PMN Award Gala 2019 – die Preisträger

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

bereits zum elften Mal wurden gestern im Rahmen der festlichen PMN Award Gala in der Villa Kennedy in Frankfurt die Sieger der PMN Management Awards 2019 ausgezeichnet. 100 Gäste nahmen an der Preisverleihung teil. Mit den PMN Awards werden innovative Projekte aus Management und Business Services von Wirtschaftskanzleien und WP-Gesellschaften ausgezeichnet. Diese konnten sich in den verschiedenen Award-Kategorien bewerben. Weiterlesen

Papierner Rechtsverkehr – Beitrag von Tobias Freudenberg, Schriftleiter der NJW

Würde man um eine Bestandsaufnahme zum elektronischen Rechtsverkehr gebeten, müsste man ehrlicherweise sagen, dass er nicht gut funktioniert. Eigentlich müsste man sogar sagen: Je weiter die Digitalisierung voranschreitet, umso mehr wird die Kommunikation zwischen Anwälten und Gerichten zur Papierschlacht.

 

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NJW

 

 

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Wir wünschen spannende Lektüre!

Mit den besten Grüßen aus München

Ihr Kanzleiforum-Team

 

Rezension: Gute Führung braucht Haltung

In Büroräumen machen sie es sich schon seit längerem bequem, nun erobern sie auch das Management: In ihrem Buch Gute Führung braucht Haltung stellt Michaela Knabe elf Kompetenzen vor, die Führungskräfte von Hunden lernen können. Weiterlesen

ProspektVO: „Viele Neuerungen, bei denen es knirschen wird“

RA Dr. Wolfgang Groß, Autor des bereits in siebter Auflage erscheinenden Kommentars „Kapitalmarktrecht“, spricht im Interview über zentrale Änderungen des Wertpapierprospektgesetzes (WpPG) und neue rechtliche Herausforderungen durch die ProspektVO.

Was sind die zentralen Änderungen des WpPG?

Groß: Das neue WpPG ist wirklich neu. Es  ist nicht etwa nur ein geändertes altes WpPG, sondern ein völlig neu gefasstes WpPG. Das beruht auf einem neuen Regelungsansatz des europäischen Gesetzgebers, der dabei das Ziel verfolgt hat, eine wirkliche europäische Kapitalmarktunion mit europaweit gleichen Regeln zu schaffen.

Was resultiert daraus?

Folge dieses neuen Regelungsansatzes ist, dass die früher bei der erforderlichen Umsetzung der alten Prospektrichtlinie in nationales Recht vorhandenen Spielräume für den nationalen Gesetzgeber und daraus resultierende Differenzen verschwunden sind. Früher war nur der Inhalt des Prospekts durch die alte Prospektverordnung europaweit einheitlich festgelegt.

Damit ist nun Schluss. 

Genau. Die neue Prospektverordnung und die auf ihrer Grundlage erlassenen Delegierten Verordnungen regeln jetzt europaweit einheitlich und ohne Umsetzungserfordernis nahezu sämtliche im Zusammenhang mit dem Prospekt stehende Fragen. Also etwa die Fragen des Prospekterfordernisses und zum Billigungsverfahren sowie Fragen zum Prospektinhalts. Einer Umsetzung dieser Regelungsmaterien, die in Deutschland im alten WpPG erfolgte, bedarf es nunmehr nicht mehr. Deshalb wurden die diesbezüglichen Regeln im WpPG gestrichen. Das neue WpPG enthält damit im Wesentlichen nur noch dort, wo dies von der neuen Prospektverordnung für zulässig erklärt wird – und das ist nur an wenigen Stellen der Fall – ergänzende Regeln. Praktisch unverändert gegenüber der alten Regelung sind allerdings die Bestimmungen zur Prospekthaftung.

ProspektVO: Herausforderung Risikofaktoren

Kommen wir zur ProspektVO. Welche neuen rechtlichen Herausforderungen ergeben sich hier?

Für Banken und Unternehmen, aber auch für den Regulator, der den Prospekt prüfen und billigen muss, die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht BaFin, bestehen die größten Herausforderungen darin, die teilweise auch inhaltlich geänderten Anforderungen an den Prospektinhalt zu beachten. Zu nennen ist hier insbesondere die Prospektzusammenfassung, die nur noch deutlich verkürzt zulässig ist. Damit verlangt sie noch mehr als früher, dass die Autoren das Wesentliche vom Unwesentlichen trennen. Ebenfalls herausfordernd: die Darstellung der Risikofaktoren. Bei denen wird ebenfalls eine klarere Fokussierung auf die wirklichen Risiken verlangt. Außerdem gibt es neue Prospektformate, bei denen man abwarten muss, ob sie sich durchsetzen.

Erstmalig erläutert: Die neue EU-ProspektVO.

Ihre Prognose: Welche Formulierung in der ProspektVO birgt in der Praxis das größte Konfliktpotenzial?

Es gibt viele Neuerungen, bei denen es knirschen wird. Das größte Konfliktpotenzial sehe ich aber im Bereich der Darstellung der gerade erwähnten Risikofaktoren. Nach der neuen Prospektverordnung sollen nur wesentliche Risikofaktoren dargestellt werden, wobei sich die Wesentlichkeit auf der Grundlage der Eintrittswahrscheinlichkeit des Risikos und dessen Schadenspotenzial ergeben soll. Dies zu beurteilen, erfordert einen Blick in die Glaskugel, die wir aber leider alle nicht haben. Gerade bei makroökonomischen Risiken, die sich extrem schwer vorhersagen lassen, wird es zukünftig komplexer werden, deren Darstellung im Prospekt durchzusetzen. Das Risiko ist nicht gering, dass ein Weglassen dann aber später bei einer Prospekthaftungsklage auf den Emittenten zurückfällt.

Prospektmangel: ProspektVO mit „gewisser Unsicherheit“

Stichwort Prospekthaftung: Was ist der Maßstab für die Beurteilung eines Prospektmangels?

Gerade in diesem Bereich erzeugt die neue Prospektverordnung als europäische Regelung im Zusammenspiel mit den nationalen Prospekthaftungsregelungen – hier der Prospekthaftung in Deutschland – eine gewisse Unsicherheit. Diese ergibt sich daraus, dass die europäische Prospektverordnung für einzelne Prospekte, zum Beispiel  bei Bezugsrechtsemissionen und bei sogenannten EU-Wachstumsprospekten geringere inhaltliche Anforderungen aufstellt, gleichzeitig aber im Bereich der national geregelten Prospekthaftung nicht klar wird, dass Prüfungsmaßstab für einen Prospektmangel dann auch allein diese reduzierten Anforderungen sein müssen und nicht die für einen „Vollprospekt“.

Dr. Wolfgang Groß ist Rechtsanwalt in Frankfurt/Main mit Schwerpunkt Kapitalmarkt- und Gesellschaftsrecht. Er berät seit mehr als 25 Jahren bei Börsengängen und Kapitalmaßnahmen.

Dominik Herzog im Interview „entweder/oder“

Dominik Herzog (36) ist Rechtsanwalt, Entertainer, Lehrbeauftragter und YouTuber. Besondere Bekanntheit erlangte er durch seinen beA-Song, der die zahlreichen Startschwierigkeiten des elektronischen Anwaltspostfachs humorig aufgreift sowie aktuell durch den Grundgesetz-Rap ›Mein GG‹. Außerdem ist er als Kabarettist deutschlandweit auf Tour – ab Herbst mit seinem neuen Programm ›BAD DEAL‹. In seiner Münchner Kanzlei beschäftigt sich der promovierte Jurist vor allem mit Wirtschafts-, Arbeits-, Medien- und Entertainmentrecht. Unsere Kollegen von Beckextra – Das Magazin haben ihn interviewt.

Viel Spaß bei der Lektüre

RAin Katharina Nitsch

 

Unternehmerisches Know-how bei Juristen? Fehlanzeige!

Um herauszufinden, wie Anwaltskanzleien in Sachen unternehmerischem Know-how aufgestellt sind, hat mkg-online.de eine Umfrage unter rund 100 Anwältinnen und Anwälten durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen, wie Kanzleien betriebswirtschaftlichen Kompetenzen und Methoden gegenüberstehen und wo Nachholbedarf besteht. Weiterlesen

LEGAL ®EVOLUTION 2019, 04./05. Dezember 2019, Frankfurt

Auf der LEGAL ®EVOLUTION Expo & Congress erleben Sie die digitale Transformation des Rechts live.

Die LEGAL ®EVOLUTION Expo & Congress verbindet Messe und Kongress für Legal Innovation, Legal Tech und Legal Transformation zum wichtigsten Legal Innovation Event für Rechtsabteilungen und Wirtschaftskanzleien in Europa.

  • 75 Aussteller Lernen Sie die führenden Dienstleistungen, Managed Services und IT-Lösungen über die gesamte Wertschöpfungskette der Rechtsdienstleistung kennen. Erleben Sie die europaweit einmalige Dienstleistungs- und Produktvielfalt der LEGAL ®EVOLUTION. Verschaffen Sie sich eine schnelle und umfassende Orientierung auf dem modernen Rechts- und Compliance-Markt.
  • 35 Vorträge Erfahren Sie, welche materiellen Rechtsfragen, Geschäftsmodelle, Beratungsprozesse und Techniken die Rechtsbranche im Jahr 2019 geprägt haben und 2020 prägen werden.
  • 15 Workshops Gestalten Sie Ihr persönliches Trainingsprogramm für die digitale Transformation! Verhandlungsführung, Change Management, Legal Design, Legal Operations Management und strategische Rechtsabteilungs- und Kanzleientwicklung: Entwickeln Sie Ihre Kompetenz gemeinsam mit Ihren Peers in einem kreativen Prozess und einer offenen Atmosphäre weiter. Gemeinsam packen wir die Legal-Innovation- und Legal-Tech-Welt in zwei revolutionäre Tage.

 

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Alles, was Rechtsanwältinnen/Rechtsanwälte und deren Mitarbeiter/innen zum praktischen und rechtskonformen Umgang mit dem beA wissen sollten, erfahren sie in der vierteiligen Webinar-Reihe zum besonderen elektronischen Anwaltspostfach (beA) von anwaltswebinare.de. 

Um das elektronische Postfach beA nicht nur sicher, sondern auch zeit- und kostensparend zu nutzen, ist es wichtig, neben den rechtlichen Vorgaben, auch die Funktionen, zum Beispiel zum Senden und Empfangen, zu kennen und zu beherrschen. Wer das beA kompetent nutzt, kann, egal ob Anwalt/in oder Mitarbeiter/in, deutlich Zeit sparen. Auch die Bürokosten werden durch das beA deutlich gesenkt: Weniger Postsendungen und Papierakten bedeuten weniger Kosten für Toner und Papier – oft im vierstelligen Bereich pro Jahr.

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Weitere Informationen und die Möglichkeit, sich anzumelden finden Sie hier.

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