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Drei Gründe, warum Legal Tech nicht im Kanzleialltag ankommt

Innovation fällt nicht vom Himmel – und auch nicht aus der Cloud. Es geht um Wandel, um Veränderung. Und die sind nie bequem. Das tollste Tool nützt niemandem, wenn es keines meiner Alltagsprobleme als Anwalt/Anwältin löst oder von niemanden im Team genutzt wird. So verheißungsvoll die Versprechen der Digitalisierung des Rechtsmarktes auch sind, so sehr vergisst man dabei, dass das Neue immer und zuallererst eines bedeutet: Arbeit! Bevor es also besser wird, wird’s erst mal schlimmer – vor allem mit der Arbeitsbelastung.

Was zunächst paradox klingt, ist beim zweiten Blick fast schon banal: Jede Kanzlei hat ihre Abläufe, ihre Gewohnheiten. Diese ermöglichen überhaupt erst ein komplexes, arbeitsteiliges Zusammenspiel aller. Weiterlesen

Digitalisierung in Kanzleien – Experten-Interview mit Markus Hartung, Micha-Manu Bues und Gernot Halbleib

Wir freuen uns, dass Sie uns für ein Interview für unseren Blog  zur Verfügung stehen. Kommen wir gleich zu unserer ersten Frage: Im November erscheint das Handbuch „Legal Tech“, das sich mit der Digitalisierung des Rechtsmarkts befasst.  Meinen Sie, die Zeit ist jetzt reif für ein Handbuch zu diesem schillernden Begriff? Was genau versteht man eigentlich unter „Legal Tech“?

Hartung: Darunter verstehen wir Software, mit der juristische Arbeit unterstützt, ergänzt, oder auch ersetzt werden kann. Das ist ein sehr weiter Begriff, der auch Kanzleimanagement-Software umfassen würde. Tatsächlich meint man damit Software, mit der zum einen die klassische juristische Arbeit – Recherche und Dokumentenerstellung – unterstützt wird, und zum anderen solche Technologien, mit denen neue Geschäftsmodelle für Anwälte möglich werden. Insgesamt steht Legal Tech aber auch für eine Szene von Start-Up Unternehmen, die solche Anwendungen entwickeln. Weiterlesen