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Juristendeutsch – geht das nicht verständlicher?

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

In Zeiten, in denen einem die Decke auf den Kopf zu fallen droht, sind intellektuelle Herausforderungen eine willkommene Abwechslung.

Stellen Sie sich der Aufgabe, eine Textpassage aus einem Urteil des BVerwG verständlich zu formulieren!

Als Gewinn für den besten Vorschlag winkt je ein Exemplar von „Juristendeutsch?“ von Roland Schimmel und „Deutsch fürs Jurastudium“ von Monika Hoffmann.

Nähere Informationen zum Gewinnspiel des utb-Verlages finden Sie über die Kanäle
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Teilnahmeschluss ist der 27. Januar 2021.

Wir wünschen viel Erfolg und bleiben Sie gesund!

Ihr Kanzleiforum-Team

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Juristendeutsch? Echt jetzt?

Über Juristendeutsch ist vermutlich schon fast alles gesagt, wenn auch sicher noch nicht von jedem. Setzen wir also noch einmal neu an mit der Frage: Was macht ein Jurastudium mit dem Gehirn? Für die Antwort zuständig wären wohl die Neurobiologen, im Einzelfall auch die Psychopathologinnen. Eine Annäherung auf weniger speziellem fachlichem Niveau könnte aber lauten:

Es hinterlässt eine Menge gut sortierter, wenn auch schnell veraltender Lösungsvorschläge für Rechtsprobleme, also haufenweise Fachwissen. Flankiert von der deutlich weiterentwickelten Fähigkeit, halbwegs logisch zu argumentieren, Streitfragen inhaltlich zu systematisieren und Problematisches von Unproblematischem zu trennen.

Nicht schlecht eigentlich. Nebenfolgen? Ja, definitiv. Unglücklicherweise neigt nämlich die Mehrzahl der Absolventen dazu, die Erkenntnisse, die mittels dieser Fähigkeiten zu gewinnen sind, in einer Sprache auszudrücken, die fast keiner lesen und hören will. Nennen wir diese Sprache probeweise einfach „Juristendeutsch“.  

Die Nebenwirkungen, die das Jurastudium im Sprachzentrum des Gehirns anrichtet, sind einigermaßen bedauerlich.

In diesem Beitrag aus dem beck-shop.de betrachten wir drei Beispiele unterschiedlicher Herkunft. Repräsentativität ist nicht ausgeschlossen.

Viel Spaß bei der Lektüre wünscht Ihnen

Ihr Kanzleiforum Team

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