Kanzleimanagement

Kanzleimanagement: nice or need to have?

Ist eine Kanzlei erst einmal gegründet, kommt es für einen nachhaltigen Erfolg auch auf ein zielgerichtetes Kanzleimanagement an. Welche Aspekte hier eine Rolle spielen, wollten wir von Anwaltscoach Dr. Geertje Tutschka, Autorin des Buches Kanzleigründung und Kanzleimanagement, wissen.

Der Begriff Kanzleimanagement hat sich erst in den letzten Jahren etabliert. Lohnt sich Kanzleimanagement eigentlich erst ab einer bestimmten Kanzleigröße?

Nein, natürlich wird es auch für kleine Kanzleien und Einzelanwälte vom ersten Tag an benötigt. Es wurde auch immer irgendwie nebenher betrieben. Dafür den Begriff Kanzleimanagement zu nutzen heißt, es bewußt auf die Agenda zu setzen und sich darum zu kümmern und es zu professionalisieren. Und das ist gut so. Weiterlesen

Büro

Weshalb Anwälte verbindliche Ziele fürchten

Um gleich mit der Tür ins Haus zu fallen: Anwälte agieren auch heute noch im Führungsbereich ständisch. Sinnreiche und vielfach erfolgreich erprobte Managementansätze treffen oft auf Vertreter eines Berufs, die in Kategorien von

  • individuellen Privilegien,
  • einer falsch verstandenen Selbstbestimmung („Wir sind alle Individualisten“) und einem
  • durch universitäre Ausbildung geförderten Primadonnentum

denken und handeln.

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Kanzlei

Warum ein Kanzleiziel so wichtig ist!

Ziele sind in Anwaltskanzleien Mangelware. Was dort als „Ziel“ bezeichnet wird, ist fast immer nur ein modisch verkleideter, frommer Wunsch in der fragwürdigen Qualität von „Wir wollen den Mittelstand als Mandanten gewinnen“.

Ziele werden häufig verwechselt mit Wünschen oder Visionen und haben eher den Charakter diffuser Sehnsüchte. Wünsche und Visionen sind folgenlos und unverbindlich, solange sie nicht in Ziele umgewandelt werden.

Wünsche sind austauschbar

Das Kind, das sich dringend Marzipanbrote zum Nikolaus wünscht, ist zügig durch den Griff in die Schokoabteilung getröstet, falls das Marzipanbrot in diesem Jahr ausfällt. Weiterlesen

Stolperfalle Kanzlei-Homepage: Bei diesen 4 Details müssen Sie vorsichtig sein!

Wenn Anwälte ihre Dienstleistungen bewerben möchten, müssen sie einige grundlegende Dinge beachten. „Anders als bei anderen (freien) Berufen ist nach wie vor nicht jedes Mittel recht, auch wenn über Umfang, Grenzen und zulässige Formen immer wieder heftig gestritten wird“, schreibt Prof. Dr. Gerhard Ring, Herausgeber des Buches „Anwaltliches Werberecht“ (2018, Nomos).

Am Beispiel Kanzlei-Homepages wollen wir Sie auf Stolperfallen hinweisen. Weiterlesen

Der Anwalt im Fokus der Medien – worauf Sie sich einstellen müssen!

Anwälte, die auf Grund eines Mandates im Fokus der Medien stehen, müssen sich auf einiges gefasst machen. Auch auf eine intensive Pressearbeit.

Remo Klinger, Fachanwalt für Verwaltungsrecht aus Berlin, kann davon ein Lied singen. Denn spätestens, seit er die Deutsche Umwelthilfe in Sachen Dieselfahrverbote vertritt, kann er sich vor Presseanfragen kaum retten. Wie er die neben dem anwaltlichen Tagesgeschäft erledigt und was Kollegen beachten sollten, die medienrelevante Mandate betreuen, hat er der NJW in Heft 14/2018 erläutert.

Das gesamte Interview finden Sie hier.

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So punktet Ihre Kanzlei mit starken Medienstatements

Wer professionell mit der Presse umgeht und klare Botschaften platziert, positioniert sich als Experte für sein Rechtsgebiet und zahlt überdies in die Kanzleimarke ein. Ziehen juristische Auseinandersetzungen Kreise, helfen medienaffine Juristen dabei, die Reputation ihrer Mandanten zu schützen. Susanne Kleiner gibt Tipps und Tricks für die Praxis.

Weniger ist mehr

Versierte Anwälte bringen ihre Botschaft in ein bis drei Sätzen auf den Punkt. So vermeiden sie, dass Sequenzen aus der Originalaussage geschnitten werden. Sie sprechen klar, einfach und verständlich. Ein Gedanke, ein Satz. Juristendeutsch, Fremdwörter und Fachausdrücke gehen gar nicht. Mit Metaphern und Zahlen oder Fakten veranschaulichen sie Abstraktes.

Im Brustton der Überzeugung

Überzeugende Sprecher führen am Satzende ihre Stimme nach unten und schließen mit einer bewussten Pause ab. Sie aktivieren ihre Bruststimme und setzen ihre Körperspräche selbstsicher ein.

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Kanzleimarketing.de: Vierte Ausgabe des eMagazins erschienen

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

die vierte und für 2017 letzte Ausgabe des eMagazins kanzleimarketing.de ist erscheinen! Neben relevanten Bereichen wie Online- und Empfehlungsmarketing steht dieses Mal im Mittelpunkt ein ungewöhnliches und zugleich wichtiges Thema: den Kanzleinamen. Dr. Dominik Herzog erklärt, wie er zur Benennung seiner Sozietät kam. Darüber hinaus liefert Dr. Peter Reinke als Experte für Ureber- und Medienrecht handfeste Ratschläge zum Umgang mit Bildern und Texten im Internet, um Abmahnungen zu vermeiden.

Weitere Themen sind:

  • Pia Löffler: Was soll Ihre Kanzleiwebsite können?
  • Angela Hamatschek: Prädikat Empfehlenswert – DIE entscheidende Frage
  • Peter Reinke: Urheber- und Medienrecht: Die Kanzleiwebsite – Texte und Bilder korrekt nutzen
  • Jens Schleifenbaum: Was ist Adwords und wie funktioniert das?
  • Dominik Herzog: Kanzleinamen: Warum eigentlich keine Fantasienamen?

Wir wünschen eine interessante Lektüre!

Es grüßt Sie im Namen des gesamten Kanzleiforum-Teams

RA Katharina Nitsch

eBroschüre Spezial: Suchmaschinenoptimierung für Rechtsanwälte

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

will man neue Mandanten über das Internet gewinnen, ist die Suchmaschinenoptimierung (SEO) der Kanzleiwebsite wichtig. Mithilfe von SEO wird die Seite von Google weit oben gelistet und so leichter von Mandanten gefunden. Mit Anwaltssuchdiensten haben Kanzleien zusätzlich die Möglichkeit, auf sich und die eigene Arbeit aufmerksam zu machen und die „Sichtbarkeit“ der eigenen Kanzleiwebsite zu verbessern.

Die eBroschüre Suchmaschinenoptimierung für Rechtsanwälte gibt Anwaltskanzleien einen neutralen Einblick in die Kniffe der Suchmaschinenoptimierung. Sie erfahren, was SEO ist, wem es nützt, was es zu beachten gilt und wie Sie neue Mandanten gewinnen. Weiterlesen

Kanzleimarketing.de: Dritte Ausgabe des eMagazins erschienen

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

von kanzleimarketing.de ist nun die dritte Ausgabe des eMagazins erschienen. Die Themen dieser Ausgabe zeigen, dass Kanzleimarketing als Form der Kommunikation auf den unterschiedlichsten Kanälen stattfinden kann – sowohl im Online- als auch im Offline-Marketing. Doch nicht jeder Kanal eignet sich für jede Zielgruppe. Zu einer erfolgreichen Marketingstrategie gehört es auch, zu wissen, auf welchem Kanal man wen und wie optimal erreicht.

Die Autoren geben hilfreiche Tipps, wie Sie Ihre individuelle Marketing- und Kommunikationsstrategie entwickeln und umzusetzen können. So geht es in dieser Ausgabe z.B. darum, wie sich Facebook für das Kanzleimarketing nutzen lässt oder ob und wann sich eine „Google My Business“ -Website für das Kanzleimarketing lohnt. Nicht zuletzt widmen sich die Autoren „klassischen“ Marketing-Kanälen und geben Tipps für eine erfolgreiche Pressearbeit.

Wir wünschen anregende Lektüre!

Es grüßt Sie im Namen des gesamten Kanzleiforum-Teams

RA Katharina Nitsch

Gewusst wie: Die virtuelle Anwaltskanzlei – Gastbeitrag von Dr. Petra Arends-Paltzer

Der Anwaltsberuf kann heutzutage bereits weitgehend ohne persönlichen Mandantenkontakt ausgeübt werden, etwa vom Ferienhaus an der Nordsee oder einem Chalet in der Schweiz.

Ein Bürobetrieb mit Angestellten wird vom Standesrecht nicht gefordert, lediglich das Anbringen eines Kanzleischildes am Arbeitsort des Anwaltes. Selbst von dieser Kanzleipflicht kann ein Anwalt sich unter bestimmten Voraussetzungen von der Rechtsanwaltskammer befreien lassen. Diesem Antrag wird in der Regel entsprochen, wenn sich der Rechtsanwalt aus beruflichen Gründen für eine längere Zeit im Ausland aufhält und dort in einer Kanzlei bzw. in einem Unternehmen oder Verband tätig ist.

Wie sehen virtuelle Anwaltskonzepte aus? Weiterlesen