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„Digitaler Nachlass“: Beratung nach dem Facebook-Urteil

Wer hat nach dem Tod des Erblassers Zugriff auf dessen Online-Daten? Was sollte jeder im Hinblick auf Passwörter und Co. zu Lebzeiten regeln, um großes Chaos bei den Angehörigen zu vermeiden? Diese Fragen werden auch in der anwaltlichen Beratung relevanter.

„Gerade wegen der zunehmenden Digitalisierung des Alltags und der verstärkten Verlagerung von geschäftlicher wie privater Korrespondenz in das Internet, besteht (…) ein großer Bedarf nach Klärung des Sachverhalts ‚Digitaler Nachlass‘“, hebt Prof. Dr. Peter Bräutigam in der Neuauflage von Burandt/Rojahn „Erbrecht“ hervor. Weiterlesen

Erbrecht 2.0: Diese Checkliste sollten Anwälte für die Beratung kennen

Die Digitalisierung der Gesellschaft nimmt rasant zu. Das hat natürlich nicht nur Auswirkungen für die Zukunft der Anwaltschaft – sondern auch für die einzelnen Rechtsgebiete. Konkret auch für das Erbrecht.

„Spätestens seit dem Urteil des Kammergerichts vom 31.5.2017,3 wonach den Erben grundsätzlich kein Anspruch auf Zugang zu einem Facebook-Account des Erblassers zustehe, sollte dem digitalen Nachlass im Rahmen der Nachfolgeplanung (…) erhöhte Aufmerksamkeit zukommen.“ Das schreibt Rechtsanwalt Biermann in der neuen Auflage vom Münchener Anwaltshandbuch Erbrecht (C.H.BECK). Weiterlesen