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Neues Fachinfo-Magazin MkG: Brexit, Recruiting und Homeoffice!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

welche Aspekte muss ich als Anwalt im Falle eines „harten“ Brexit beachten? Und wie gestalten sich die rechtlichen Aspekte bei der Homeoffice-Arbeit? Warum ist durchdachtes Recruiting in der Kanzlei so wichtig? Neben diesen Fragen stellen wir in der MkG-Ausgabe 01/2019 eine neue Kooperation mit dem FORUM Junge Anwaltschaft aus dem Deutschen Anwaltverein vor.

 

 

In dieser Ausgabe lesen Sie:
Dr. Christoph Kurzböck: Brexit: Folgen für Arbeitsrecht und Unternehmensform

Petra Geißinger: Artikelserie Arbeitsrecht 4.0. –  Rechtliche Fragestellungen beim Homeoffice

Sina Töpfer: Recruiting in der Anwaltskanzlei

Interview mit Dr. Niklas Haberkamm: Darum lohnt sich ein Fachanwaltstitel

Norbert Schneider: BGH bestätigt Rechtsprechung zur Kostenerstattung auswärtiger Anwälte

Aus der FFI-Redaktion/Digitales: Video-Interview mit der Kanzlei SKW Schwarz zur Gründung ihres neuen Legal Tech-Unternehmens und Tipps bei beA-Störungen

 

 

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Der Brexit: Vom Sturm zum lokalen Tiefdruckgebiet?

Wie ein Sturm ist die Nachricht vom britischen Austrittsvotum am 23. Juni durch die EU gefegt, auch durch die deutschen Anwaltskanzleien. International aufgestellte Sozietäten kämpfen seitdem mit teilweise heftigen Böen – angefangen vom großen Londoner Office mit dem für ganz Europa zuständigen Back Office über die Frage der fortgesetzten Absetzbarkeit örtlicher Schulgebühren bis hin zur Vergütung deutscher Anwälte in Pfund … als einer Währung auf Talfahrt. Wie aber ist die Stimmung ansonsten?

„Es wird extrem viel darüber geredet, und wir haben natürlich eine Arbeitsgruppe, aber die eigentlichen Auswirkungen kommen wohl erst später“, heißt es dazu aus einer US-Kanzlei. „Ins operative Geschäft spielt der Brexit trotz allem noch nicht entscheidend hinein“, ergänzt eine Top 20-Kanzlei – selbst wenn entsprechende langfristige Strategien von Unternehmen schon jetzt abgefragt werden. Viele Wirtschaftsanwälte rechnen damit, dass es in einem Jahr „richtig rund geht“ und die Beratungswelle dann länger anhält – „ein so komplexes Knäuel an unmittelbar und mittelbar geltendem EU-Recht, wie davon betroffen ist“.

Und dann sind da die Partikularsorgen: Wie schnell können für die Steuerrechtler die Doppelbesteuerungsabkommen verhandelt werden? Was wird im grünen Bereich aus den Gemeinschaftspatenten? Werden rückwirkend Marken „weggeschossen“? Welche Zukunft erwartet die Familienrechtler mit Blick auf Rom III? Umgekehrt die Briten: Werden Sie an den Universitäten zu Ausländerkündigungen und Inländerquoten greifen? Entsprechendes deutet sich an und könnte Konsequenzen für die Breite unserer eigenen Juristenausbildung haben. Überhaupt: Sind Sie als Kanzlei eine LLP? Wenn ja, werden Sie sich das mit der Betonung auf „Sturm“ oder „Wasserglas“ ja vielleicht auch gerade überlegen.

Schreiben Sie uns doch einmal, wie Sie die Lage wenige Monate nach dem Votum wahrnehmen.

Darauf freut sich gemeinsam mit dem Kanzleiforum-Team

Ihre

 

Rechtsanwältin Dr. Anette Hartung