Juristendeutsch? Echt jetzt?

Über Juristendeutsch ist vermutlich schon fast alles gesagt, wenn auch sicher noch nicht von jedem. Setzen wir also noch einmal neu an mit der Frage: Was macht ein Jurastudium mit dem Gehirn? Für die Antwort zuständig wären wohl die Neurobiologen, im Einzelfall auch die Psychopathologinnen. Eine Annäherung auf weniger speziellem fachlichem Niveau könnte aber lauten:

Es hinterlässt eine Menge gut sortierter, wenn auch schnell veraltender Lösungsvorschläge für Rechtsprobleme, also haufenweise Fachwissen. Flankiert von der deutlich weiterentwickelten Fähigkeit, halbwegs logisch zu argumentieren, Streitfragen inhaltlich zu systematisieren und Problematisches von Unproblematischem zu trennen.

Nicht schlecht eigentlich. Nebenfolgen? Ja, definitiv. Unglücklicherweise neigt nämlich die Mehrzahl der Absolventen dazu, die Erkenntnisse, die mittels dieser Fähigkeiten zu gewinnen sind, in einer Sprache auszudrücken, die fast keiner lesen und hören will. Nennen wir diese Sprache probeweise einfach „Juristendeutsch“.  

Die Nebenwirkungen, die das Jurastudium im Sprachzentrum des Gehirns anrichtet, sind einigermaßen bedauerlich.

In diesem Beitrag aus dem beck-shop.de betrachten wir drei Beispiele unterschiedlicher Herkunft. Repräsentativität ist nicht ausgeschlossen.

Viel Spaß bei der Lektüre wünscht Ihnen

Ihr Kanzleiforum Team

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Chance oder Nabelschau? Kanzlei-Marketing mit Video-Content

Um sich online perfekt im Markt zu positionieren, braucht es weit mehr als eine funktionierende Homepage im Marketingmix. Video-Content-Marketing ist ein Baustein für hervorragende Sichtbarkeit – auch für Wirtschaftsanwälte. Mit Videos gelingt es, potentielle Mandanten zu erreichen, zu interessieren, Sympathien zu schaffen und Kompetenz vertrauensbildend zu präsentieren.

Text versus Video-Content

Kanzleien und Wirtschaftsanwälte präsentieren sich im Internet, wenn überhaupt mit Texten. Nicht selten bleibt es allerdings bei Lebenslauf und Kompetenzbeschreibung. Ich nenne das „Entleerung im Netz“ und provoziere damit natürlich Bilder. Was mir an dieser Präsentation nicht gefällt, zumindest wenn sie solitär steht: Sie geht nicht auf die Bedürfnisse und die Erlebniswelt der Zielgruppe ein. Das ist so, als hätten Sie einen offenen Bruch, rennen mit Schmerzen durch eine Klinik und ein Arzt mit Namensschild, auf dem lediglich „Dr. Vogel, Arzt“ steht, versperrt Ihnen den Weg, bleibt aber stumm. Es gibt einen Grund, warum Ärzte fragen: „Wie geht es Ihnen“.

Ich empfehle dringend gutes Content-Marketing, das auch suchmaschinenoptimiert ist und direkt die eigene Zielgruppe in den Fokus rückt. Auch Video-Content gehört zu den von mir entwickelten Strategien. Vorteil beim Video: Was über eine besondere Sprache und die Verwendung sprachlicher Bilder in Texten transportiert werden kann, wird in Videos noch verstärkt. Es geht um Sympathie. Es geht darum, authentisch zu sein und das Gefühl zu vermitteln: „Ich bin richtig für die Branche, das Rechtsgebiet, das Thema und ich habe das Problem verstanden.“

Wenn Videos gut gemacht sind, sind sie ein sehr wirksames Marketing-Instrument. Deshalb sind sie auch bereits Teil der Marketing-Strategie von vielen Kanzleien als Unternehmen. Zunehmend werden sie auch in der Eigenpräsentation eingesetzt.

Die Sprache des Anwalts

Erfahrungsgemäß sind Texte von Anwälten eher schwer verdaulich. Sie zu lesen, kostet Zeit und strengt oft an. Nur wenige verstehen wirklich, dass Content dann gut ist, wenn er juristische Komplexität journalistisch aufgreift.

Beim Video-Content-Marketing kann man aber nicht nur Wissen vermitteln. Es stellt den Anwalt als Persönlichkeit in den Mittelpunkt und baut so Vertrauen und Sympathie auf. Dabei ist es egal, ob die Zielgruppe b2b- oder b2c-Mandanten sind.

Gute Videos brauchen Vorbereitung

Ansprechender Video-Content braucht viel Überlegung. Es gilt, sich unter anderem folgende Fragen zu stellen:

  • Wer ist meine Zielgruppe? Wenn es der Stahlhandel ist, sprechen Sie vom Stahlhandel. Wenn es Unternehmen sind, erwähnen Sie Unternehmen.
  • Was bewegt meine Zielgruppe? Welche Herausforderungen haben die Branche, der potentielle Mandant, das Target zu stemmen?
  • Was kann ich für diesen Mandanten tun? Das ist besonders wichtig. Es geht nicht um die Frage „Was will ich diesem Mandanten verkaufen?“, sondern um eine Antwort auf die Frage: „Was braucht er?“

Zielgruppenselektion und eine sehr saubere Analyse sind die Grundlage allen erfolgreichen Handelns. Deshalb braucht es zu jedem Video-Content ein Skript, das den Rahmen absteckt. Das Skript legt auch die Dauer fest: Ein erfolgversprechendes Video dauert nie länger als zwei bis drei Minuten.

Stärken und Schwächen kennenlernen – Video-Coaching für Anwälte

Wer Angst vor der Kamera hat, dem kann geholfen werden. Wer glaubt, er wirke vor der Kamera auch ungeübt souverän, dem sei gesagt: Der erste Videoversuch ist wahrscheinlich nicht sofort das Nonplusultra.

Präsenz vor der Kamera muss als Handwerk verstanden werden. Und Handwerk kann man erlernen; Übung macht dann den Meister. Spezielles Video-Coaching ist natürlich eine große Hilfe, weil es in einem geschützten Rahmen passiert und man sehr gezielt auf Schwächen eingehen kann. Manch einer braucht ein ausformuliertes Skript, anderen genügen Stichworte.

Wichtige Parameter für den Video-Content-Erfolg sind:

  • Sprachschnelligkeit,
  • Gestik,
  • Mimik,
  • „Ticks“, wie permanente Wiederholungen, ähs oder immer dieselben Floskeln, sowie
  • Dialekt.

Unser Ansatz ist nicht darauf ausgerichtet, den Anwalt von Kopf bis Fuß durchzustylen, sondern sein Naturell maximal zu transportieren. Das Endprodukt von Video-Coaching ist kein Synchron- oder Nachrichtensprecher. Das Ziel lautet professionalisierte Authentizität.

Schlusswort

Video-Content-Marketing lohnt sich besonders für Wirtschaftskanzleien im b2b-Bereich. Denn hier kann man Professionalität und Exzellenz hervorheben, während man Menschlichkeit unter Beweis stellt. Und das ist in der Branche noch ein Alleinstellungsmerkmal.

Die Autorinnen

Liane Allmann studierte Internationale Betriebswirtschaftslehre. Sie befasst sich seit knapp 20 Jahren mit Vertriebsthemen für Wirtschaftskanzleien und leitete elf Jahre lang die Geschäftsstelle des internationalen Anwaltsnetzwerks Eurojuris Deutschland e.V. Sie ist Inhaberin der Agentur Kitty&Cie – und entwickelt Kommunikationsstrategien und Vertriebsmanagement für Anwälte und Kanzleien.

Ulla Kock am Brink studierte Germanistik und Sozialwissenschaften. Sie ist professionelle Moderatorin und Medientrainerin. Seit zehn Jahren trainiert sie auch Anwälte und Journalisten zum Thema Video-Präsentation.

MkG-Spezial „Ihr Wegweiser zur Fachanwaltschaft“ erschienen

Leitfaden und Marktübersicht rund um den Erwerb und Erhalt des Fachanwaltstitels

Die Spezialisierung im Anwaltsberuf bietet viele Chancen, sollte aber schon allein aufgrund zahlreicher berufsrechtlicher Vorschriften und der Arbeitsbelastung gut geplant werden. Das MkG-Spezial „Ihr Wegweiser zur Fachanwaltschaft“ bietet einen Überblick über die wichtigsten Regelungen rund um das Thema Fachanwaltschaft. Autorin Dr. Offermann-Burckart fasst dabei kompakt zusammen, wie man zu seinem Fachanwaltstitel kommt und welche Fortbildungspflichten für den Erhalt gelten. Ergänzt wird der Kurzratgeber durch eine Marktübersicht der gängigsten Seminaranbieter für Fachanwaltslehrgänge und FAO-Fortbildungen. Für tiefergehende Recherchen eignet sich das neue Fachportal mein-fachanwaltstitel.de, das als Erweiterung und Ergänzung zur Spezialausgabe entwickelt wurde.

Inhaltsübersicht:

► Grundlagen und Möglichkeiten der Fachanwaltschaft

► Rechtsgrundlagen des Fachanwaltswesens

► Voraussetzungen für die Verleihung einer Fachanwaltsbezeichnung

► Fortbildungspflicht nach § 15 FAO

► Rechtsmittel im Überblick

► Der (angehende) Fachanwalt im Homeoffice: Welche Weiterbildungen sind online möglich?

► Marktübersicht der bekanntesten Seminaranbieter

Über die Autorin

Dr. Susanne Offermann-Burckart ist ehemalige (Haupt-)Geschäftsführerin zweier großer Rechtsanwaltskammern und langjähriges Mitglied des Ausschusses 1 der Satzungsversammlung und hat somit die FAO entscheidend mitgeprägt. Nicht zuletzt ist die Anwältin Autorin zahlreicher Fachbücher und -aufsätze rund um das Thema Fachanwaltschaft.

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Ihr Kanzleiforum Team

Was macht die Krise mit unserer Psyche? – Interview mit Dr. Charles Benoy

Kontaktverbote, Ausgehbeschränkungen, zu großen Teilen geschlossene Kitas und Schulen und die Zukunft ist auch ungewiss: Die Corona-Pandemie hat den sozialen Alltag in Deutschland drastisch verändert. Das mangelnde Sozialleben drückt mehr und mehr die Stimmung. Was für jeden Einzelnen eine Belastung bedeuten kann, kann insbesondere für Menschen mit psychischen Erkrankungen auch gefährlich werden, weiß Dr. Charles Benoy, Herausgeber des Buches COVID-19 – Ein Virus nimmt Einfluss auf unsere Psyche, der uns heute für ein Interview zur Verfügung steht.

In Zeiten von sozialer Distanz und Kontaktverboten fällt ein wichtiger Teil des sozialen Lebens weg. Welche psychischen Folgen hat das?

Der Mensch ist ein soziales Wesen, sich zu vernetzen und mit anderen Menschen zu verbinden ist sozusagen seine Lebensaufgabe. Es ist das, was ihn als Spezies ausmacht. Wenn die Kontakte zwischen den Menschen eingeschränkt werden, löst das ausgeprägten Stress aus. Wenn diese Stressreaktionen nicht aufgefangen oder kompensiert werden können oder über einen längeren Zeitraum anhalten, können sich auch anhaltende psychische Belastungen entwickeln, welche zu Ängsten, Aggressionen und anderen anhaltenden psychischen Symptomen führen können. Auf die vielfältigen möglichen psychischen Folgen wird ausführlich in dem Sammelwerk eingegangen.

Die Corona-Krise betrifft uns alle, einige Menschen jedoch sind von ihr besonders betroffen. Welche Personengruppen sind besonders gefährdet, psychische Probleme zu entwickeln?

Es gibt einige Risikogruppen, die ganz besonders gefährdet sind, psychische Probleme zu entwickeln. Das sind unter anderem Menschen mit psychischen Vorerkrankungen, Menschen, die in diesen Zeiten in der Pflege und Behandlung von Infizierten arbeiten, Menschen, die traumatische Erfahrungen in der Krisenzeit erleben mussten (Tod eines Angehörigen), Menschen, die aufgrund der Maßnahmen in finanzielle und existenzielle Schwierigkeiten geraten, Menschen, die nicht ausreichend versorgt sind, ältere und isolierte Menschen, Menschen mit chronischen körperlichen Erkrankungen und natürlich Familien, die mit Mehrfachbelastung (Kinderbetreuung, Arbeit im Homeoffice) auf engem Raum leben.

Wie wirkt sich die Situation auf Personen aus, die bereits vor der Corona-Krise mit einer psychischen Erkrankung leben mussten?

Menschen, die bereits vor der Corona-Krise eine psychische Erkrankung hatten, sind besonders gefährdet. Die getroffenen Maßnahmen könnten sich gegebenenfalls in sehr ausgeprägtem Maße auf ihre psychische Situation auswirken und eine psychische Störung wieder auslösen oder eine bestehende Erkrankung verstärken. So können Menschen mit depressiven Vorerkrankungen besondere Schwierigkeiten haben, in diesen Zeiten eine geregelte Tagesstruktur aufrechtzuerhalten, und Menschen mit ausgeprägten Ängsten werden eine deutliche Zunahme letzterer erleben. Auch wahnhafte Störungen werden durch die Maßnahmen verstärkt. Für Menschen mit Abhängigkeitssyndrom wird die Abstinenz oder der kontrollierte Konsum deutlich erschwert.

Die Hygiene- und Kontaktbeschränkungsmaßnahmen zielen darauf ab, das Gesundheitssystem aufrechtzuerhalten, die medizinische Versorgung sicherzustellen. Was bedeuten die Maßnahmen für die psychotherapeutische und psychiatrische Versorgung?

Die psychotherapeutische und psychiatrische Versorgung ist durch die Maßnahmen selbstverständlich in seiner vorhergehenden Durchführung während der Krise nicht denkbar. Dies bedeutet, dass auch in der stationären und ambulanten Versorgung die Hygiene- und Kontaktbeschränkungsmaßnahmen eingehalten werden müssen. Wenn irgend möglich, soll die Versorgung via Telefon oder Videotelefonie sichergestellt werden. Dies beeinträchtigt hingegen wichtige Aspekte der psychologisch psychiatrischen Versorgung und wirkt sich wohl auf deren Effekt aus.

Welchen Tipp haben Sie für uns alle, die Krise psychisch gut zu überstehen?

In dem Werk werden vielfältige Tipps aufgegriffen und beschrieben, wie man die Krise psychisch gut überstehen kann. Kurz zusammengefasst gibt es einige Sachen, die wir uns zu Herzen nehmen können: Wir sollten unbedingt sozial vernetzt bleiben und alle uns hierzu zur Verfügung stehenden technischen Möglichkeiten ausschöpfen. Zudem sollten wir unsere Tage strukturieren und angenehme und positive Tätigkeiten einplanen, uns solidarisch zeigen und anderen Menschen helfen, uns sportlich betätigen und möglichst versuchen, Medien selektiv, bedacht und kontrolliert zu konsumieren.

Dr. Benoy, wir danken Ihnen für das Gespräch.

Benoy
COVID-19 – Ein Virus nimmt Einfluss auf unsere Psyche
2020, rund 125 Seiten
Softcover ca. € 19,00
Kohlhammer ISBN 978-3-17-039396-7

Interviewpartner:

Dr. Charles Benoy

Teil 1: Anamnese – Die Kanzlei „Sturm, Stolz & Partner“ fürchtet Ziele

Dies ist die Geschichte der Marktpositionierung von „Sturm, Stolz & Partner“. In den vier deutschen Standorten dieser Kanzlei arbeiten 23 Anwälte, davon vier Partner, sowie 21 Assistentinnen, ein IT Manger und eine Kanzleimanagerin. Seit knapp zwei Jahren existiert dieser Zusammenschluss aus zwei Kanzleien, jede für sich zuvor schon einigermaßen erfolgreich, ohne sich groß zu spezialisieren. Jeder Standort schrieb bis dahin zwar schwarze Zahlen, gelangte aber nicht überzeugend genug in die Gewinnzone.

Die Kanzlei ruft einen Coach, weil überall die „Umsätze stagnieren“ und an einem Standort „vier Leistungsträger gekündigt haben“.

Ein Kanzlei-Coach? Kurz nach der Fusion?

Eine unschlagbar sinnvolle Idee zu einem unschlagbar sinnfernen Zeitpunkt!
Sieben Monate nach der Fusion zweier Kanzleien erläutern die vier Seniorpartner (die Namensgeber, beide um die 60, plus zwei ehemalige angestellte Anwälte, beide fast 50, aus der fusionierten Kanzlei) in der ersten Telefonkonferenz ihren Eindruck von der aktuellen Situation.

Nicht mal Probleme sind auf einer Linie.

Die Kanzlei präsentiert sich bereits in dieser ersten Telefonkonferenz wie eine zufällige Zusammenkunft verwirrter Einzelkämpfer
Jeder der vier beteiligten Seniorpartner ist auch Standortleiter und gibt bei nahezu jedem Thema bekannt, dass „das bei uns anders“ ist.

Einer bemängelt die Beliebigkeit im Außenauftritt und bedrohliche Neidszenarien nach innen, der zweite die „hier im Süden schlechte Marktwahrnehmung“ und die seit der Fusion deutlich zurück gehenden Einladungen zu öffentlichen Vorträgen, der Dritte ärgert sich über inkongruente Standortpräsentationen und die „eifrig zusammengezimmerte“ neue Webseite und der letzte über unklare Hierarchien und Nichteinhaltung von Beschlüssen (besonders über den Abrechnungsmodus nach RVG).

Die Führungspflichten der Führungsriege

Vor den animalischen Impulsen „Flucht und Kampf“ sind auch Partner von Anwaltskanzleien nicht gefeit. Im Gegenteil.
Auf die erste nicht-inhaltliche Coach-Frage: „Wer ist verantwortlich?“ kommt erst nach längeren Exkursen über „unterschiedliche Kanzleikulturen“, über den „schwierigen Anwaltsmarkt“ und über „Mitarbeiter sind eben Gewohnheitstiere“ die Rede auf eigene Verfehlungen – und auf die eben nicht diskussionsfähigen Führungspflichten der Führungsriege.

Der erste Workshop bringt „den Blues“ auf die Bühne

Im ersten Live-Workshop (ein Tag, Berghotel, alle Seniorpartner) kamen alle damaligen und heutigen Bedenken gegen ein gemeinsames, konkretes Ziel der neuen Sozietät auf den Tisch.
Widerstände, Wankelmut und Werte hatten einst die rechtzeitige, gemeinsame Zieldefinition verhindert.
Unausgesprochene Angst-Inszenierungen hatten in den Monaten vor der Fusion für jenen Aktionismus gesorgt, der Wünsche („Wir wollen mehr Umsatz“) salonfähig und Ziele unmöglich macht.

Ausgerechnet Werte verhinderten die gemeinsame Zieldefinition

Was genau damals gegen gemeinsame Ziele einer Kanzlei gesprochen hatte, sprach auch heute noch dagegen und mutet wie das Protokoll einer Therapiesitzung an.

Für einen Business-Coach ist das kein Wunder: Es sind ausnahmslos ranghohe Werte der Individuen betroffen. Themen wie (finanzielle) Sicherheit, Anerkennung, Selbstbestimmung, Würde oder Harmoniebedürfnis ungeschützt auszusprechen, ist für Ungeübte im Geschäftsleben oft zu intim.
Die Partner von „Sturm, Stolz & Partner“ fürchteten insbesondere (alles O-TÖNE),

  • sich selbst unterwerfen zu müssen: „Da hol ich mir ja nichts als Kontrolle ins eigene Haus.“
  • ihre Selbstbestimmung zu torpedieren: „Ich möchte selbst bestimmen, wie mein Tag abläuft.“
  • ihre eigene Persönlichkeit zu verraten: „Ich bin doch kein autoritäres A..“
  • nicht mehr Herr über ihre Zeit zu sein: „Das geht nicht. Ich habe doch auch private Termine dazwischen.“ (Antwort auf die Frage, ob die Assistentin den Terminkalender eigenständig führen soll)
  • ihrer Führungsrolle nicht gewachsen zu sein: „So viele Anweisungen? Bei uns sind eher flache Hierarchien.“ (J siehe Kasten unten!)
  • zu wenig Zeit für „Wesentliches“ zu haben: „Wir haben genug damit zu tun, die Akten vom Tisch zu kriegen.“
  • sich persönlich zu entmachten: „Dann kann ich nicht mehr frei entscheiden, welche Mandanten ich will und welche nicht.“
  • die Kanzlei zu spalten: „Wir kriegen nie alle unter einen Hut. Wir haben nur Nachteile, wenn die Abteilung X geschlossen unser Haus verlässt.“
  • erfahrene Partner zu verschrecken: „Die haben den ganzen Laden aufgebaut. Denen können wir doch jetzt nicht mit Vorschriften kommen. “
  • low-performer weiter zu demotivieren: „Die fühlen sich besonders auf den Schlips getreten und schalten erst recht auf Durchzug.“
  • die bisherigen Streitigkeiten zu verstärken: „Was machen wir mit den beiden, die dagegen sind?“
  • Cross-Selling zwar zu wollen, nicht aber zu beherrschen: „Die geben doch nicht selbst akquirierte Mandate ab, nur weil das Rechtsgebiet nicht passt.“
  • durch offene Leistungsvergleiche Zwietracht zu säen: „Wenn wir Zahlen intern zugänglich machen, gibt es böses Blut.“
  • durch Kooperation mit umsatzschwachen Kollegen selbst Einbußen zu erleiden: „Wenn ich warten muss, bis der so weit ist …“
Standort – Blues

Vier angestellte Anwälte des Standorts X waren ein Jahr nach der Fusion abgewandert; sie waren schon vor zwei Jahren erklärte Gegner dieser „unnützen Fusionspläne“ (O-Ton) gewesen. Sie nahmen aus diesem Standort nicht nur besonders viele Mandanten und ein komplettes, bis dahin dominantes, lukratives Rechtsgebiet mit, sondern besetzten dieses Rechtsgebiet auch umgehend durch eine akquisestarke Webseite und zwei Aufsehen erregende Vortragsreihen ihrer nagelneuen Boutique.
Der Standort steht ökonomisch nun am schwächsten da.
Dessen heutige Vertreter hegen einen unausgesprochenen und doch unverhohlenen Groll gegen „das Ganze“.
Ein Partner ist vor elf Monaten in diesem Standort dazu gekommen. Er ist über seinen Wechsel „verzweifelt“ und fühlt sich, obwohl als Quereinsteiger sofort als fünfter Partner auf dem Briefkopf platziert, dort nicht angenommen. Er konfrontiert seine Umgebung mit „passiver Aggression“ – und meldete sich zum ersten Workshoptag krank.

Lockstep – Blues

Ein dreistufiges reines Lockstep-System sicherte den Partnern gleich hohe Entnahmen nach Seniorität. Umsätze beeinflussten die Entnahmehöhe nicht.
Schon seit Jahren gab es deshalb Murren unter den akquisestarken angestellten Anwälten, die allzu große Hoffnung auf die Fusion hatten: Endlich wird unser Einsatz gewürdigt werden.
Allzu bitter wurden sie enttäuscht.
Zu Coachingbeginn wurden aus diesem Grund weitere Kündigungen befürchtet.

Partnersitzungen – Blues

In den monatlichen Partnerversammlungen am Hauptstandort versuchte man seit sechs Monaten (!), eine einheitliche EDV in allen Standorten hinzubekommen.
Statt dieses Thema (und viele andere Themen!) nach Vorschlägen, Einwänden, Vorteilen und Nachteilen abzuklopfen und danach stringent zu entscheiden, gerieten die Sitzungen – je nach Uhrzeit – eher wie ein Montagsstuhlkreis im Kindergarten, wie eine Weinverkostung oder eine Notgemeinschaft in einem Schutzbunker als einem Managementmeeting:

Ein Anwalt kam rituell unpünktlich, alle fielen sich ins Wort und rollten mit den Augen, jeder Vorschlag wurde umgehend durch Einwände vernichtet, Unwichtiges wurde dreimal wiederholt, Wichtiges dagegen weg gelassen, und jeder promotete ungebremst seine Prioritäten.

Flache Hierarchien – Blues

Diese häufigste und beliebteste Ausrede führungsunwilliger Rechtsanwälte bremste Fortschritte und Zieldefinitionen bei „Sturm, Stolz & Partner“ besonders vehement.
Dass echte flache Hierarchien eine besonders geschickte Führung brauchen, blieb daher bis heute vorsichtshalber unerwähnt …
Das behauptete Prinzip der „Flachen Hierarchien“ versuchte – ein anderer Zweck war nicht in Sicht –, die Dominanz der Individualität über das gemeinsame ökonomische Ziel zu verdecken.

Parkplatz – Blues

Dieser Streit war bislang dreimal (!) auf der Tagesordnung gewesen und noch immer ungelöst: Die drei Parkplätze direkt an der Tür sind den Partnern vorbehalten.
Obwohl diese längst nicht an jedem Tag anwesend sind, gibt es großen Streit, wenn wiederholt ein bestimmter angestellter Anwalt dort parkt.
Dieser Streit wird nicht direkt in einem klärenden Gespräch mit dem Bösewicht erörtert sondern zunächst ohne Worte ausgetragen:
Der Wildparker wird geschnitten, seine ganze Abteilung ist schlecht angesehen, ihm wird eine halbe Sekretärin weggenommen; seine Schriftsätze werden in einem Schreibpool (sonst immer im Dezernat) geschrieben und gern hinten angestellt, und er darf nicht bei einem Kongress reden, obwohl er vermutlich der beste Vortragende der ganzen Kanzlei ist

Erbsenzähler – Blues

Wo der Zusammenhalt bröckelt, erhofft man Sicherheit durch peinliche Detaildiskussionen:

Wer ist wie oft wann nach Hause gegangen? Wieso rechnet Kollege X – entgegen unserem Beschluss – auch bei Neumandanten weiter nach RVG ab? Muss die neue Broschüre auch über den kooperierenden Steuerberater informieren oder ist das für den zu viel Werbung? Warten wir mit dem neuen Briefkopf lieber noch bis zur Entscheidung über einen weiteren Spezialisten für den Standort X? Mein Terminkalender ist für meine Sekretärin tabu; ich möchte mich nicht für die Dauer meines Zahnarztbesuchs rechtfertigen müssen. Die nächste IT Schulung macht doch vor der Entscheidung über ein gemeinsames IT System gar keinen Sinn mehr.

Gewurschtel – Blues

In einem Standort gibt es wiederholt heftige Mandanten-Beschwerden über nicht erfolgte Rückrufe; die Sekretärinnen badeten das täglich aus und tuschelten mittags in der Bäckerei über „unfähige Chefs“. Eine hatte bereits eine Abmahnung wegen „Arbeitsverweigerung“, weil sie sich geweigert hatte, zum zweiten Mal in diesem Monat eine Fristsache nach 17.30 Uhr zu bearbeiten; ihre Kernarbeitszeit geht bis 17 Uhr.

In einem anderen Standort durften sich die Assistentinnen am Telefon melden, wie sie wollten und sagen, was sie wollten. Eine von ihnen zeigte ein Nasenpiercing während der Arbeit. Als ein Telefontraining anberaumt wurde, waren aus diesem Standort drei von ihnen krank.

Cross Selling – Blues

Wer Cross Selling betrieb, hatte in allen Standorten weniger Geld auf dem Konto. DAS war wenigstens einheitlich geregelt!
Ein angestellter Anwalt hatte sogar eine Abmahnung kassiert; in einem Mandat hatte er keinen anderen Kollegen eines anderen Rechtsgebiets hinzugezogen, wie es beschlossen worden war, weil er dann weniger Geld auf seinem Umsatzkonto hätte hinnehmen müssen.
Cross Selling wurde verlangt, aber eben nicht finanziell gewürdigt.

Gesamtpräsentation – Blues

Es gab keine schlüssige Gesamtpräsentation am Markt, daran änderten auch der einvernehmlich beibehaltene Name und das schnell entwickelte neue Logo auf der blitzschnell veröffentlichten Webseite nichts.
Man hatte allseits das Gefühl, etwas unternehmen zu müssen, um im schärfer werdenden Wettbewerb deutlicher als bisher herauszustellen, was man kann und wohin die Reise gehen soll.

Eine C.I. fehlt bis heute. Alle Vortragsfolien sind unterschiedlich; ein Partner geht sogar noch mit den alten Folien der früheren Kanzlei in die Öffentlichkeit. Ein anderer beharrt auf seinem Papierkalender (wäre nichts dagegen zu sagen, wenn er außerdem den gemeinsamen elektronischen bestücken würde, so dass alle was davon haben).

Wieder ein anderer lässt seine Assistentin nicht an die organisatorische Mandatsabwicklung ran („Ich möchte doch keinen Puffer zwischen mir und den Mandanten“).

Geheimdiplomatie – Blues

Seit der ersten größeren Umsatzeinbuße im ersten Jahr nach der Fusion hebelten sich die Anwälte selbst aus:
Sie gingen auf Zehenspitzen, ignorierten Signale, schönten Begründungen und Zwischenergebnisse („Das kommt schon noch.“), verschwiegen Schwierigkeiten und verdrängten interne Kollisionen sowie äußere Misserfolge.
Die Assistentinnen berichteten von abfälligen Bemerkungen der Anwälte untereinander über jenen älteren Partner, „der sich in Ruhe auf seinen Lorbeeren ausruht und den Garten harkt“.
Ein Eklat im Bereich der Entnahmesysteme wird bis heute befürchtet.

Autorin

Johanna Busmann, Hamburg trainiert, coacht und berät seit 30 Jahren Anwaltskanzleien und ihre Mitarbeiter.

Heute beginnt ihr dreiteiliger Coachingbericht über den steinigen Weg einer mittelständischen Kanzlei zu einer realistischen und nachhaltigen Marktpositionierung.

www.anwalts-akquise.de

www.anwalts-coach.de

kanzlei

Kanzleistrategie – die Achillesferse der Kanzlei

Befragt nach ihrer Strategie geben Anwaltskanzleien jeder Größe Erstaunliches von sich: „Unsere Strategie ist Umsatz“, sagen die einen in kausalverkürzender Manier. Wohlfeile Verallgemeinerungen verdecken bei anderen die eigene Ziellosigkeit: „Unsere Strategie ist die Bundesliga in der Mittelstandsberatung“, und die Augen-Zu-Und-Durch-Fraktion sonnt sich gar in Abwehr: „Wir brauchen keine Strategie; wir geben jeden Tag unser Bestes.“

Friedrich Nietzsche über Ziele und Wege

„Viele sind hartnäckig in Bezug auf den einmal eingeschlagenen Weg, wenige in Bezug auf das Ziel“. Als hätte Friedrich Nietzsche im Jahr 1878 die innere Verfassung von Anwaltskanzleien im folgenden Jahrtausend voraus gesehen, beschreiben seine schmerzhaft einfachen Worte, was unsere Beispielkanzlei „Sturm, Stolz & Partner“ von innen lahm legt.

Ein dreiteiliger Coachingbericht

In diesem dreiteiligen Coachingbericht skizziert Johanna Busmann, Hamburg, seit 30 Jahren Trainerin, Beraterin und Coach für Rechtsanwälte, den steinigen Weg einer mittelständischen Kanzlei zu einer realistischen und nachhaltigen Marktpositionierung.

Autorin

Johanna Busmann, Hamburg trainiert, coacht und berät seit 30 Jahren Anwaltskanzleien und ihre Mitarbeiter.

Heute beginnt ihr dreiteiliger Coachingbericht über den steinigen Weg einer mittelständischen Kanzlei zu einer realistischen und nachhaltigen Marktpositionierung.

www.anwalts-akquise.de

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Neues Insolvenzrecht rund um Corona – Was Ihre Mandanten jetzt wissen sollten

Um eine Insolvenzwelle zu verhindern, hat die Bundesregierung im Eiltempo neue Regelungen verabschiedet und dabei u. a. die Insolvenzantragspflicht zunächst bis zum 30.09.2020 ausgesetzt. Doch das mit der heißen Nadel gestrickte Gesetz lässt auch für JuristInnen unbeantwortete Fragen. In der MkG-Ausgabe 03/20 erfahren Sie, wie Sie Ihren Mandanten hier kompetent zur Seite stehen. Darüber hinaus gibt es im neuen Fachinfo-Magazin MkG Beiträge rund um das beA, der Verkehrsrechtsnovelle und dem ReFa-Mangel in Anwaltskanzleien.

In dieser Ausgabe lesen Sie:

Dr. Claudia Cymutta: Was tun, wenn Mandanten oder ihre Geschäftspartner plötzlich insolvenzgefährdet sind?

Julius Oberste-Dommes: Kanzleiausstieg oder -wechsel: Was ist bezüglich des beA zu beachten?

Prof. Dr. Dieter Müller: Verkehrsrechtsreform wird Mandantenschwemme bringen

Julia Torner: Sekretariat unbesetzt – Warum es an ReFas fehlt und was man dagegen tun kann

Norbert Schneider: Die fiktive Terminsgebühr in erstinstanzlichen zivilrechtlichen Verfahren

MkG-Interaktiv: Wie meistern Sie die Coronakrise? Nehmen Sie jetzt an unserer Umfrage teil! Pro Teilnehmer pflanzen wir einen Baum über die Organisation „Eden Reforestation Projects“

Interessante Lektüre wünscht Ihnen mit kollegialen Grüßen

Ihr Kanzleiforum Team

Fachinfo-Magazins HSB: 800.000 € Schmerzensgeld in Folge eines ärztlichen Behandlungsfehlers

800.000 € Schmerzensgeld wegen Meningokokkensepsis bei einem fünfjährigen Kind – OLG Oldenburg bestätigt LG Aurich und lehnt „taggenaue Berechnungsmethode“ ab

Der erste Fall des neuen Fachinfo-Magazins befasst sich mit einem herausragenden Urteil des OLG Oldenburg, welches das erstinstanzliche Urteil des LG Aurich mit einem außergewöhnlich hohen Schmerzensgeld von 800.000 € bestätigt. Damit hat das OLG Oldenburg die „taggenaue“ Berechnung des Schmerzensgeldes abgelehnt und eine Bewertung des Einzelfalls nach der Schwere der erlittenen Verletzungen, der hierdurch bedingten Leiden, deren Dauer, der subjektiven Wahrnehmung der Beeinträchtigungen für den Verletzten und des Ausmaßes des Schädigerverschuldens vorgezogen.

Im neuen Fachinfo-Magazin HSB erläutert RiBGH a.D. Wolfgang Wellner diesen und vier weitere Fälle, bei denen Schmerzensgelder von bis zu 800.000 € zuerkannt wurden:


► Schmerzensgeld in Höhe von 100.000 € wegen eines Befunderhebungsfehlers bei Blut im Urin (Ursache: Blasentumor) und Verjährung von Arzthaftungsansprüchen

► Schmerzensgeld in Höhe von 70.000 € wegen eines Befunderhebungsfehlers bei Darmkrebs und Mitverschulden der Patientin

► Bemessung des Hinterbliebenengeldes für den Ehegatten, die volljährigen Kinder und den Bruder eines getöteten Motorradfahrers

► Schmerzensgeldprozess um Germanwings-Absturz

Wolfgang Wellner war Richter des für das Schadensersatzrecht zuständigen VI. Zivilsenats des BGH und ist Mitherausgeber der Urteilssammlung „Hacks/Wellner/Häcker – Schmerzensgeldbeträge“.
Das von ihm herausgegebene Fachinfo-Magazin HSB – Hohe Schmerzensgeldbeträge erscheint alle vier Monate und kann gratis unter nachstehendem Link heruntergeladen werden.

Gebührenkalkulator für Corona-Zeiten

Der Gebührenkalkulator ist das bewährte, handliche Tabellenbuch mit Drehscheibe, das Sie im Mandantengespräch und bei der Erstellung von Kostennoten blitzschnell mit allen notwendigen Informationen versorgt.

Die Neuauflage des Gebührenkalkulators berücksichtigt die ab dem 1. Juli 2020 aufgrund des Gesetzes zur Umsetzung steuerlicher Hilfsmaßnahmen zur Bewältigung der Corona-Krise (Corona-Steuerhilfegesetz) geltenden Mehrwertsteuersätze, sowie zahlreiche Änderungen im Vergütungsverzeichnis seit der 6. Auflage (2016) u.a. durch die Gesetze

  • zur Reform der strafrechtlichen Vermögensabschöpfung
  • zur Durchführung der VO (EU) 2015/848 über Insolvenzverfahren
  • zur Einführung eines familiengerichtlichen Genehmigungsvorbehaltes für freiheitsentziehende Maßnahmen bei Kindern
  • zur Stärkung der Rechte von Betroffenen bei Fixierungen im Rahmen von Freiheitsentziehungen

Mayer
Gebührenkalkulator
7. Auflage 2020, rund 100 Seiten
Softcover inkl. Drehscheibe ca. € 28,00
Nomos ISBN 978-3-8487-6935-3

Webinar: Sprechen statt Tippen – Zeitersparnis durch juristische Spracherkennung

Webinar für Kanzleien und Rechtsabteilungen am 09.07.2020

Die Digitalisierung von zeitaufwendigen Arbeitsschritten bedeutet Kosten sparen und Effizienz steigern. Einer dieser zeitfressenden Arbeitsschritte ist das Tippen von Texten, der aber durch juristische Spracherkennung deutlich beschleunigt werden kann. Weiterlesen