Neue Zeitschrift ZfDR – „Digitalisierung“ als Querschnittsmaterie

Bei C.H.BECK gibt es eine neue Fachzeitschrift zum Thema Digitalisierung und Recht, die ZfDR. Wie ergänzt die neue Fachzeitschrift das bisherige Angebot von C.H.BECK? Und an wen richtet sich die Publikation?

Die ZfDR hat das Ziel, eine Plattform zu bieten für den vertieften Austausch über Grenzfragen an der Schnittstelle von Recht und Digitalisierung. Dabei sollen auch Vertreter anderer Gesellschafts- und der Geisteswissenschaften zu Worte kommen, und zwar aus dem In- und dem Ausland.

Mehr dazu finden Sie heraus im Kurzinterview mit den Mitherausgeberinnen und Rechtswissenschaftlerinnen Prof. Dr. Elisa Hoven (Universität Leipzig) und Prof. Dr. Dr. Frauke Rostalski (Universität Köln).

Wir wünschen Ihnen interessante Lektüre.

Ihr Kanzleiforum Team

 

 

 

ZfDR – Zeitschrift für Digitalisierung und Recht

Zeitschrift inkl. Online-Nutzung

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2021, Erscheinungsweise: vierteljährlich

Softcover

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Mandanten dringend gesucht: So klappt kurzfristige Akquise!

Vermutlich kennen das einige von Ihnen – gerade aus der Erfahrung des letzten Jahres. Manchmal steht das Telefon einfach still. Und auch das sonst so nervige E-Mail-Pingen verstummt tagelang. Von jetzt auf gleich Mandantenflaute. Für eine gewisse Zeit kann das ja ok sein. So bleibt z.B. mehr Zeit, Liegengebliebenes abzuarbeiten. Aber wenn das erledigt ist, sollten auch wieder neue Mandate eintrudeln und dann am besten kurzfristig …

Bei akuten Mandantenflauten ist es dann hilfreich Mittel zu kennen, mit denen man auch kurzfristig neue Mandate akquirieren kann. Das Internet kennt da diverse Möglichkeiten. Aber was funktioniert wirklich?

„Weit oben in der Trefferliste“

Um Mandate im Internet zu akquirieren gilt es, vor allem möglichst weit oben in Trefferlisten zu relevanten Suchanfrage der eigenen Zielgruppe aufzutauchen.

Weit oben ist nicht gleich weit oben! Google unterscheidet zwischen Trefferlisten-Plätzen für Werbeanzeigen und Plätzen in der Trefferliste, die unabhängig von einer Anzeigenbuchung sind (sog. organische Treffer). Derzeit sind u.a. die ersten vier Plätze einer Trefferliste bei Google für Anzeigen („Google Ads“) reserviert und sind als „Anzeige“ gekennzeichnet. Die organischen Treffer finden sich weiter unten in der Trefferliste, i.d.R. unter den Google My Business-Einträgen mit Karte bei lokalen Suchen.

Aber wie schafft man es hier oder da sichtbar zu werden?

1. Organische Treffer – Suchmaschinenoptimierung (SEO): Gut Ding will Weile haben

Um mit der eigenen Website zu passenden Suchanfragen (z.B. „Scheidungsanwalt Berlin“, „Strafverteidiger München“) in der Liste der organischen Treffer weit oben sichtbar zu sein, muss die Kanzleiwebsite entsprechend gestaltet sein. Dabei spielen technische (Ladezeit, Mobiltauglichkeit etc.), aber auch inhaltliche Aspekte (passende Texte, Einbindung diverser Medien etc.) eine Rolle. Und auch außerhalb der Website kann man einiges bewirken, z.B. mit qualitativ hochwertige Links auf die eigene Website (z.B. Städteportalen, eigener kostenfreier Google My Business Eintrag). 

ABER: SEO ist nichts für Eilige, sondern ein mittel- bzw. langfristiges Projekt.

Wenn man SEO („Search Engine Optimization“) gründlich angeht, benötigt das Zeit und Geduld. Zeit für die Umsetzung der Maßnahmen, Geduld bis sich das Googleranking nach und nach verbessert. Je nach Konkurrenz kann es gut und gerne drei bis vier Monate und länger dauern, bis sich das Ranking einer neuen / neu optimierten Website verlässlich festigt. Und eine Garantie, dass das gute Ranking bleibt, gibt es auch nicht. Hier muss man immer wieder nachjustieren.

2. Kurzfristig durchstarten: Suchmaschinenwerbung („SEA“)

Anders funktioniert Suchmaschinenwerbung – kurz SEA („Search Engine Advertising“). Sie ist  grundsätzlich unabhängig von der eigenen Kanzleiwebsite und damit unabhängig von deren inhaltlicher Qualität und technischer Ausstattung. Suchmaschinenwerbung wie z.B. bei Google „Google Ads“ benötigt – was das angeht – keine Vorlaufzeit. Auch auf nicht „optimierte“ Websites kann man Anzeigen schalten! Notwendig ist nur ein Google Ads-Benutzerkonto, das man kostenfrei anlegen kann. Hier kann man dann seine Anzeigen gestalten. Damit diese Anzeigen den richtigen Ratsuchenden angezeigt werden, hinterlegt man sog. Keywords und schränkt bestenfalls das Suchgebiet ein. So legt man fest: Gibt ein Ratsuchender z.B. in München den Suchbegriff „Strafverteidiger München“ ein, wird ihm die Anzeige unter bestimmten Voraussetzungen angezeigt. Ist das erledigt, kann man die Anzeige selbst live schalten. Das geht bei Bedarf sehr kurzfristig. So kann man sehr flexibel auf Mandantenflauten und auf sehr aktuelle Ereignisse reagieren.

Kosten für SEO und SEA

Und wie sieht es mit den Kosten aus?

Kosten für SEO-Maßnahmen kann man nicht pauschal beziffern, sie sind stark vom konkreten Projekt abhängig. Muss eine „durchschnittliche“ Kanzleiwebsite neu programmiert und betextet werden, kann das schnell mehrere tausend Euro kosten.

Und Suchmaschinenwerbung? Nur wenn ein Nutzer auf eine Google Ads-Anzeige klickt und dann auf die Kanzleiwebsite weitergeleitet wird, kostet dieser Klick erst Geld. Wieviel dieser Klick den Anzeigenschalter kostet, hängt u.a. davon ab, wie viele Kollegen auf diesen Begriff auch Anzeigen geschaltet haben. Je größer der Wettbewerb und je besser der Anzeigenplatz, desto teurer der Klick! So kann ein Klick auf „Anwalt Markenrecht Frankfurt“ auch einmal 40 Euro kosten … Meist kostet ein Klick im Bereich Rechtsberatung aber zwischen 2 Euro und max. 20 Euro (20 Euro = Seite 1 Platz 1 der Anzeigenplätze).  

Aber Sie müssen als Anzeigenschalter nicht jeden Preis mitgehen! Beim Konfigurieren der Anzeigen können Sie festlegen, wieviel Ihnen ein Klick maximal wert ist. Außerdem können Sie Tageslimits festlegen, die dann automatisch eine monatliche Obergrenze bilden.

Kurzfristige Akquise mit Anzeigen: Qualität zahlt sich aus – 3 Tipps!

Anzeigen sind also das Mittel der Wahl, um auch kurzfristig Mandate an Land ziehen zu können.

Damit das gelingt gebe ich Ihnen drei wichtige Tipps!

  1. Seien Sie nicht knausrig! Sonst wird Ihre Anzeige gar nicht oder nur „auf den billigen Plätzen“ angezeigt. Dann kostet Ads zwar wenig oder nichts, bringt aber auch wenig oder nichts. Und SEO ist im Zweifel auch nicht umsonst ;-).
  2. Die Anzeigen müssen zielsicher sein: gut formuliert und für den richtigen räumlichen Radius geschaltet. Ungenaue Formulierungen und falsche örtliche Einstellungen können zu erheblichen Streuverlusten führen. Das macht Anzeigen teuer und ineffizient.
  3. Die Website oder Landingpage, auf die Anzeigen verlinken, sollte ansprechend gestaltet sein und zum Thema der Anzeige passen. Sonst riskiert man, dass der richtige (!) Ratsuchende auf die Anzeige klickt, aber sofort wieder die Website verlässt – und so nur Kosten verursacht!
… und last but not least …

ist Suchmaschinenoptimierung und Suchmaschinenwerbung nicht nur etwas für Kanzleien, die Verbraucher beraten und vertreten. Zwar gibt es nach wie vor einen Schwerpunkt der Suchanfragen von Privatpersonen. Aber auch im Businessumfeld haben – vor allem pandemiebedingt – die Suchanfragen zugenommen.

Rechtsanwältin Pia Löffler ist Mitinhaberin der Boutique-Agentur anwalts.marketing, die sich auf die (Online-) Marketingberatung von Rechtsanwälten / Patentanwälten und MDP-Kanzleien spezialisiert hat

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PR in der Anwaltskanzlei – lassen Sie andere sagen, was Sie können!

Die Kanzlei „Sturm, Stolz & Partner“ startet eine PR-Offensive

Die professionelle Kanzleimarketing-Fachfrau („M“) der Kanzlei „Sturm, Stolz & Partner“ richtet die Grundlagen des Kanzleimarketing bei „Sturm, Stolz & Partner“ neu aus und teilweise ganz neu ein.

Danach entscheiden die vier Partner der Sozietät, auf jegliche Werbung zu verzichten und stattdessen eine PR-Kampagne zu starten.

Dazu greift „M“ auf dieses Wissen zurück:

Definition und Abgrenzung

Egal, ob Sie neue Mandanten gewinnen, ehemalige Mandanten zurückgewinnen oder derzeitige Mandate ausweiten möchten – für alle drei Akquise-Zeitzonen bewirkt ein gut strukturiertes Kanzleimarketing nachhaltige Erfolge durch diese drei Richtungen:

  • Marketing                   =          Meine Arbeit sagt, was ich kann.
  • Werbung                    =          Ich sage, was ich kann.
  • Public Relations          =          Andere sagen, was ich kann.

Hier finden Sie die drei Richtungen anwaltlicher Öffentlichkeitsarbeit in einem Überblick:

Marketing = „Meine Arbeit sagt, was ich kann.“

Marketing ist der Oberbegriff über alle strukturierten, geplanten, verkaufsfördernden und öffentlichkeitswirksamen Maßnahmen einer Kanzlei, die in (virtueller) Anwesenheit des Anwalts auf den Interessenten trifft, während dieser bereits ein Problembewusstsein, einen Problemfokus, zumindest jedoch ein vages Interesse hat.

Marketing beantwortet die Leitfrage: Was ist das Beste für den Kunden? Jede Verhaltensweise eines jeden Kanzleimitarbeiters richtet sich nach der Antwort.

Werbung = „Ich sage, was ich kann.“

Bezahlte Werbung gilt als das teuerste und ineffizienteste Akquise-Tool. Sie muss konsistent sein, d.h. immer wieder an demselben Ort auftauchen, immer wieder dieselben prägnanten visuellen oder auditiven Botschaften haben und „penetrant“ sein.

Werbung trifft in Abwesenheit des Werbenden auf den Interessenten, wenn dieser gerade kein Problem hat – und wird daher in der Regel übersehen.

Public Relations = „Andere sagen, was ich kann.“

Die „öffentlichen Beziehungen“ stärken nachhaltig das Ansehen der Kanzlei und fördern indirekt deren wirtschaftlichen Erfolg.

Alles gehört zur „Public-Relations“ Arbeit, was Dritte über die Kanzlei, den Anwalt oder den Mandanten schreiben oder reden, ohne selbst Mandant zu sein.

Anwälte und ihre Mandanten haben nicht nur eine Beziehung zueinander, sondern auch gemeinsame Beziehungen zu Gerichten, Presse, Gegnern, Staatsanwaltschaften…..

Um diese Beziehungen nutzbar zu machen, richten Anwälte PR-Maßnahmen ein. Sie werben dadurch um Verständnis und Anerkennung für Handlungen des Anwalts und Situationen des Mandanten – oder umgekehrt.

Um PR-Maßnahmen zu optimieren, intensivieren Anwälte ihre Pressearbeit, engagieren für prominente oder imageträchtigen Mandaten PR-Agenturen (auch: Stichwort „Litigation PR“) oder organisieren regelmäßig öffentliche Events, über die die Presse berichtet.

Über emotionale Ansprache redet „man“ in Tageszeitung, sozialen Medien oder auch Fachpresse: Anwälte treten deshalb mit launigen und gekonnten Reim-Reden bei Karnevalssitzungen auf, treten als Sponsoren für den Flüchtlingsfußballverein „Respekt e.V.“ auf oder vertreten pressewirksam pro bono Mandanten, die Rechtsgeschichte schreiben könnten oder geschrieben haben, wie etwa im „Fall Emmely“.

Eine besondere soziale, ideologische oder gesellschaftliche Positionierung trägt ebenfalls dazu bei, dass Dritte, die nicht Mandanten sind, über die anwaltlichen Leistungen reden.

Public Relations in der Anwaltskanzlei

Eine Kanzlei ohne Medienarbeit riskiert, dass über ihre Kompetenzen nicht oder nicht positiv außerhalb des Hauses geredet wird.

Wenn das wiederum geschieht, beginnen Anwälte, selber ihre Kompetenzen zu erklären – oder sich zu rechtfertigen.

Da sie das nicht gelernt  haben, geraten Statements in eigener Sache in aller Regel zu angeberisch, zu kompliziert oder zu schüchtern.

Eine Kanzlei ohne PR ist wie ein Klavier ohne Tasten

Tue Gutes – und lass andere darüber reden! Dieses kluge Motto von Public Relations ermöglicht die Konzeption langfristiger, breitgestreuter Reputationsgewinne:  Pressearbeit ist und bleibt das wirkungsvollste Instrument im Reputationsmanagement.

Jede gute PR-Strategie ist darauf ausgerichtet, dass andere als der Anwalt oder sein Team über die Kanzlei reden.

Auch für Kanzleien trifft dabei zu, dass der Zugang zur Öffentlichkeit nahezu barrierefrei geworden ist. Das liegt auch an der medialen und digitalen Verfügbarkeit hunderter von Multiplikatoren.

Direkter Akquise-Effekt auf Mandanten

Durch effiziente Kanzlei-PR werden potenzielle Mandanten auf die Kanzlei aufmerksam und überlegen sich, ob sie nicht zumindest mal eine „Zweitmeinung“ einholen sollten.

Derzeitige Mandanten fühlen sich „bestärkt“ und weisen ihre Umgebung auf die Publikation hin. Ehemalige Mandanten ärgern sich, weggegangen zu sein.

Indirekter Akquise-Effekt auf Öffentlichkeit

Gute Kanzlei-PR stellt darüber hinaus sicher, dass die Kanzlei

  • beratungsrelevante, innovative Themen als erste öffentlich besetzt,
  • regelmäßig mit ihren Kernthemen Themen in der Presse erscheint,
  • den passenden Zielgruppen einen Alltagsnutzen beschert,
  • ihre Kontakte zu Multiplikatoren ausbaut,
  • in Krisensituationen blitzschnell reagieren kann,
  • Krisen durch proaktive Maßnahmen abwenden kann,
  • online viele „Freunde“ oder „Follower“ hat, die Kanzleibeiträge oft „teilen“
  • engagierte zukünftige Mitarbeiter lange vor dem Einstellungsgespräch aufmerksam macht.
Multiplikatoren erreichen

PR hat den Sinn, über ein Medium entweder weitere Multiplikatoren zu erreichen (etwa: Online-PR erreicht zunächst Print-Journalisten) oder den Zielmandanten selbst (Die „Deutsche Handwerks Zeitung“ erreicht den Tischler direkt).

Viele andere Multiplikatoren agieren an der Schnittstelle zwischen Kanzlei und Öffentlichkeit: Redakteure, Richter, Gegner, Verbände, Staatsanwaltschaften etc.

Sie sind längst nicht alle mit diesen persönlich in Kontakt, sondern lesen und hören nur über sie. Wenn das geschieht, ist die Medienarbeit gut.

Wenn einige von ihnen dadurch Kontakt zur Kanzlei aufnehmen oder andere zu diesem Schritt bringen, ist die Medienarbeit sehr gut.

Urteilsmarketing – Medien sagen, was Sie erreicht haben

Ein Partner erstreitet ein wegweisendes Urteil. Andere, in der Medienarbeit versierte Rechtsanwälte nutzen solche Gelegenheiten gerne. Bei einem anstehenden BGH-Urteil sprechen Kanzleien daher schon im Vorfeld ihre Agentur an.

Krisen-PR – was tun wenn es brennt?

Wenn ganze Partnerteams die Kanzlei verlassen, muss diese Nachricht entweder offensiv kommuniziert werden oder untergehen.  Schlechte Nachrichten werden mit guten verbunden.

Reputationsschutz!

Wenn ein Rufschaden droht, verhalten sich Anwälte merkwürdig schüchtern oder unangemessen draufgängerisch. Es fehlt ihnen ein Reaktionskonzept. Dieses muss lauten: Immer sachlich, immer den Nutzen voranstellen, und immer früher da sein als die erste unangenehme Frage!

Litigation-PR – viel gerühmt und wenig bekannt

Litigation-PR  ist eine PR Methode. Sie ist ein gewollter, bezahlter und strategisch geplanter Eingriff in die Medienpräsenz einer Kanzlei, eines Anwalts, eines Mandanten, eines Projekts, eines Produkts oder einer Organisation.

Sie kann prophylaktisch für den „guten Ruf“ sorgen oder ihn in einer Krisensituation wieder herzustellen helfen, besonders bei bevorstehender „Schlammschlacht“ in einem Prozess.

Unsere Autorin

Johanna Busmann, Hamburg trainiert, coacht und berät seit 30 Jahren Anwaltskanzleien und ihre Mitarbeiter.

Dies ist der sechste Teil ihres Coachingberichts über den steinigen Weg einer mittelständischen Kanzlei zu einer realistischen und nachhaltigen Marktpositionierung.

www.anwalts-akquise.de

 

 

Dieser Beitrag ist Teil einer Beitrags-Reihe zur Kanzleistrategie:

Teil 1: Anamnese – Die Kanzlei „Sturm, Stolz & Partner“ fürchtet Ziele

Teil 2: Unternehmensziel – Wo will die Kanzlei „Sturm, Stolz & Partner“ hin?

Teil 3: Positionierung – Wie positioniert sich die Kanzlei „Sturm, Stolz & Partner“ am Markt?

Teil 4: Kanzleikultur – Die Kanzlei „Sturm, Stolz & Partner“ richtet eine Kanzleikultur ein

Teil 5: Kanzleimarketing  – Wie setzt die Kanzlei „Sturm, Stolz & Partner“ ein erfolgreiches Kanzleimarketing auf?

Teil 6. Die Kanzlei „Sturm, Stolz & Partner“ startet eine PR-Offensive

Teil 7: Die Kanzlei „Sturm, Stolz & Partner“ richtet ihre neue Webseite ein

 

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Mit SAM sicher durch wirtschaftlich und rechtlich schwierige Zeiten

Im Januar ist nach Recht 2030 und Erfolgsfaktor Kanzleiidentität das dritte Buch der Frankfurter Geschäftsentwicklerin Dr. Anette Schunder-Hartung erschienen: Strategien für Dienstleister ist ein Gemeinschaftswerk mit zahlreichen Anregungen aus dem New Work-Kosmos. Was zeichnet es aus, wollten wir von ihr wissen.

Frau Dr. Schunder-Hartung, Ihr neues Buch trägt den Untertitel „Erfolgreich mit SAM …“. Stellen Sie uns darin Ihren jüngsten Kollegen vor?

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Kommt das Ende der Papierakte und wenn ja wann? Fragen an Dr. Thomas Degen

Guten Tag Herr Dr. Degen! Wir freuen uns, dass Sie uns für ein Interview für unseren Blog Kanzleiforum zur Verfügung stehen. Gerade erschienen ist Ihr Werk „Elektronischer Rechtsverkehr“, das sich intensiv mit den Neuerungen im elektronischen Rechtsverkehr auseinander setzt. Kommen wir gleich zu unserer ersten Frage:

Was bedeutet der digitale Wandel für eine Anwaltskanzlei im allgemeinen und im Hinblick auf erweitere Haftungsrisiken im besonderen?

Mehr IT, mehr Datenschutz, mehr Management, mehr Controlling! Die digitale Transformation bedeutet nicht nur für die Wirtschaft, sondern auch für Anwaltschaft, Justiz und Verwaltung einen Umbruch tradierter Prozesse und Marktlogiken. Während in der Industrie die Produktion längst vernetzt läuft, vor einem Stillstand von Maschinen und Wertschöpfungsketten die Software informiert, folgen Veränderungsprozesse bei Legislative, Exekutive, Judikative nicht so dynamisch. Das Plädieren erfolgt weiter analog, Videokonferenzen müssen noch getestet werden; die Klageeinreichung funktioniert bald aber nur noch elektronisch. Von den klassischen juristischen Arbeitsabläufen bleibt noch die saubere Kopfarbeit und rechtliche Subsumtion sowie die Abstimmung der strategischen Handlungsoptionen mit dem Mandanten. Der Rest wird digitalisiert. Haftungsrisiken nehmen zu. Folglich muss man sich mehr mit der „digitalen Welt“ befassen und damit, wie diese funktioniert, etwa die „E-Akte“, die sichere und formwirksame Übertragung von bestimmenden elektronischen Dokumenten zu Gericht.

Welche Vorteile hat die fortschreitende Digitalisierung für Kanzleien?

Bei der Klagezustellung, erst recht beim elektronischen Schutzschriftenregister, kann man mit wenigen Mausklicks einen riesigen Empfängerkreis bedienen. Je nach Größe, Couleur und Organisationsgrad wird ein Plus an Effektivität und Knowledge-Management zu Buche schlagen. Ob Einzelkanzlei oder Law firm – wer sagt denn, dass man nicht besser werden kann? Die Digitalisierung kann Kanzleien auf neue Ebenen heben. Es geht um den Wert der Daten und deren leichtere Verfügbarkeit. Die tolle Vertragsklausel des Kollegen, das super Schriftsatzmuster – nur wo? Die bisherige Aktenordnung wird revolutioniert. Papier- und Hybridakten werden ersetzt durch echte E-Akten und neue Dokumenten-Management-Systeme. Mittelfristig wird ein Mehraufwand an Administration und IT-Investitionen durch mehr Freizeit und Umsatz überkompensiert.

Welche konkreten Änderungen, vor allem auch technischer Art, und Investitionen kommen auf Kanzleien in den nächsten Jahren aufgrund der Neuregelungen zum elektronischen Rechtsverkehr zu?

Der Füller wird ersetzt durch das Touchpad. Das Fax wird neben Signaturkarte und Lesegerät aber bleiben. Investitionen in neue Kanzleisoftware und eine Überprüfung des etablierten Fristenkalenders stehen an. Jede Kanzlei hat zu überblicken, ob jeder Anwalt das digitale „beA-Cockpit“ bedienen kann. Die Kollegen, die sagen „Ich bin Pablo Picasso der deutschen Anwaltschaft – ein Pinsel reicht mir“, werden museumsreif. Die beA-Postfächer und Signaturkarten von Anwälten und Mitarbeitern müssen verwaltet werden. Der Computer wird den berufsrechtlichen Vertreter nicht ersetzen. Spannend wird es auch bei der außergerichtlichen elektronischen Kommunikation der Zukunft! Der ERV wird IT-Trends befördern in Richtung sichere Anwalts-Cloud, Home & mobile Office, Legal Tech. Das Moderne muss passen, berufs-, datenschutz- und versicherungsrechtlich stabil sein.

Warum wird es zum nächsten Jahreswechsel 2022 richtig ernst für alle Papiertraditionalisten?

Ab dem 01.01.2022 werden Papierklagen formunwirksam. Praktisch alle Gerichtskorrespondenz hat dann kraft Anwenderpflicht über das beA zu laufen, außer beA oder Internet streiken. Bei der Berufsuniform wird es aber bei Robe, Längs- und Querbindern bleiben.

Meinen Sie, dass das beA bis dahin fit genug ist, um den Anforderungen zu genügen?

Es wird reichen für einen eindimensionalen digitalen Postverteiler. Für den ERV der Zukunft stellen wir uns Innovativeres vor.

Wie sieht es konkret bei den kritischen Themen Datenschutz und IT-Sicherheit aus?

Wenn die Politik meint, dass beA sei sicher genug, heißt das nicht, dass alle Fragen beantwortet wären. Mit meinem Mitautor und Kollegen Ulrich Emmert spreche ich mich für mehr Transparenz aus. Es ist erschreckend, welche schwerwiegenden Mängel bei dem beA-System schon entdeckt wurden. Generell sehen wir den Datenschutz und die IT-Sicherheit als zentrale TOP-Themen für unseren Wirtschaftsstandort. Hier sollten Justiz, Kammerverwaltung und Anwaltschaft mit der gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Realität mehr Schritt halten. Bei IT-Projekten spielt die Verwaltung in Deutschland im internationalen Vergleich leider nicht in der Champions League. Themen, die alle betreffen, sind die Cloud und die Verschlüsselung elektronischer Kommunikation. Bekanntlich stockt es hier; Unternehmen verlangen Usability und der Staat Kontrollbefugnisse.

Inwiefern nutzt Ihr Ratgeber auch kleinen und mittleren Kanzleien, die sich keine ausgefeilten Techniken leisten können, sei es aus Zeit oder aus Geldmangel?

Neuerungen bei Technik, Beweisrecht, ersetzenden Scannen, revisionssichere Langzeitarchivierung behandeln wir kompakt. Eine sichere IT muss keine Monstranz sein. Wir behandeln Einstellungsoptionen wie zu PDF/A, zu BSI-Verfahren und Fälle zur Haftungsvermeidung. Beim ERV sagen wir: Dieser ist gut, aber die Umsetzung durch die Player ist suboptimal. Ansonsten wollen wir zum Nachdenken anregen. Warum sieht die BRAK nicht, dass die Kritiker im Grunde die Befürworter sind? Wenn man beim beA einen „Bug“ findet und diesen der BRAK meldet, wird der schwarze Peter an die neue Support-GbR weitergereicht. Man soll ein „Ticket“ schreiben, nachdem man eine schriftliche Fehlerbeschreibung hereingereicht hat, etwa zur praxisrelevanten Funktion der automatischen Benachrichtigung. Das verwundert schon.

Welchen Fehler sollten Kanzleien im Bereich Digitalisierung unbedingt vermeiden?

Einerseits den Überblick über Office und Kosten zu verlieren oder andererseits den Workflow aus Zeit- und Kostengründen abzukürzen. Mit der Digitalisierung stehen wir erst am Anfang. Unsere altpreußischen Verfahrens- und Berufsordnungen sind noch nicht zukunftssicher und sachadäquat transformiert. Anwaltschaft und Justiz sollten nicht stehen bleiben und die technologisch sportlichen Länder davonziehen zu lassen. Man sollte jedoch auch nicht den Fehler machen, die Authentizität über Bord zu werfen, nur weil jetzt Berufsvertreter und Softwarefirmen mit Tech-Buzzwords um sich werfen. Es gibt verfassungsimmanente Begrenzungsfaktoren: Auch wenn sich Kanzleien über den Erfolg für Ihre Mandanten, Image und Reputation definieren – die Unterstützung der rechtsuchenden Gesellschaft bei der Verteidigung von Freiheitsrechten und sonstigen Rechtspositionen darf altruistisch sein und dem digitalen Optimierungsstreben zuwiderlaufen. Anwälte sind Organe der Rechtspflege. Sie müssen für das Gemeinwohl da sein, digital wie analog. Was bei Ärzten gilt, trifft auch für Anwälte zu: Telemedizin ist ein Zugangsplus, macht allein aber nicht gesund.

Gibt es vielleicht Best Practice Beispiele? Haben Sie konkrete Tipps zur Umsetzung, um sich fit zu machen?

Sofern es dazu noch nicht gekommen sein sollte: 1. Richten Sie sich das beA ein und versenden Sie eine Klage oder Berufungsschrift nebst Anlagen einmal selbst, bevor Sie delegieren. Dank BRAK haben wir farbige Screenshots als Kurzanleitung im Buch, auf die verwiesen sei. 2. Tauschen Sie sich mit Ihren Kollegen und Kanzleimitarbeitern aus. 3. Halten Sie den Dialog mit der Wirtschaft und Ihren Mandanten. Es geht schließlich primär um deren rechtliche Interessen.

Wir danken Ihnen für das Gespräch.

Degen/Emmert

Elektronischer Rechtsverkehr

2. Auflage 2021, 271 Seiten

Softcover € 79,00

C.H.BECK ISBN 978-3-406-73693-3

Interviewpartner 

Dr. Thomas Degen

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So funktioniert erfolgreiches Kanzleimarketing

Alle Teile der Beitrags-Reihe zur Kanzleistrategie:

Teil 1: Anamnese – Die Kanzlei „Sturm, Stolz & Partner“ fürchtet Ziele

Teil 2: Unternehmensziel – Wo will die Kanzlei „Sturm, Stolz & Partner“ hin?

Teil 3: Positionierung – Wie positioniert sich die Kanzlei „Sturm, Stolz & Partner“ am Markt?

Teil 4: Kanzleikultur – Die Kanzlei „Sturm, Stolz & Partner“ richtet eine Kanzleikultur ein

Teil 5: Kanzleimarketing  – Wie setzt die Kanzlei „Sturm, Stolz & Partner“ ein erfolgreiches Kanzleimarketing auf?

Teil 6: Die neue Webseite der Kanzlei „Sturm, Stolz und Partner


Nachdem Kanzleistrategie und Kanzleikultur standen, ging es an das Thema Kanzleimarketing. Alle Partner wussten: Jetzt braucht es externe Expertise. 

Die Kanzlei „Sturm, Stolz & Partner“ stellt eine Marketing-Fachfrau  ein.

Im Wesentlichen hatte sie nach außen zwei Vortragsreihen, eine neue Webseite und eine Interviewserie in einer Mittelstandszeitung zu organisieren und nach innen ein Intranet mit Zugangscodes für jeden Anwalt sowie ein CRM („client relationship management“) aufzusetzen. 

Kanzleimarketing braucht ein Client Relationship Management-System

Ein CRM-System bedeutet eine Vielzahl ineinandergreifender Maßnahmen, die kontinuierlich und von allen Kanzleimitarbeitern im Alltag beachtet werden.

Jeder Anwalt hatte ab sofort alle Erkenntnisse über neue Mandanten oder Interessenten (auch aus erfolglosen Akquiseversuchen) nach bestimmten Kategorien einzutragen:

  • Mandantendatenbanken
  • Recherchen über Neu-Mandate
  • Recherchen über neue Strömungen am Rechtsmarkt
  • Pitch-Unterlagen
  • Cross Selling-Potenziale
  • neue Märkte
  • Schulungen (Präsentation, Honorarinformation, Akquise)
  • Branding
  • Recruiting

Alle Notizen über bisherige Mandantenkontakte und alles Wissen über sie mussten ihr bis zum (Datum) von jedem Anwalt per Mail sofort für die Vergangenheit gesendet werden.

M segmentiert Mandanten

Früher suchten sich Mandanten einen Anwalt aus, heute ist das umgekehrt!

M richtete alle Aktionen der Anwälte auf die strategisch definierte Mandantengruppe aus: Was lasen sie? Wer war ihr Zulieferer? Hatten sie Online-Shops? Welche aktuellen Rechts-Themen brauchten sie? Kamen sie eigentlich mit der DSGVO zurecht? Wie waren die Kommunen mit den örtlichen Leistungsträgern vernetzt? Krankenhausschließungen? Waren die Kommunen selbst „Zulieferer“?

M wusste: Alle Marketingaktivitäten werden einfach, wenn Ihre Zielgruppe homogen ist. Denn:

Unsortierte Klientel begegnet sich nicht, sortierte dagegen tauscht sich regelmäßig aus!

Mandantensegmentierung kann gelingen durch einen 

  • Branchenfokus: Alle deutschen Zoodirektoren, alle Kommunen mit eigenem Schwimmbad im Umkreis von 300 km, alle online verkaufenden Stoffproduzenten
  • Rechtsgebietsfokus: Medizinrecht nur für Ärzte und Krankenhäuser, Sozialrecht nur für Hartz IV Empfänger, Wettbewerbsrecht nur für die Filmindustrie
  • Geo (Sprach-) fokus: Privatklientel im Umkreis von 100 km um unsere Kanzlei, Hauskauf in Frankreich, Investitionen amerikanischer Unternehmen in Deutschland, russische Mandanten im Ruhrgebiet
  • Gruppenfokus: Wir vertreten nur Homosexuelle, Behinderte, Hausbesitzer, Senioren, Tierbesitzer, Kinder, Flüchtlinge, Sportler

M analysiert die Konkurrenz

Sie registrierte, wo bei „Sturm, Stolz & Partner“ gab es – gemessen am Auftritt direkter Mitbewerber – Defizite und wo marktrelevante Stärken?Was mitbewerbende Kanzleien veranstalteten, ließ M einfach weg. Stärken und Schwächen Ihrer Kanzlei existieren nicht im luftleeren Raum, sondern stets im Vergleich zu mitbewerbenden Kanzleien.

Trendanalyse

M wusste: Alle Trends, die die Anwälte nutzen, werden zu Katalysatoren. Trends, die sie verschlafen, werden zu Hindernissen. 

„Sturm, Stolz & Partner“ mit ihrem Schwerpunkt auf Kommunen, Technologien und Gesundheitswesen entwickelte ein Konzept für die rechtliche Beratung von Gesundheitsämtern und Krankenhausgesellschaften.

Geänderte Mandantenanforderungen

Dann kommen Faktoren der Mandanten dran: Mandanten verlangen Festpreis-Produkte kostenlose Checklisten, interaktive Internetpräsenz, Sprachkenntnisse, lokale Flexibilität etc. Konkurrenten zwingen zu proaktiven Preisnachlässen, zu öffentlich wahrnehmbarer Image-Anpassung etc.

M stellte diesen äußeren Trends die Stärken und Schwächen der Kanzlei gegenüber. (ermittelt im Strategie-Coaching).

So ermitteln Sie, ob „Sturm, Stolz & Partner“ diese Trends schon jetzt nutzen kann oder dafür noch Erweiterungen durchführen muss.

Kanzleimarketing braucht ein Konzept

Es folgt logisch und chronologisch auf eine für alle in der Kanzlei verbindliche Kanzleistrategie („Als wer will ich am Markt bekannt sein“).

Kanzleimarketing ist ein Umsetzungsinstrument und antwortet auf die Frage: „Wie setze ich diese Strategie um?“

Unsere Autorin

Johanna Busmann, Hamburg trainiert, coacht und berät seit 30 Jahren Anwaltskanzleien und ihre Mitarbeiter.

Dies ist der vierte Teil ihres sechsteiligen Coachingberichts über den steinigen Weg einer mittelständischen Kanzlei zu einer realistischen und nachhaltigen Marktpositionierung.

www.anwalts-akquise.de

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Seit dem 01.01.2021 ist das Kostenrechtsänderungsgesetz 2021 (KostRÄG 2021) in Kraft. Das Gesetz wirkt sich auch auf die Abrechnung der Reisekosten aus. So ist die Kilometerpauschale von 0,30 €/km auf 0,42 €/km gestiegen und auch die Tage- und Abwesenheitsgelder wurden angehoben. 

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