Fröhliche Weihnachten

Ein seltsames und anstrengendes Jahr geht zu Ende.

Wir alle haben uns eine Pause verdient, daher sehen wir uns an dieser Stelle am 5.1.2021 wieder.

Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien ein trotz aller Einschränkungen schönes Weihnachtsfest und eine guten (leisen) Rutsch in das neue Jahr.

Ihr Kanzleiforum Team

Legal Tech-Umfrage 2021

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

die Coronakrise hat Kanzleien einen Digitalisierungsschub verpasst. Doch wie stark ist das digitale Arbeiten in deutschen Kanzleien wirklich schon verankert? 

Wie sieht die Realität in deutschen Anwaltskanzleien aktuell aus? Haben die Coronakrise und das beA die Digitalisierung in Kanzleien vorangetrieben? Werden neue Lösungen genutzt und die eigenen Arbeitsweisen verändert? Wo steckt das größte Optimierungspotenzial?

Mithilfe der großen Legal Tech-Umfrage 2021 versucht der FFI-Verlag, diese und weitere Fragen zu beantworten. Darum möchten wir alle Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte auch dieses Jahr herzlich einladen, an dieser Umfrage anonym teilzunehmen. 

Übrigens: pro TeilnehmerIn pflanzt der FFI-Verlag einen Baum über die Organisation Eden Reforestation Projects. Zur Beantwortung benötigen Sie nicht länger als fünf Minuten.

Mit den besten Grüßen aus München

Ihr Kanzleiforum Team

Die Ergebnisse der Umfrage werden im kommenden Jahr auf legal-tech.de veröffentlicht.

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Erfolgreiches Marketing in der Rechts- und Steuerberatung trotz Krise


Die Digitalisierung der Rechts- und Steuerberatung schreitet seit Jahren voran – in Zeiten der Corona-Pandemie umso mehr. Kanzleien bekommen nicht nur Konkurrenz von Legal- und Tax Tech-Anbietern, sondern müssen trotz Kontaktbeschränkungen die Bindung zu ihren Mandanten aufrechterhalten – vor allem in Krisenzeiten eine schwierige Aufgabe. (Online-)Videomarketing stärkt persönliche Bindungen und kann – professionell eingesetzt – komplexe Sachverhalte anschaulich erklären.

Deswegen bildet Videomarketing den diesjährigen Schwerpunkt der 3. erweiterten Auflage des Kanzleimarketing-Verzeichnisses. Diese Auflage vermittelt ein grundsätzliches Verständnis von Einsatzmöglichkeiten des Videomarketings und zeigt, welche Anbieter auch für Rechts- und Steuerberater in diesem Bereich professionell beraten. Darüber hinaus gibt das Kanzleimarketing-Verzeichnis 2021 einen Überblick von Marketing-Anbietern aus den unterschiedlichsten Bereichen – vom Webdesign über Pressearbeit, bis hin zu Werbemittel-Anbietern. Es ist die erste umfassende Sammlung spezialisierter Anbieter in dieser kompakten und praxisnahen Form.

Themenbereiche im Überblick

  • Kanzleistrategie
  • Training
  • Coaching
  • PR & Text
  • Webdesign, Medien, Corporate Design
  • Suchmaschinenmarketing – SEO & SEA
  • Digitaler Vertrieb/Portale
  • Mandanteninformationen
  • Werbemittel/Drucksachen
  • Allrounder

Das Kanzleimarketing-Verzeichnis ist nicht nur ein Nachschlagewerk. Autorin Pia Löffler führt in jedes Themenfeld ein und erklärt dabei, worauf es besonders ankommt. Dank ihrer Querschnittsexpertise als Rechtsanwältin und Marketingexpertin kennt sie sich mit der Materie bestens aus. Wer sich im Detail informieren möchte, findet im Kanzleimarketing-Verzeichnis weiterführende Literaturempfehlungen.

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Lockdown im Winter: Und jetzt?

Der zweite Lockdown geht in die Verlängerung. Die Kunst besteht darin, das Unverrückbare zu akzeptieren und die Dinge beherzt in die Hand zu nehmen, die wir zu ändern vermögen. Davon ist Susanne Kleiner  überzeugt und folgt der Maxime: „Weil ich es nicht ändern kann, ändere ich mich und mein Verhalten“. In diesem Blogbeitrag gibt die Kommunikationsexpertin, Texterin, Trainerin und Coach Impulse für alle, die mutig sind, fixe Gewohnheiten hinter sich zu lassen, um persönlich zu wachsen. Weiterlesen

MkG-Fachinfo-Magazin: Die wichtigsten Jahresendthemen für JuristInnen

Ausgabe 06/20 des MkG-Fachinfo-Magazins

Welche Urteile sollte ich im Blick haben, wenn ich meinen Mandanten rund um Gewährleistung und Verfall von Urlaubsanspruch berate? Wie kann ich während der Corona-Pandemie meine FAO-Stunden absolvieren? Was bringt das neue WEG-Recht?

In der Dezember-Ausgabe des MkG-Fachinfo-Magazins (Mit kollegialen Grüßen) erfahren Sie mehr über wichtige Themen zum Jahresende. Darüber hinaus wird erläutert, wie Terminsvertretungen die Karriere fördern können und was notwendig ist, damit die Anwaltskanzlei eine erfolgreiche Ausbildungsstätte sein kann. Lesen Sie in der Artikelserie von Holger Esseling außerdem, welche IT-Ausstattung Sie wirklich für Ihre Kanzlei benötigen.

In dieser Ausgabe lesen Sie:


► Petra Geißinger: Aktuelles zu Gewährung und Verfall des Urlaubsanspruchs

Dr. Michael Selk: Änderungen zur WEG-Reform – diese Änderungen sollten Anwältinnen und Anwälte kennen

Markus Veith: Was ist eine Terminsvertretung und wie kann sie die Anwaltskarriere fördern?

Tim Günther: Fachanwaltskurse in der Pandemiezeit – wie ist der berufsrechtliche Rahmen?

Holger Esseling: Artikelserie Teil 2: IT-Infrastruktur für die moderne Anwaltskanzlei – diese Hardware brauchen Sie wirklich

Carmen Wolf: Artikelserie Teil 1: Die Anwaltskanzlei als Ausbilder – die/der Rechtsfachangestellte

Interessante Lektüre wünscht Ihnen mit kollegialen Grüßen

Ihr Kanzleiforum Team

Neue Zeitschrift RDi – „Recht mit digitalem Scheinwerfer“

RDi – Recht Digital – das ist der Name der neuen Fachzeitschrift zur Digitalisierung in der Rechts- und Wirtschaftspraxis von C.H.BECK. Was ist das Ziel des Zeitschriften-Teams? Welche Inhalte sollen vermittelt werden? Ein Gespräch mit den drei geschäftsführenden Herausgebern der RDi.

Wieso „Recht Digital“? Was bedeutet dieser Titel? 

Prof. Dr. Florian Möslein: Die RDi – Recht Digital ist eine breit aufgestellte juristische Fachzeitschrift, die sich thematisch nur durch einen Begriff einschränkt: Digital. Jedes weitere Wort im Titel würde dem Ansinnen nicht gerecht werden, die Querschnittsmaterie „Rechtsfragen der Digitalisierung“ in ihrer ganzen Bandbreite zu behandeln. (Zum kostenlosen RDi-Probeabo)

Weshalb braucht es dazu noch eine weitere juristische Fachzeitschrift?

Möslein: In Wissenschaft und Praxis sehen wir, dass Rechtsfragen der Digitalisierung eine ganz eigene Dynamik entwickeln – einerseits technologiespezifisch, andererseits  rechtsgebietsübergreifend. Rund um Künstliche Intelligenz, Blockchain und digitale Plattformen entstehen neue Wirtschaftszweige; Legal Tech und FinTech krempeln Rechts- und Finanzmarkt grundlegend um. Wer hier beraten oder forschen will, braucht über das juristische Fachwissen hinaus ein sehr solides Grundverständnis der Branche und auch der technischen Gegebenheiten. Hier setzt die RDi an. 

Welches Rechtsgebiet findet sich in „Recht Digital“?

Möslein: Die RDi beleuchtet das Recht in seiner gesamten Breite – allerdings mit digitalem Scheinwerfer. Sie bildet neuere technische Entwicklungen unabhängig vom Rechtsgebiet ab. Auch ihre Kategorien sind themenbezogen, nicht nach Rechtsgebieten geordnet. Um ein Beispiel zu geben: Der Bereich FinTech betrifft nicht nur das Bankaufsichts- und Kapitalmarktrecht, sondern spricht auch IT- und Steuerrechtler an. Beiträge im Bereich FinTech auf ein Rechtsgebiet zu beschränken, würde deshalb viel zu kurz greifen. Die RDi versteckt diese Themen nicht in rechtlichen Spezialzeitschriften, sondern gibt ihnen eine Bühne, auf der sie aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet werden können.

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Die RDi deckt damit also alle Rechtsgebiete ab und richtet sich nicht nur an IT-Juristen – kann eine Zeitschrift allein diesen Anspruch überhaupt erfüllen?

Dr. Markus Kaulartz: Die RDi hat natürlich nicht den Anspruch, die Digitalisierung im Recht abschließend zu behandeln. Sie versteht sich dennoch nicht als Nischenprodukt für das IT-Recht als Kernmaterie der Digitalisierung. Vielmehr soll sie die Digitalisierung rechtsgebietsübergreifend behandeln und Juristinnen und Juristen in ihren jeweiligen Spezialgebieten abholen. Wer heute rechtlich berät, entscheidet oder forscht, kommt selbst in angestammten Rechtsgebieten wie dem Gesellschaftsrecht oder dem Bankaufsichtsrecht um neuere technische Entwicklungen nicht mehr herum. Die RDi beleuchtet diese durch die Digitalbrille und stellt Verknüpfungen her.

Informiert die RDi auch über aktuelle Rechtsprechung?

Riehm: Ja. Es werden jeden Monat praktisch alle Entscheidungen auf Relevanz für die Leserschaft der RDi untersucht. Da Urteile im Volltext aber ohnehin schon bei beck-online und in anderen Zeitschriften abrufbar sind, konzentriert die RDi sich darauf, wichtige Entscheidungen aus dem Digitalbereich kurz vorzustellen, zu kommentieren, einzuordnen und zu hinterfragen. Das finden wir im Kontext der Digitalisierung besonders wichtig und wir wollen damit auch einen Mehrwert schaffen. Teilweise werden wir auch Anmerkungen zu ausländischen Entscheidungen aufnehmen, etwa wenn es sich um die ersten ihrer Art zu wichtigen technischen Fragen handelt. 

Wie unterscheidet sich die Zeitschrift von Ihren Wettbewerbern?

Möslein: Abgesehen von den günstigen Rahmenbedingungen beim Beck-Verlag meinen wir, dass die RDi ein Team von Herausgeberinnen und Herausgebern gewinnen konnte, das in der digitalen Juristerei seinesgleichen suchen. In diesem Team steckt unendlich viel Know-how und Bandbreite, viele der Beteiligten begleiten rechtliche Innovationen schon seit Jahren aktiv mit und sind bestens vernetzt. Durch die Diversität der beruflichen Hintergründe erhoffen wir uns außerdem, digitale Entwicklungen sowohl praxistauglich als auch wissenschaftlich fundiert begleiten zu können. Bereits die Vorbereitungszeit hat uns gezeigt, wie attraktiv diese Kombination für Autorinnen und Autoren ist, und sie ist es mit Sicherheit auch für Leserinnen und Leser.

Viele Themen setzen technisches Grundverständnis voraus. Vermittelt das die RDi auch? 

Prof. Dr. Thomas Riehm: Natürlich. Dort, wo technisches Know-how nötig ist, um die rechtlichen Fragestellungen zu durchdringen, werden die Beiträge in der RDi dieses auch zielgruppengerecht aufbereiten. Wir stellen sowohl in Wissenschaft und Praxis immer häufiger fest, dass eine fundierte rechtliche Analyse nur gelingen kann, wenn man fernab von Buzzwords wirklich versteht, wie Datenflüsse und -verarbeitungen etc. eigentlich genau ablaufen. Nur dann kann man auch überzeugende Argumente in der Sache ausarbeiten oder Alternativlösungen entwickeln. Diesen Anspruch muss die RDi unbedingt erfüllen.

Die RDi wird auch als Printausgabe ausgeliefert. Passt das zu einer Digitalisierungszeitschrift?

Kaulartz: Überraschenderweise ja, denn die meisten Leserinnen und Leser bevorzugen es tatsächlich noch, eine Zeitschrift in Händen zu halten. Wir haben uns daher auch dafür entschieden, die Printausgabe durch einen Mantelteil zu ergänzen, der etwas leichtere Kost zum Schmökern enthält, insbesondere Interviews, Buchtipps, Hinweise zu Legal-Tech-Tools und ein Editorial von wechselnden Persönlichkeiten. Nichtsdestotrotz ist die RDi natürlich aber auch in beck-online verfügbar, wo sie zweifelsfrei auch hingehört. Und natürlich hat sie eine eigene Webseite, rdi.beck.de, wo Teile der Inhalte auch abrufbar sind.

Wohin wenden sich interessierte Autorinnen und Autoren?

Kaulartz: Am besten per E-Mail direkt an unseren Schriftleiter Christopher Rennig an rdi@beck.de.

Mehr Infos zu den Interviewten

Prof. Dr. Florian Möslein, Dipl.-Kfm., LL.M. (London)

Inhaber des Lehrstuhls für Bürgerliches Recht, Deutsches und Europäisches Wirtschaftsrecht an der Philipps-Universität Marburg und Gründungsdirektor des Instituts für das Recht der Digitalisierung (IRDi)

Prof. Dr. Thomas Riehm

Inhaber des Lehrstuhls für Deutsches und Europäisches Privatrecht, Zivilverfahrensrecht und Rechtstheorie und Sprecher des Instituts für das Recht der Digitalen Gesellschaft (IRDG) der Universität Passau

Dr. Markus Kaulartz

Rechtsanwalt, CMS Hasche Sigle, München

Hier geht es zur Leseprobe der RDi – Recht Digital.

„Liquid Legal“ – Rezension von Dr. Anette Schunder-Hartung

Drei Warnungen vorab: Dieses Buch ist über 600 Seiten stark, es ist auf Englisch erschienen, und, vielleicht am schlimmsten: An dem „running and important theme“, wie Szeneguru Professor Richard Susskind es in seinem Vorwort bezeichnet, führt kein Weg vorbei. Dabei geht es um nicht weniger als die Idee der Schaffung und Gestaltung einer gemeinsamen Legal Platform, eines geteilten, Synergien schaffenden Ressourcenraums im juristischen Bereich. Weiterlesen

Das neue Gebührenrecht

Das Ge­büh­ren­recht ge­hört nicht zu den Lieb­lings­ge­bie­ten der An­walt­schaft – ob­wohl es dort um ihr Geld geht. Die ak­tu­el­len RVG-Re­for­men muss man aber ken­nen. Wir haben mit der DAV-Prä­si­den­tin Edith Kin­der­mann über die Ge­set­zes­no­vel­len und die Be­deu­tung des Ge­büh­ren- und Kos­ten­sys­tems für den Zu­gang zum Recht ge­spro­chen.

Hören Sie mal rein!

Mit den besten Grüßen aus München

Ihr Kanzleiforum Team

550.000 Euro Schmerzensgeld wegen Geburtsschaden nach behandlungsfehlerhafter Geburtseinleitung mit Prostaglandin

Ausgabe 03/2020 des kostenlosen Fachinfo-Magazins HSB – Hohe Schmerzensgeldbeträge erschienen

Der erste Fall des neuen Fachinfo-Magazins befasst sich mit einem Urteil des OLG Koblenz, welches das erstinstanzliche Urteil des LG Trier mit einem hohen Schmerzensgeld von 550.000 Euro bestätigt. Eine „Ausreißerentscheidung“ liegt jedoch nicht vor, was der Vergleich mit früheren Urteilen des OLG Köln und des OLG Hamm verdeutlicht.

► Schmerzensgeld in Höhe von 60.000 Euro wegen eines von einem Autofahrer grob fahrlässig verursachten schweren Unfalls einer Fahrradfahrerin

► Schmerzensgeld in Höhe von 430.000 Euro für bei einem Verkehrsunfall erlittene schwerste Verletzungen

► Schmerzensgeld in Höhe von 500.000 Euro für behandlungsfehlerhaft verursachte Querschnittslähmung bei
einem 14-jährigen Mädchen

► Schmerzensgeldprozess um Germanwings-Absturz – das Urteil

Wolfgang Wellner war Richter des für das Schadensersatzrecht zuständigen VI. Zivilsenats des BGH und ist Mitherausgeber der Urteilssammlung „Hacks/Wellner/Häcker – Schmerzensgeldbeträge“.
Das von ihm herausgegebene Fachinfo-Magazin HSB – Hohe Schmerzensgeldbeträge erscheint alle vier Monate.

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