Infobrief für junge Juristen – neue Ausgabe

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

die neue Ausgabe des MkG-Infobriefs ist da: Erfahrene Praktiker geben darin neue und wichtige Tipps für junge Juristen. In dieser Ausgabe lesen Sie:

Prof. Dr. Dieter Müller: Das autonome Fahren – der Schlüssel für alle Probleme des Verkehrsrechts?
Dr. Christoph Kurzböck (L.L.M.): Das Entgeldtransparenzgesetz: Harte Konsequenz oder zahnloser Tiger?
Detlef Burhoff: Der Vorschuss auf eine Pauschgebühr – Voraussetzungen und Verfahren
Benjamin Schauß: Verjährungshemmung durch das Mahnverfahren – was ist zu beachten?
Karla Schlaepfer: Legal Tech starten mit Design Thinking
Video mit Kabarettist Dr. Dominik Herzog (RA): Über Volljuristen, Gott und Staatsanwältinnen
GratisFormular: Vergleich im Kündigungsprozess (aus Arbeitnehmersicht)

Eine interessante Lektüre wünscht mit besten Grüßen aus München

RA Katharina Nitsch

Jetzt neu bei der BeckAkademie Seminare: Gratis-e-Learning „Mandantenakquise“!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

Kennen Sie eigentlich den Bereich e-Learning der BeckAkademie Seminare? Wenn nicht, haben Sie jetzt die Gelegenheit, einen Einblick in dieses innovative Produkt zu erhalten.

Loggen Sie sich einfach unter https://elearning.beck-seminare.de/gratis mit folgenden Daten ein:

E-Mail-Adresse: elearning@beck.de
Passwort: beck

„Akquise kann man nicht lernen“ – das hört man häufig. Handelt es sich hierbei um die Wahrheit, oder stellt sich das Ganze als „hemmender Glaubenssatz“ heraus? Auf diese und viele weiteren Fragen gibt Ihnen Expertin Carmen Schön in diesem e-Learning Antworten. Sie erhalten wertvolles Praxiswissen, wie Sie eine solide Basis für Ihre Mandantenakquise schaffen und die Kundengewinnung strukturiert angehen.

Nutzen Sie dieses kostenlose e-Learning und lernen Sie die Vorteile der Online-Fortbildung kennen:

  • Bei unseren e-Learnings haben Sie keinen festen Termin. Absolvieren Sie Ihr e-Learning zu dem für Sie passenden Zeitpunkt.
  • Unterbrechen Sie das e-Learning jederzeit. Unsere webbasierte Lernplattform speichert Ihren Lernfortschritt. Machen Sie dort weiter, wo Sie aufgehört haben.
  • Selbstverständlich ist unser e-Learning nicht nur an Ihrem PC-Arbeitsplatz verfügbar, sondern auch auf Tablets und Smartphones abspielbar.

Sie sind überzeugt? Hier finden Sie das gesamte Programm der BeckAkademie Seminare e-Learning in den unterschiedlichsten Rechtsgebieten.

Mit den besten Grüßen aus München

RA Katharina Nitsch

Gratis-eBroschüre für Steuerberater: Die Sanierung von Unternehmen – Krisen bewältigen und Mandanten halten

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

in einer Unternehmenskrise kommt dem Steuerberater eine Schlüsselrolle zu: Meist ist er derjenige, der Krisenanzeichen zuerst erkennt, bevor das Unternehmen sie überhaupt erahnt. Schließlich weiß der Steuerberater um die Finanzsituation des Unternehmens oft besser als das Unternehmen selbst. Bringt er seine Kenntnisse und Erfahrungen konstruktiv in den Sanierungsprozess ein, wird er zu einem wichtigen Mitglied im Krisen-Team. Genau bei dieser Aufgabe unterstützt diese neue eBroschüre Steuerberater. Darin erörtern renommierte Experten die wichtigsten Aufgaben und Aspekte einer Unternehmenssanierung und erklären konkret, wie  der Steuerberater den Prozess aktiv mitgestalten kann.

Interessante Lektüre wünscht im Namen des gesamten Kanzleiforum-Teams

RA Katharina Nitsch

PMN Awards – das Endergebnis

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

am 21. September wurden im Rahmen der festlichen PMN Award Gala in der Villa Kennedy in Frankfurt die Sieger der PMN Management Awards 2017 ausgezeichnet.
Es war ein kurzweiliger Abend mit 120 Gästen, darunter Partner in Managementfunktionen, Leiter des Managements und des Business Services von Kanzleien sowie Vertreter der Presse, Partner und Sponsoren.
Die PMN Management Awards sind Auszeichnungen für innovative Projekte aus dem Management und den Business-Service-Bereichen von Wirtschaftskanzleien und WP-Gesellschaften. Diese konnten in den verschiedenen Award-Kategorien bewerben. Dabei werden auch junge Kanzleien für erfolgreiche Unternehmenskonzepte in der Kategorie „Newcomer“ prämiert. In der Kategorie „Technologie“ wurden erstmals Legal-Tech-Initiativen von Kanzleien ausgezeichnet.

In der 5-köpfigen Jury sitzen sehr erfahrene und kundige Fachleute der Branche. Grundlage der Jury-Entscheidung in der Kategorie Management war eine vorherige Peer-Group-Befragung unter den Managing Partnern der Top Wirtschaftskanzleien und WP-Gesellschaften.

D i e  P r e i s t r ä g e r  d e r  P M N  M a n a g e m e n t  A w a r d s  2017:

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PMN Management Awards 2017: Die Spannung steigt!

Liebe Kolleginnen und Kollegen.

bereits zum achten Mal werden an diesem Donnerstag (21.09.) die PMN Management Awards vergeben. Die Preise gehen an Initiativen aus dem Management und Business-Services von Kanzleien in sieben Kategorien. Eine hochkarätig besetzte Jury wählt aus, wer die Awards mit nach Hause nehmen darf.

Nominiert sind:

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Das Arzthaftungsrecht – ein Teilbereich des immer komplexer werdenden Medizinrechts: Gastbeitrag von Dr. Alexandra Jorzig

Vom Exoten-Rechtsgebiet zum etablierten Fachanwalt

Noch vor ca. 20 Jahren wusste kaum jemand etwas mit dem Rechtsgebiet Medizinrecht anzufangen. Es war ein so genanntes „Exoten-Rechtsgebiet“. Die Literatur, die zum Medizinrecht insgesamt zur Verfügung stand, war sehr überschaubar. Durch einen immer weitergehenden Zuwachs an Bedeutung der Materie des Medizinrechts formierte sich die Einführung des „Fachanwalts für Medizinrechts“ heraus, sodass dieser Ende 2004 verabschiedet wurde. Seit der Einführung dieses Fachanwalts hat die Fülle an medizinrechtlicher Literatur einen sprunghaften Anstieg verzeichnen können. Das Medizinrecht unterteilt sich in diverse Teilbereiche wie z. B. das Krankenhausrecht, das Vertragsarztrecht, das Ärztliche Berufsrecht, das Arzthaftungsrecht, um nur einige sehr große Themenkomplexe zu nennen. All dies ist dem immer komplexer werdenden Gesundheitssystem geschuldet, was entsprechende rechtliche Probleme hervorbringt. Insofern war eine Spezialisierung unumgänglich und somit nur konsequent.

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Interview mit Dr. Lenhard Teigelack zum Thema „Dieselgate“

Seit Beginn der Dieselaffäre um VW im September 2015 kommen die Autohersteller nicht mehr aus den Schlagzeilen heraus. Viele Kunden fragen sich, ob ihnen Schadensersatzansprüche zustehen oder wie sie ihr Dieselfahrzeug wieder loswerden können. Der Beratungsbedarf ist hoch, weiß ADAC-Vertragsanwalt Dr. Lenhard Teigelack, Autor des aktuell in 6. Auflage erschienenen Standardwerkes AutoKaufRecht.

Herr Dr. Teigelack, steigen wir gleich ins aktuelle Thema „Dieselgate“ ein. Die Hersteller kündigen Software-Updates an. Sind die damit fein raus oder gibt es darüber hinaus rechtlichen Möglichkeiten für betroffene Kunden?

Ob die Fahrzeughersteller mit den angekündigten Softwareupdates fein raus sind, oder ob sie letztlich doch Hardware-Lösungen entwickeln müssen, lässt sich derzeit nicht mit Gewissheit sagen. Das hängt im Wesentlichen davon ab, ob es gelingt, in den Städten die zulässige Stickoxidbelastung von 40 Mikrogramm nicht mehr zu überschreiten. Der Stickoxidausstoß der privaten Dieselfahrzeuge ist aber nicht die einzige Stellschraube, an der gedreht werden kann, um den Grenzwert der Stickoxidbelastung einzuhalten.

Dieselkunden, die kein Fahrzeug haben, das über eine illegale Abschaltvorrichtung verfügt und die somit weder aus Kaufgewährleitungsrecht noch aus Deliktsrecht Ansprüche haben können, ist derzeit nur zu raten abzuwarten.

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Konflikte gestalten und Perspektiven erhalten – Gastbeitrag von Susanne Kleiner

Spannungen bedrücken und hindern Menschen daran, sich kraftvoll zu entfalten. Deshalb pflegen stärkenorientierte Kanzleien eine konstruktive und wertschätzende Kommunikation: im Team, im Umgang mit dem Mandanten und im Kontakt mit der gegnerischen Partei. Impulse für ein chancenreiches Miteinander, wenn es knirscht.

 Wertschätzung weitet

Unterschiedliche Interessen provozieren Spannungen und lösen negative Emotionen wie Wut, Enttäuschung und Frust aus. Beide Seiten möchten die Situation ändern und tun gut daran, ihre Bitten wohlwollend zu artikulieren. Wünsche finden Gehör, wenn Sie positiv formuliert sind anstatt anklagend daherzukommen. Gut ist es auch, realistisch zu beschreiben, wie sich der andere verhalten soll. Anklagende Verallgemeinerungen hingegen vergiften die Beziehung. Wer Kritik äußert, sagt am besten neutral, was passiert ist und wie das auf ihn wirkt. Dann beschreibt ein versierter Feedbackgeber, was ihm persönlich am Herzen liegt. Er benennt also seine Bedürfnisse und spricht unmissverständlich aus, was er sich in Zukunft wünscht. Kluge Köpfe hören aktiv und wohlwollend zu. So spüren Gesprächspartner Verständnis, beruhigen sich und sind offener für sachliche Argumente.

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Anwaltspflichten bei Kanzleiabwesenheit: Gastbeitrag von Tanja Klein aus der NJW 34/2017

Welche organisatorischen Vorkehrungen muss der Anwalt treffen, wenn der Jahresurlaub bevorsteht oder er erkrankt ist? Der folgende Beitrag erläutert anhand gängiger Konstellationen mögliche Haftungsfallen und wie man sie vermeidet.

Grundsätzlich gilt: Auch Anwälte dürfen ihre Kanzlei über einen längeren Zeitraum alleine und den Kanzleibetrieb ruhen lassen. Um keinen Haftungsfall zu er­zeugen, sollte man jedoch organisatorisch sowohl vor Urlaubsantritt als auch dann, wenn sich eine Krankheit ankündigt, einiges beachten.

Vorkehrungen zur Fristwahrung

Steht der wohlverdiente Jahresurlaub oder ein anderes vorhersehbares Ereignis (etwa ein geplanter medizinischer Eingriff) unmittelbar bevor und können fristgebundene Schriftsätze bis dahin nicht mehr fertiggestellt werden, ist der Rechtsanwalt verpflichtet, durch einen rechtzeitig gestellten Antrag auf Fristverlängerung dafür Sorge zu tragen, dass ein Wiedereinsetzungsgesuch nicht notwendig wird (vgl. BGH, NJW 2013, 3181). Weiterlesen

Einsatz von künstlich intelligenter Software bei Immobilienverträgen

Legal Tech bzw. die Digitalisierung der Rechtsbranche ist derzeit in aller Munde. Konferenzen und Tagungen reihen sich aneinander, um einen besseren Eindruck davon zu bekommen, wie die Zukunft der Rechtsbranche aussehen könnte. Bei vielen Beteiligten hat sich der Eindruck verstetigt, dass Digitalisierung auch vor der Rechtsbranche nicht Halt machen wird. Nach der Frage des „ob“, rückt nun die Frage des „wie“ stärker in den Blick. Ausgehend von der eigenen Praxis fragen sich Anwälte, wie sich die Potentiale von Digitalisierung heben können. Ausgangspunkt für viele ist hierbei die Frage der Automatisierung bestehender Prozesse bzw. Rechtsprodukte. Die Definition von Gartner[1] zum Thema Digitalisierung, „… the use of digital technologies to change a business model and provide new revenue and value-producing opportunities; it is the process of moving to a digital business“, bringt es kurz und knapp auf den Punkt: Bei Digitalisierung geht es um den Einsatz von Technologie, um bestehende Angebote und Geschäftsmodelle zu digitalisieren, und somit einerseits Effizienz zu steigern und andererseits neue Geschäftsmodelle zu kreieren. Weiterlesen