Expertentipps für Mandantenveranstaltungen und SEO-Maßnahmen – Neues eMagazin kanzleimarketing.de jetzt online

Warum sollte eine seriöse Anwalts- oder Steuerberaterkanzlei seine Mandanten mit Bürogolf oder Debattierabenden an sich binden können? Auch wenn Mandantenveranstaltungen nicht direkt neue Mandate generieren, sind sie für die langfristige Außendarstellung und Positionierung einer Kanzlei – wenn sie klug durchgeführt werden – Gold wert! In dieser Ausgabe des eMagazins kanzleimarketing.de verrät Prof. Dr. Volker Roemermann im Interview, wie auch kleine Kanzleien mit Mandantenveranstaltungen Fachexpertise und Vertrauen vermitteln.

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Steuerberatung Mediator

Der Steuerberater als Mediator – ein zukunftsorientiertes Erfolgskonzept

Nahezu täglich werden Steuerberater mit komplexen Problemstellungen ihrer Mandanten konfrontiert. Dabei geht es nicht nur um das Lösen steuerrechtlicher oder betriebswirtschaftlicher Fragestellungen. Vielmehr müssen bei der Klärung mandantenbezogener Fragestellungen in der Steuerberatung auch konfliktäre Situationen berücksichtigt werden, die sich typischerweise im Kontext von erbrechtlichen Angelegenheiten, von Unternehmensnachfolgen, bei wirtschaftlichen Auseinandersetzungen in Fällen der Trennung oder anderen Veränderungsprozessen ergeben. Weiterlesen

Rechtschutz

Der Steuerberater als Wirtschaftsmediator – Interview mit Elke Heizmann

Warum ist die Mediationstätigkeit so interessant für Steuerberater?

In ihrem Berufsalltag haben Steuerberater sehr oft mit komplexen konfliktären Situationen zu kämpfen – sei es in den Bereichen Unternehmensnachfolge, in erbrechtlichen Angelegenheiten oder bei wirtschaftlicher Auseinandersetzung in Trennungsfällen. Fast immer findet sich der Berater nicht nur in der Rolle des fachlichen Experten, sondern auch als Mittler oder Unterstützer. Seine Tätigkeit hat dadurch bereits eine große Nähe zur Mediation und der Einsatz mediativer Elemente passt perfekt ins Portfolio.

Was gilt es beim Einstieg zu beachten?

Beabsichtigen Steuerberater eine Mediationstätigkeit auszuüben, muss geklärt werden, ob sie diese Tätigkeit aufnehmen dürfen, welchen Beschränkungen sie hierbei ggf. unterliegen und welche Verpflichtungen sich aus ihrem Quellberuf »Steuerberater« ergeben. Ebenso spielen Fragen der Berufsrechtserstreckung, der Unabhängigkeit beider Tätigkeiten voneinander oder der Themenbereich »außergerichtliche Rechtsdienstleistungen« eine besondere Rolle. Hier ist fundierte Information immens wichtig, denn eine geschützte Berufsbezeichnung gibt es derzeit noch nicht.

Wie sehen die Zukunftsperspektiven aus?

Ich bin davon überzeugt, dass das Thema Mediation die fachliche Arbeit der Berater optimal ergänzt und damit die Beratungsqualität erhöht, was an für sich schon ein großer Pluspunkt für jede Kanzlei ist. Darüber hinaus müssen durch Digitalisierung und Automatisierung vieler Kanzleiprozesse alle Berater ihr bisheriges Tätigkeitsportfolio justieren. Hier bietet die Mediation ein zukunftsträchtiges, erfolgversprechendes neues Geschäftsfeld, mit dem Kanzleien gut aufgestellt sein werden.

 

Zur Autorin:

Elke Heizmann

 

Prof. Dr. Elke Heizmann leitet den Studiengang RSW-Betriebswirtschaftliche Steuerlehre, Unternehmensrechnung und Finanzen an der DHBW Mosbach. Neben Ihrer Qualifikation als Steuerberaterin ist sie zertifizierte Mediatorin und absolvierte das Masterstudium „Mediation und Konfliktmanagement“ (LL.M.) an der Universität Viadrina.

 

 

 

Weitere Beiträge zum Thema Mediation:

Kanzleigründung und Kanzleimanagement – Rezension von Pia Löffler

Kanzleigründung und Kanzleimanagement – Themen, die in der juristischen Ausbildung zu kurz kommen. Das Bewusstsein dafür, dass Wissen in diesen Bereichen notwendig ist, um ökonomisch und persönlich erfolgreich eine Kanzlei zu gründen bzw. zu betreiben, ist in den Köpfen vieler Anwälte / Anwältinnen wenig ausgeprägt. Wissen zu vermitteln, zu inspirieren und zu motivieren, dafür tritt das Buch von RAin Geertje Tutschka an. Und es tritt mit dem selbst formulierten Ziel an, Kanzleien vom Einzelkämpfer, über Spezialkanzleien, den Mittelstand und Großkanzleien zu diesen Themen „abzuholen“.  Weiterlesen

Kanzleimanagement

Kanzleimanagement: nice or need to have?

Ist eine Kanzlei erst einmal gegründet, kommt es für einen nachhaltigen Erfolg auch auf ein zielgerichtetes Kanzleimanagement an. Welche Aspekte hier eine Rolle spielen, wollten wir von Anwaltscoach Dr. Geertje Tutschka, Autorin des Buches Kanzleigründung und Kanzleimanagement, wissen.

Der Begriff Kanzleimanagement hat sich erst in den letzten Jahren etabliert. Lohnt sich Kanzleimanagement eigentlich erst ab einer bestimmten Kanzleigröße?

Nein, natürlich wird es auch für kleine Kanzleien und Einzelanwälte vom ersten Tag an benötigt. Es wurde auch immer irgendwie nebenher betrieben. Dafür den Begriff Kanzleimanagement zu nutzen heißt, es bewußt auf die Agenda zu setzen und sich darum zu kümmern und es zu professionalisieren. Und das ist gut so. Weiterlesen

Kanzleigründung leicht gemacht: die besten Tipps und Checklisten

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

das Jurastudium allein reicht nicht aus, um erfolgreich eine Kanzlei zu gründen. Wer als Anwalt selbstständig sein will, braucht auch unternehmerisches Know-how.

Die Spezial-Ausgabe des Fachinfo-Magazins MkG (Mit kollegialen Grüßen) von Kanzleiberaterin Dr. Geertje Tutschka  ist ein kompakter Ratgeber für junge Juristinnen und Juristen, die den Schritt in die Selbstständigkeit wagen. Sie führt die wichtigsten Grundvoraussetzungen zur Kanzleigründung auf, erklärt, was in ein Businesskonzept gehört und wie man geeignete Mitarbeiter findet. Weiterlesen

Kanzleivision

Kanzleigründung II – das richtige Gründungskonzept

Ist eine Kanzleivision zufriedenstellend formuliert, geht es in einem zweiten Schritt darum, die Planungsarbeiten sorgfältig umzusetzen. Hier ist es zu Beginn wichtig, ein Gründungskonzept nebst Businesskonzept zu erstellen. Welche Elemente diese unbedingt enthalten sollten, weiß Dr. Geertje Tutschka, Autorin des Buches Kanzleigründung und Kanzleimanagement.

Frau Dr. Tutschka, was ist Ihrer Erfahrung nach unverzichtbarer Bestandteil eines Businessplans? Weiterlesen

Kanzleigründung I: Lohnt sich das überhaupt noch?

165.000 Anwälte sind aktuell in Deutschland zugelassen. Die Zahl der Anwaltszulassungen hat sich damit seit 1990 verdreifacht. Kamen 1950 noch circa fünftausend Einwohner auf einen Anwalt, sind es heute nur noch circa fünfhundert. Angesichts dieser Zahlen drängt sich die Frage auf, ob sich eine Kanzleigründung heute überhaupt noch lohnt.

Dr. Geertje Tutschka, Anwältin und Autorin des Buches Kanzleigründung und Kanzleimanagement hat sich intensiv mit dieser Frage beschäftigt und beantwortet sie nach wie vor mit einem beherzten „Ja“. Welche Gründe sie zu dieser Einschätzung bewogen haben, wollten wir von ihr selbst wissen und haben sie beim Deutschen Anwaltstag getroffen.

Geertje Tutschka im Interview

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LateralCareer – die neue Matching-Plattform für erfahrene Wirtschaftsjuristen

LateralCareer ist eine neue, automatisierte Matching-Plattform, die spezialisiert ist auf die Vermittlung von Wirtschaftsanwälten/innen und Unternehmensjuristen/innen mit Berufserfahrung (sog. Laterals). Großer Wert wird dabei auf bestmögliche gegenseitige Transparenz hinsichtlich der Bedingungen der angebotenen Position einerseits und der Erfahrungen und Stärken der Kandidaten andererseits gelegt. Die Kandidaten bleiben zunächst vollständig anonym und können nach Erhalt aller entscheidungserheblichen Job-Daten entscheiden, ob der interessierte Arbeitgeber Ihre Identität sehen soll.

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Kanzlei

Warum ein Kanzleiziel so wichtig ist!

Ziele sind in Anwaltskanzleien Mangelware. Was dort als „Ziel“ bezeichnet wird, ist fast immer nur ein modisch verkleideter, frommer Wunsch in der fragwürdigen Qualität von „Wir wollen den Mittelstand als Mandanten gewinnen“.

Ziele werden häufig verwechselt mit Wünschen oder Visionen und haben eher den Charakter diffuser Sehnsüchte. Wünsche und Visionen sind folgenlos und unverbindlich, solange sie nicht in Ziele umgewandelt werden.

Wünsche sind austauschbar

Das Kind, das sich dringend Marzipanbrote zum Nikolaus wünscht, ist zügig durch den Griff in die Schokoabteilung getröstet, falls das Marzipanbrot in diesem Jahr ausfällt. Weiterlesen