Kostenlos Sorgen los? Datenschutzgeneratoren im Mai 2018

Dass  eine Kanzleiwebsite spätestens am 25.05.2018 im Hinblick auf den Datenschutz neuen Anforderungen genügen muss, hat sich inzwischen einigermaßen herumgesprochen.  Einer der wichtigsten Aspekte, eine Kanzleiwebsite DSGVO-konform zu gestalten und möglichen Abmahnungen vorzubeugen, ist eine DSGVO-konforme Datenschutzerklärung (DSE). Genau deswegen schießen gerade Datenschutzgeneratoren wie Pilze aus dem Boden.

Aber halten diese Generatoren was sie versprechen? Ein Erfahrungsbericht aus den letzten Wochen. Weiterlesen

Kanzlei-Knigge

Kanzlei-Knigge: 5 unverzichtbare Tipps, die jeder Rechtsanwalt kennen sollte

In der heutigen Zeit wird fehlende Wertschätzung, Respektlosigkeit und Egoismus immer deutlicher festgestellt. So kommt es immer wieder zu Missverständnissen, Konflikten und Streitereien, in denen der professionelle Anwalt bzw. die professionelle Anwältin gefragt ist. Deshalb folgen hier fünf Tipps, die die Zusammenarbeit erleichtern.

1. Höflichkeit und Sympathie

Vereinbart ein Mandant einen Termin mit einer Kanzlei, handelt es sich oft um knifflige, manchmal unangenehme oder sogar peinliche Themen. Umso wichtiger ist es, dass der erste Eindruck, den der Mandant wahrnimmt, überzeugend auf ihn wirkt. Ungestresst wirkende Angestellte und eine einladende, freundliche Atmosphäre helfen dabei. Die Begrüßung durch den ersten Ansprechpartner wie auch später durch den Anwalt ist offen und der jeweiligen Situation entsprechend angemessen. Der Anwalt nimmt bei der Begrüßung Blickkontakt auf, reicht die Hand zum Gruß, lächelt und beachtet vor allen Dingen den ‚Rang‘ (Alt vor Jung; Frau vor Mann). Ganz schnell beeinflussen zeitgemäße Umgangsformen den späteren Geschäftsverlauf. Die ersten Sekunden legen bereits die Basis für einen Sympathieaufbau und den damit erwarteten erfolgreichen Ablauf des Zusammenkommens. Weiterlesen

Steuerbüro

Achtung Steuerberater: Diese Themen sollten Sie interessieren!

Bereits zum zwanzigsten Mal ist gerade aktuell das Referenzwerk des deutschen Anwaltsmarkts das JUVE Handbuch Wirtschaftskanzleien erschienen. Und zum ersten Mal publizierte JUVE kürzlich das JUVE Handbuch Steuern. Darüber, welche Themen den Steuerberatungsmarkt derzeit besonders beschäftigen, sprachen wir mit JUVE-Chefredakteur Jörn Poppelbaum.

Zunächst einmal besten Dank dafür, dass Sie uns für ein Interview zur Verfügung stehen und herzlichen Glückwunsch zur ersten Ausgabe des Handbuchs. Durch die Zeitschrift JUVE Steuermarkt haben Sie die Steuerberaterpraxis genau im Blick. Welchen Herausforderungen müssen sich Ihrer Ansicht nach Steuerberater aktuell stellen?

Top-Beratungsthema für die Kanzleien jeder Größe und Couleur ist derzeit klar das Thema Implementierung von Tax Compliance Management Systemen (TCMS). Konkret geht es hier darum, Unternehmen dabei zu unterstützen, die Systeme steuerlicher Datenerhebung und des steuerlichen Berichtswesens rechtssicherer zu machen, um damit im ersten Schritt etwa bei Betriebsprüfungen weniger Angriffsfläche zu bieten. Wesentlicher ist es aber für den einzelnen Steuerabteilungsleiter oder Finanzvorstand, durch den Aufbau eines strukturierten TCMS, dem Vorwurf des Organisationsverschuldens zu entgehen und damit die persönliche straf- und zivilrechtliche Haftung im Falle des Eintritts von Steuerverstößen vermeiden zu können Weiterlesen

DSGVO: Die zehn wichtigsten To-dos für Steuerkanzleien

Ab dem 25. Mai 2018 gilt die neue EU-DSGVO, mit der erstmals eine europaweit einheitliche Rechtsgrundlage geschaffen wird, um personenbezogene Daten besser zu schützen. Viele Steuerkanzleien sind darauf bisher nur unzureichend vorbereitet. Bis das Gesetz in Kraft tritt, sollten Kanzleien die Zeit nutzen, um sich über nötige Maßnahmen, wie die Beschäftigung eines Datenschutzbeauftragten und der Überarbeitung der Datenschutzerklärung, zu informieren. Darüber hinaus müssen auch neue datenschutzrechtliche Prozesse etabliert werden. Weiterlesen

justitia

DSGVO – Der Countdown läuft, sind Sie vorbereitet?

In einer Befragung von The Legal 500 und KPMG Law, durchgeführt zwischen November 2017 und Februar 2018, geben nur 46 Prozent der befragten Leiter Recht an, dass ihr Unternehmen bereits genug getan habe, um mit der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) konform zu sein. Die neuen Regelungen für den Datenschutz treten am 25. Mai in Kraft!

Die Studie kombiniert eine Befragung von rund 450 Unternehmensjuristen mit ausführlichen, strukturierten Interviews mit mehr als 30 Leitern Recht in Unternehmen. Sie erörtert den Grad der Vorbereitung sowie die Risiken und Chancen, die sich durch die Neuregelung für Unternehmen und Institutionen ergeben. Im Ergebnis ist ein erheblicher Nachholbedarf offengelegt.

Als die wichtigsten Herausforderungen durch die DSGVO sehen die Befragten der Studie insbesondere die folgenden Punkte:

  • Umsetzung von Maßnahmen innerhalb des gesamten Unternehmens, nicht nur in einer einzelnen Abteilung
  • Enge Verzahnung der Rechtsabteilung mit allen anderen Unternehmensbereichen
  • Interpretation der gesetzlichen Anforderungen (Prinzipien anstatt normativer Vorschriften) ohne rechtliche Präzedenzfälle
  • Lückenloses Verständnis von und Kontrolle über alle IT-Systeme, Prozesse und Datenverarbeitungstätigkeiten

Weitere hilfreiche Informationen zur DSGVO bietet Ihnen auch diese Seite auf beck-shop.de.

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Der Anwalt im Fokus der Medien – worauf Sie sich einstellen müssen!

Anwälte, die auf Grund eines Mandates im Fokus der Medien stehen, müssen sich auf einiges gefasst machen. Auch auf eine intensive Pressearbeit.

Remo Klinger, Fachanwalt für Verwaltungsrecht aus Berlin, kann davon ein Lied singen. Denn spätestens, seit er die Deutsche Umwelthilfe in Sachen Dieselfahrverbote vertritt, kann er sich vor Presseanfragen kaum retten. Wie er die neben dem anwaltlichen Tagesgeschäft erledigt und was Kollegen beachten sollten, die medienrelevante Mandate betreuen, hat er der NJW in Heft 14/2018 erläutert.

Das gesamte Interview finden Sie hier.

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Medienauftritt

Vor der Kamera: 10 Fehler, die Sie anderen überlassen sollten

Ein Auftritt in den Medien, im TV, im Radio – was für eine Chance! Und welch’ ein Risiko!

Täglich kann man sehen und hören, wie sich Gesprächspartner um Kopf und Kragen reden. Oder wie sie die Sonntagszeitung mit einem wissenschaftlichen Fachblatt verwechseln oder die einfachsten Regeln mit Blick auf eine angemessene Kleidung verletzen. Hier die Top Ten der häufigsten Fehler, die Sie anderen überlassen sollten.

Platz Nummer 10: Schminke?

Ich? Nein, also als Mann lasse ich mich doch nicht pudern! Wie sieht das denn aus?« Na, auf jeden Fall besser als vor der Kamera einen wahrhaft »glänzenden« Eindruck zu machen! Wer sichtbar schwitzt oder auch von Natur aus eine leicht fettige Haut hat, der glänzt schnell auch vor der Kamera. Als Fußballspieler nach 90 Minuten hartem Kampf – kein Problem. Da kann jeder Zuschauer nachvollziehen, woher der Schweiß kommt. Jeder Nicht-Sportler vor der Kamera aber tut gut daran, die glänzende Stirn zu kaschieren. Sonst wirft der Glanz Fragen auf: Ist ihm oder ihr warm? Hat er oder sie womöglich Angst, ist gestresst? Oder vielleicht krank? Schnell kommt Mitleid auf, und die Chance für eine überzeugende Botschaft ist vertan. Weiterlesen

Medientraining

Warum ein Medientraining für Juristen wichtig ist

Sprechen kann jeder. Wer allerdings erfolgreich über die Medien kommunizieren möchte, braucht mehr. Mit dem Workbook Medientraining vermitteln die Autoren Katrin Prüfig, Stefan Klager und Kathrin Adamski viel Hintergrundwissen und geben konkrete Tipps, wie man den persönlichen Auftritt erfolgreich gestaltet. Erfahren Sie mehr dazu im folgenden Interview:

Warum wird es besonders für Juristen immer wichtiger, sicher im Umgang mit Medien zu sein?

Die öffentliche Kommunikation wird auch für Juristen wichtiger: Egal, ob als Jurist in einem Unternehmen, als Anwalt in einer Kanzlei, als Richter oder Staatsanwalt. Alle haben im Laufe ihrer Karriere irgendwann mal „das Wort“ gegenüber Medien und damit auch die Chance, ihr Gesicht zu verlieren, wenn ein solcher Auftritt misslingt. Wo früher hauptsächlich die schreibende Zunft im Gerichtssaal saß und berichtet hat, stehen heute TV-Teams parat, um in bewegten Bildern über den Prozess zu berichten und die beteiligten Parteien zu Wort kommen zu lassen. Grundsätzlich ist es aber nicht nur für Juristen wichtig, sicher im Umgang mit Medien und Medienvertretern zu sein. Jeder, der ein Unternehmen, eine Institution oder eine Behörde vertritt und in der Öffentlichkeit kommuniziert, ist heute gut beraten, sich für solche Auftritte fit zu machen. Weiterlesen

DS-GVO

DS-GVO: In diesen 20 Situationen drohen Ihnen hohe Bußgelder

Egal, wie groß oder klein Ihre Firma ist, am 25. Mai 2018 läuft die Schonfrist der Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) aus dem Jahr 2016 ab. Von da an haben Sie viele einfache „Chancen“, viel Geld zu verlieren. Rechtsanwalt Matthias Bergt (von BOETTICHER), Bearbeiter des Kommentars zur DS-GVO von Kühling/Buchner (Hrsg.), nennt einige Beispiele:  

  • Sie informieren Ihre Kunden, Mitarbeiter oder Bewerber nicht oder nicht genau genug, welche Daten Sie wofür und wie lange speichern: für jeden einzelnen Fall Geldbuße bis zu 20.000.000 Euro oder vier Prozent des weltweiten Konzernjahresumsatzes.
  • Sie archivieren die E-Mails mit den Bewerbungsunterlagen abgelehnter Bewerber revisionssicher für die steuer- und handelsrechtlichen Aufbewahrungspflichten: für jeden einzelnen Fall Geldbuße bis zu 20.000.000 Euro oder vier Prozent des weltweiten Konzernjahresumsatzes.
  • Bestellen kann man bei Ihnen nur, wer einer Bonitätsprüfung zustimmt: für jeden einzelnen Fall Geldbuße bis zu 20.000.000 Euro oder vier Prozent des weltweiten Konzernjahresumsatzes.
  • Ihre Website nutzt Social PlugIns und Webfonts: für jeden einzelnen Besuch Geldbuße bis zu 20.000.000 Euro oder vier Prozent des weltweiten Konzernjahresumsatzes.

Hier finden Sie die weiteren 16 Beispiele.

Der Autor Matthias Bergt ist Mitautor von 

Kühling / Buchner
Datenschutz-Grundverordnung, Bundesdatenschutzgesetz: DS-GVO/BDSG
2018, XXII, 1624 S., C.H.BECK, ISBN 978-3-406-71932-5,
Preis 179,00 € inkl. MwSt.

 

Zweite Ausgabe des Magazins MkG erschienen!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

die zweite Ausgabe des Magazins MkG – mit kollegialen Grüßen – ist aktuell erschienen und gibt wieder wertvolle Tipps für die ersten Berufsjahre als Anwalt. In Ressorts wie News & aktuelle Rechtsprechung, RVG & Co. oder Legal Tech & Digitalisierung bereichern auch multimediale Inhalte wie Videos und Podcasts die Beiträge der Fachautoren.

In dieser Ausgabe erfahren Sie u.a., was die wichtigsten Schritte zur Umsetzung der DSGVO in Ihrer Kanzlei sind. Zudem thematisiert Viviane Schrader, wie Sie höflich aber bestimmt Ihrem Mandanten Ihren Honorarwunsch vermitteln können. In ihrem Video-Interview erklärt die Kanzlei Dreber & Faber, worauf unbedingt zu achten ist, damit bei der Kanzleigründung alles glatt läuft.

MKG Magazin

 

Weitere Themen sind:

Luis Guijarro-Santos: Universalrechtsschutz im „Dieselmandat“

Dr. Martin Riemer: Bank darf keine Kontoführungsgebühren vom Anderkonto eines Rechtsanwalts einziehen

Norbert Schneider: Prozess- und Verfahrenskostenhilfe auch für Vergleich über nicht anhängige Gegenstände

MkG-Aktiv: MkG-Umfrage unter Jungjuristen: Karriere oder Work-Life-Balance?

 

 

Mit besten Grüßen aus München!

RA Kahtarina Nitsch