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Leadership in (Wirtschafts-)Kanzleien – Braucht es eine Führungsreform?

Frau Eich, Sie haben ein Buch zum Thema Leadership für Rechtsanwälte geschrieben – wieso bedarf es bei dieser Zielgruppe einer speziellen Führungsform? Anders gefragt: gehorcht Führung bei Rechtsanwälten anderen Gesetzen als z.B. bei Ärzten?

Anwälte sind gewissermaßen Führungs-Allrounder. Sie müssen ganz unterschiedliche Führungsrollen in ihrem Berufsalltag ausfüllen. Sie sind Unternehmer, Berater, Mandatsführer und Vorgesetzte zugleich. Das macht das Leadership in dieser Branche auch so spannend. Aber eben auch besonders anspruchsvoll. Insbesondere die Mitarbeiterführung fällt da gerne mal hinten runter. Schließlich konzentriert sich alles auf den Mandanten und das Geschäft von morgen. Doch gerade das Bewusstsein für die Verantwortung gegenüber dem Mitarbeiter rückt aktuell stärker in den Fokus. Denn die Kanzleienwelt ist im Umbruch. Die Generation X und Y will aktiv geführt werden und hat ganz andere Vorstellungen von Teamarbeit oder dem eigenen Leben und Arbeiten. Zudem kann und möchte nicht jeder Partner werden.

Dennoch gilt es, Hochleistungsteams am Laufen zu halten. Das funktioniert nicht von allein. Hier sind Führungspersönlichkeiten gefragt, denen es gelingt, Führung zu teilen, Menschen zu binden und selber Verantwortung zu tragen. Wie auch bei Ärzten steht Leadership nicht auf dem Ausbildungsprogramm. Es gilt ‚learning by doing‘. Dabei könnte eine frühzeitige Beschäftigung mit dem Thema Leadership ein echter Wettbewerbsvorteil sein. Dieses Buch soll Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte für die Chancen und Möglichkeiten eines bewussten Leadership speziell im anwaltlichen Berufsalltag sensibilisieren.

Welches sind aus Ihrer Erfahrung die größten Fehler, die man im Bereich Führung als Anwalt machen kann?

Der größte Fehler ist, dass Leadership oft keine Priorität hat. Das kennt man ja auch vom Thema Akquise. Regelmäßig den Kopf aus dem Tagesgeschäft zu strecken, um AN der Kanzlei und nicht IN der Kanzlei zu arbeiten, ist schon eine Herausforderung. Doch genau da schleichen sich die Fehler ein. Ein Mitarbeiter, der ewig auf die Rückmeldung eines Partners warten muss, arbeitet nicht effizient. Ein Mitarbeiter, der tagelang ohne einen persönlichen Kontakt im Homeoffice sitzt, verliert die Bindung zum Team. Einen Mitarbeiter, den man nicht beachtet, nicht wertschätzt, nicht fördert oder fordert, wird man recht schnell verlieren. Doch all diese Unachtsamkeiten resultieren meist aus einer permanenten Überlastsituation. Hier hilft nur Disziplin.

Echte Führung darf nicht verwechselt werden mit dem jährlichen Feedbackgespräch. Sie muss Teil unseres Alltags sein.

Ihr Buch widmet ein eigenes Kapitel demThema Führung von Frauen und Männern. Wo sehen Sie die wesentlichen Unterschiede? Was können Männer von Frauen für die Führung lernen und umgekehrt?

Der größte Unterschied liegt gar nicht in der Führung selbst, sondern darin, wer in Führungspositionen kommt. Nach wie vor gibt es immer noch mehr männliche Führungskräfte als weibliche. Sicherlich aus ganz unterschiedlichen Gründen, doch auffällig ist, dass Leadership meist männlich assoziiert wird. Führung selbst ist immer männlich und weiblich zu gleich. Und das hat erstmal gar nichts mit Männern und Frauen zu tun, sondern vielmehr mit Verhaltensweisen, die man einem bestimmten Geschlecht zuschreibt.

Eine Führung, die direktiv, autoritär und zielorientiert funktioniert, ist zum Beispiel eher männlich konnotiert. Ein Führungsstil, der wertschätzt, motiviert und den Mitarbeiter in den Mittelpunkt rückt, eher weiblich konnotiert. Doch wir brauchen beides. Somit ist es von großer Bedeutung, dass Führungskräfte das ganze Repertoire an Führungsverhalten überblicken und in der Lage sind, im richtigen Moment, den richtigen Ton anzuschlagen.

Dabei gibt es für beide Geschlechter gewisse Komfortzonen. Frauen fällt es statistisch gesehen leichter, Menschen wertzuschätzen oder einen Teamzusammenhalt herzustellen. Männern dagegen fällt es leichter, klare Vorgaben zu machen und Entscheidungen zu fällen. Auffällig ist, dass ein menschenorientierter Führungsstil, der vornehmlich von weiblichen Anwälten gewählt wird, in der Kanzleienwelt (die ja nach wie vor männerdominiert ist) immer noch belächelt wird. Doch so manche männliche Führungskraft täte gut daran, mehr Empathie, mehr Integrationsfähigkeit, mehr Inspiration walten zu lassen und gelegentlich auch mal an sich zu zweifeln. Genauso können weibliche Führungskräfte lernen, mehr „Wind“ um ihr Leadership zu machen, nicht immer perfekt sein zu wollen und kleine Machtkämpfe nicht persönlich zu nehmen. Leadership ist eine Haltung, die Männer wie Frauen gleichermaßen einnehmen müssen. Am Ende liegt es am Individuum, wie dieses Leadership gelebt wird.

Halten Sie die Tipps, die Sie z.B. in Ihrem Buch geben, auch für kleine und mittlere Kanzleien für sinnvoll oder ist es wirklich ein Werk ausschließlich für Wirtschaftskanzleien, die ja zumeist größer sind?

Das Buch ist natürlich für alle Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte geschrieben. Natürlich resultieren meine Beobachtungen vor allem aus meiner jahrelangen Arbeit in Wirtschaftskanzleien und internationalen Großkanzleien, daher gibt es einige Inhalte, die deren typische Herausforderungen beleuchten, wie zum Beispiel die Frage, wie man Mitarbeiter im Großprojekt motiviert. Doch die meisten Themen lassen sich ohne weiteres auf kleinere oder mittelständische Kanzleien anwenden. Wer Mitarbeiter beschäftigt, auch wenn es nur ein einziger ist, und Leadership auch im Hinblick auf seine Beratertätigkeit braucht, wird von diesem Buch profitieren. Ich würde sogar so weit gehen, dass Leadership immer auch persönlichkeitsbildend ist. Insofern kann man gar nicht früh genug damit anfangen, sich damit zu beschäftigen.

Haben Sie zum Abschluss ein paar konkrete Tipps für unsere Leser, vor allem auch im Hinblick auf die weiter anhaltende Homeoffice-Situation?

Die Homeoffice-Situation ist für viele Führungskräfte eine große Herausforderung, da sie ein MEHR an Kommunikation statt ein weniger bedeutet. Das Wichtigste ist natürlich immer der Kontakt zum einzelnen Mitarbeiter und zu Ihrem Team. Aber Führung braucht auch ein Ziel. Nur der Kontakt allein ist hier nicht ausreichend. Überlegen Sie sich immer, wozu der Kontakt mit ihren Mitarbeitern dienen soll: Ausbildung? Bindung? Verbesserungsprozesse? Inspiration? Teamgeist? Die Möglichkeiten sind vielfältig. Auf diese Weise werden Sie recht schnell ausloten können, welche Maßnahmen Sie ergreifen müssen, um dieses Ziel zu erreichen.

Ganz grundsätzlich kann man sagen, dass der wöchentliche Team-Call definitiv nicht ausreicht, um eine gute Beziehung zu seinem Mitarbeiter zu halten. Ebenso müssen wir aufpassen, dass nicht die schriftliche Kommunikation dominiert.

Nutzen Sie also die Gelegenheiten, in persönlichen Kontakt zu treten:

  • Gehen Sie Arbeitsergebnisse gemeinsam am geteilten Bildschirm durch und geben Sie Feedback, statt nur Markups hin und her zu schicken.
  • Wenn Sie mit Ihren Mitarbeitern telefonieren, fragen Sie auch nach ihrem Befinden, ihren Aktivitäten, ihrem Leben.
  • Übergeben Sie die Moderation Ihrer Jour fixe Meetings immer wieder einer anderen Person im Team. Das schafft Abwechslung und trainiert kommunikative Fähigkeiten.
  • Fördern Sie den Austausch im Team. Die juristische Arbeit lebt ja auch gerade von der Diskussion am Fall. Binden Sie alle ein. Gerade auch die stilleren Kandidaten. Fragen Sie nach Meinungen und sorgen Sie dafür, dass sich niemand hinter seinem Bildschirm verstecken kann.
  • Auch ein gemeinsamer Spaziergang an der frischen Luft ist oft die Lösung gegen den Corona-Frust und schafft wieder mehr Nähe.

Auch wenn diese Pandemie eines Tages der Vergangenheit angehören wird – das Homeoffice wird bleiben. Zumindest partiell. Daher tun wir als Führungskräfte gut daran, schon heute neue Möglichkeiten und Ideen zu entwickeln, wie wir unsere Mitarbeiter auch in Zukunft wirkungsvoll, wertschätzend und entschlossen trotz Distanz führen können.

Frau Eich, wir danken Ihnen für das Gespräch.

Eich

Leadership für Rechtsanwälte

2021, XII, 214 Seiten

Softcover € 39,00

C.H.BECK ISBN 978-3-406-76294-9

fizkes@adobestock

Souverän in der Video-Konferenz

Homeoffice ist heute normal. Corona wirkte wie ein Tuning auf die Entwicklung der Arbeitswelt und unsere Methoden. Und ebenso normal wie das Homeoffice im Allgemeinen sind heute Video-Konferenzen. Allerdings kann man hier als Anwalt oder Mitarbeiter in einer Kanzlei oder Rechtsabteilung auch ganz schönen Mist bauen.
Hier die wichtigsten Tipps für ein souveränes Auftreten von Liane Allmann.

„I am not a cat“ – der Anwalt und der Zoom-Filter

Vor gut einem Monat ging ein Video viral. Zu sehen eine Gerichtsanhörung per Video-Konferenz. Weiterhin zu sehen: Ein Teilnehmer (ein Anwalt) verwendete einen Zoom-Filter und war als Katze in der Verhandlung zu sehen. Er tat das nicht bewusst, konnte aber den Filter nicht deaktivieren. Ganz sicher hätte eine übliche Anhörung diese Aufmerksamkeit nicht bekommen. Und so witzig das Video der Konferenz dann auch war – irgendwie ließ es auch beklommen zurück. Denn das könnte wohl uns allen passieren, wenn wir mit einem Programm an einer Video-Konferenz teilnehmen, das wir nicht kennen und ganz offensichtlich noch nicht ausprobiert haben.

Was ist meine Rolle in der Video-Konferenz?


Neben all den Dingen wie Anwendungsroutine und guter Technik sollte sich vor einer Video-Konferenz jeder die Frage stellen, was seine Rolle ist: Bin ich gerade als Berater unterwegs oder nur als Teilnehmer? Muss ich überzeugen und Souveränität ausstrahlen? Muss ich schlichten oder maximale Serviceorientierung rüberbringen? Wie wirkt sich diese Rolle in der Eigenpräsentation aus? Denken Sie vom Ende her – also ergebnisorientiert – und bleiben Sie genau in dieser Rolle, die Sie für sich definiert haben. Wenn Sie Vorgesetzter sind, leben Sie genau das vor, was Sie von Ihren Mitarbeitern erwarten.


Atmosphärische Tipps für souveräne Video-Konferenzen
  1. Seien Sie pünktlich, vielleicht sogar ein wenig überpünktlich. Pünktlichkeit bedeutet Wertschätzung – egal in welcher Rolle.
  2. Kamera an oder aus? Beides kann Sinn machen. Aber wer grundsätzlich die Kamera aus hat, muss damit rechnen, dass man ihn als unhöflich empfindet oder als jemanden, „der im Dunkeln bleiben“ möchte. Was immer Sie tun, machen Sie sich das bewusst. Wenn die Kamera aus Qualitätsgründen ausbleiben soll, sollte das formuliert werden. Dafür hat jeder Verständnis.
  3. Alles eine Frage der Perspektive? Ja! Überlegen Sie sich genau, was der andere sieht, wenn er in Ihr Homeoffice schaut. Und weil es nicht nur das Video des Katzenanwalts gibt, sondern auch viele Beispiele dafür, dass Familienmitglieder halb bekleidet durch die Videokonferenz tingeln, hier noch ein Tipp: Sagen Sie den in Ihrem Hausstand lebenden Menschen Bescheid, ab wann Sie online sind. Das eliminiert die Gefahr des Video-Konferenz-Bombings nicht, verringert sie aber ungemein.
  4. Professionelle Hintergründe können Sinn machen. Sie sind aber auch immer eines: steril. Künstliche Hintergründe schaffen Distanz und bedienen nicht das Bedürfnis anderer, Sie als Mensch und persönlich kennenzulernen. Wählen Sie also ganz bewusst, wie Sie sich präsentieren wollen. Manchmal muss es eben auch Distanz sein.
  5. Das Licht hat einen ganz besonderen Einfluss. Gut ist, wenn das Licht von vorn oder seitlich kommt. Tageslicht ist natürlich perfekt. Doof ist, wenn das Licht in Ihrem Rücken ist. Dann sieht Ihr Gegenüber Sie fast gar nicht, weil ein Gegenlicht-Effekt geschaffen wird. Das wirkt nicht nur unprofessionell, sondern auch unachtsam.
  6. Wer es ermöglichen kann, sollte in Video-Konferenzen und auch bei Vorträgen stehen. Es sieht einfach besser aus, Sie wirken im Zweifel nicht so, als würden Sie sich herumfläzen und Sie haben die Möglichkeit, auch Ihre Hände mit ins Gespräch zu nehmen. Das wirkt engagierter und sympathischer.
  7. Ich erlebe in Video-Konferenzen häufig, dass auf einen Laptop heruntergeschaut wird. Das wirkt sich auf die Perspektive eher negativ aus. Sie werden von unten aufgenommen. Ich hatte schon Veranstaltungen, da konnte ich die Nasenhaare zählen. Das ist dann, bei allem Interesse am Menschen hinter der beruflichen Verbindung, zu nah.
  8. Der Ton macht die Musik – so auch in der Video-Konferenz. Grundsätzlich ist es so, dass beim Mikro das Kabel Bluetooth schlägt. Die Tonqualität wird bei Video-Übertragungen ohnehin verändert und gerade bei Frauen vermindert sich der Tonumfang. Nutzen Sie einen kabelgebundenen Kopfhörer oder ein Headset mit Kabel.

Video-Konferenzen werden uns sicher noch sehr lange begleiten. Aber gerade für Anwälte ist es wichtig, auch digital schnell Vertrauen aufzubauen, denn sie verkaufen eine vertrauensbasierte Dienstleistung.

Die Autorin:

Liane Allmann studierte Internationale Betriebswirtschaftslehre. Sie befasst sich seit knapp 20 Jahren mit Vertriebsthemen für Wirtschaftskanzleien und leitete elf Jahre lang die Geschäftsstelle des internationalen Anwaltsnetzwerks Eurojuris Deutschland e.V. Sie ist Inhaberin der Agentur Kitty&Cie – und entwickelt Kommunikationsstrategien und Vertriebsmanagement für Anwälte und Kanzleien.

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Wie funktioniert Datenschutz im Homeoffice?

Mitarbeiter arbeiten täglich sowohl im Unternehmen als auch im Homeoffice mit einer Vielzahl von sensiblen Daten und Geschäftsgeheimnissen. Am Arbeitsplatz im Unternehmen sind diese jedoch oft durch Zugangsbeschränkungen, eine gesicherte IT und überprüfbare Verhaltensregeln geschützt.

Da dieser Schutz im Homeoffice meist gänzlich wegfällt, behandeln Dr. Michael Kraus und Alexander Leister in ihrem neuen Beitrag Schutzmaßnahmen, die Sie auch im Homeoffice ergreifen können und erläutern, wie Sie sinnvoll ein Schutzkonzept einführen.

Schauen Sie mal rein!

Mit den besten Grüßen aus München

Ihr Kanzleiforum Team

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Legal Tech 2021: Verschaffen Sie sich eine aktuelle Marktübersicht

„Legal Tech 2021: 150 Angebote für Kanzleien“ erschienen: Der Legal Tech-Markt im Überblick

Eine zunehmende Zahl von Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte setzt – gerade in Zeiten von Coronakrise und Homeoffice – auf die Digitalisierung ihrer Arbeit. Gleichzeitig ist der Legal Tech-Markt in stetigem Wandel, bestehende Angebote verändern sich, neue kommen hinzu. Wie finden Anwältinnen und Anwälte passende Angebote, ohne den Überblick über die zahlreichen Möglichkeiten zur Optimierung der eigenen Arbeit zu verlieren?

Hier leistet die neue Fachinfo-Broschüre Legal Tech 2021: 150 Angebote für Kanzleien Unterstützung: In elf Rubriken werden jeweils aktuelle und relevante Legal Tech-Angebote speziell für Anwältinnen und Anwälte vorgestellt.

Die passende Lösung für die eigene Kanzlei finden

Um die Suche nach dem passenden Angebot für die eigene Kanzlei zu erleichtern, gliedern sich die Legal Tech-Angebote in die folgenden Rubriken:

  • Dokumentenerstellung
  • Dokumentenanalyse
  • Mandantenkommunikation
  • Kanzlei-Tools
  • Anwaltsmarktplätze
  • Recruiting
  • Legal Outsourcing
  • Legal Tech-Beratung
  • Kanzleisoftware
  • Software für Rechtsabteilungen
  • Juristische Datenbanken

Wir wünschen hilfreiche Lektüre!

Ihre Kanzleiforum-Team

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Erstattung von Internetkosten im Homeoffice

Welche Möglichkeiten bestehen bei der Zahlung von Pauschalen?

Millionen Arbeitnehmer befinden sich momentan im Homeoffice.

Viele Arbeitgeber wollen ihren Mitarbeitern etwas Gutes tun und übernehmen deshalb die Kosten für deren privaten Internetanschluss.
Doch hier ist Vorsicht geboten: Bei der pauschalen Erstattung des privaten Internetzugangs  des Arbeitnehmers handelt es sich um einen geldwerten Vorteil, der unangenehme steuerliche und sozialversicherungsrechtliche Konsequenzen mit sich ziehen kann.

Die Praktikerlösung

Gut, dass der Gesetzgeber schon vor Jahren eine gesetzliche Regelung geschaffen hat, mit der private Kosten für Internetgebühren pauschal versteuert werden können. Dies ist schon mit einer einfachen Erklärung des Arbeitnehmers möglich.

Der Arbeitgeber kann nach § 40 Abs. 2 S. 1 Nr. 6 S. 2 EStG die Lohnsteuer für die Erstattung der Internetgebühren übernehmen. Dabei zahlt er lediglich einen pauschalen Steuersatz von 25 % zuzüglich Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer. Wird pauschaliert, dann bleibt der Vorteil auch in der Sozialversicherung außen vor (§ 1 Abs. 1 Nr. 3 SvEV).

Für den Arbeitnehmer stellen die pauschalierten Beträge einen Nettobezug dar.

Voraussetzungen im Gesetz

Diese Leistung muss zusätzlich zum Arbeitslohn erbracht werden. Der Arbeitgeber ist verpflichtet, sich die Kosten vom Arbeitnehmer nachweisen zu lassen.

Wie gelingt ein praktikabler Nachweis?

In weiser Voraussicht hat der Gesetzgeber für die Pauschalierung einen vereinfachten Nachweis als Bedingung in die Richtlinien geschrieben.
Bei pauschalen Zahlungen bis zu 50,- € im Monat akzeptiert die Finanzverwaltung eine Erklärung des Arbeitnehmers, dass die Aufwendungen für das Internet einen bestimmten Betrag erreichen.

Eine Pauschalierung eines Betrages von 20,-  € halte ich dabei beispielsweise für unbedenklich.

Der Arbeitnehmer erklärt also dem Arbeitgeber seine Kosten für die laufenden Internetnutzung bzw. einen Mindestbetrag  und der Nachweis ist erfüllt (vgl. R 40.2 Abs. 5 Satz 7 LStR).

Die Erklärung des Arbeitnehmers ist als Beleg zum Lohnkonto aufzubewahren (R 40.2 Abs. 5 Satz 7 und 8 LStR).

Was gehört alles zu den laufenden Kosten der Internetnutzung?

Hierzu gehören die laufenden Kosten (R 40.2 Abs. 5 Satz 6 LStR), wie bspw.:

  • Grundgebühr für den Internetzugang,
  • laufende Gebühren für die Internetnutzung (auch bei einer Flatrate).

Die tatsächlichen Kosten sind höher als die Pauschale

Der Arbeitgeber darf auch einen Zuschuss von mehr als 50,- € mtl. pauschal besteuern. Dafür müssen allerdings Einzelnachweise darüber vorliegen.
Dabei ist es möglich, den Betrag auch über einen repräsentativen Zeitraum von drei Monaten zu ermitteln. Der so ermittelte Betrag wird zugrunde gelegt, bis sich die Verhältnisse maßgebend verändert haben  (R 40.2 Abs. 5 Satz 9 i. V. mit R 3.50 Abs. 2 Satz 2 LStR).

Was kann in diesem Verfahren zusätzlich pauschaliert werden?

Grundsätzlich fallen die laufenden Kosten der Internutzung hierunter (siehe oben), aber auch Kosten der Einrichtung des Internetzugangs (R 40.2 Abs. 5 Satz 6 LStR) können zusätzlich pauschaliert werden, wie bspw.:

  • Anschluss,
  • Modem und
  • Personalcomputer.

Jetzt schnell sein!

Wurden für das Jahr 2020 bereits Pauschalen für die Internutzung gezahlt, so ist nach einer strengen Auslegung der SvEv (§ 1 Abs. 1 S. 2 SvEV) eine Sozialversicherungsfreiheit im Rahmen der Pauschalierung nur bis zur Erstellung der Lohnsteuerbescheinigung durch den Arbeitgeber, sprich Ende Februar, möglich.

Wird eine Pauschalierung erst danach vorgenommen, so gilt der Grundsatz der Sozialversicherungsfreiheit bei einer Pauschalierung nach § 40 EStG hier nicht mehr.

Fazit
Ich denke durch die Pauschalierung von Internetgebühren kann der Arbeitgeber den Mitarbeitern einen schönen „Nettolohn“ zukommen lassen. Nicht zuletzt wird dadurch auch die Motivation im Homeoffice gestärkt.

Dipl.-Finanzwirt Leonard Dorn

Nolte / Cremer / Kanzler
Homeoffice und das häusliche Arbeitszimmer
Rechte und Pflichten – Fallgruppen – Steuerliche Abzugsfähigkeit
2021, 168 S. Online-Version inklusive
Softcover € 39,90
NWB Verlag. ISBN 978-3-482-67991-9

Mit Hirnschmalz und Herzblut – So geht Networking von daheim!

Wie wie geht es Euch nach drei Wochen Home-Office, Kurzarbeit, mit weniger oder keinen Aufträgen? Der Ausgangsbeschränkung? Covid-19 wirbelt unser Leben durcheinander. Die Außenkontakte fehlen uns: Viele fühlen sich allein, gar einsam, Depressionen nehmen zu, denn der Mensch ist ein soziales Wesen. Er braucht die anderen. Wir müssen gerade jetzt in unsere Beziehungen investieren, damit wir mental gesund und wirtschaftlich am Ball bleiben. Der Begriff #socialdistancing ist unsäglich, weil mißverständlich, da lediglich physische Distanz erforderlich ist. Es geht nur um #physicaldistancing.

Haltet Eure Kontakte am Laufen

Wer gesund ist – und das sind zum Glück die meisten -, sollte aufhören zu jammern. Wir sitzen nicht wie Robinson Crusoe auf einer einsamen Insel. Und anders als zu Pestzeiten gibt es tolle und vielfach kostenlose Tools, um coronafrei in Kontakt zu bleiben. Smartphones, Festnetztelefone, Skype, Zoom & Co., Emails, WhatsApp, Direktnachrichten bei Facebook, Instagram, LinkedIn, Twitter, Xing, das gute alte, nicht tot zu kriegende Fax nicht zu vergessen – wir haben unzählige technische Möglichkeiten, uns nahe zu sein. Es ist zwar nicht dasselbe, bei einem Business Lunch über Projekte nachzudenken oder zu skypen, doch besser als Emails hin- und herzuschicken. Als Geheimtipp schiebe ich handgeschriebene Briefe und Karten hinterher. Testet die Wirkung!

Ihr habt alles, Ihr müsst lediglich passende Ideen für Eure Klientel entwickeln und umsetzen. Keiner kann behaupten, er habe keine Zeit, wenn er nicht im medizinisch-pflegerischen Bereich, im Handel oder bei Paketdiensten etc. tätig ist. Corona stiehlt uns anderen keine Zeit, wenn wir den Spieß umdrehen: Nutzt die zusätzliche Zeit durch wegfallende Termine oder Fahrten zur Arbeitsstätte fürs Netzwerken. Rechnet täglich ein, zwei oder mehr Stunden einmal hoch! Wow!

Netzwerken mit System & Strategie

Um die geschäftlichen Beziehungen am Laufen zu halten, müssen wir gerade in der Krise strategisch vorgehen. Schaut Kunden- & Adressdateien darauf durch, welche Kontakte wiederbelebt werden sollten, notiert den Grund. Macht Euch zudem Gedanken dazu, welche Kontakte fehlen.

Das Telefon – Euer Freund

Erstellt nach dem Netzwerk-Check eine Telefonliste mit Prioritäten. Ruft täglich mindestens drei Leute an. Ihr müsst kein Small-Talk-Künstler sein, derzeit reicht: „Wir haben uns länger nicht gesehen. Ich wollte hören, wie es Ihnen geht.“ Vorsicht: Jammern killt die Stimmung. Fragt lieber, ob Ihr etwas tun könnt, wo sich der Gesprächspartner Unterstützung wünscht. Stellt hilfreiche Kontakte her. Bietet Zusatzservice. Telefonate sind nach der Begegnung die beste Kommunikationsform.  Sie haben Dank Corona wohl um 50 % zugenommen. Wer zu schüchtern ist oder sich aus anderen Gründen nicht traut, schreibt eine Email oder Karte. Besser als nichts.

Bedankt Euch

Bedankt Euch spontan und auch strategisch. Macht eine Liste, wem Ihr längst hättet danken sollen und ruft an.

Verschickt Überraschungen

Ich verschicke derzeit an Kunden, Freunde und Mitarbeiter Päckchen mit „Provence-Feeling“: Lavendelsäckchen, schöne Seife selbst dekoriert mit getrockneten Immortelles, den Unsterblichen (!), plus Handdesinfektionsmittel, falls erhältlich. Seife war vor Corona als Geschenk ein No Go, jetzt hat sie hohen Symbolgehalt, weil das Händewaschen Leben rettet. Schickt Mitarbeitern eine Tafel Schokolade mit einem persönlichen Gruß ins Homeoffice. Nutzt Lieferdienste.

Macht täglich etwas Nettes

Tut etwas für andere, das tut auch Euch gut. Zu Ostern schenkte ich Kassiererinnen, Postboten etc. Mini-Schokohasen, nur eine kleine Geste, doch alle strahlten. Wen vermisst Ihr? Sagt es ihm oder ihr.

Knüpft neue Kontakte

Selbständige, Unternehmer, Freiberufler, Führungskräfte und andere Ambitionierte sollten sich über LinkedIn vernetzen. Seid aktiv, postet und kommentiert regelmäßig. Laßt stupides Sammeln von Kontakten! Geht individuell auf Menschen zu, sonst könnt Ihr es gleich lassen. Wieso das digital und  analog so ist, verrate ich in meinem neuen Buch „Vergesst Networking – oder macht es richtig! …sonst sind 90% der Kontakte für den Müll.“

Nutzt den erlaubten Ausgang zum Netzwerken

Wenn Ihr draußen einkauft, vergesst das Klopapier, kauft Kleinigkeiten für Kunden, betagte Nachbarn, die alleinerziehende Mitarbeiterin in der Telefonzentrale.

Lasst Blumen sprechen

Meine Apothekerin hat sich über meinen Tulpenstrauß riesig gefreut – Investment: 7 €. Eure Dienstleister sind ein wichtiger Teil Eures Netzwerkes, pflegt sie. Farben beeinflussen uns: Gelb macht gute Laune wie die Sonne, weshalb man insbesondere kranken Menschen gelbe Blumen schenken sollte – mit Erfolg getestet. Blumenläden liefern aus.

Kümmert Euch um Euer Netzwerk, Ihr tut Euch und den anderen einen Gefallen: Es lohnt. Und bleibt gesund.

Haas
Vergesst Networking – oder macht es richtig!
… sonst sind 90 Prozent der Kontakte für den Müll
2019, X, 197 S.
Softcover 19,80 €
Vahlen. ISBN 978-3-8006-6065-0

© Michael Hagedorn

Martina Haas ist Expertin für Networking & Kommunikation und von Hause Rechtsanwältin. Die gefragte Vortragsrednerin und Dozentin begeistert Zuhörer, Leser und Medien mit ihren Ideen für mehr Erfolg. Weitere Informationen via www.martinahaas.com.

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Homeoffice und Videotelefonie: Plötzlich geht´s

Ich komme aus dem Staunen nicht mehr heraus. Das Corona-Virus bedroht unser Leben. Die Krise bringt zugleich so viele Chancen wie noch nie zum Vorschein, endlich unser Verhalten und unsere Einstellungen zu überdenken und uns auf die Zukunft besser vorzubereiten.

Neue Möglichkeiten durch Videokonferenzen

Ein Beispiel: Videokonferenzen und Homeoffice. Vor knapp zehn Jahren arbeitete ich im Bereich Videokonferenzsysteme im B2B Vertrieb und Business Development. Meine Aufgabe war es, den Markt in der DACH-Region dafür zu sensibilisieren, Service Partner aufzubauen und mehr Unternehmen und Mitarbeiter dafür zu begeistern.

Das Thema wurde nur zögerlich angenommen. Entscheider wollten Remote-Lösungen nicht wirklich in den Berufsalltag einbauen. Man fand es „ganz nett“, jedoch mehrheitlich nicht zwingend notwendig. Ausnahmen waren Unternehmen, die global tätig waren. Mittelständische und kleine Unternehmen taten sich oft sehr viel schwerer. Die Verantwortlichen hörten zwar die Argumente CO2, Zeit-und Kostenersparnis, Flexibilität et cetera. Die Konsequenzen bezüglich der nötigen Verhaltensänderung wollten zu diesem Zeitpunkt noch wenige eingehen.

Videoübertragungen bieten Möglichkeiten in vielen Bereichen

Auch das Sowohl-als-auch-Prinzip wollte noch nicht wirklich greifen. Ein damaliger Geschäftspartner erzählte mir von einem sozialen Projekt in Bolivien. Es ging darum, via Video per Satellit Schulunterricht zu übertragen, damit Kinder nicht über viele Stunden in die Schule laufen mussten. Ich war damals schon begeistert, dass Video die Möglichkeit gibt, Menschen eine Perspektive in Unwägbaren Situationen zu geben! Ja, Videoübertragungen sind eine tolle alternative Möglichkeit, sich auf Distanz zu treffen und zu sehen. Ich staunte, dass viele Unternehmen und Schulen diese technologische Möglichkeit für die Zukunft kaum nutzten. Sie hätten doch so viele Vorteile davon: Sie gäben Mitarbeitern, Kindern und Eltern mehr Flexibilität und Möglichkeiten, ihrer Tätigkeit nachzugehen oder zu lernen – wo auch immer sie sich gerade befinden.

Neue Lösungen, neue Chancen

Knapp zehn Jahre später drängt uns das Leben in die Ecke, sagt Stopp. Wir werden plötzlich aus Gewohntem geschleudert, stecken in einer Krise. Keine Reisen, keine Veranstaltungen, keine größeren Gruppentreffen oder Besuche, keine Geschäftsessen. Das Treiben fährt runter und trotzdem läuft das Leben weiter, nur anders…

Plötzlich bekommen Videolösungen und Homeoffice einen höheren Stellenwert. Was für eine Veränderung! Was für ein Change! Man ist begeistert und gewinnt Zeit. All das ist dank der Digitalisierung möglich. Neue Lösungen überraschen – Bäcker posten Videos als Marketingaufruf, Schulen rüsten sich auf für digital Teaching, Kinder können von überall aus virtuell ins Klassenzimmer und Zuhause in der Schule sein. Freunde machen Afterwork-Stammtische über Video, Trainer stellen auf virtuelle Seminarräume um. Sensationell. Und das in so kurzer Zeit.

Aus der Situation entstehen neue Möglichkeiten. Und es werden immer mehr sein.

Mobile-Working als dauerhaftes Konzept?

Für mich als Change Beraterin und Coach ist der Corona-Ausnahmezustand eine Erfahrung mehr: Ein Schrei nach Veränderung benötigt manchmal große Einschnitte von außen, um innezuhalten und neue Möglichkeiten zu sehen. Wir lernen, dass wir nicht alles kontrollieren können, und schon gar nicht das Leben! Es zeigt uns aber auch, was alles in uns steckt und was wir möglich machen können. Es zeigt uns unsere Stärken, es zeigt uns aber auch Schwächen auf im System. Irgendwie kommen gerade viele Wahrheiten ans Licht. Wegzugucken ist schwierig. Das Leben fordert uns enorm. Der Appell an uns möchte jetzt nicht mehr verschoben werden.

Ich arbeite nun bereits seit vielen Jahren im Mobile-Working-Modus in einer Sowohl-als-auch-Variante. Mein Arbeitsstil bietet mir viele Möglichkeiten. Und vor allem gewinne ich die Freiheit und Flexibilität, so zu arbeiten wie ich es für meinen Lebens- und Arbeitsrhythmus brauche, um gut auf Veränderungen eingehen zu können.

Es hat nun diese Krise gebraucht, bis Videotelefonie und Homeoffice eine so große Bedeutung bekommen, die Menschen „bewegt“. Veränderung kommt für viele nie zur richtigen Zeit. Oft erkennen wir rückblickend an, dass die Wende wichtig war.

Altes loslassen und Raum für neues zulassen

Wie werden wir auf Corona schauen, wenn alles wieder normal läuft? Wir werden Gewinner und Verlierer haben. Freude und Tränen, neue Begegnungen und Trennungen, Erfolge und Niederlagen haben wir erlebt. Und wir werden Altes und nicht mehr Funktionierendes loslassen und Raum für Neues zulassen. Die Erde fängt an, sich zu erholen. Viele Menschen haben jetzt mehr Zeit. Zeit für ihre Kinder, Zeit, um sich Gedanken zu machen, was wirklich zählt. Zeit für qualitativen Gesprächsaustausch. Zeit, um aufzuräumen – innerlich und äußerlich. Jetzt zeigt sich, wieviel Stabilität wir in uns tragen, weil im Außen vieles instabil geworden ist.

Und wir beginnen, mehr Eigenverantwortung zu übernehmen. Wir hinterfragen, ob das sein muss, was wir in unserer Gesellschaft nach dem Motto „Immer höher, schneller und weiter“ bewegt haben? Ich meine, die Zeit ist überreif, dass wir uns eingestehen: Ja, unser Leben verdient mehr Tiefe und Qualität.

Über die Autorin

Christine Frank ist Changeberaterin und Business Coach, unterstützt Mensch und Unternehmen aktiv Veränderung zukunftsorientiert zu Gestalten. Sie moderiert Workshops und Retrospektiven, begleitet Einzelpersonen und Teams in Projekten zu Themen wie New Work und Agile Transformation. www.frankcoaching.de

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Neues Fachinfo-Magazin MkG: Brexit, Recruiting und Homeoffice!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

welche Aspekte muss ich als Anwalt im Falle eines „harten“ Brexit beachten? Und wie gestalten sich die rechtlichen Aspekte bei der Homeoffice-Arbeit? Warum ist durchdachtes Recruiting in der Kanzlei so wichtig? Neben diesen Fragen stellen wir in der MkG-Ausgabe 01/2019 eine neue Kooperation mit dem FORUM Junge Anwaltschaft aus dem Deutschen Anwaltverein vor.

 

 

In dieser Ausgabe lesen Sie:
Dr. Christoph Kurzböck: Brexit: Folgen für Arbeitsrecht und Unternehmensform

Petra Geißinger: Artikelserie Arbeitsrecht 4.0. –  Rechtliche Fragestellungen beim Homeoffice

Sina Töpfer: Recruiting in der Anwaltskanzlei

Interview mit Dr. Niklas Haberkamm: Darum lohnt sich ein Fachanwaltstitel

Norbert Schneider: BGH bestätigt Rechtsprechung zur Kostenerstattung auswärtiger Anwälte

Aus der FFI-Redaktion/Digitales: Video-Interview mit der Kanzlei SKW Schwarz zur Gründung ihres neuen Legal Tech-Unternehmens und Tipps bei beA-Störungen

 

 

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