WEG-Reform 2020: Die zentralen Inhalte

In Kürze wird ein sehr stark verändertes Wohnungseigentumsgesetz das Licht der Welt erblicken. Die Neugestaltung, die es durch das WEMoG erfahren hat, ist kaum zu überschätzen. Es ist der berühmte Federstrich, der ganze Bibliotheken zu Makulatur werden lässt!

In einem Gastbeitrag auf beck-shop.de stellt Richter Dr. Oliver Elzer, u.a. Autor des Hügel/Elzer, Wohnungseigentumsgesetz: WEG, die 7 wichtigsten Inhalte der Gesetzesänderung vor.

Neueste Literatur zum Wohnungseigentumsgesetz finden Sie hier.

Podcasts für die Kanzlei – das können Sie auch!

Nicht erst seitdem Professor Christian Drosten seinen zum Coronavirus gestartet hat, erfreuen sich Podcasts großer Beliebtheit. Immer mehr Unternehmen entdecken Podcasts sowohl für die interne als auch externe Kommunikation. Auch Kanzleien nutzen das Medium mehr und mehr. Welche Vorteile mit dieser Kommunikationsbasis verbunden sind und worauf man bei der Produktion unbedingt achten sollte, weiß unsere heutige Gesprächspartnerin Doris Hammerschmidt, Autorin des Podcast-Buches.

Frau Hammerschmidt, was macht dieses Format eigentlich so besonders?

Da gibt’s meiner Ansicht nach zwei Hauptpunkte: Zunächst den psychischen Wirkmechanismus bei Audio, der dafür sorgt, dass die Inhalte „ins Ohr kriechen“ und dort auch nachhaltig wirken. Zweiter Punkt: Die Nutzung über Smartphones plus die Vielzahl an Podcast-Plattformen. Um beides etwas ausführlicher zu betrachten:

Die Kommunikationsform Audio – und nichts Anderes ist ein Podcast – hat als positives Element die Nahbarkeit, die intensive Bindung zum Hörer. Die meisten nutzen Podcast mit Kopfhörer, das Gehörte geht also direkt vom Ohr in den Kopf. Und da bleibt es auch länger als z.B. Gesehenes, also Video. Denn: Wenn wir Geschichten hören, sind wir kein passiver Empfänger, das Gehirn spielt mit. Und weil das Gehirn dabei so aktiv ist, bleiben diese Geschichten und Inhalte nachhaltig verankert. Voraussetzung ist allerdings eine möglichst emotionale Ansprache und leicht verständliche Inhalte. Denn was das Ohr bzw. das Gehirn nicht kann, ist: Stoppen, zurückblättern, noch mal lesen, wenn es etwas nicht verstanden hat.

Doris Hammerschmidt bei der Aufnahme eines Podcasts

Der zweite Punkt: Die massenhafte mobile Nutzung per Smartphone. Dank besserer Bandbreite können Audio-Inhalte schnell geladen oder gestreamt werden. Und: Für Audio brauche ich meine Augen nicht. Ich kann Podcasts nebenbei, in Wartesituationen oder bei anderen Tätigkeiten konsumieren – beim Joggen, Zugfahren, Bügeln oder auf dem Sofa lümmeln. Umfragen zufolge hören die meisten Nutzer Podcasts auf dem Weg zur Arbeit oder auf dem Weg nach Hause.

Ergänzend überbieten sich gerade unzählige Podcast-Plattformen, Streamingdienste oder Medienhäuser im Bemühen, Podcast-Fans an sich zu binden. Ob Apple Podcasts, Spotify, Google, Deezer, Podimo oder FYEO – alle trommeln für das Thema Podcasts. Überhören kann das im Moment wirklich niemand …

Bietet sich eigentlich jedes Thema an, um es in einem Podcast zu behandeln, oder sollte man komplexe Problemstellungen eher meiden?

Grundsätzlich sind alle Themen möglich, solange sie so präsentiert werden, dass Audio seine Stärken ausspielen kann (siehe oben). Das heißt:

Es muss etwas zu erzählen geben, das einen Mehrwert für die Zielgruppe hat. Und es sollte jemanden geben, der die Inhalte gut erzählt, unterhaltsam, mit Leidenschaft. Die Stimme ist hier das Entscheidende. Ist sie unangenehm oder hörbar gelangweilt, kann der Inhalt noch so toll sein, dann bringt ein Podcast nichts.

Audio eignet sich also eher für Hintergründe, Erzählungen, Erläuterungen, Einordnungen. Eher für das „Warum machen Menschen was?“ als für das „Was konkret ist zu tun?“

Konkret: Audio/Podcast eignet sich tatsächlich nicht für detaillierte und komplexe Inhalte mit haufenweise Zahlen, Daten oder kleinteiligen Informationen.

Denn, wie erwähnt, das Gehörte fließt linear vorbei. Was der Hörer nicht sofort kapiert, geht verloren. Dazu kommen noch ein paar handwerkliche Regeln, die bei Audio beachtet werden sollten, Stichwort „Schreiben für’s Sprechen“: Kurze Sätze, keine Passiv-Konstruktionen, nicht zu viele Fremdwörter, natürliche Sprechsprache eben.

Möchte eine Kanzlei z.B. über eine Gesetzesänderung oder die Auswirkungen eines Gerichtsurteils einen Podcast erstellen, ist es dann besser dies in Form eines Interviews, einer Reportage oder eines Experten-Talks aufzuziehen? Welche Darstellungsform eignet sich für welches Thema Ihrer Erfahrung nach am besten?

Da nehmen wir doch am besten ein konkretes Beispiel: Die vorübergehende Senkung der Umsatzsteuer im Zusammenhang mit Corona. Nicht empfehlen würde ich hier, den konkreten Inhalt der Gesetzesänderung in einem Podcast zu erklären, mit all seinen Paragrafen, Fristen, Prozentzahlen etc. Das ist klassischer Inhalt für den Newsletter oder den Mandantenbrief, damit sich jeder diese kleinteiligen Informationen in Ruhe durchlesen kann. Was vorstellbar wäre:

  • Interview mit Kanzleichef/in (oder auch Monolog, wenn gute/r Redner/in) über die Auswirkungen der Mehrwertsteuersenkung. Gibt es Besonderheiten für bestimmte Branchen, gibt es Fallstricke? Und natürlich: Welche Beratungsangebote bietet die Kanzlei, um eventuelle Schwierigkeiten zu beseitigen? Ein bisschen Eigenwerbung darf hier durchaus sein – der Podcast richtet sich ja in erster Linie an Mandanten und solche, die es werden könnten.
  • Wer es aufwändiger mag: Warum nicht ein Gespräch zwischen einem Kanzlei-Vertreter und Experten (Finanzexpert*in, Journalist*in, Verbandsvertreter*in) aufzeichnen. Das könnten Sie sogar als regelmäßiges Live-Event/Diskussion in der Kanzlei oder woanders mit Zuschauern vor Ort aufziehen und in Zweitverwertung als Podcast veröffentlichen. So verschaffen Sie sich über die konkrete Kanzleiarbeit hinaus Image, Kompetenz, Bekanntheit.
  • Wer besonders auffallen will: Haben Sie Mandanten, die was zu erzählen haben? Sei es, weil deren Unternehmen oder „Fall“ etwas Besonderes ist? Oder gibt es Best Practices, in denen Sie gemeinsam mit dem Mandanten ein echt kniffliges Ding gelöst haben? Soweit Sie darüber reden dürfen – warum nicht eine kleine „Heldenstory“ draus machen? Das wird aber vermutlich nur mit professioneller Unterstützung gehen.

Einen Punkt bitte nicht vergessen: Podcast, das ist Langstrecke statt Kurzstrecke; Strategie statt hektische Kommunikation. Podcast funktioniert nur dann richtig, wenn Sie Inhalte und Strategie für bestenfalls ein ganzes Jahr mitbringen, besser mehr. Je nach Personallage hieße das, Inhalte und Zeit für eine Podcast-Folge alle zwei Wochen oder mindestens monatlich aufzubringen. Denken Sie hier seriell, journalistisch, denken Sie als Medienmacher.

Welche Anforderungen sind an das Audio-Equipment zu stellen? Welche Hard- und Software sind unverzichtbar?

Das ist ein weites Feld. Verkürzt würde ich sagen: Es gibt eine Grundausstattung für rund 150 Euro, die ein einigermaßen gutes Mikro und einen Kopfhörer plus kostenlose Schnitt- und Produktionssoftware beinhaltet. Dazu sollten Sie rund 20 Euro im Monat für einen Hosting-Anbieter einplanen. Je mehr Ansprüche Sie an die Audio-Qualität haben, desto teurer wird es. Im Netz finden sich unzählige Technik-Tipps oder auch Seminare, Webinare zum Thema. Und natürlich Fachbücher zum Thema Podcasting wie meins. Ich würde auf jeden Fall dazu raten, sich mindestens für die Planung und Vorbereitung Podcast-Profis an die Hand zu holen. Die können den Kanzleien die wichtigsten Dinge beibringen, damit sie irgendwann völlig selbständig arbeiten können.

Wie sieht es mit Datenschutz und anderen Rechtsvorschriften im Podcast aus?

Auch das ist selbstverständlich nicht zu unterschätzen. Das geht mit der DSGVO los, die unbedingt zu beachten ist, wenn es eine website/Landing Page/Blog zum Podcast gibt. Dann gelten alle Regeln, die allgemein für websites gelten: Die Seite muss DSGVO-konform sein und unterliegt der Impressumspflicht nach § 5 TMG (Telemediengesetz).

Natürlich gilt es darauf zu achten, dass im Podcast keine strafrelevanten Inhalte vermittelt werden, es also zu keinen Beleidigungen, Aufrufen zu Gewalt, Rassenhass oder ähnlichen Tatbeständen kommt.

Interviewpartner sollten über Umfang, Zweck, Veröffentlichung des Podcasts genau unterrichtet werden. Im Zweifelsfall ist eine schriftliche Vereinbarung hilfreich.

Ein wichtiges Thema ist Musik, aber das dürfte Kanzleien klar sein. Entweder Sie nutzen GEMA-freie Musik, die Sie entsprechend bei Musikportalen lizenzieren. Sie können inzwischen aber auch „Money, Money, Money“ von ABBA für Ihren Kanzlei-Podcast verwenden – es gibt mittlerweile eine einigermaßen nachvollziehbare und bezahlbare Lizenz-Regelung der GEMA für Podcaster:

https://online.gema.de/lipo/podcast

Wie kommt der Podcast zu den Hörern?

Hier würde ich empfehlen, über einen Hosting-Anbieter zu gehen. Dort werden die Audio-Dateien zentral gespeichert, mit allen wichtigen Daten und Beschreibungen versehen und an die entsprechenden Plattformen ausgesendet. Bei manchen Plattformen wie Apple Podcasts oder Google Podcasts muss der Podcast am Anfang einmal händisch angemeldet werden, bei anderen geht das automatisch, z.B. beim Streamingdienst Spotify. Die „Adresse“ des Podcast, der RSS-Feed, sorgt dann auch noch dafür, dass auch sämtliche Podcatcher den Podcast finden, also Apps, mit denen die Nutzer den Podcast mit dem Smartphone nutzen. Letztendlich sollte man auch youtube nicht vergessen, dort den Podcast einfach mit einem Standbild hochladen.

Die bekanntesten Hosting-Anbieter in Deutschland sind: Podigee, podcaster.de, stationista.de

Hätten Sie noch ein paar Best Practices von Podcasts rund um Steuern/Juristisches, die das vorbildlich machen?

Da wäre natürlich als Allererstes die „Mutter aller Podcasts für Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und Rechtsanwälte“ zu nennen, die „Hörbar Steuern“ von DATEV. Aktuelle Themen, in der jüngsten Zeit meist Corona-bezogen, unterhaltsam und informativ aufbereitet.

Professionell gemacht ist auch die „Rechtsbelehrung“ – ein klassisches Moderations-Duo aus einem Rundfunk-Profi und einem Rechtsanwalt – manchmal auch mit Gästen.

Der Podcast „Meisterkanzlei“ ist ebenfalls ein klassischer Interview-Podcast, in dem sich zwei Steuerberater über aktuelle Themen, Software, Beratungschancen, Corona oder Social Media Marketing unterhalten.

Im Bereich Juristisches/Recht ist der Podcast „Ist das gerecht?“ von detektor.fm hörenswert. Ebenfalls ein Interview-Podcast über diverse Meta-Themen aus dem Alltag eines Rechtsanwalts, von Schweigepflicht über Influencer bis zu „Mundschutz vor Gericht“.

Frau Hammerschmidt, wir danken Ihnen für das Gespräch.

Hammerschmidt
Das Podcast-Buch
2020, rund 200 Seiten
Softcover € 39,95
Haufe ISBN 978-3-648-13880-9

Interviewpartnerin: Doris Hammerschmidt

COVuR: COVID19 und Recht

Die Rechtsentwicklungen überschlagen sich. Die COVID-19-Pande­mie wirft laufend neue Fragen auf, zu denen das bisherige Recht selten eine endgültige Antwort bereit hält. Was liegt da näher, als die Entwicklungen mit einer neuen juristischen Fachzeitschrift zu begleiten? »COVID-19 und Recht» (COVuR) heißt die Zeitschrift, die der Verlag C.H.BECK gemeinsam mit der Sozietät Gleiss Lutz im Rekordtempo auf die Beine gestellt hat und die nun aktuellen Rechtsfragen sowie künftigen rechtlichen Entwicklungen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie ein passendes Forum bietet.


»Von der ersten Konzeptidee bis zur konkreten Umsetzung vergingen kaum mehr als zwei Wochen«, berichtet Dr. Frank Lang, Programm­bereichsleiter im Verlag C.H.BECK und redaktionell Verantwortlicher für die COVuR. »Dann stand das Zeitschriften-Layout und die 72 Seiten der ersten Ausgabe waren gefüllt.« Beachtlich, wenn man bedenkt, dass übliche Gründungen von Fachzeitschriften rund sechs Monate in Anspruch nehmen. »Diese Krise erfordert einfach schnelles Handeln«, ist Frank Lang überzeugt. Und die Nachfrage nach der seit Mai alle zwei Wochen erscheinenden Zeitschrift scheint ihm Recht zu geben.

Auch die beiden für die COVuR gewonnenen Schriftleiter sind von dem Projekt und seiner Geschwindigkeit angetan. »Wir freuen uns außerordentlich, die juristische Fachdiskussion in diesem Bereich mit gestalten zu dürfen. Denn«, so die beiden Gleiss Lutz-Partner Dr. Marc Ruttloff und Dr. Eric Wagner, »wir befinden uns wie im Zeitraffermodus. Das gilt für Gesetzgebungsvorhaben, die durchgepeitscht werden ebenso wie für die dichte Reihe an Eilentscheidungen der Gerichte.« Um den Lesern die Themen zeitnah präsentieren zu können, besteht die Herausforderung darin, den Vorlauf für jede Ausgabe möglichst kurz zu halten.


C.H.BECK-Programm­bereichsleiter Dr. Frank Lang zeigt auf dem Verlagsflur die druckfrische Ausgabe der COVuR. Die grüne Farbgebung des Covers signalisiert Nähe zum Gesundheitsbereich.

Die Zeitschrift behandelt alle in der Diskussion befindlichen Rechtsthemen wie Wirtschafts- und Gesellschaftsrecht, Insolvenzrecht, Wettbewerbsrecht, Medienrecht, Arbeitsrecht, Öffentliches Recht, Strafrecht, Steuerrecht usw. »Die Themen bereiten wir in Form von Aufsätzen mit praktischen Lösungen auf und bieten daneben aktuelle Kurznachrichten. Und natürlich ist die Rechtsprechung zur Corona-Krise umfassend dokumentiert«, schildert Programmbereichsleiter Lang das Konzept. Gut möglich, dass sich dies je nach Lage auch mal verändern wird. Frank Lang: »Das Virus zeigt sich flexibel. Wir sind es auch.«

Die Zeitschrift COVuR erscheint als Printausgabe inklusive des Online-Moduls COVuRDirekt. Aus dem Modul heraus lassen sich fast alle im Heft genannten und verlinkten Quellen einsehen. Dazu zählt auch eine sortierte Liste mit den allermeisten anderen in Beck’schen Zeitschriften erschienenen Beiträgen zu Corona, die so ebenfalls ohne Zusatzkosten abgerufen werden können. Daneben ist die COVuR Bestandteil des neuen beck-online Datenbankmoduls »Corona und COVID-19«.

COVuR
1. Jahrgang. 2020
Erscheinungsweise: zweimal monatlich
Fachzeitschrift inkl. Online-Modul COVuRDirekt
3 Monate kostenloses Probe-Abo
C.H.BECK. ISSN 2700-3051

Der Beitrag ist dem BeckExtra Magazin 2/2020 entnommen.

Legal Tech 2020: 150 Angebote für Kanzleien

Marktübersicht von Herausgeber Markus Hartung bietet aktuellen Überblick von Deutschlands Legal Tech-Landschaft

Einer aktuellen Umfrage zufolge ist für 55 Prozent aller Juristinnen und Juristen eine der größten Herausforderungen, einenÜberblick über die aktuellen Entwicklungen im Bereich Legal Tech zu behalten. Hier leistet die neue Fachinfo-Broschüre Legal Tech 2020 Unterstützung: In dieser werden in einer gut strukturierten und aktuellen Gesamtübersicht die wichtigsten Produkte und Dienstleistungen des Legal Tech-Marktes mit 150 Angeboten speziell für Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte aufgeführt.

Der Legal Tech-Markt wächst

Immer mehr Tools und Softwarelösungen zur Digitalisierung und Optimierung der juristischen Arbeit stehen Anwältinnen und Anwälten zur Verfügung. Waren es in der letzten Auflage noch gut 100 Angebote, so finden sich in der diesjährigen bereits knapp 150 Angebote für Kanzleien und Rechtsabteilungen.

Die passende Lösung für die eigene Kanzlei finden

Um die Auswahl der zur eigenen Kanzlei passenden Legal Tech-Lösungen zu erleichtern, informiert die Marktübersicht in elf Kategorien über aktuelle Angebote auf dem deutschen Legal Tech-Markt. Das Verzeichnis steht als PDF zum kostenlosen Download zur Verfügung.

Kategorien der Legal Tech-Angebote:

  • Dokumentenerstellung
  • Dokumentenanalyse
  • Mandantenkommunikation
  • Kanzlei-Tools
  • Anwaltsmarktplätze
  • Recruiting
  • Legal Outsourcing
  • Beratung
  • Kanzleisoftware
  • Software für Rechtsabteilungen
  • Juristische Datenbanken

Eine hilfreiche Lektüre wünscht Ihnen Ihr Kanzleiforum-Team

Legal Tech

Der Wirtschaftsführer für junge Juristen 2020

Der »Wirtschaftsführer für junge Juristen« ist ein bei Studierenden sowie Referendarinnen und Referendaren bestens eingeführtes Juramagazin. Es zeigt, welche Möglichkeiten sich für Juristinnen und Juristen während der Ausbildung und danach in der freien Wirtschaft bieten. Darüber hinaus finden sich in jeder Ausgabe aktuelle Beiträge zu Studium, Referendariat und Berufseinstieg.

Im Mittelteil des beliebten Juramagazins befindet sich die Jobbörse für junge Juristen. Sie bietet die Möglichkeit, anhand der ausgewählten Profile viel über juristische Tätigkeiten in Kanzleien und Unternehmen zu erfahren. Umgekehrt können sich potenzielle Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber ganz gezielt angehenden Juristinnen und Juristen vorstellen. Mit der App gelingt dies noch schneller, komfortabler und zu jeder Zeit. Ein Push-Dienst informiert zudem über Exklusivbeiträge und Kanzleiprofile.

Informationen zu Studiengängen und Weiterbildungsangeboten im In- und Ausland sowie Wissenswertes rund um die juristische Ausbildung und Tipps für den Berufsstart ergänzen den Service in diesem halbjährlichen Informationsdienst.

Das Schwerpunktthema dieser Ausgabe:

Whistleblowing – nicht Heldentat und nicht Verrat

Sind Whistleblower Helden oder Verräter? Die EU will Hinweisgebern jedenfalls ein hohes Maß an Schutz zusichern. Eine entsprechende Richtlinie wurde im Herbst 2019 verabschiedet, die bis 2021 in deutsches Recht umzusetzen ist. Lesen Sie mehr dazu in dieser Ausgabe.

Aus dem Inhalt:

  • Interview mit Annegret Falter, der Vorsitzenden des Whistleblower-Netzwerks e.V.
  • Von Washington über Brüssel nach Berlin – die Geschichte des Whistleblowing-Rechts
  • Whistleblowing als Kontrollinstrument
  • M. A. Kriminologie und Gewaltforschung: ein einzigartiger Masterstudiengang
  • Einmal im Leben ein Held sein
  • Whistleblowing-Systeme – in der Finanzbranche schon länger Pflicht!
  • Wahlstation bei der WDR mediagroup
  • Die ersten Tage im ersten Job – ein survival kit

Die Wahl der passenden Kanzleisoftware

Mit der richtigen Software zukunftsfähig bleiben und effizienter arbeiten, ist der Wunsch vieler Kanzleien. Doch welche Software eignet sich für welche Kanzlei?

Die 2. Auflage der Fachinfo-Broschüre „Die Wahl der passenden Kanzleisoftware“ macht deutlich, welche strategischen Überlegungen vor einem Softwarewechsel notwendig sind. Diese werden ergänzt durch Tipps zur Umsetzung und eine umfangreiche Marktübersicht sowie einen Link zum neuen Kanzleisoftware-Test des FFI-Verlags. Durch die Abfrage von Vorlieben und Rahmenbedingungen zeigt er, welche Anbieter für die jeweiligen Bedürfnisse infrage kommen.

Themen der Fachinfo-Broschüre:

• Brauche ich eine Anwaltssoftware?
Nutzen, Vorteile, Nachteile, Pro und Kontra

• Wie treffe ich die richtige Auswahl?
Bedürfnisse, Preis-/Leistungsverhältnis

• Was sollte bezüglich des Workflows mit der
Anwaltssoftware beachtet werden?
Regeln, Musterformulare, Verbesserung/Optimierung

• Dos und Don’ts & Marktübersicht mit 20 Software-Anbietern

Zur Autorin: Ilona Cosack ist Inhaberin der ABC AnwaltsBeratung Cosack, Fachberatung für Rechtsanwälte und Notare. Sie beschäftigt sich seit den 80er Jahren mit dem umfassenden Einsatz von EDV in der Anwaltskanzlei. Seit 1998 berät und begleitet Ilona Cosack Anwaltskanzleien ganzheitlich als Expertin mit dem Schwerpunkt Anwältin und Anwalt als Unternehmer.

Anwaltszukunftskongress 2020 virtuell

Der Rechtsmarkt verändert sich dynamisch. Zwischen Innovation und Regulierung entwickeln sich Geschäftsmodelle, die neue technologische Möglichkeiten nutzen und innovative Rechtsberatung anbieten. Auch in diesem Jahr beleuchtet der Anwaltszukunftskongress die Aspekte des Wandels. Aufgrund der aktuellen Situation erleben Sie das Original am 01. Oktober 2020 ab 14 Uhr als virtuelles Event live aus Köln. Weitere Informationen und Tickets erhalten Sie auf www.anwaltszukunftskongress.de.

LEGAL REVOLUTION Expo & Congress 2020

Zwei Tage Innovation und Networking auf der internationalen Fachmesse für Recht und Compliance – das gibt es bei der LEGAL REVOLUTION Expo & Congress, die in diesem Jahr am 30.11 und 1.12. bereits zum vierten Mal stattfindet.

Tauchen Sie ein in eine Welt voller Lösungen und erleben Sie mit 90 Ausstellern die europaweit einmalige Dienstleistungs- und Produktvielfalt der LEGAL REVOLUTION. Zahlreiche Entscheider und Gestalter aus Rechts- und Compliance-Abteilungen, Kanzleien, Hochschulen und Justiz finden hier zusammen, um sich auf den aktuellen Stand der Entwicklungen im Rechts- und Compliance-Markt zu bringen. Workshops, Panels, Lectures und Coachings – Gestalten Sie Ihr persönliches Trainingsprogramm für die digitale Transformation des Rechts!

Corona Versprechen

Bei Corona-bedingtem Ausfall können Sie zwischen folgenden Optionen frei wählen:

  1. Sie erhalten eine vollständige Rückerstattung des gezahlten Ticketpreises
  2. Die gebuchten Leistungen werden auf den Folgetermin der LEGAL REVOLUTION übertragen
  3. Der gezahlte Ticketpreis wird auf die Tickets der LEGAL LIVE (die virtuelle LEGAL REVOLUTION) angerechnet und Sie bekommen die Preisdifferenz zurückerstattet

Sie können also unbesorgt bei den Frühbucherpreisen zugreifen.

Justiz

Stärkung des Justizstandorts Deutschland

Neuer Beitrag im Deutschen Anwaltsspiegel.

Im Blickpunkt: Startschuss für „Commercial Court“ in Baden-Württemberg 

Der „Brexit“ und seine Auswirkungen auf den Gerichtsstandort London haben den Wettbewerb der nationalen Justizstandorte in Europa intensiviert. Auch die deutsche Justiz versucht, mit Initiativen wie „Law – Made in Germany“ und Diskussionen um die Modernisierung des Zivilprozesses und die Einrichtung von Commercial Courts ihre Attraktivität für große internationale Wirtschaftsstreitigkeiten zu steigern. Innerhalb Deutschlands will Baden-Württemberg in diesem Wettbewerb zukünftig eine Spitzenposition belegen und hat angekündigt, dass an den Landgerichten Stuttgart und Mannheim ab dem 01.11.2020 der erste Commercial Court in Deutschland seine Arbeit aufnehmen soll. Die Hintergründe und Ziele dieser neuen Spruchkörper sowie die hiermit verbundenen Neuerungen für die zivilgerichtliche Streitbeilegung werden in diesem Beitrag zusammengefasst.

Hier können Sie den ganzen Beitrag des deutschen Anwaltspiegels kostenlos lesen!

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Mittlerweile hat man sich an den Alltag mit Corona gewöhnt. Gleichzeitig müssen JuristInnen mit der täglichen Informationsflut an Gesetzesänderungen rund um die Pandemie fertig werden. Eine der wichtigsten Sachverhalte behandelt Petra Geißinger in der MkG-Ausgabe 04/20. Die Arbeitsrechtlerin klärt darüber auf, wann eine Kündigung bei Kurzarbeit rechtmäßig sein kann. Darüber hinaus rufen wir zur Teilnahme an der Umfrage zur MkG-Expo auf, die im November 2020 stattfinden wird. Um welche Themen soll es bei der ersten Online-Fachmesse des MkG-Infodienstes für JungjuristInnen gehen? Stimmen Sie jetzt ab!

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