Rechtsschutzversicherung: Sorgenkind der Assekuranz oder der Anwaltschaft?

Wie das Handelsblatt in seiner Ausgabe vom 12.03.2018 berichtete, beschwerten sich laut Versicherungsombudsmann Günter Hirsch 2017 die meisten Verbraucher über Rechtsschutzversicherungen. In ihrem Tätigkeitsbericht für das Jahr 2017 führte die Schlichtungsstelle 4.539 Beschwerden zum Thema Rechtsschutzversicherung an.

Von Joachim Cornelius-Winkler, Fachanwalt für Versicherungsrecht und Autor des Buches Rechtsschutzversicherung wollen wir wissen, warum es bei diesen Policen besonders oft Probleme gibt. Weiterlesen

Mandantengespräch

Tipps und Tricks für Vereinbarungen mit Mandanten

Eine gute Zusammenarbeit zwischen Anwalt und Mandant braucht klare Absprachen, weiß unser heutiger Interviewpartner Rechtsanwalt Klaus Winkler. Bereits in 4. Auflage ist gerade aktuell das Werk Vereinbarungen mit Mandanten erschienen, bei dem er Co-Autor ist. Das Handbuch bietet Unterstützung bei Verhandlungsführung und Vereinbarungsgestaltung. Gibt es Fallstricke, die fast bei jeder Vereinbarung auftreten, auf die man sich sozusagen vorbereiten kann?

Die gesetzliche Regelung bietet schon einige Fallstricke, wenn die auch durch Neuformulierungen entschärft sind – inzwischen Schnee von gestern. So verlangten einige Gerichte früher, dass eine Vergütungsvereinbarung unbedingt genau so bezeichnet werden sollte. Zumindest die im Gesetz vorgeschriebene Form sollte strikt eingehalten werden, denn es ist für den Anwalt fatal, in einem Honorarprozess schon an der Form zu scheitern.

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ZAK-Agiler WS

Es muss nicht immer der Hammer sein: Agiles Vorgehen in der Kanzlei

Agile Vorgehensweisen zählen mittlerweile zum Standardrepertoire des Unternehmensmanagements. Sie halten Einzug in so traditionelle Branchen wie den Finanzdienstleistungsbereich und werden zu Vorzeigeformaten führender Versicherer. Entsprechend haben es sich die rund 220 Besucher(innen) des diesjährigen Anwaltszukunftskongresses von Soldan und Wolters Kluwer Deutschland am 13. und 14. September 2018 in Düsseldorf nicht nehmen lassen, das Thema an mehreren Stellen aufzugreifen. Weiterlesen

Relaunch: anwaltskanzleisoftware.de lockt mit neuen Inhalten und Features

Auf anwaltskanzleisoftware.de informiert der FFI-Verlag in Zusammenarbeit mit Anwaltssoftware-Expertin und -Beraterin Ilona Cosack über die wichtigsten Kriterien, die es beim Kauf einer Anwaltssoftware zu beachten gilt. Jetzt wurde die Webseite umfassend optimiert.

Mit neuen Inhalten und anschaulichen Grafiken kann der Leser schneller einen Überblick über die neusten Produkte und die entscheidendsten Auswahlkriterien für Anwaltssoftware gewinnen. Weiterlesen

ISO 9001

Kanzleizertifizierung – Lernen Sie die Vorteile kennen!

Derzeit sind in Deutschland nur die wenigsten Anwaltskanzleien nach dem internationalen Standard DIN EN ISO 9001:2015 zertifiziert, obwohl sich dieser bei vielen anderen Dienstleistern längst durchgesetzt hat. Insofern ist es schon etwas Besonderes, wenn eine Kanzlei zertifiziert ist. Doch was bedeutet eine Zertifizierung für Kanzleien, wie läuft sie ab und welche Kosten sind damit verbunden. Das wollten wir von Herrn Hülskötter wissen, dessen Buch Erfolgreiche Kanzleizertifizierung aktuell erschienen ist.

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Warum Kanzleisoftware in die Cloud gehört – Interview mit Christian Solmecke

Herr Solmecke, schön dass Sie sich die Zeit nehmen für das Interview mit dem Kanzleiforum. Wir kennen Sie als  „YouTube“ Anwalt. Nun sind Sie unter die Softwareentwickler gegangen. Uns geht es heute um eine cloudbasierte Kanzleisoftware, die Sie mitentwickelt haben. “Legalvisio” eine cloudbasierte Kanzleisoftware, soll in Kürze für Anwälte verfüg- und buchbar sein. Was stellen wir uns denn darunter vor? 

Entwickelt wurde die Software zunächst einmal gar nicht für die Anwälte in Deutschland sondern nur für meine eigene Kanzlei. Durch die Akquise von Tauschbörsennutzern, die von der Medienindustrie abgemahnt worden sind, wurde ich Opfer meines eigenen Erfolges: Wir hatten viel Geschäft, doch wenig Kapazitäten, dieses Geschäft abzuarbeiten. So wurde im Jahr 2010 der Grundstein für Legalvisio gelegt. Wir stellten einen Software-Entwickler ein, der uns große Teile der anwaltlichen Arbeit automatisierte. Etwa sechs Jahre später haben wir uns dann mit den Profis der HW Partners AG zusammengetan, um die Cloud-Software massenmarkttauglich zu machen und so jedem Anwalt in Deutschland einen Vorteil zu verschaffen. Weiterlesen

Die Zukunft der deutschen Kanzlei-EDV liegt in der Cloud

Die künftige digitale Anwaltskanzlei erfordert einen neuen Typ von Kanzlei-EDV. Die heute typische PC-Netzwerk-Kanzlei-EDV ist ausgelegt als additives Werkzeug zur Papier-Organisation. Soll die Elektronik anstelle des Papiers die zentrale, alleinige Grundlage der anwaltlichen Kanzlei-Existenz sein, sind weitergehende Überlegungen zur elektronischen Kanzleiorganisation anzustellen.

Vorteile der Papierakte: Sie ist jederzeit verfügbar, es sei denn eine Naturkatastrophe tritt ein!

Bei der digitalen Kanzlei fällt der existentiell entscheidende Vorteil der Papierakte weg: Die jederzeitige Verfügbarkeit. Auch wenn wir in der Praxis oft und ausgiebig, zuweilen ergebnislos, eine Akte suchen, ist doch der Aktenbestand als Gesamtheit eine beruhigende Existenzgrundlage, dem – außer dem seltenen Fall von Naturkatastrophen oder Feuer (unabwendbar, daher Wiedereinsetzung) – nichts etwas anhaben kann. Weiterlesen

Büro

Weshalb Anwälte verbindliche Ziele fürchten

Um gleich mit der Tür ins Haus zu fallen: Anwälte agieren auch heute noch im Führungsbereich ständisch. Sinnreiche und vielfach erfolgreich erprobte Managementansätze treffen oft auf Vertreter eines Berufs, die in Kategorien von

  • individuellen Privilegien,
  • einer falsch verstandenen Selbstbestimmung („Wir sind alle Individualisten“) und einem
  • durch universitäre Ausbildung geförderten Primadonnentum

denken und handeln.

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#Change4Legals? Veränderungsprozesse in Kanzleien erfolgreich gestalten

Der Rechtsmarkt ist einer Disruption unterworfen. Elektronische Rechtsdienstleistungen, automatisierte Mandatsvermittlung und viele weitere Produkte rund um die Rechtsberatung sprießen in Form von Legal Tech-Unternehmen wie Pilze aus dem Boden. Innerhalb der Kanzlei muss die Effizienz erhöht werden. Auch die Digitalisierung der internen Prozesse tut Not. Wer sich dieser Welt gänzlich entzieht, ist bald nicht mehr marktfähig. In traditionellen Kanzleien setzt Panik ein. Nicht selten gehen Mandatsaufkommen zurück und Umsätze sinken. Mandantentreue war gestern. Der aktuelle Digitalisierungs-Boom bedeutet Veränderung nach innen und außen.

Veränderung versus Kanzleien

Woran es nun genau liegt, dass Kanzleien sich bei Change-Projekten besonders schwer tun, kann nicht abschließend beantwortet werden. Vielleicht liegt es an den Bedenken, die ein Anwalt berufsbedingt immer in sich trägt, vielleicht liegt es an der Partnerschafts-Struktur. Vielleicht fehlt auch einfach nur die Übung im unbelasteten Neu-Denken. Die gute Botschaft ist, dass man lernen kann, sich konstruktiv mit Veränderungsprozessen auseinanderzusetzen. Jeder im Unternehmen Kanzlei, und diese Grundannahme sollte nicht aus den Augen verloren werden, ist daran interessiert, dass es der Kanzlei gut geht, dass sie weiterhin Bestand hat. Jeder – gerade auch die Mitarbeiter – möchte Teil einer Erfolgsgeschichte sein. Diesen Wunsch gilt es, in Veränderungsenergie umzuwandeln, ihn zu nutzen, um notwendige Maßnahmen möglichst blockadefrei zu realisieren. Weiterlesen

Anleitung zur Legal Tech Strategie für kleine und mittlere Kanzleien

Legal Tech ist nicht teure Technik, sondern ein Mindset – eine Denkweise, Mentalität oder Haltung, die zu mehr Effizienz beiträgt und Berührungsängste mit Technik abbauen soll. Marco Klock, Gründer der rightmart Software GmbH, welche verantwortlich für Portale wie hartz4widerspruch.de ist, und Bettina Taylor von FFI  erklären, wie auch kleine und mittelgroße Kanzleien mit dieser Haltung erfolgreich sind.

Wie sehr wird Legal Tech mein Geschäft beeinflussen? Eine Checkliste

Legal Tech wird nicht jeden Juristen „gleich hart“ treffen. Je häufiger die Fragen in folgender Checkliste mit Ja beantwortet werden, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass Sie für die Zukunft gerüstet sind. Lauten Ihre Antworten jedoch häufiger Ja, sollten Sie Ihre Kanzleistrategie mit den hier beschriebenen Tipps überdenken.

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