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Was muss ich bei der Umsetzung eines juristischen Blogs beachten? Anmerkungen von Silvio Fricke Teil 2

Sie bleiben also dabei: es wird ein Blog. Nun stellen sich konkrete Umsetzungsfragen. Einige davon sowie darüber hinausgehende Hinweise – insbesondere das Marketing eines Blog aus Anwaltssicht – werden hier kurz zusammengefasst. Technische Feinheiten zur Umsetzung werden dabei ausgeklammert, da diese einen eigenen Themenkomplex bilden.

Aufstellung des Blogs

Zu entscheiden ist, ob der Blog ein Teil im Rahmen des ohnehin schon existierenden Webauftritts einer Kanzlei oder eines Anwalts wird oder ob der Blog eine völlig eigenständige und alleinstehende Webseite werden soll. Das hat nicht nur Auswirkungen auf Folgefragen, wie die Gestaltung von Impressum, Datenschutz und Webseitenstruktur. Auch sollte bereits jetzt schon bedacht werden, wie die spätere Kommunikation zu den Bloginhalten und mit welchem Ziel sie erfolgen soll: Soll der Leser sich im Umfeld der Kanzleiwebseite (mit allen Vor- und Nachteilen) gleich bewegen oder nicht? Weiterlesen

Brauchen Anwälte einen eigenen Blog? Anmerkungen von Silvio Fricke Teil 1

Sie kennen die typische Antwort unter Juristen: Das kommt drauf an! Inzwischen sind bei der Blog-Plattform jurablogs.com über 1000 juristische Blogs registriert – und das sind nur die Blogs, die sich registriert haben! Irgendetwas muss also an diesem Format der inhaltlichen Informationsaufbereitung durch Juristen dran sein. Die Frage ist nur, für wen?

Was ist ein Blog?

Ein (das oder der) Blog ist per Definition „ein auf einer Website geführtes und damit meist öffentlich einsehbares Tagebuch oder Journal, in dem mindestens eine Person, der Blogger, Aufzeichnungen führt, Sachverhalte protokolliert oder Gedanken niederschreibt.“(Wikipedia) Das hört sich zunächst aus Sicht eines marketingtreibenden Anwalts oder einer Kanzlei nicht wirklich spannend an. Vielleicht wird der Mehrwert mit einer anderen Definition schon klarer:  Ein Blog gibt die Möglichkeit, die eigene Sicht (eines Anwalts) auf bestimmte Themen (die inhaltlich zur Beratungsleistung des jeweiligen Anwalts freilich passen sollten) mit – theoretisch – Millionen von Menschen (= potentiellen Mandanten) zu teilen. Weiterlesen