Beiträge

Warum Kanzleisoftware in die Cloud gehört – Interview mit Christian Solmecke

Herr Solmecke, schön dass Sie sich die Zeit nehmen für das Interview mit dem Kanzleiforum. Wir kennen Sie als  „YouTube“ Anwalt. Nun sind Sie unter die Softwareentwickler gegangen. Uns geht es heute um eine cloudbasierte Kanzleisoftware, die Sie mitentwickelt haben. “Legalvisio” eine cloudbasierte Kanzleisoftware, soll in Kürze für Anwälte verfüg- und buchbar sein. Was stellen wir uns denn darunter vor? 

Entwickelt wurde die Software zunächst einmal gar nicht für die Anwälte in Deutschland sondern nur für meine eigene Kanzlei. Durch die Akquise von Tauschbörsennutzern, die von der Medienindustrie abgemahnt worden sind, wurde ich Opfer meines eigenen Erfolges: Wir hatten viel Geschäft, doch wenig Kapazitäten, dieses Geschäft abzuarbeiten. So wurde im Jahr 2010 der Grundstein für Legalvisio gelegt. Wir stellten einen Software-Entwickler ein, der uns große Teile der anwaltlichen Arbeit automatisierte. Etwa sechs Jahre später haben wir uns dann mit den Profis der HW Partners AG zusammengetan, um die Cloud-Software massenmarkttauglich zu machen und so jedem Anwalt in Deutschland einen Vorteil zu verschaffen. Weiterlesen

STP Legal Innovation Award 2018: Die Gewinner

Am 21. Juni 2018 wurde im Rahmen der 9. STP-Fachtagung im Grandhotel Schloss Bensberg, Bergisch Gladbach, erstmalig die Auszeichnung zum STP Legal Innovation Award durch die STP Informationstechnologie AG verliehen.

Der STP Legal Innovation Award wird in drei Kategorien vergeben: Produkt, Prozess und Special.

Wir gratulieren den Gewinnern des STP Legal Innovation Awards sehr herzlich!

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Neue Ausgabe MkG u.a. mit Tipps für das Kanzleimarketing mit Instagram

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

die neueste Ausgabe des Fachinfodienstes MkG – mit kollegialen Grüßen – gibt dieses Mal wertvolle Tipps für die ersten Berufsjahre als Anwalt. In Ressorts wie News & aktuelle Rechtsprechung, RVG & Co. oder Legal Tech & Digitalisierung bereichern auch multimediale Inhalte wie Videos und Podcasts die Beiträge der Fachautoren.

In dieser Ausgabe lesen Sie:
Interview mit Philipp Wendt, neuer Hauptgeschäftsführer des DAV: „Deutsche Anwaltsauskunft soll moderner werden“
Katharina Miller: Von einem der schönsten Berufe für Frauen: Rechtsanwältin
Interview mit Dr. Christoph Kurzböck: So haben wir die DSGVO umgesetzt
Jana Narloch: So bereiten Sie Ihren Mandanten auf eine mündliche Verhandlung vor
Sabine Jungbauer: Vergleich über nicht rechts-anhängige Ansprüche
Tim Hendrik Walter: Instagram für Juristen
Videos: Zu Besuch in der Kanzlei Dreber und Faber: Was macht eine Anwaltspersönlichkeit aus?

 

 

 

Mit besten Grüßen aus München

RA Katharina Nitsch

 

 

Steuerbüro

Achtung Steuerberater: Diese Themen sollten Sie interessieren!

Bereits zum zwanzigsten Mal ist gerade aktuell das Referenzwerk des deutschen Anwaltsmarkts das JUVE Handbuch Wirtschaftskanzleien erschienen. Und zum ersten Mal publizierte JUVE kürzlich das JUVE Handbuch Steuern. Darüber, welche Themen den Steuerberatungsmarkt derzeit besonders beschäftigen, sprachen wir mit JUVE-Chefredakteur Jörn Poppelbaum.

Zunächst einmal besten Dank dafür, dass Sie uns für ein Interview zur Verfügung stehen und herzlichen Glückwunsch zur ersten Ausgabe des Handbuchs. Durch die Zeitschrift JUVE Steuermarkt haben Sie die Steuerberaterpraxis genau im Blick. Welchen Herausforderungen müssen sich Ihrer Ansicht nach Steuerberater aktuell stellen?

Top-Beratungsthema für die Kanzleien jeder Größe und Couleur ist derzeit klar das Thema Implementierung von Tax Compliance Management Systemen (TCMS). Konkret geht es hier darum, Unternehmen dabei zu unterstützen, die Systeme steuerlicher Datenerhebung und des steuerlichen Berichtswesens rechtssicherer zu machen, um damit im ersten Schritt etwa bei Betriebsprüfungen weniger Angriffsfläche zu bieten. Wesentlicher ist es aber für den einzelnen Steuerabteilungsleiter oder Finanzvorstand, durch den Aufbau eines strukturierten TCMS, dem Vorwurf des Organisationsverschuldens zu entgehen und damit die persönliche straf- und zivilrechtliche Haftung im Falle des Eintritts von Steuerverstößen vermeiden zu können Weiterlesen

Legal Hackathon: warum jeder Rechtsanwalt einmal daran teilnehmen sollte!

Was ist überhaupt ein Hackathon? Bei einem Hackathon handelt es sich um eine Verknüpfung aus den Wörtern „Hacken“ und „Marathon“. Ziel eines Hackathons ist es, innerhalb einer festgelegten Zeit in Gruppenarbeit gemeinsam neue und innovative Softwareprodukte zu erstellen. Bei einem Legal Hackathon besteht der Sinn vor allem darin, Softwareentwickler mit Juristen zusammenzubringen, die dann gemeinsam neue Legal Tech Ideen oder Legal Tech Software entwickeln. Bisher hat es im deutschsprachigen Raum schon einige Legal Hackathons gegeben. Die wichtigsten sind sicherlich der Berlin Legal Tech Hackathon und der Swiss Legal Tech Hackathon in Zürich.

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Anleitung zur Legal Tech Strategie für kleine und mittlere Kanzleien

Legal Tech ist nicht teure Technik, sondern ein Mindset – eine Denkweise, Mentalität oder Haltung, die zu mehr Effizienz beiträgt und Berührungsängste mit Technik abbauen soll. Marco Klock, Gründer der rightmart Software GmbH, welche verantwortlich für Portale wie hartz4widerspruch.de ist, und Bettina Taylor von FFI  erklären, wie auch kleine und mittelgroße Kanzleien mit dieser Haltung erfolgreich sind.

Wie sehr wird Legal Tech mein Geschäft beeinflussen? Eine Checkliste

Legal Tech wird nicht jeden Juristen „gleich hart“ treffen. Je häufiger die Fragen in folgender Checkliste mit Ja beantwortet werden, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass Sie für die Zukunft gerüstet sind. Lauten Ihre Antworten jedoch häufiger Ja, sollten Sie Ihre Kanzleistrategie mit den hier beschriebenen Tipps überdenken.

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Legal Tech Verzeichnis online

Seit Anfang des Jahres 2018 ist das neu gegründete Legal Tech Verzeichnis online.

In diesem Verzeichnis findet man eine große Anzahl von Legal Tech Firmen, die ihre Produkte auf dem deutschen Rechtsmarkt anbieten. Diese sind unterteilt in Legal Tech Firmen für Rechtsanwälte (z.B. Anbieter von Dokumentenanalyse Software, eDiscovery, Dokumentenautomatisierung, Legal Chatbots, Legal Process Outsourcing, Law Practice Management, Human Resources Software) und Legal Tech Firmen für Verbraucher (z.B. Rechtsmarktplätze und Legal Tech Lösungen im Verkehrsrecht, Arbeitsrecht und Mietrecht).

Geboten werden dazu viele Informationen, wie z.B. Angebotsinhalte, Zielgruppen, Preise, Firmenvideos, Presseartikel und Interviews mit den Inhabern der Unternehmen. Außerdem findet man einen Legal Tech Kalender und aktuelle Legal Tech Nachrichten.

Das Legal Tech Verzeichnis dient in erster Linie Rechtsanwälten, die sich über Legal Tech Software und die Angebote auf dem digitalen Rechtsmarkt informieren möchten. Zudem ist das Verzeichnis auch interessant für Jurastudenten sowie Pressevertreter zu Recherchezwecken und für alle diejenigen, die gerne die Entwicklung der Digitalisierung der Rechtsbranche verfolgen möchten.

Aktuelle Fachbücher zum Thema Legal Tech im Vergleich

Seit Februar 2018 ist nun innerhalb von wenigen Monaten nach „Legal Tech – die Digitalisierung des Rechtsmarkts“ das zweite deutsche Legal Tech Buch erschienen mit dem Titel „Rechtshandbuch Legal Tech“. Patrick Prior, Legal Tech Berater und Inhaber des Legal Tech Verzeichnisses hat nun beide Bücher verglichen.

Gemeinsamkeiten

Zunächst lässt sich feststellen, dass beide Bücher das Thema Legal Tech sehr breit behandeln. Im Buch „Digitalisierung des Rechtsmarkts“ (kurz: DdR genannt) gibt es auf über 300 Seiten in 8 Kapiteln 31 verschiedene Themen von insgesamt 38 Autoren. Auch das „Rechtshandbuch Legal Tech“ (kurz: RH genannt), welches über 270 Seiten umfasst, bearbeitet 24 unterschiedliche Legal Tech Themen in 10 Kapiteln von 25 Autoren. Dabei gibt es trotz der sehr überschaubaren Anzahl an Legal Tech Experten in Deutschland nur sehr wenige Autoren, die gleich in beiden Büchern vorkommen. Beide Exemplare liefern zunächst einen guten Überblick über das Legal Tech Angebot in Deutschland. Auch der konkrete Einsatz von Legal Tech für Kanzleien, inkl. Digitalisierung & Automatisierung von Abläufen, findet in beiden Büchern statt. Weiterlesen

JUVE Studie: Wie stehen die Kanzleien zu Legal Tech?

Legal Tech ist nicht mehr nur ein Schlagwort, um sich innovativ und modern zu geben. Die Digitalisierung der Arbeit ist in den deutschen Wirtschaftskanzleien angekommen. Und die Stimmungslage ist verhalten optimistisch. Das hat eine JUVE-Umfrage ergeben, an der im Januar 2018 über 200 Wirtschaftskanzleien teilnahmen.

Unter den Teilnehmern der JUVE-Umfrage ist der Anteil der Ahnungslosen mittlerweile verschwindend gering. Nur drei Prozent der Kanzleien haben sich in den vergangenen zwölf Monaten noch gar nicht mit dem Thema beschäftigt. Die überwältigende Mehrheit sondiert mindestens den Markt, die meisten investieren auch schon ganz konkret: in Software, Hardware oder Personal.

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DialogCamp 2018 – das haben Sie verpasst!

Bereits zum vierten Mal richteten am 23. Februar 2018 die juristischen Fachzeitschriften „MultiMedia und Recht“ (MMR) und „Zeitschrift für Datenschutz“ (ZD)  gemeinsam mit der FOM Hochschule in München das DialogCamp aus. Chefredakteurin Anke Zimmer-Helfrich moderierte und organisierte die lebhafte und unterhaltsame Konferenz,  die unter dem Motto „Meet in the Cloud“ aktuelle Fragestellungen aus den Bereichen Informationstechnologie, Datenschutz und Internet aufgriff. Das Konzept basiert auf der Idee der „BarCamps“, die auch „Mitmach-Konferenzen“ genannt werden, und – obwohl oder gerade – weil sehr viele Juristen da waren, hat es funktioniert!

Zu Beginn eine Paneldiskussion mit Keynotes zu Robotik, KI und Legal Tech

Als „Leuchttürme“ der ersten Session diskutierten Peter Schaar, Vorsitzender der Europäischen Akademie für Informationsfreiheit und Datenschutz, Dr. Benjamin Werthmann, Gründer und Geschäftsführer der streamlaw GmbH, sowie Dr. Martin Ebers von RAILS die Herausforderungen des technischen Fortschrittes und mahnten eine interdisziplinäre Diskussion zu dem Thema „Legal Tech“ an. Ziel müsse es sein, den gegenwärtigen und zukünftigen nationalen und internationalen Rechtsrahmen für Künstliche Intelligenz (KI) und Robotik in (rechts-)wissenschaftlicher Hinsicht aktiv mitzugestalten.

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