.04.2018) von anwaltswebinare.de umfasst folgende Themen:

  • Was ist Selbstmanagement?
  • So setzen Sie Prioritäten
  • Das Aufschieben: Gründe und Tipps
  • Die sinnvolle Einteilung der Arbeitszeit
  • So funktioniert die Erfolgskontrolle

Wir wünschen Ihnen viele neue Erkenntnisse!

 

Sie lesen lieber?

Budras,Corinna / Fischer, Pascal
Wer hat an der Uhr gedreht?
2017, 199 S., C.H.BECK, ISBN 978-3-406-70565-6,
Preis 14,95 € inkl. MwSt.

 

Dieser Artikel könnte Sie auch interessieren:

 

 

Frohe Ostern….

…und viel Sonnenschein wünscht Ihnen das Kanzleiforum Team!

Neues zum beA -Informationen aus dem „geheimen“ Schreiben der BRAK

Laut einem Schreiben der BRAK, das zunächst geheim sein sollte, jetzt aber im Netz kursiert, wird sich der Start des beA weiter verzögern. Interessant und auch entlarvend ist die Auffassung der BRAK , wonach “dieses Rundschreiben der internen Information und Transparenz dient, es ist derzeit nicht für die breite Öffentlichkeit bestimmt”. Problematisch ist diese Ansicht schon deshalb, weil die Rechtsanwaltschaft als Teil der breiten Öffentlichkeit das beA finanziert.

Ausführliche Informationen finden Sie hier.

 

Weitere Artikel, die Sie interessieren könnten: