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Warum Sprachsünden eine fruchtbare Quelle von Rechtsstreitigkeiten sind

Englisch als Vertragssprache ist nicht nur ein linguistisches Feld, das Übersetzern überlassen werden kann, sondern auch und immer mehr ein juristisches Problem, das auch Kenntnisse des anglo-amerikanischen Rechtskreises verlangt. Ein Kommentar von Dr. Volker Triebel und Prof. Stefan Vogenauer.

Viel zu oft wird das Gebot der vertraglichen Klarheit bei englischen Vertragstexten, die deutschem Recht unterliegen, verletzt. In den Worten eines erfahrenen Praktikers: „Oft ahnt man nur, was denn die Parteien wirklich sagen wollten. Hier wird in der Praxis gnadenlos gesündigt.“

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Gehalt: Wie viel verdient ein Anwalt?

Wie steht es um das Gehalt von Anwälten?  Immer wieder liest man Meldungen, dass internationale Wirtschaftskanzleien bereits Berufsanfängern 140.000 Euro im Jahr zahlen. Ist das der Standard in der Branche? Welche Daten und Fakten zu den Gehältern von Anwälten gibt es? Ein Überblick. 

In Großkanzleien sind die üppigen Gehaltszahlungen eher die Regel als die Ausnahme – allerdings sind die Eingangsvoraussetzungen entsprechend: hier sollten schon ein Prädikatsexamen, Doktortitel und LL.M vorgewiesen werden können. Wer es auf einen der begehrten Seniorpartner-Posten geschafft hat, verdient mittlerweile sogar durchschnittlich  328.000 Euro, wie eine Kienbaum-Studie ergab (vgl. Deutsche Richterzeitung, 02/2018).

Doch die Realität ist für die meisten angestellten Rechtsanwälte eine andere. Das durchschnittliche Einstiegsbruttojahresgehalt bei Vollzeittätigkeit liegt für angestellte Rechtsanwälte im Schnitt bei 43.000 Euro, so hat es zumindest das Soldan Institut berechnet (Basis: Erhebung von 2012). Weiterlesen

Gute Ausbildung – Gute Fachkräfte!

Der bundesweit herrschende Fachkräftemangel macht auch vor Anwaltskanzleien keinen Halt und ist zu einem ernstzunehmenden unternehmerischen Problem geworden. So kostet der Fachkräftemangel den Kanzleien nicht nur Geld und Zeit, sondern bedroht schlussendlich auch die Wettbewerbsfähigkeit. Schuld, wenn man von Schuld sprechen kann, ist sicher auch der demografische Wandel und damit einhergehend, dass der Arbeitswelt immer weniger junge Menschen zur Verfügung stehen. Ein Baustein auf dem Weg zur Lösung des Problems Fachkräftemangel ist die Investition in den beruflichen Nachwuchs durch eine qualitativ hochwertige Berufsausbildung.  Weiterlesen

Land ohne Anwälte?

Die Zahl der niedergelassenen Anwältinnen und Anwälte geht zurück. Hat der Berufsstand Nachwuchssorgen? Zumindest für Kanzleien in ländlichen Regionen wird es zunehmend schwer, junge Juristen zu finden. Ist der Anwalt auf dem Land ein Auslaufmodell?

Statistiken bestätigen das Phänomen: Menschen drängen in die Städte, ganze Landstriche veröden. Mit der Urbanisierung verschwindet auch die Infrastruktur in der Fläche. Läden, Schulen und Arztpraxen schließen. Um die medizinische Versorgung in der Provinz aufrechtzuerhalten, gibt es bereits Förderprogramme für Landärzte. Weiterlesen

Tipps und Tricks zur Mitarbeitersuche mit kleinem Budget

Für Gesprächsstoff in den Sozialen Medien sorgte in den vergangenen Wochen die Stellenanzeige eines Steuerberaters aus Ostfriesland, in der er mit provokanten Formulierungen nach einer/einem Auszubildenden suchte. Die Aufmerksamkeit war groß und mit 20 Bewerbungen für den Ausbildungsplatz mehr als erfolgreich. Wir fragen Angela Hamatschek, Autorin u.a. des aktuell erschienenen Buches Die Kunst, Mitarbeiter zu gewinnen, wie es insbesondere kleineren und mittleren Kanzleien gelingen kann, geeignete Mitarbeiter zu finden.

Gerade kleineren Kanzleien fehlt oft das notwendige Budget, um aufwändig nach Auszubildenden zu suchen. Ist da die Überlegung durch Provokation aufzufallen sinnvoll?

Als ich diese Anzeige gesehen habe, habe ich sofort gedacht „Jawoll, genau so funktioniert virales Marketing“. Entscheidend ist die pfiffige Idee, die richtige Prise Humor, die dann dafür sorgt, dass in den sozialen Medien darüber gesprochen wird. Gefährlich wird es nur, wenn die Provokation zu stark ist und dann einen Shitstorm zur Folge hat. Diese Gratwanderung gilt es zu meistern. Weiterlesen

Arbeitszeugnis: Allgemeiner Zeugnisbrauch für bestimmte Berufsgruppen

Regelmäßiger Streitgegenstand vor deutschen Arbeitsgerichten sind Inhalte von Arbeitszeugnissen. Gestritten wird nicht nur darum, was im Zeugnis keinesfalls erwährt werden darf, sondern auch, ob bestimmte Eigenschaften der Mitarbeiter ausdrücklich bescheinigt werden müssen – sofern dies in ihrem Berufskreis üblich ist. Fehlt ein entsprechender Hinweis, kann ein geschulter Zeugnisleser dies als versteckten Hinweis auf eine schlechte Bewertung des Mitarbeiters deuten.  Weiterlesen

beA-Start – Chancen für Kanzleimitarbeiter: Gastbeitrag von Viviane Schrader

Am 1. Januar 2018 geht es endlich los: Alle Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte in Deutschland müssen spätestens zu diesem Zeitpunkt ihr besonderes elektronisches Anwaltspostfach („beA“) so eingerichtet haben, dass sie empfangsbereit sind (passive Nutzungspflicht). Das bedeutet, dass sie zumindest regelmäßig in das Postfach sehen müssen, um eingegangene Schriftstücke in Empfang zu nehmen. Bestenfalls wird das beA ab Januar auch zum Versenden der Gerichtspost genutzt. Weiterlesen

Ein Plädoyer für das Jahresgespräch: Gastbeitrag von Constanze Eich

Jahresgespräche haben auch in der Kanzleienwelt längst Einzug gehalten. Was allerdings als wertvolles Management Tool gepriesen und von HR-Abteilungen meist aufwändig installiert wurde, verkommt in den meisten Fällen zum Selbstzweck. Mühsam werden Fragebögen ausgefüllt und abgearbeitet. Es wird Feedback in alle Richtungen gegeben. Der Mitarbeiter soll schließlich wahr- und ernstgenommen werden. Gerade die feedbackhungrige Generation Y fordert von ihren Vorgesetzten immer mehr Rückmeldung ein und wird damit zu einem regelrechten ‚enfant terrible’ in der Arbeitswelt. Denn Feedback kostet Zeit. Und Zeit ist rar. Schließlich steht der Mandant ja im Mittelpunkt des Interesses. Wer um sich selbst kreist, arbeitet nicht profitabel.  Weiterlesen

Wie Anwalt und Assistenz gut zusammenarbeiten – Gastbeitrag von Susanne Kleiner

Eine professionelle Assistenz unterstützt Rechtsanwälte spürbar. Versierte „Vorzimmer“ sind längst mehr als die Visitenkarte einer Kanzlei. Sie sind quasi die Schaltzentrale im Unternehmen. Impulse für eine gute Zusammenarbeit zwischen Anwälten und dem Sekretariat.

Ein starkes Team gewinnt

Wer in der Assistenz arbeitet, ist ein Teamplayer und hat Herz und Ohren am rechten Fleck. Aufmerksame Kolleginnen und Kollegen filtern auch Informelles aus Gesprächen und Telefonaten heraus. Das ist sehr häufig für die interne Kommunikation und die Mandantenbeziehungen von Vorteil. Deshalb fördern und würdigen stärkenbewusste Chefs diese Skills. Überhaupt legen versierte Führungskräfte Wert auf ein gutes Miteinander und kommunizieren respektvoll und wertschätzend. Sie begegnen ihrem Sekretariat auf Augenhöhe. Und sie sind wirklich dankbar, jemanden an ihrer Seite zu haben, der sie spürbar entlastet. Das sprechen sie aus. Und sie zeigen das auch. Weiterlesen

Mitarbeitergespräche als Motor für Kanzleiziele

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

Mitarbeitergespräche sind weder beliebt noch einfach zu führen.  In ihrem Artikel auf kanzleimarketing.de erläutert Susanne Pannebäcker wie das Mitarbeitergespräch zum Motor für Kanzleiziele werden kann. Mit dieser kurzen, klaren Anleitung gelingen nötige Veränderungen und tragen nachhaltig zum gesamten Kanzleierfolg bei.

Viel Erfolg bei der Umsetzung wünscht Ihnen im Namen des Kanzleiforum-Teams

RA Katharina Nitsch