Kanzleimanagement

Kanzleimanagement: nice or need to have?

Ist eine Kanzlei erst einmal gegründet, kommt es für einen nachhaltigen Erfolg auch auf ein zielgerichtetes Kanzleimanagement an. Welche Aspekte hier eine Rolle spielen, wollten wir von Anwaltscoach Dr. Geertje Tutschka, Autorin des Buches Kanzleigründung und Kanzleimanagement, wissen.

Der Begriff Kanzleimanagement hat sich erst in den letzten Jahren etabliert. Lohnt sich Kanzleimanagement eigentlich erst ab einer bestimmten Kanzleigröße?

Nein, natürlich wird es auch für kleine Kanzleien und Einzelanwälte vom ersten Tag an benötigt. Es wurde auch immer irgendwie nebenher betrieben. Dafür den Begriff Kanzleimanagement zu nutzen heißt, es bewußt auf die Agenda zu setzen und sich darum zu kümmern und es zu professionalisieren. Und das ist gut so. Weiterlesen

Kanzleigründung leicht gemacht: die besten Tipps und Checklisten

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

das Jurastudium allein reicht nicht aus, um erfolgreich eine Kanzlei zu gründen. Wer als Anwalt selbstständig sein will, braucht auch unternehmerisches Know-how.

Die Spezial-Ausgabe des Fachinfo-Magazins MkG (Mit kollegialen Grüßen) von Kanzleiberaterin Dr. Geertje Tutschka  ist ein kompakter Ratgeber für junge Juristinnen und Juristen, die den Schritt in die Selbstständigkeit wagen. Sie führt die wichtigsten Grundvoraussetzungen zur Kanzleigründung auf, erklärt, was in ein Businesskonzept gehört und wie man geeignete Mitarbeiter findet. Weiterlesen

Kanzleivision

Kanzleigründung II – das richtige Gründungskonzept

Ist eine Kanzleivision zufriedenstellend formuliert, geht es in einem zweiten Schritt darum, die Planungsarbeiten sorgfältig umzusetzen. Hier ist es zu Beginn wichtig, ein Gründungskonzept nebst Businesskonzept zu erstellen. Welche Elemente diese unbedingt enthalten sollten, weiß Dr. Geertje Tutschka, Autorin des Buches Kanzleigründung und Kanzleimanagement.

Frau Dr. Tutschka, was ist Ihrer Erfahrung nach unverzichtbarer Bestandteil eines Businessplans? Weiterlesen

Kanzleigründung I: Lohnt sich das überhaupt noch?

165.000 Anwälte sind aktuell in Deutschland zugelassen. Die Zahl der Anwaltszulassungen hat sich damit seit 1990 verdreifacht. Kamen 1950 noch circa fünftausend Einwohner auf einen Anwalt, sind es heute nur noch circa fünfhundert. Angesichts dieser Zahlen drängt sich die Frage auf, ob sich eine Kanzleigründung heute überhaupt noch lohnt.

Dr. Geertje Tutschka, Anwältin und Autorin des Buches Kanzleigründung und Kanzleimanagement hat sich intensiv mit dieser Frage beschäftigt und beantwortet sie nach wie vor mit einem beherzten „Ja“. Welche Gründe sie zu dieser Einschätzung bewogen haben, wollten wir von ihr selbst wissen und haben sie beim Deutschen Anwaltstag getroffen.

Geertje Tutschka im Interview

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LateralCareer – die neue Matching-Plattform für erfahrene Wirtschaftsjuristen

LateralCareer ist eine neue, automatisierte Matching-Plattform, die spezialisiert ist auf die Vermittlung von Wirtschaftsanwälten/innen und Unternehmensjuristen/innen mit Berufserfahrung (sog. Laterals). Großer Wert wird dabei auf bestmögliche gegenseitige Transparenz hinsichtlich der Bedingungen der angebotenen Position einerseits und der Erfahrungen und Stärken der Kandidaten andererseits gelegt. Die Kandidaten bleiben zunächst vollständig anonym und können nach Erhalt aller entscheidungserheblichen Job-Daten entscheiden, ob der interessierte Arbeitgeber Ihre Identität sehen soll.

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Kanzlei

Warum ein Kanzleiziel so wichtig ist!

Ziele sind in Anwaltskanzleien Mangelware. Was dort als „Ziel“ bezeichnet wird, ist fast immer nur ein modisch verkleideter, frommer Wunsch in der fragwürdigen Qualität von „Wir wollen den Mittelstand als Mandanten gewinnen“.

Ziele werden häufig verwechselt mit Wünschen oder Visionen und haben eher den Charakter diffuser Sehnsüchte. Wünsche und Visionen sind folgenlos und unverbindlich, solange sie nicht in Ziele umgewandelt werden.

Wünsche sind austauschbar

Das Kind, das sich dringend Marzipanbrote zum Nikolaus wünscht, ist zügig durch den Griff in die Schokoabteilung getröstet, falls das Marzipanbrot in diesem Jahr ausfällt. Weiterlesen

Steuerbüro

Achtung Steuerberater: Diese Themen sollten Sie interessieren!

Bereits zum zwanzigsten Mal ist gerade aktuell das Referenzwerk des deutschen Anwaltsmarkts das JUVE Handbuch Wirtschaftskanzleien erschienen. Und zum ersten Mal publizierte JUVE kürzlich das JUVE Handbuch Steuern. Darüber, welche Themen den Steuerberatungsmarkt derzeit besonders beschäftigen, sprachen wir mit JUVE-Chefredakteur Jörn Poppelbaum.

Zunächst einmal besten Dank dafür, dass Sie uns für ein Interview zur Verfügung stehen und herzlichen Glückwunsch zur ersten Ausgabe des Handbuchs. Durch die Zeitschrift JUVE Steuermarkt haben Sie die Steuerberaterpraxis genau im Blick. Welchen Herausforderungen müssen sich Ihrer Ansicht nach Steuerberater aktuell stellen?

Top-Beratungsthema für die Kanzleien jeder Größe und Couleur ist derzeit klar das Thema Implementierung von Tax Compliance Management Systemen (TCMS). Konkret geht es hier darum, Unternehmen dabei zu unterstützen, die Systeme steuerlicher Datenerhebung und des steuerlichen Berichtswesens rechtssicherer zu machen, um damit im ersten Schritt etwa bei Betriebsprüfungen weniger Angriffsfläche zu bieten. Wesentlicher ist es aber für den einzelnen Steuerabteilungsleiter oder Finanzvorstand, durch den Aufbau eines strukturierten TCMS, dem Vorwurf des Organisationsverschuldens zu entgehen und damit die persönliche straf- und zivilrechtliche Haftung im Falle des Eintritts von Steuerverstößen vermeiden zu können Weiterlesen

Medienauftritt

Vor der Kamera: 10 Fehler, die Sie anderen überlassen sollten

Ein Auftritt in den Medien, im TV, im Radio – was für eine Chance! Und welch’ ein Risiko!

Täglich kann man sehen und hören, wie sich Gesprächspartner um Kopf und Kragen reden. Oder wie sie die Sonntagszeitung mit einem wissenschaftlichen Fachblatt verwechseln oder die einfachsten Regeln mit Blick auf eine angemessene Kleidung verletzen. Hier die Top Ten der häufigsten Fehler, die Sie anderen überlassen sollten.

Platz Nummer 10: Schminke?

Ich? Nein, also als Mann lasse ich mich doch nicht pudern! Wie sieht das denn aus?« Na, auf jeden Fall besser als vor der Kamera einen wahrhaft »glänzenden« Eindruck zu machen! Wer sichtbar schwitzt oder auch von Natur aus eine leicht fettige Haut hat, der glänzt schnell auch vor der Kamera. Als Fußballspieler nach 90 Minuten hartem Kampf – kein Problem. Da kann jeder Zuschauer nachvollziehen, woher der Schweiß kommt. Jeder Nicht-Sportler vor der Kamera aber tut gut daran, die glänzende Stirn zu kaschieren. Sonst wirft der Glanz Fragen auf: Ist ihm oder ihr warm? Hat er oder sie womöglich Angst, ist gestresst? Oder vielleicht krank? Schnell kommt Mitleid auf, und die Chance für eine überzeugende Botschaft ist vertan. Weiterlesen

Medientraining

Warum ein Medientraining für Juristen wichtig ist

Sprechen kann jeder. Wer allerdings erfolgreich über die Medien kommunizieren möchte, braucht mehr. Mit dem Workbook Medientraining vermitteln die Autoren Katrin Prüfig, Stefan Klager und Kathrin Adamski viel Hintergrundwissen und geben konkrete Tipps, wie man den persönlichen Auftritt erfolgreich gestaltet. Erfahren Sie mehr dazu im folgenden Interview:

Warum wird es besonders für Juristen immer wichtiger, sicher im Umgang mit Medien zu sein?

Die öffentliche Kommunikation wird auch für Juristen wichtiger: Egal, ob als Jurist in einem Unternehmen, als Anwalt in einer Kanzlei, als Richter oder Staatsanwalt. Alle haben im Laufe ihrer Karriere irgendwann mal „das Wort“ gegenüber Medien und damit auch die Chance, ihr Gesicht zu verlieren, wenn ein solcher Auftritt misslingt. Wo früher hauptsächlich die schreibende Zunft im Gerichtssaal saß und berichtet hat, stehen heute TV-Teams parat, um in bewegten Bildern über den Prozess zu berichten und die beteiligten Parteien zu Wort kommen zu lassen. Grundsätzlich ist es aber nicht nur für Juristen wichtig, sicher im Umgang mit Medien und Medienvertretern zu sein. Jeder, der ein Unternehmen, eine Institution oder eine Behörde vertritt und in der Öffentlichkeit kommuniziert, ist heute gut beraten, sich für solche Auftritte fit zu machen. Weiterlesen

Auf neuen Wegen: Mandanten online betreuen

Die Digitalisierung erfordert in vielen Lebensbereichen ein Umdenken – nun erreicht sie auch Anwälte und Mandanten. Dies stellt vor allem traditionelle Kanzleien häufig vor Herausforderungen, denen sich aber einfach begegnen lässt.

Digitalisierung des Rechtsdienstleistungsmarktes

Mandanten haben unabhängig von ihrem Rechtsproblem grundlegende Wünsche bezüglich ihres Rechtsbeistands: Sie wollen eine schnelle Lösung, ohne auf Kanzlei-Öffnungszeiten oder -termine angewiesen zu sein. Auch wenn kein Spezialist vor Ort ist, wollen sie den besten Rechtsanwalt für ihr juristisches Problem. Zudem ist ihnen ein transparentes Angebot schon im Vorfeld der eigentlichen Beratung wichtig. Im Gegensatz dazu ist der Rechtsberatungsmarkt häufig immer noch von sehr traditionellen Strukturen geprägt. Der Austausch von Dokumenten in Papierform, Terminvereinbarung über das Telefon und persönliche Gespräche im Kanzleibüro kosten Mandant und Anwalt viel Zeit und Geld. Weiterlesen