Beiträge

MkG-Fachinfo-Magazin: Die wichtigsten Jahresendthemen für JuristInnen

Ausgabe 06/20 des MkG-Fachinfo-Magazins

Welche Urteile sollte ich im Blick haben, wenn ich meinen Mandanten rund um Gewährleistung und Verfall von Urlaubsanspruch berate? Wie kann ich während der Corona-Pandemie meine FAO-Stunden absolvieren? Was bringt das neue WEG-Recht?

In der Dezember-Ausgabe des MkG-Fachinfo-Magazins (Mit kollegialen Grüßen) erfahren Sie mehr über wichtige Themen zum Jahresende. Darüber hinaus wird erläutert, wie Terminsvertretungen die Karriere fördern können und was notwendig ist, damit die Anwaltskanzlei eine erfolgreiche Ausbildungsstätte sein kann. Lesen Sie in der Artikelserie von Holger Esseling außerdem, welche IT-Ausstattung Sie wirklich für Ihre Kanzlei benötigen.

In dieser Ausgabe lesen Sie:


► Petra Geißinger: Aktuelles zu Gewährung und Verfall des Urlaubsanspruchs

Dr. Michael Selk: Änderungen zur WEG-Reform – diese Änderungen sollten Anwältinnen und Anwälte kennen

Markus Veith: Was ist eine Terminsvertretung und wie kann sie die Anwaltskarriere fördern?

Tim Günther: Fachanwaltskurse in der Pandemiezeit – wie ist der berufsrechtliche Rahmen?

Holger Esseling: Artikelserie Teil 2: IT-Infrastruktur für die moderne Anwaltskanzlei – diese Hardware brauchen Sie wirklich

Carmen Wolf: Artikelserie Teil 1: Die Anwaltskanzlei als Ausbilder – die/der Rechtsfachangestellte

Interessante Lektüre wünscht Ihnen mit kollegialen Grüßen

Ihr Kanzleiforum Team

COVuR: COVID19 und Recht

Die Rechtsentwicklungen überschlagen sich. Die COVID-19-Pande­mie wirft laufend neue Fragen auf, zu denen das bisherige Recht selten eine endgültige Antwort bereit hält. Was liegt da näher, als die Entwicklungen mit einer neuen juristischen Fachzeitschrift zu begleiten? »COVID-19 und Recht» (COVuR) heißt die Zeitschrift, die der Verlag C.H.BECK gemeinsam mit der Sozietät Gleiss Lutz im Rekordtempo auf die Beine gestellt hat und die nun aktuellen Rechtsfragen sowie künftigen rechtlichen Entwicklungen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie ein passendes Forum bietet.


»Von der ersten Konzeptidee bis zur konkreten Umsetzung vergingen kaum mehr als zwei Wochen«, berichtet Dr. Frank Lang, Programm­bereichsleiter im Verlag C.H.BECK und redaktionell Verantwortlicher für die COVuR. »Dann stand das Zeitschriften-Layout und die 72 Seiten der ersten Ausgabe waren gefüllt.« Beachtlich, wenn man bedenkt, dass übliche Gründungen von Fachzeitschriften rund sechs Monate in Anspruch nehmen. »Diese Krise erfordert einfach schnelles Handeln«, ist Frank Lang überzeugt. Und die Nachfrage nach der seit Mai alle zwei Wochen erscheinenden Zeitschrift scheint ihm Recht zu geben.

Auch die beiden für die COVuR gewonnenen Schriftleiter sind von dem Projekt und seiner Geschwindigkeit angetan. »Wir freuen uns außerordentlich, die juristische Fachdiskussion in diesem Bereich mit gestalten zu dürfen. Denn«, so die beiden Gleiss Lutz-Partner Dr. Marc Ruttloff und Dr. Eric Wagner, »wir befinden uns wie im Zeitraffermodus. Das gilt für Gesetzgebungsvorhaben, die durchgepeitscht werden ebenso wie für die dichte Reihe an Eilentscheidungen der Gerichte.« Um den Lesern die Themen zeitnah präsentieren zu können, besteht die Herausforderung darin, den Vorlauf für jede Ausgabe möglichst kurz zu halten.


C.H.BECK-Programm­bereichsleiter Dr. Frank Lang zeigt auf dem Verlagsflur die druckfrische Ausgabe der COVuR. Die grüne Farbgebung des Covers signalisiert Nähe zum Gesundheitsbereich.

Die Zeitschrift behandelt alle in der Diskussion befindlichen Rechtsthemen wie Wirtschafts- und Gesellschaftsrecht, Insolvenzrecht, Wettbewerbsrecht, Medienrecht, Arbeitsrecht, Öffentliches Recht, Strafrecht, Steuerrecht usw. »Die Themen bereiten wir in Form von Aufsätzen mit praktischen Lösungen auf und bieten daneben aktuelle Kurznachrichten. Und natürlich ist die Rechtsprechung zur Corona-Krise umfassend dokumentiert«, schildert Programmbereichsleiter Lang das Konzept. Gut möglich, dass sich dies je nach Lage auch mal verändern wird. Frank Lang: »Das Virus zeigt sich flexibel. Wir sind es auch.«

Die Zeitschrift COVuR erscheint als Printausgabe inklusive des Online-Moduls COVuRDirekt. Aus dem Modul heraus lassen sich fast alle im Heft genannten und verlinkten Quellen einsehen. Dazu zählt auch eine sortierte Liste mit den allermeisten anderen in Beck’schen Zeitschriften erschienenen Beiträgen zu Corona, die so ebenfalls ohne Zusatzkosten abgerufen werden können. Daneben ist die COVuR Bestandteil des neuen beck-online Datenbankmoduls »Corona und COVID-19«.

COVuR
1. Jahrgang. 2020
Erscheinungsweise: zweimal monatlich
Fachzeitschrift inkl. Online-Modul COVuRDirekt
3 Monate kostenloses Probe-Abo
C.H.BECK. ISSN 2700-3051

Der Beitrag ist dem BeckExtra Magazin 2/2020 entnommen.

Wann Kündigung bei Kurzarbeit rechtens sein kann

Ausgabe 04/20 des MkG-Fachinfo-Magazin erschienen

Mittlerweile hat man sich an den Alltag mit Corona gewöhnt. Gleichzeitig müssen JuristInnen mit der täglichen Informationsflut an Gesetzesänderungen rund um die Pandemie fertig werden. Eine der wichtigsten Sachverhalte behandelt Petra Geißinger in der MkG-Ausgabe 04/20. Die Arbeitsrechtlerin klärt darüber auf, wann eine Kündigung bei Kurzarbeit rechtmäßig sein kann. Darüber hinaus rufen wir zur Teilnahme an der Umfrage zur MkG-Expo auf, die im November 2020 stattfinden wird. Um welche Themen soll es bei der ersten Online-Fachmesse des MkG-Infodienstes für JungjuristInnen gehen? Stimmen Sie jetzt ab!

In dieser Ausgabe lesen Sie:

Petra Geißinger: Kurzarbeit und Kündigung von Arbeitsverhältnissen – wie passt das zusammen?

Sabine Jungbauer: PDF-Dokumente per beA einreichen – BAG entscheidet streng!

David Schwab: Darum lohnt sich ein Jobwechsel nach den ersten Berufsjahren

Harald Minisini: Das Zwangsvollstreckungsmandat – kein Mandat zweiter Klasse!

Dorela Kress: Wie geht man mit Deckungsabsagen von Rechtsschutzversicherungen um?

MkG-Interaktiv: Gestalten Sie die MkG-Expo 2020 aktiv mit und nehmen Sie an unserer Umfrage teil

Interessante Lektüre wünscht Ihnen

Ihr Kanzleiforum Team

Verfassungsstaat und Corona-Krise

Zahlreiche Klagen von Bürgerinnen und Bürgern sowie erste Gerichtsentscheidungen zeigen:

Bei den Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie ist die Politik häufiger über das Ziel hinaus geschossen.
Die Rechtswissenschaftler Prof. Dr. Jens Kersten von der Ludwig-Maximilians-Universität in München und Prof. Dr. Stephan Rixen von der Universität Bayreuth analysieren in ihrem Buch »Der Verfassungsstaat in der Corona-Krise«, ganz aktuell die Auswirkungen der Corona-Krise auf das Grundgesetz. Beckextra Das Magazin sprach mit den beiden.

Den Beitrag können Sie hier lesen.

Kersten / Rixen
Der Verfassungsstaat in der Corona-Krise
2020, 182 Seiten
Gebunden € 24,90
C.H.BECK ISBN 978-3-406-76012-9

Coronakrise – Ihre anwaltlichen Rechte und Pflichten

Während der Corona-Pandemie fällt es vielen Kanzleien schwer, den Überblick zu bewahren. Umso wichtiger ist es, die anwaltlichen Rechte und Pflichten innerhalb der Krise im Blick zu halten. In der zweiten MkG-Ausgabe erklärt Berufsrechts-Experte Tim Günther worauf es ankommt. Weiterlesen

„Bundesweites Krisennetzwerk Rechtsrat“ mit kostenfreier Erstberatung

In Süddeutschland hat sich ein Team von mittlerweile rund 50 Anwältinnen und Anwälten verschiedenster Kanzleien zu einer großen Freiwilligenaktion zusammengetan. Mit einer Telefonhotline wollen Anwaltspartner von Köln, Koblenz, Limburg über Wiesbaden und  Frankfurt bis hin nach München und Rosenheim von der Pandemie betroffenen Selbstständigen, Angestellten und Freiberuflern unentgeltlich Erste Rechts-Hilfe leisten.

Zunächst bis zum 22. April ist unter der Rufnummer 069 2043 694 694 seit heute täglich zwischen 17 und 18 Uhr immer einer der Anwälte zu erreichen. Die Themen für Hilfestellungen reichen von AGB-Recht und Arbeitsrecht über Bankrecht und  Streitigkeiten unter Kaufleuten bis hin zu Datenschutz- und IT-Rechtsproblemen im Home Office. Insolvenzrechtsspezialisten sind ebenso mit an Bord wie Versicherungsrechtler, aber auch beispielsweise auch Fachleute für Transportrecht oder Exportkontrollfragen.

Eine Kanzlei für (Hoch-)schul- und Beamtenrecht engagiert sich Seite an Seite mit Spezialisten für Familien- und Nachfolgerechtsthemen in der Krise sowie Gemeinnützigkeits- und Stiftungsrecht.  Daneben beantworten Wirtschafts- und Steuerstrafrechtler Fragen – auch anonym. Flankierend umfasst das Netzwerk einen Steuerberater, einen Bankbetriebswirt, einen Mediatoren sowie eine Coaching- und Kommunikationsfachfrau bei „dicker Luft“. Wer jeweils andere Spezialisten benötigt, wird weitergeleitet.

 „Wir tun das trotz unserer zum Teil chaotisch vollen Schreibtische, weil uns auch die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie sehr betroffen machen“, so Initiatorin Dr. Anette Schunder-Hartung. „Nach den zusätzlichen Geschäftsschließungen am Wochenende habe ich spontan eine Reihe von Anwälten aus meinem beruflichen Umfeld angesprochen, die gleich dabei waren. Wir alle wissen als Freiberufler selbst, was es heißt, um seine Existenz zu kämpfen. Gleichzeitig haben viele von uns auch deswegen mal Jura studiert, um effektiv helfen zu können. Jetzt wollen wir unseren Beitrag leisten“.

Technisch wird das Bundesweite Krisennetzwerk Rechtsrat unterstützt von NETHINKS GmbH, einem Anbieter von IT-Infrastrukturlösungen im osthessischen Fulda.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Rechtsanwältin Dr. Anette Schunder-Hartung, Strategische Geschäftsentwicklung, Untermainkai 30, 60329 Frankfurt, schunder@aha-entwicklung.de, 01573 688 6979.