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Neues Insolvenzrecht rund um Corona – Was Ihre Mandanten jetzt wissen sollten

Um eine Insolvenzwelle zu verhindern, hat die Bundesregierung im Eiltempo neue Regelungen verabschiedet und dabei u. a. die Insolvenzantragspflicht zunächst bis zum 30.09.2020 ausgesetzt. Doch das mit der heißen Nadel gestrickte Gesetz lässt auch für JuristInnen unbeantwortete Fragen. In der MkG-Ausgabe 03/20 erfahren Sie, wie Sie Ihren Mandanten hier kompetent zur Seite stehen. Darüber hinaus gibt es im neuen Fachinfo-Magazin MkG Beiträge rund um das beA, der Verkehrsrechtsnovelle und dem ReFa-Mangel in Anwaltskanzleien.

In dieser Ausgabe lesen Sie:

Dr. Claudia Cymutta: Was tun, wenn Mandanten oder ihre Geschäftspartner plötzlich insolvenzgefährdet sind?

Julius Oberste-Dommes: Kanzleiausstieg oder -wechsel: Was ist bezüglich des beA zu beachten?

Prof. Dr. Dieter Müller: Verkehrsrechtsreform wird Mandantenschwemme bringen

Julia Torner: Sekretariat unbesetzt – Warum es an ReFas fehlt und was man dagegen tun kann

Norbert Schneider: Die fiktive Terminsgebühr in erstinstanzlichen zivilrechtlichen Verfahren

MkG-Interaktiv: Wie meistern Sie die Coronakrise? Nehmen Sie jetzt an unserer Umfrage teil! Pro Teilnehmer pflanzen wir einen Baum über die Organisation „Eden Reforestation Projects“

Interessante Lektüre wünscht Ihnen mit kollegialen Grüßen

Ihr Kanzleiforum Team

Steuerbüro

Homeoffice und Videotelefonie: Plötzlich geht´s

Ich komme aus dem Staunen nicht mehr heraus. Das Corona-Virus bedroht unser Leben. Die Krise bringt zugleich so viele Chancen wie noch nie zum Vorschein, endlich unser Verhalten und unsere Einstellungen zu überdenken und uns auf die Zukunft besser vorzubereiten.

Neue Möglichkeiten durch Videokonferenzen

Ein Beispiel: Videokonferenzen und Homeoffice. Vor knapp zehn Jahren arbeitete ich im Bereich Videokonferenzsysteme im B2B Vertrieb und Business Development. Meine Aufgabe war es, den Markt in der DACH-Region dafür zu sensibilisieren, Service Partner aufzubauen und mehr Unternehmen und Mitarbeiter dafür zu begeistern.

Das Thema wurde nur zögerlich angenommen. Entscheider wollten Remote-Lösungen nicht wirklich in den Berufsalltag einbauen. Man fand es „ganz nett“, jedoch mehrheitlich nicht zwingend notwendig. Ausnahmen waren Unternehmen, die global tätig waren. Mittelständische und kleine Unternehmen taten sich oft sehr viel schwerer. Die Verantwortlichen hörten zwar die Argumente CO2, Zeit-und Kostenersparnis, Flexibilität et cetera. Die Konsequenzen bezüglich der nötigen Verhaltensänderung wollten zu diesem Zeitpunkt noch wenige eingehen.

Videoübertragungen bieten Möglichkeiten in vielen Bereichen

Auch das Sowohl-als-auch-Prinzip wollte noch nicht wirklich greifen. Ein damaliger Geschäftspartner erzählte mir von einem sozialen Projekt in Bolivien. Es ging darum, via Video per Satellit Schulunterricht zu übertragen, damit Kinder nicht über viele Stunden in die Schule laufen mussten. Ich war damals schon begeistert, dass Video die Möglichkeit gibt, Menschen eine Perspektive in Unwägbaren Situationen zu geben! Ja, Videoübertragungen sind eine tolle alternative Möglichkeit, sich auf Distanz zu treffen und zu sehen. Ich staunte, dass viele Unternehmen und Schulen diese technologische Möglichkeit für die Zukunft kaum nutzten. Sie hätten doch so viele Vorteile davon: Sie gäben Mitarbeitern, Kindern und Eltern mehr Flexibilität und Möglichkeiten, ihrer Tätigkeit nachzugehen oder zu lernen – wo auch immer sie sich gerade befinden.

Neue Lösungen, neue Chancen

Knapp zehn Jahre später drängt uns das Leben in die Ecke, sagt Stopp. Wir werden plötzlich aus Gewohntem geschleudert, stecken in einer Krise. Keine Reisen, keine Veranstaltungen, keine größeren Gruppentreffen oder Besuche, keine Geschäftsessen. Das Treiben fährt runter und trotzdem läuft das Leben weiter, nur anders…

Plötzlich bekommen Videolösungen und Homeoffice einen höheren Stellenwert. Was für eine Veränderung! Was für ein Change! Man ist begeistert und gewinnt Zeit. All das ist dank der Digitalisierung möglich. Neue Lösungen überraschen – Bäcker posten Videos als Marketingaufruf, Schulen rüsten sich auf für digital Teaching, Kinder können von überall aus virtuell ins Klassenzimmer und Zuhause in der Schule sein. Freunde machen Afterwork-Stammtische über Video, Trainer stellen auf virtuelle Seminarräume um. Sensationell. Und das in so kurzer Zeit.

Aus der Situation entstehen neue Möglichkeiten. Und es werden immer mehr sein.

Mobile-Working als dauerhaftes Konzept?

Für mich als Change Beraterin und Coach ist der Corona-Ausnahmezustand eine Erfahrung mehr: Ein Schrei nach Veränderung benötigt manchmal große Einschnitte von außen, um innezuhalten und neue Möglichkeiten zu sehen. Wir lernen, dass wir nicht alles kontrollieren können, und schon gar nicht das Leben! Es zeigt uns aber auch, was alles in uns steckt und was wir möglich machen können. Es zeigt uns unsere Stärken, es zeigt uns aber auch Schwächen auf im System. Irgendwie kommen gerade viele Wahrheiten ans Licht. Wegzugucken ist schwierig. Das Leben fordert uns enorm. Der Appell an uns möchte jetzt nicht mehr verschoben werden.

Ich arbeite nun bereits seit vielen Jahren im Mobile-Working-Modus in einer Sowohl-als-auch-Variante. Mein Arbeitsstil bietet mir viele Möglichkeiten. Und vor allem gewinne ich die Freiheit und Flexibilität, so zu arbeiten wie ich es für meinen Lebens- und Arbeitsrhythmus brauche, um gut auf Veränderungen eingehen zu können.

Es hat nun diese Krise gebraucht, bis Videotelefonie und Homeoffice eine so große Bedeutung bekommen, die Menschen „bewegt“. Veränderung kommt für viele nie zur richtigen Zeit. Oft erkennen wir rückblickend an, dass die Wende wichtig war.

Altes loslassen und Raum für neues zulassen

Wie werden wir auf Corona schauen, wenn alles wieder normal läuft? Wir werden Gewinner und Verlierer haben. Freude und Tränen, neue Begegnungen und Trennungen, Erfolge und Niederlagen haben wir erlebt. Und wir werden Altes und nicht mehr Funktionierendes loslassen und Raum für Neues zulassen. Die Erde fängt an, sich zu erholen. Viele Menschen haben jetzt mehr Zeit. Zeit für ihre Kinder, Zeit, um sich Gedanken zu machen, was wirklich zählt. Zeit für qualitativen Gesprächsaustausch. Zeit, um aufzuräumen – innerlich und äußerlich. Jetzt zeigt sich, wieviel Stabilität wir in uns tragen, weil im Außen vieles instabil geworden ist.

Und wir beginnen, mehr Eigenverantwortung zu übernehmen. Wir hinterfragen, ob das sein muss, was wir in unserer Gesellschaft nach dem Motto „Immer höher, schneller und weiter“ bewegt haben? Ich meine, die Zeit ist überreif, dass wir uns eingestehen: Ja, unser Leben verdient mehr Tiefe und Qualität.

Über die Autorin

Christine Frank ist Changeberaterin und Business Coach, unterstützt Mensch und Unternehmen aktiv Veränderung zukunftsorientiert zu Gestalten. Sie moderiert Workshops und Retrospektiven, begleitet Einzelpersonen und Teams in Projekten zu Themen wie New Work und Agile Transformation. www.frankcoaching.de

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Corona-Krise effizient meistern: Kostenloser Erste-Hilfe-Ratgeber für Anwaltskanzleien

Kompakte Experten-Tipps rund um Homeoffice, beA, digitale Beratung & Co.

Auch Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte müssen im Zuge der noch nie dagewesenen Pandemie durch das Coronavirus eine ganze Reihe von Herausforderungen meistern. Hier gibt die Fachinfo-Broschüre „Coronakrise effizient meistern: Erste-Hilfe-Ratgeber für Anwaltskanzleien“ bei Fragen zu Homeoffice, beA & Co. erste Hilfestellung für die wichtigsten Notfallmaßnahmen. Er richtet sich an alle Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte, die in Krisenzeiten schnell wieder handlungsfähig sein wollen.

Schnell umsetzbare Erste Hilfe in der Coronakrise

Welche IT brauche ich für mein Homeoffice? Wie muss ich jetzt mit meinen Fristen umgehen, wenn Gerichtstermine ausfallen? Wie kommuniziere ich in Quarantäne mit KollegInnen und Mandanten? Antwort auf diese und weitere Fragen geben sieben Fachautorinnen und -autoren. Sie haben für diese Fachinfo-Broschüre ihr Wissen auf wenigen Seiten zusammengefasst. Zusätzlich bieten Linktipps und weitere Kurzratgeber-Empfehlungen am Ende die Gelegenheit, sich bei Bedarf über bestimmte Themen näher zu informieren.

Themen und AutorInnen im Überblick:

Kanzlei-IT-Berater Holger Esseling: Technische Umstellung auf das Homeoffice: Das sollten Anwaltskanzleien beachten

Berufsrechts-Experte Tim Günther: Rechte und Pflichten von Anwältinnen und Anwälten in der Coronakrise

Kanzleiberaterin Ilona Cosack: Corona – So nutzen Sie Ihr beA bei Kanzlei-Quarantäne

IT-Rechtlerin Alexandra Milena Stojek: Mandantenkommunikation – Wie erreiche ich meine Mandanten? Wie erreichen sie mich?

Rechtsanwalt Sven Wilhelmy und Kanzleimanager Sebastian Quirmbach: Kollaboration und Zusammenhalt – so funktioniert digitales Teamwork in der Anwaltskanzlei

Datenschutzexperte Dr. Lutz Martin Keppeler: Datenschutzanforderungen an das Anwalt-Homeoffice: Was darf ich? Was nicht?

Verlieren Sie nicht den Mut und bleiben Sie natürlich gesund! 

Ihr Kanzleiforum Team

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„Virenfreie Rechtsberatung“: Mandantenkommunikation in Zeiten von Corona

Ende der Woche meldete sich ein Kunde bei uns, der von der Website eines anderen Kollegen erzählte. Dieser hatte kurzfristig auf der Startseite seiner Kanzleiwebsite ein Banner integriert: „Virenfreie Rechtsberatung – Rechtsberatung per Telefon und Videokonferenz“. So machte er potenzielle Mandanten darauf aufmerksam, dass er erreichbar ist und ein persönlicher Termin vor Ort in der Kanzlei nicht notwendig – also kontaktlos und damit „virenfrei“.

Aber wie setzt man „virenfreie Rechtsberatung“ in der Kanzlei um – und das zeitnah? 

Kommunikation in Zeiten der Krise

So ein Banner wollte unser Kunde nun auch und hat es auch bekommen. Zugegeben, nach etwas Zögern. Denn irgendwie klingt „virenfreie Rechtsberatung“ ein wenig nach Bildzeitung. Aber gerade die Bildzeitung hat immer schon dem „Volk“ aus der Seele gesprochen und das tut der Claim „virenfreie Rechtsberatung“ im Bildzeitungs-Stil irgendwie auch: Er reagiert auf die Sorgen vieler, die ein Rechtsproblem haben, aber das Haus nicht verlassen können, um zum Rechtsanwalt zu gehen. Genau genommen ist dieser kurze Claim also eigentlich die perfekte Reaktion auf die derzeitige Situation in der Mandantenkommunikation. Denn er greift ein Bedürfnis auf und formuliert ganz klar: „Wir sind für Sie da und dafür müssen Sie kein Risiko eingehen“.

Aktuelle Situation in vielen Kanzleien

In Bayern steht das öffentliche Leben schon etwas länger und etwas mehr still als in anderen Bundesländern. Aber aus allen Regionen hören wir von Kollegen bzw. Kunden, dass das Telefon seit letzter Woche im Privatmandantenbereich quasi still steht und auch andere Kontaktaufnahmen deutlich zurück gehen. Ganz Deutschland scheint in einer Schockstarre zu verharren und sich zurechtzurücken in dieser neuen Situation: Homeoffice, Kinder zu Hause, Ausgangsbeschränkungen, stündlich neue Meldungen, neue Situationen, Verunsicherung, Sorge um Familie und Freunde. Und dieser Ausnahmezustand wird eine Weile anhalten.

Aber die Menschen werden sich daran gewöhnen, dass der Alltag nun anders weitergeht bzw. weitergehen muss. Ich hoffe und glaube, dass die Nachfrage-Flaute in B2C-Kanzleien nicht längerfristig anhalten wird, wenn sich alle in der neuen Situation eingerichtet haben und die gesundheitliche Lage nicht vollkommen eskaliert.

Geändertes Nachfrageverhalten: gekommen, um zu bleiben

Klar ist aber auch: Die veränderte Situation der potenziellen Mandanten führt auch zu einer veränderten Nachfragesituation im Hinblick auf anwaltliche Beratungsleistung. Die Kontaktaufnahme mit einem Rechtsanwalt und die anschließende Rechtsberatung muss nun wirklich „kontaktfrei“ („virenfrei“) möglich sein. Dabei sollte sie gleichzeitig so gestaltet sein, dass der Mandant auf Service und bestenfalls persönliche Beratung nicht verzichten muss.

Digitalisierung allgemein und Legal-Tech-Lösungen im Speziellen machen genau das möglich. Darauf sollten sich Kanzleien nun einstellen und – wenn möglich – auch kurzfristig reagieren. Denn diese „Krise“ wird vieles dauerhaft verändern.

All die Menschen, die nun lernen, dass Arbeiten aus dem Homeoffice funktioniert, werden sich vermutlich nach der Krise fragen: „Muss ich da jetzt wirklich persönlich hin? Reicht das nicht, wenn man einen Video-Call macht und Dokumente in einem persönlichen Mandanten-Account hochlädt, statt „vorbeizudackeln“? Zugleich werden Mandanten verstärkt einfordern, Dinge mit der Kanzlei unabhängig von Öffnungszeiten – am Abend oder am Wochenende – zu erledigen. Der Wunsch nach Rechtsberatung „on-demand“ wird stärker werden und bleiben.

Kommunikationsschnittstelle Kanzleiwebsite

Wo aber fängt man an, wenn man potenziellen Mandanten „virenfreie“ und dennoch persönliche, effiziente Rechtsberatung ermöglichen will? In der Außenkommunikation der Kanzlei im Internet! Denn das Internet wird noch stärker DIE Schnittstelle für Kommunikation mit Mandanten und potenziellen Mandanten werden.

Deshalb lauten meine „Erste-Hilfe-Tipps“ in der Kommunikation im Netz wie folgt:

  1. Setzen Sie in der Mandanten-Akquise z.B. bei Texten von Google Ads-Anzeigen auf direkte Ansprache des Problems: „Wir sind online für Sie erreichbar“, „Auch ohne Termin vor Ort gut beraten“ etc.!
  2. Kommunizieren Sie jetzt auf der Startseite im oberen Bereich / Header der Website, dass Sie erreichbar sind und ein persönlicher Kontakt in der Kanzlei nicht notwendig ist. Kommunizieren Sie außerdem direkt WELCHE Kontaktmöglichkeiten „aus der Ferne“ Sie bieten – Telefon, Mail, Kontaktformular, Online-Formulare, digitale Akte etc.
  3. Setzen Sie ein gut gemachtes, klassisches Kontaktformular auf der Website prominent ein. Richtig platziert und mandantenfreundlich gestaltet wird es vor allem mobil besser angenommen als E-Mails. Stellen Sie beim Kontaktformular bestenfalls direkt die Möglichkeit zur Verfügung Dokumente zu übermitteln, wenn Sie nicht über eine digitale Akte verfügen.
  4. Erstellen Sie einen Fragebogen zum Sachverhalt auf der Website, bei dem die wichtigsten Fragen direkt gestellt und Antworten des potenziellen Mandanten direkt übermittelt werden. So erheben Sie bereits bei einer ersten Kontaktaufnahme einheitliche Fakten und können den Sachverhalt ggf. sehr schnell einschätzen. Mit Legal Tech Lösungen im Hintergrund können Sie hier ggf. sogar erste Ergebnisse automatisch „erarbeiten“ und mitteilen. Machen Sie sich schlau, was Ihnen in Ihrer Kanzlei jetzt und künftig die Arbeit erleichtern kann, vor allem in den Bereichen Unfall, einvernehmliche Scheidung, Widerruf Lebensversicherung etc., Kündigungsschutz usw.
  5. Kümmern Sie sich um einfache, rechtssichere Möglichkeiten für Video-Telefonate. Eine wirklich gute Lösung sollte unkompliziert für Mandanten sein, also keine Installation von Software beim Mandanten erfordern. Optimal sind Lösungen, bei denen man einen Link per E-Mail verschickt, den der Mandant anklickt – los geht’s!
  6. Last but not least: Kümmern Sie sich um eine digitale Akte, auf die Sie und Ihre Mandanten immer Zugriff haben. Die Schnittstelle für den Zugriff auf derartige Akten integriert man in der Kanzleiwebsite. So können Mandanten unabhängig von Öffnungszeiten auf den „aktuellen Stand“ zugreifen, mit Ihnen über diese Schnittstelle kommunizieren. Das entlastet Sie: für Sie entfällt Post- und/oder E-Mail-Versand. Und datenschutzkonform ist das gleich noch mit dazu.
Mein Fazit

Eine kleine, private Umfrage in einer recht großen Facebook-Gruppe von Kollegen, die vor allem im Privatmandanten-Bereich arbeiten, ergab heute – 23.03.2020: die Anzahl der Mandatsanfragen in nahezu allen Bereichen bricht aktuell sehr stark ein – ausgenommen wohl u.a. Reiserecht und Arbeitsrecht. Mir ist auch bewusst: allein das Anbieten kontaktloser Kommunikation löst dieses Problem natürlich nicht – wo keine Nachfrage ist, hilft auch die beste Kommunikationsschnittstelle nicht.

Meine Hoffnung ist, dass dieser enorme Einbruch der Mandatsanfragen der aktuellen Situation geschuldet ist, in der wir alle erst einmal „ankommen“ müssen. Meine Hoffnung ist, dass sich die Zahl der Mandatsanfragen erholen wird und ich hoffe natürlich möglichst schnell. Wir wissen aber derzeit alle nicht, was die kommenden Wochen bringen werden.

Ich rate in dieser Situation lediglich dazu, sich in dieser Zeit ggf. auf eine Nachfragesituation einzustellen, die vermutlich in der Krise anders sein wird als sie war und es vermutlich durchaus bleiben wird. Nutzen Sie die Zeit der Ruhe, um sich neu aufzustellen, für das was kommt und: bleiben Sie gesund!


Autorin Pia Löffler

Rechtsanwältin Pia Löffler ist Mitinhaberin der Boutique-Agentur anwalts.marketing, die sich auf die (Online-) Marketingberatung von Rechtsanwälten / Patentanwälten und MDP-Kanzleien spezialisiert hat.

 

 

 

Kostenfreies Webinar

Zu den Themen des Beitrags und zu Legal Tech Lösungen für ortsunabhängiges Arbeiten der Kanzlei und mit Mandanten in der Corona-Krise findet kommende Woche ein KOSTENFREIER, einstündiger Online-Workshop mit RAin Pia Löffler (anwalts.marketing) und Paul Schirmer (SFS Legal Tech Beratung) – insgesamt mit 3 Terminen zur Auswahl: Dienstag 31.03. 10h, Donnerstag 02.04. 19h, Sonntag 05.04. 15h. Es wird Gelegenheit geben, Fragen zu stellen. Kostenfreie Anmeldung unter www.sfs-legaltech.de/kanzleidigital

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