Beiträge

Schmerzensgeldbeiträge

Kein Anspruch auf Schmerzensgeld wegen lebenserhaltender Maßnahmen

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

das Oberlandesgericht hatte dem Sohn eines dementen Patienten, der jahrelang bis zu seinem Tod über eine Magensonde künstlich ernährt worden war, ein Schmerzensgeld in Höhe von 40.000 Euro wegen „unnötiger“ leidensverlängernder Maßnahmen zugesprochen. Der BGH hat dementgegen entschieden, dass das Leben – auch ein leidensbehaftetes Weiterleben – nicht als Schaden anzusehen ist. Die Zahlung eines Schmerzensgeldes sei somit nicht gerechtfertigt, so das Urteil.
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Schmerzensgeldbeiträge

Fragwürdige Bandscheibenoperation durch alkoholkranken Arzt – eMagazin Hohe Schmerzensgeldbeträge

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

gerade ist die erste Ausgabe 2019 des Fachinfo-Magazins HSB erschienen. Einer der Schwerpunktbeiträge beleuchtet eine fragwürdige Bandscheibenoperation einer 55-jährigen Frau durch einen alkoholkranken Arzt. Neben der Tatsache, dass die Patientin unzureichend über den zweifelhaften Nutzen der Operation und deren Alternativen aufgeklärt worden war, stellte sich die Frage, ob ein Krankenhausträger haftet, wenn er Kenntnis von der Alkoholerkrankung des Belegarztes hatte. Warum durfte der Arzt weiter operieren und welches Schmerzensgeld steht der Frau zu?

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Badesee

Falsches Handeln der Badeaufsicht und die Folgen – eMagazin Hohe Schmerzensgeldbeträge

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

gerade ist die dritte Ausgabe 2018 des kostenlosen Fachinfo-Magazins HSB erschienen. Darin stellt Wolfgang Wellner erneut sehr hohe Schmerzensgeldbeträge vor, die in Deutschland von Instanzgerichten selten zuerkannt werden. Wolfgang Wellner ist Richter des für das Schadensersatzrecht zuständigen VI. Zivilsenats des BGH. Weiterlesen

schmerzensgeld

Neue Ausgabe eMagazin Hohe Schmerzensgeldbeträge

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

ein 1943 geborener Mann wurde wegen schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern zu einer Freiheitsstrafe von drei Jahren verurteilt. Aufgrund dieser Verurteilung stand er während der Haft in der Sozialhierarchie auf unterster Stufe und war vielfachen verbalen Angriffen und einer versuchten Körperverletzung ausgesetzt. Erst im dritten Wiederaufnahmeverfahren kommt es zu einem Freispruch, da die Sachverständige das Gutachten, welches zur Verurteilung führte, grob fahrlässig erstellte. Der Mann verklagt diese daraufhin unter dem Gesichtspunkt der Gutachterhaftung auf Schadenersatz und Schmerzensgeld. Wie viel Schmerzensgeld wird dem Kläger zugesprochen? Wann gilt ein Gutachten als grob fahrlässig?

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