KI in der Rechtsberatung: Lesen Sie hier den exklusiven Beitrag von Martin Fries.

Künstliche Intelligenz in der Rechtsberatung

Welche Rolle spielt Künstliche Intelligenz in der Rechtsberatung? Diesem Thema widmet sich Martin Fries, Privatdozent am Institut für Internationales Recht der LMU München, im neuen „Rechtshandbuch Artificial Intelligence und Machine Learning“.

Seine These: Auf absehbare Zeit werde zwar menschliche Intelligenz die Rechtsberatung dominieren. Mit einem stetig verbesserten Zugang zu big legal data würden maschinell lernende Anwendungen „aber zunehmend Raum greifen“.

Auf die bereits einigermaßen fortgeschrittene Digitalisierung der juristischen Kommunikation folge zunehmend der Versuch, die Rechtsanwendung selbst und damit den Kern der anwaltlichen Rechtsdienstleistung möglichst weitgehend zu automatisieren, so Fries.

Cover des Rechtshandbuchs

Leseprobe zum Thema Künstliche Intelligenz in der Rechtsberatung

Die bisher verwendete Software setzt laut Fries eine „schwache künstliche Intelligenz in Form von maschinellem Lernen“ ein. Schwerpunkte seien bisher im Bereich der Strukturierung und Filterung großer Vertragskonvolute (descriptive analytics) sowie im Bereich der Vorhersage komplexer juristischer Prüfungsergebnisse (predictive analytics) zu finden.

In seinem Beitrag, der hier exklusiv als BUCHAUSZUG verfügbar ist, erörtert Fries, welche Anwendungsbereiche für den Einsatz maschinell lernender Algorithmen in der Rechtsberatung grundsätzlich in Betracht kommen. Außerdem erklärt er, welche Voraussetzungen dafür notwendig sind.

Anschließend folgt eine Erläuterung der mit dem Einsatz solcher Werkzeuge verbundenen berufsrechtlichen und haftungsrechtlichen Fragen.

ZUM BUCHAUSZUG

Mehr Infos zum Werk Kaulartz/Braegelmann, Rechtshandbuch Artificial Intelligence und Machine Learning erhalten Sie auch in diesem Video:

Hier finden Sie übrigens das Inhaltsverzeichnis vom „Rechtshandbuch Artificial Intelligence“.

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