Geschäftliche Korrespondenz – mehr als die Kompilation von Textbausteinen. Gastbeitrag von Dr. Frank Lang

Täglich werden wir eingedeckt mit geschäftlichen Briefen und E-Mails, deren Gestaltung und Stil leider oftmals eher für nacktes Grauen und betretenes Fremdschämen denn für wohlwollende Beachtung des Inhaltes sorgen. Manche pflegen angeblich einen Ordner „Bürobelustigung“, in welchem die schlimmsten Exemplare zur allgemeinen Erheiterung archiviert werden.

Dabei sind Brief und E-Mail nicht nur quasi verlängerte Visitenkarte einer Anwaltskanzlei, sondern vor allem auch Bühne der fachlichen Kommunikation. Umso mehr Wert sollte auf eine professionelle Korrespondenz gelegt werden. Hier ein paar grundlegende Tipps für eine erfolgreiche Geschäftskorrespondenz: Weiterlesen

Vertragsverhandlungen: eine anwaltliche Schlüsselkompetenz – Interview mit Stefanie Jung und Peter Krebs

Guten Tag Frau Professor Jung, guten Tag Herr Professor Krebs! Wir freuen uns, dass Sie uns für ein Interview für unseren Blog Kanzleiforum zur Verfügung stehen. Kommen wir gleich zu unserer ersten Frage: Ihr gemeinsames Werk „Die Vertragsverhandlung – taktische, strategische und rechtliche Elemente“ widmet sich schwerpunktmäßig der Verhandlungsführung. Wird dieses Thema – insbesondere in der juristischen – Ausbildung vernachlässigt?

In den USA bietet praktisch jede Law School Schulungen in diesem Bereich an, da Verhandlungen für Anwälte zum täglichen Geschäft gehören und Kenntnisse in diesem Bereich damit zu den Schlüsselkompetenzen eines Anwalts zählen. In Deutschland ist ein solches Angebot dagegen wohl immer noch die Ausnahme. Selbst dort, wo es existiert, reichen die angebotenen Schulungsplätze meist nur für einen Bruchteil der Studierenden. Einzig die Mediatorenausbildung enthält auch in Deutschland eigentlich immer Elemente zur Verhandlungsführung. Aufgrund des Ausbildungsmankos der deutschen Anwälte sind wir von einer größeren Kanzlei beispielsweise gebeten worden, die jüngeren Anwälte in Verhandlungsführung zu schulen. Weiterlesen

Reflexionen über den Rechtsmarkt – Beitrag von Rechtsanwalt Markus Hartung, NJW 14/2017, S. 7

Ad astra

Per aspera ad astra, durch das Raue zu den Sternen, durch die Nacht zum Licht, ursprünglich bei Seneca. Beethovens 5. Symphonie ist die Vertonung dieses Prinzips, vom dramatischen c-moll con brio im ersten Satz zum strahlenden C-Dur im Finale. Damit sind jedenfalls frühere Generationen großgeworden.

Sterne sind immer noch wichtig, auch wenn Per aspera vielleicht nicht mehr so bekannt ist. Auch im Rechtsmarkt geht es offenbar nicht mehr ohne Sterne. Denn im Internet werden Angebote mit Sternen gekennzeichnet, um dem Surfer zu signalisieren, hier könne er Qualität erwarten und vertrauen. Diese Systeme nennt man R&R, Ratings and Reviews Systems. Erstmalig verwendet von ebay im Jahre 1998, heute absoluter Standard. Weiterlesen

Was Sie über die Erbschaftsteuerreform wissen sollten…

Liebe Kolleginnen und Kollegen

sollten Sie sich mit den Änderungen zur Erbschaftsteuerreform 2016 beschäftigen, finden Sie wichtige Informationen sowie ein Videointerview mit Dr. Stephan Viskorf von Pöllath + Partners hier.

Wir wünschen informative Lektüre!

Mit den besten Grüßen im Namen des Kanzleiforum-Teams

RA Katharina Nitsch

Umfrage zum Thema Umgang mit Mandanten

Ein guter Rechtsanwalt hat nicht nur juristische Fachkenntnisse, sondern kennt auch die Wünsche, Fragen und Nöte seiner Mandanten. Während das juristische Handwerkszeug fester Bestandteil der anwaltlichen Ausbildung ist, muss der Umgang mit Mandanten in den ersten Berufsjahren selbst erlernt werden.

Kein Wunder, dass es zu diesem Bereich viele Ansichten gibt. Mit einer Umfrage fängt der FFI-Verlag jetzt ein aktuelles Stimmungsbild zu diesem Thema ein. Worauf sollte man beim Umgang mit Mandanten achten? Was ist wichtiger: fachliche Beratung oder Engagement?

Helfen Sie mit, diese und weitere Fragen zu beantworten und unterstützen Sie den Verlag bei der Themenentwicklung zum Umgang mit Mandanten. Zur Umfrage geht es hier.

Interview zum neuen Anti-Doping-Gesetz

Guten Tag Herr Rechtsanwalt Dr. Lehner, guten Tag Herr Professor Nolte, guten Tag Herr Professor Putzke. Wir freuen uns, dass Sie uns für ein Interview für unseren Blog Kanzleiforum zur Verfügung stehen. Kommen wir gleich zu unserer ersten Frage an Sie, Herr Dr. Lehner: Wie kam es dazu, dass Sie sich mit Sportrecht und dem Thema Anti-Doping beschäftigen?

Dr. Lehner:
Sportrecht als eigenständige Disziplin gab es während meiner Juristenausbildung in den 1970er Jahren nicht. Doping war zwar schon national und international verboten, aber – zumal in Zeiten des „Kalten Krieges“ – sowohl bei den Sportverbänden wie in der Politik auch in Deutschland eher als legitimes Erfolgsmittel begriffen.
Da gab es aber eine mutige Universitätsstadt im Süden der Republik, die sich dank eines weltweit anerkannten Wissenschaftlers des Deutschen Krebsforschungszentrums Prof. Dr. Werner Franke und seiner tapferen Ehefrau Brigitte Berendonk als erste Antidopinghochburg der Republik rüstete. Da gab es auch einen damals noch jungen Rechtsanwalt, der die allesamt zutreffenden Enthüllungen des ersten Buches von Brigitte Berendonk „Doping von der Forschung zum Betrug“ über Doping in Ost und West in, wenn ich richtig zähle, mehr als 20 Rechtsstreitigkeiten erfolgreich gegen Dopinglügner juristisch verteidigt hat. Weiterlesen

beck-online & LiquidText. Gastbeitrag von Rechtsanwalt Peter Lotz

Kennen Sie das? Nach der Recherche in beck-online landet erst einmal ein Stapel Papier auf Ihrem Schreibtisch. Dann wird getackert, gemarkert, notiert, glossiert – und abgeheftet. Irgendwann später kommt es zur unweigerlichen Frage: Wo stand das nochmal?

Hier könnte die Speicherung des Recherche-Ergebnisses als PDF mit der Möglichkeit einer späteren Volltextsuche z.B. in Adobe Acrobat helfen. Jedoch scheuen viele Kollegen das Lesen am Computer. Ergonomisch wird die Haltung als unnatürlich empfunden. Es fehlt am „Look & Feel“ des Arbeitens am Schreibtisch sowie der Möglichkeit zur spontanen handschriftlichen Annotation mit dem Stift.

Die Verwendung eines Tablets kann diesbezüglich Abhilfe schaffen. Mittlerweile gibt es Tablets verschiedener Hersteller mit Displays, die fast DIN A4-Größe besitzen. Auf dem Schreibtisch liegend vermitteln sie das Gefühl des Arbeitens mit einem „elektronischen Buch“. Mit einem Stylus lassen sich Anmerkungen in PDF-Dokumente aufnehmen und abspeichern. „Zettelkram“ ist Geschichte und Nutzer einer elektronischen Akte können die annotierten PDF-Dokumente in ihrem DMS abspeichern. Aber selbst das ist steinzeitlich, verglichen mit den Möglichkeiten der App „LiquidText. Weiterlesen

Tachoumfrage zum beA

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

haben Sie sich schon mit dem beA befasst und Erfahrungen sammeln können?

Hier finden Sie eine Tachoumfrage zu der Frage „Halten Sie das beA für eine gute Sache?“ Bei Interesse können Sie sich gerne beteiligen.

Es grüßt Sie im Namen des Kanzleiforum-Teams

RA Katharina Nitsch

Ende der Wahrheitssuche?

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

Joachim Wagner, promovierter Jurist und Journalist, war fast zehn Jahre Leiter und Moderator des Fernsehmagazins PANORAMA und  hat ein neues Buch verfasst:

Eine Leseprobe finden Sie hier.
Viel Spaß bei der Lektüre wünscht im Namen des Kanzleiforum Teams
RA Katharina Nitsch

EuGH verhandelt über Mitbestimmung

Liebe Kollegen

der Europäische Gerichtshof hat unter dem Vorsitz des EuGH-Präsidenten über die Vereinbarkeit der deutschen Unternehmensmitbestimmung mit Unionsrecht verhandelt („TUI-Fall“). Unser Beiratsmitglied Jochen Brandhoff hat den Antragsteller vertreten und für eine Europäisierung der Mitbestimmung plädiert: EU-Arbeitnehmer dürfen nicht weiter ausgeschlossen werden.

Hier finden Sie die Stellungnahme des EuGH: 2017-01-25_TUI-Fall_Stellungnahme

Viel Spaß bei der Lektüre

Mit freundlichen Grüßen aus München

RA Katharina Nitsch