Schmerzensgeldbeiträge

Wieder keine „taggenaue“ Berechnung des Schmerzensgeldes

Klägerin fordert 100.000 € Schmerzensgeld auf Grundlage der taggenauen Berechnung des Schmerzensgeldes

Der erste Fall des neuen Fachinfo-Magazins befasst sich mit einem Urteil des Kammergerichts Berlin vom 22.05.2019 zur vermeintlich „taggenauen“ Berechnungsmethode des Schmerzensgeldes. Die Klägerin forderte ein Schmerzensgeld von 100.000 € und bezog sich hierbei auf das Urteil des OLG Frankfurt vom 18.10.2018. Das Kammergericht lehnt diese Methode ab und sieht eine Zahlung von 30.000 € als gerechtfertigt. Damit hat neben den Oberlandesgerichten Düsseldorf, Brandenburg und Celle nun auch das Kammergericht die „taggenaue“ Berechnung des Schmerzensgeldes abgelehnt.

Weitere Themen im Magazin

Im neuen Fachinfo-Magazin HSB erläutert RiBGH a.D. Wolfgang Wellner diesen und vier weitere Fälle, bei denen Schmerzensgelder von bis zu 800.000 € zuerkannt wurden:


► Schmerzensgeld in Höhe von 800.000 € wegen einer schweren Hirnschädigung eines 17-Jährigen durch einen Anästhesiefehler

► Schmerzensgeld in Höhe von 500.000 € für Zerstörung der Persönlichkeit eines knapp zweijährigen Kindes

► Schmerzensgeld in Höhe von 250.000 € für groben ärztlichen Behandlungsfehler bei Injektion von Novalgin bei einem Asthmapatienten

►Schmerzensgeld in Höhe von 60.000 € wegen eines nicht rechtzeitig erkannten Knochentumors

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  1. […] des OLG Oldenburg, welches das erstinstanzliche Urteil des LG Aurich mit einem außergewöhnlich hohen Schmerzensgeld von 800.000 € bestätigt. Damit hat das OLG Oldenburg die „taggenaue“ Berechnung des […]

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