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550.000 Euro Schmerzensgeld wegen Geburtsschaden nach behandlungsfehlerhafter Geburtseinleitung mit Prostaglandin

Ausgabe 03/2020 des kostenlosen Fachinfo-Magazins HSB – Hohe Schmerzensgeldbeträge erschienen

Der erste Fall des neuen Fachinfo-Magazins befasst sich mit einem Urteil des OLG Koblenz, welches das erstinstanzliche Urteil des LG Trier mit einem hohen Schmerzensgeld von 550.000 Euro bestätigt. Eine „Ausreißerentscheidung“ liegt jedoch nicht vor, was der Vergleich mit früheren Urteilen des OLG Köln und des OLG Hamm verdeutlicht.

► Schmerzensgeld in Höhe von 60.000 Euro wegen eines von einem Autofahrer grob fahrlässig verursachten schweren Unfalls einer Fahrradfahrerin

► Schmerzensgeld in Höhe von 430.000 Euro für bei einem Verkehrsunfall erlittene schwerste Verletzungen

► Schmerzensgeld in Höhe von 500.000 Euro für behandlungsfehlerhaft verursachte Querschnittslähmung bei
einem 14-jährigen Mädchen

► Schmerzensgeldprozess um Germanwings-Absturz – das Urteil

Wolfgang Wellner war Richter des für das Schadensersatzrecht zuständigen VI. Zivilsenats des BGH und ist Mitherausgeber der Urteilssammlung „Hacks/Wellner/Häcker – Schmerzensgeldbeträge“.
Das von ihm herausgegebene Fachinfo-Magazin HSB – Hohe Schmerzensgeldbeträge erscheint alle vier Monate.

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Fachinfo-Magazins HSB: 800.000 € Schmerzensgeld in Folge eines ärztlichen Behandlungsfehlers

800.000 € Schmerzensgeld wegen Meningokokkensepsis bei einem fünfjährigen Kind – OLG Oldenburg bestätigt LG Aurich und lehnt „taggenaue Berechnungsmethode“ ab

Der erste Fall des neuen Fachinfo-Magazins befasst sich mit einem herausragenden Urteil des OLG Oldenburg, welches das erstinstanzliche Urteil des LG Aurich mit einem außergewöhnlich hohen Schmerzensgeld von 800.000 € bestätigt. Damit hat das OLG Oldenburg die „taggenaue“ Berechnung des Schmerzensgeldes abgelehnt und eine Bewertung des Einzelfalls nach der Schwere der erlittenen Verletzungen, der hierdurch bedingten Leiden, deren Dauer, der subjektiven Wahrnehmung der Beeinträchtigungen für den Verletzten und des Ausmaßes des Schädigerverschuldens vorgezogen.

Im neuen Fachinfo-Magazin HSB erläutert RiBGH a.D. Wolfgang Wellner diesen und vier weitere Fälle, bei denen Schmerzensgelder von bis zu 800.000 € zuerkannt wurden:


► Schmerzensgeld in Höhe von 100.000 € wegen eines Befunderhebungsfehlers bei Blut im Urin (Ursache: Blasentumor) und Verjährung von Arzthaftungsansprüchen

► Schmerzensgeld in Höhe von 70.000 € wegen eines Befunderhebungsfehlers bei Darmkrebs und Mitverschulden der Patientin

► Bemessung des Hinterbliebenengeldes für den Ehegatten, die volljährigen Kinder und den Bruder eines getöteten Motorradfahrers

► Schmerzensgeldprozess um Germanwings-Absturz

Wolfgang Wellner war Richter des für das Schadensersatzrecht zuständigen VI. Zivilsenats des BGH und ist Mitherausgeber der Urteilssammlung „Hacks/Wellner/Häcker – Schmerzensgeldbeträge“.
Das von ihm herausgegebene Fachinfo-Magazin HSB – Hohe Schmerzensgeldbeträge erscheint alle vier Monate und kann gratis unter nachstehendem Link heruntergeladen werden.

Relaunch der Plattform Schmerzensgeldbeträge: Aus hohe-schmerzensgeldbeträge.de wird hsb-online.de

Besucher von hsb-online.de können sich ab sofort noch schneller über Fälle, bei denen hohe Schmerzensgelder zugesprochen wurden, informieren. Neben der neuen, übersichtlichen Gestaltung und der gesteigerten Nutzerfreundlichkeit der Website, finden sich hier ab sofort auch aktuelle Veranstaltungshinweise rund um das Thema Schmerzensgeld.

So bietet die Website Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälten in Kombination mit dem Fachinfo-Magazin HSB eine noch bessere und übersichtlichere Orientierungshilfe mit interessanten Fällen, in denen deutsche Instanzgerichte hohe und höchste Schmerzensgeldbeträge zugesprochen haben. Weiterlesen

Neue Ausgabe des Fachinfo-Magazins HSB

OLG Düsseldorf als auch OLG Brandenburg lehnen die Anwendung einer taggenauen Berechnung des Schmerzensgeldes ab.

Der erste Beitrag der neuen Ausgabe des Fachinfo-Magazins befasst sich mit dem Versuch einer „taggenauen“ Berechnung des Schmerzensgeldes. Das OLG Frankfurt hat in einem Urteil von 2018 eine entsprechende Methode herangezogen. Nunmehr haben jedoch sowohl das OLG Düsseldorf als auch das OLG Brandenburg eine Anwendung der Methode abgelehnt. Weiterlesen

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Kein Anspruch auf Schmerzensgeld wegen lebenserhaltender Maßnahmen

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

das Oberlandesgericht hatte dem Sohn eines dementen Patienten, der jahrelang bis zu seinem Tod über eine Magensonde künstlich ernährt worden war, ein Schmerzensgeld in Höhe von 40.000 Euro wegen „unnötiger“ leidensverlängernder Maßnahmen zugesprochen. Der BGH hat dementgegen entschieden, dass das Leben – auch ein leidensbehaftetes Weiterleben – nicht als Schaden anzusehen ist. Die Zahlung eines Schmerzensgeldes sei somit nicht gerechtfertigt, so das Urteil.
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Fragwürdige Bandscheibenoperation durch alkoholkranken Arzt – eMagazin Hohe Schmerzensgeldbeträge

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

gerade ist die erste Ausgabe 2019 des Fachinfo-Magazins HSB erschienen. Einer der Schwerpunktbeiträge beleuchtet eine fragwürdige Bandscheibenoperation einer 55-jährigen Frau durch einen alkoholkranken Arzt. Neben der Tatsache, dass die Patientin unzureichend über den zweifelhaften Nutzen der Operation und deren Alternativen aufgeklärt worden war, stellte sich die Frage, ob ein Krankenhausträger haftet, wenn er Kenntnis von der Alkoholerkrankung des Belegarztes hatte. Warum durfte der Arzt weiter operieren und welches Schmerzensgeld steht der Frau zu?

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