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Mit SAM sicher durch wirtschaftlich und rechtlich schwierige Zeiten

Im Januar ist nach Recht 2030 und Erfolgsfaktor Kanzleiidentität das dritte Buch der Frankfurter Geschäftsentwicklerin Dr. Anette Schunder-Hartung erschienen: Strategien für Dienstleister ist ein Gemeinschaftswerk mit zahlreichen Anregungen aus dem New Work-Kosmos. Was zeichnet es aus, wollten wir von ihr wissen.

Frau Dr. Schunder-Hartung, Ihr neues Buch trägt den Untertitel „Erfolgreich mit SAM …“. Stellen Sie uns darin Ihren jüngsten Kollegen vor?

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Podcasts für die Kanzlei – das können Sie auch!

Nicht erst seitdem Professor Christian Drosten seinen zum Coronavirus gestartet hat, erfreuen sich Podcasts großer Beliebtheit. Immer mehr Unternehmen entdecken Podcasts sowohl für die interne als auch externe Kommunikation. Auch Kanzleien nutzen das Medium mehr und mehr. Welche Vorteile mit dieser Kommunikationsbasis verbunden sind und worauf man bei der Produktion unbedingt achten sollte, weiß unsere heutige Gesprächspartnerin Doris Hammerschmidt, Autorin des Podcast-Buches.

Frau Hammerschmidt, was macht dieses Format eigentlich so besonders?

Da gibt’s meiner Ansicht nach zwei Hauptpunkte: Zunächst den psychischen Wirkmechanismus bei Audio, der dafür sorgt, dass die Inhalte „ins Ohr kriechen“ und dort auch nachhaltig wirken. Zweiter Punkt: Die Nutzung über Smartphones plus die Vielzahl an Podcast-Plattformen. Um beides etwas ausführlicher zu betrachten:

Die Kommunikationsform Audio – und nichts Anderes ist ein Podcast – hat als positives Element die Nahbarkeit, die intensive Bindung zum Hörer. Die meisten nutzen Podcast mit Kopfhörer, das Gehörte geht also direkt vom Ohr in den Kopf. Und da bleibt es auch länger als z.B. Gesehenes, also Video. Denn: Wenn wir Geschichten hören, sind wir kein passiver Empfänger, das Gehirn spielt mit. Und weil das Gehirn dabei so aktiv ist, bleiben diese Geschichten und Inhalte nachhaltig verankert. Voraussetzung ist allerdings eine möglichst emotionale Ansprache und leicht verständliche Inhalte. Denn was das Ohr bzw. das Gehirn nicht kann, ist: Stoppen, zurückblättern, noch mal lesen, wenn es etwas nicht verstanden hat.

Doris Hammerschmidt bei der Aufnahme eines Podcasts

Der zweite Punkt: Die massenhafte mobile Nutzung per Smartphone. Dank besserer Bandbreite können Audio-Inhalte schnell geladen oder gestreamt werden. Und: Für Audio brauche ich meine Augen nicht. Ich kann Podcasts nebenbei, in Wartesituationen oder bei anderen Tätigkeiten konsumieren – beim Joggen, Zugfahren, Bügeln oder auf dem Sofa lümmeln. Umfragen zufolge hören die meisten Nutzer Podcasts auf dem Weg zur Arbeit oder auf dem Weg nach Hause.

Ergänzend überbieten sich gerade unzählige Podcast-Plattformen, Streamingdienste oder Medienhäuser im Bemühen, Podcast-Fans an sich zu binden. Ob Apple Podcasts, Spotify, Google, Deezer, Podimo oder FYEO – alle trommeln für das Thema Podcasts. Überhören kann das im Moment wirklich niemand …

Bietet sich eigentlich jedes Thema an, um es in einem Podcast zu behandeln, oder sollte man komplexe Problemstellungen eher meiden?

Grundsätzlich sind alle Themen möglich, solange sie so präsentiert werden, dass Audio seine Stärken ausspielen kann (siehe oben). Das heißt:

Es muss etwas zu erzählen geben, das einen Mehrwert für die Zielgruppe hat. Und es sollte jemanden geben, der die Inhalte gut erzählt, unterhaltsam, mit Leidenschaft. Die Stimme ist hier das Entscheidende. Ist sie unangenehm oder hörbar gelangweilt, kann der Inhalt noch so toll sein, dann bringt ein Podcast nichts.

Audio eignet sich also eher für Hintergründe, Erzählungen, Erläuterungen, Einordnungen. Eher für das „Warum machen Menschen was?“ als für das „Was konkret ist zu tun?“

Konkret: Audio/Podcast eignet sich tatsächlich nicht für detaillierte und komplexe Inhalte mit haufenweise Zahlen, Daten oder kleinteiligen Informationen.

Denn, wie erwähnt, das Gehörte fließt linear vorbei. Was der Hörer nicht sofort kapiert, geht verloren. Dazu kommen noch ein paar handwerkliche Regeln, die bei Audio beachtet werden sollten, Stichwort „Schreiben für’s Sprechen“: Kurze Sätze, keine Passiv-Konstruktionen, nicht zu viele Fremdwörter, natürliche Sprechsprache eben.

Möchte eine Kanzlei z.B. über eine Gesetzesänderung oder die Auswirkungen eines Gerichtsurteils einen Podcast erstellen, ist es dann besser dies in Form eines Interviews, einer Reportage oder eines Experten-Talks aufzuziehen? Welche Darstellungsform eignet sich für welches Thema Ihrer Erfahrung nach am besten?

Da nehmen wir doch am besten ein konkretes Beispiel: Die vorübergehende Senkung der Umsatzsteuer im Zusammenhang mit Corona. Nicht empfehlen würde ich hier, den konkreten Inhalt der Gesetzesänderung in einem Podcast zu erklären, mit all seinen Paragrafen, Fristen, Prozentzahlen etc. Das ist klassischer Inhalt für den Newsletter oder den Mandantenbrief, damit sich jeder diese kleinteiligen Informationen in Ruhe durchlesen kann. Was vorstellbar wäre:

  • Interview mit Kanzleichef/in (oder auch Monolog, wenn gute/r Redner/in) über die Auswirkungen der Mehrwertsteuersenkung. Gibt es Besonderheiten für bestimmte Branchen, gibt es Fallstricke? Und natürlich: Welche Beratungsangebote bietet die Kanzlei, um eventuelle Schwierigkeiten zu beseitigen? Ein bisschen Eigenwerbung darf hier durchaus sein – der Podcast richtet sich ja in erster Linie an Mandanten und solche, die es werden könnten.
  • Wer es aufwändiger mag: Warum nicht ein Gespräch zwischen einem Kanzlei-Vertreter und Experten (Finanzexpert*in, Journalist*in, Verbandsvertreter*in) aufzeichnen. Das könnten Sie sogar als regelmäßiges Live-Event/Diskussion in der Kanzlei oder woanders mit Zuschauern vor Ort aufziehen und in Zweitverwertung als Podcast veröffentlichen. So verschaffen Sie sich über die konkrete Kanzleiarbeit hinaus Image, Kompetenz, Bekanntheit.
  • Wer besonders auffallen will: Haben Sie Mandanten, die was zu erzählen haben? Sei es, weil deren Unternehmen oder „Fall“ etwas Besonderes ist? Oder gibt es Best Practices, in denen Sie gemeinsam mit dem Mandanten ein echt kniffliges Ding gelöst haben? Soweit Sie darüber reden dürfen – warum nicht eine kleine „Heldenstory“ draus machen? Das wird aber vermutlich nur mit professioneller Unterstützung gehen.

Einen Punkt bitte nicht vergessen: Podcast, das ist Langstrecke statt Kurzstrecke; Strategie statt hektische Kommunikation. Podcast funktioniert nur dann richtig, wenn Sie Inhalte und Strategie für bestenfalls ein ganzes Jahr mitbringen, besser mehr. Je nach Personallage hieße das, Inhalte und Zeit für eine Podcast-Folge alle zwei Wochen oder mindestens monatlich aufzubringen. Denken Sie hier seriell, journalistisch, denken Sie als Medienmacher.

Welche Anforderungen sind an das Audio-Equipment zu stellen? Welche Hard- und Software sind unverzichtbar?

Das ist ein weites Feld. Verkürzt würde ich sagen: Es gibt eine Grundausstattung für rund 150 Euro, die ein einigermaßen gutes Mikro und einen Kopfhörer plus kostenlose Schnitt- und Produktionssoftware beinhaltet. Dazu sollten Sie rund 20 Euro im Monat für einen Hosting-Anbieter einplanen. Je mehr Ansprüche Sie an die Audio-Qualität haben, desto teurer wird es. Im Netz finden sich unzählige Technik-Tipps oder auch Seminare, Webinare zum Thema. Und natürlich Fachbücher zum Thema Podcasting wie meins. Ich würde auf jeden Fall dazu raten, sich mindestens für die Planung und Vorbereitung Podcast-Profis an die Hand zu holen. Die können den Kanzleien die wichtigsten Dinge beibringen, damit sie irgendwann völlig selbständig arbeiten können.

Wie sieht es mit Datenschutz und anderen Rechtsvorschriften im Podcast aus?

Auch das ist selbstverständlich nicht zu unterschätzen. Das geht mit der DSGVO los, die unbedingt zu beachten ist, wenn es eine website/Landing Page/Blog zum Podcast gibt. Dann gelten alle Regeln, die allgemein für websites gelten: Die Seite muss DSGVO-konform sein und unterliegt der Impressumspflicht nach § 5 TMG (Telemediengesetz).

Natürlich gilt es darauf zu achten, dass im Podcast keine strafrelevanten Inhalte vermittelt werden, es also zu keinen Beleidigungen, Aufrufen zu Gewalt, Rassenhass oder ähnlichen Tatbeständen kommt.

Interviewpartner sollten über Umfang, Zweck, Veröffentlichung des Podcasts genau unterrichtet werden. Im Zweifelsfall ist eine schriftliche Vereinbarung hilfreich.

Ein wichtiges Thema ist Musik, aber das dürfte Kanzleien klar sein. Entweder Sie nutzen GEMA-freie Musik, die Sie entsprechend bei Musikportalen lizenzieren. Sie können inzwischen aber auch „Money, Money, Money“ von ABBA für Ihren Kanzlei-Podcast verwenden – es gibt mittlerweile eine einigermaßen nachvollziehbare und bezahlbare Lizenz-Regelung der GEMA für Podcaster:

https://online.gema.de/lipo/podcast

Wie kommt der Podcast zu den Hörern?

Hier würde ich empfehlen, über einen Hosting-Anbieter zu gehen. Dort werden die Audio-Dateien zentral gespeichert, mit allen wichtigen Daten und Beschreibungen versehen und an die entsprechenden Plattformen ausgesendet. Bei manchen Plattformen wie Apple Podcasts oder Google Podcasts muss der Podcast am Anfang einmal händisch angemeldet werden, bei anderen geht das automatisch, z.B. beim Streamingdienst Spotify. Die „Adresse“ des Podcast, der RSS-Feed, sorgt dann auch noch dafür, dass auch sämtliche Podcatcher den Podcast finden, also Apps, mit denen die Nutzer den Podcast mit dem Smartphone nutzen. Letztendlich sollte man auch youtube nicht vergessen, dort den Podcast einfach mit einem Standbild hochladen.

Die bekanntesten Hosting-Anbieter in Deutschland sind: Podigee, podcaster.de, stationista.de

Hätten Sie noch ein paar Best Practices von Podcasts rund um Steuern/Juristisches, die das vorbildlich machen?

Da wäre natürlich als Allererstes die „Mutter aller Podcasts für Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und Rechtsanwälte“ zu nennen, die „Hörbar Steuern“ von DATEV. Aktuelle Themen, in der jüngsten Zeit meist Corona-bezogen, unterhaltsam und informativ aufbereitet.

Professionell gemacht ist auch die „Rechtsbelehrung“ – ein klassisches Moderations-Duo aus einem Rundfunk-Profi und einem Rechtsanwalt – manchmal auch mit Gästen.

Der Podcast „Meisterkanzlei“ ist ebenfalls ein klassischer Interview-Podcast, in dem sich zwei Steuerberater über aktuelle Themen, Software, Beratungschancen, Corona oder Social Media Marketing unterhalten.

Im Bereich Juristisches/Recht ist der Podcast „Ist das gerecht?“ von detektor.fm hörenswert. Ebenfalls ein Interview-Podcast über diverse Meta-Themen aus dem Alltag eines Rechtsanwalts, von Schweigepflicht über Influencer bis zu „Mundschutz vor Gericht“.

Frau Hammerschmidt, wir danken Ihnen für das Gespräch.

Hammerschmidt
Das Podcast-Buch
2020, rund 200 Seiten
Softcover € 39,95
Haufe ISBN 978-3-648-13880-9

Interviewpartnerin: Doris Hammerschmidt

Kanzleimarketing: LinkedIn-Kommunikation in Krisenzeiten

Echte Hilfe oder Aktionismus

Auf LinkedIn haben die Schlagzahlen von anwaltlichen Postings enorme Höhen erreicht. Anwälte glauben zum Teil, dass das jetzt ihre Stunde sei. Sie posten munter, schüren zum Teil Ängste und bewegen sich unsicher. Jetzt allerdings wäre genau die richtige Zeit, sich abzuheben – durch ehrliche Angebote und echte Hilfen. Weiterlesen

Rhetorik für das Plädoyer – Interview mit Prof. Dr. Thomas Lübbig

Guten Tag Herr Professor Lübbig. Wir freuen uns, dass Sie uns für ein Interview für unseren Blog Kanzleiforum zur Verfügung stehen. Kommen wir gleich zu unserer ersten Frage: Ihr Werk „Rhetorik für Plädoyer und forensischen Streit“ widmet sich schwerpunktmäßig der Rhetorik. Wird dieses Thema in der Ausbildung vernachlässigt?

Der Gesetzgeber selbst erklärt Kenntnisse der Rhetorik zu einer Schlüsselqualifikation in der juristischen Ausbildung, ebenso „Verhandlungsmanagement, Gesprächsführung und Kommunikationsfähigkeit“ (§ 5a Abs.3 Deutsches Richtergesetz). Das haben viele Hochschulen aufgegriffen, nicht nur in Vorlesungs- oder Kursveranstaltungen, sondern auch in praktischen Übungen wie zum Beispiel bei Moot Courts. Trotzdem bleibt Rhetorik ein vergleichsweise neues Fach, das sich hierzulande noch nicht so fest etabliert hat wie z.B. in Frankreich.

Halten Sie Rhetorik für eine Schlüsselkompetenz eines Juristen?

Ich glaube schon, dass es sich lohnt, den Einsatz von Sprachbildern und Metaphern in der Sprache der Juristen, auch der Gerichte, zu studieren. Selbst wann man persönlich vom Sachlichkeitsanspruch geleitet wird und von Rhetorik nicht viel hält oder erwartet, erlaubt einem das Studium dieser Materie, die wertende Sprache von anderen besser zu deuten oder einzuordnen.

Wie kann man diese Kompetenz praktisch einüben? Haben Sie hier eine Idee für unsere Leser, wann man dies auch im Alltag ausprobieren kann?

Das Buch nennt sehr viele Quellen, auch auf Youtube, die man konsultieren kann, um anderen beim Argumentieren und Streiten zuzuhören und zuzusehen. Es gibt also ausreichend Anschauungsmaterial. Ansonsten ist es immer hilfreich, einen mündlichen Auftritt vorher zu proben und sich von anderen darin beraten zu lassen, wie der eigene Vortrag wirkt und ankommt.

Ist Ihr Buch schwerpunktmäßig für Strafverteidiger interessant oder hilft es allen Juristen?

Natürlich hat man auch aufgrund der vielen (amerikanischen) Justizfilme immer das Plädoyer des Strafverteidigers als Musterdomäne für die Beredsamkeit vor Augen.  Vor anderen Gerichtszweigen ist das nicht so verbreitet. Aber auch dort verfehlt es den Eindruck nicht, wenn man seinen Standpunkt spontan in zehn Minuten erläutert und sich damit auch voll hinter diese Rechtsmeinung stellt.  An dem Goethewort: „Gewöhnlich glaubt der Mensch, wenn er nur Worte hört, es müsse sich dabei doch auch was denken lassen“, ist schon etwas dran.

Sie ziehen auch Parallelen zu modernen Methoden wie Framing oder Neurolinguistisches Programmieren (NLP). Können Sie uns hierüber etwas erzählen? Was sind das für neue Methoden? Was bewirken sie in der Praxis?  

Framing ist ein importierter Begriff für eine ganz einfache und lang bekannte Sache: Wenn man einer Sachdarstellung eine bestimmte Wertung oder Richtung verleihen will, hilft es, wenn der zentrale Begriff schon mit einer für einen selbst günstigen Wertung behaftet ist und dieser Begriff auch von den anderen Diskursteilnehmern akzeptiert wird. In der Juristensprache finden sich dafür erstaunlich abwertende und unsachliche Beispiele, also rechtliche Vokabeln, die ungeachtet ihres pejorativen Inhaltes jeder verwendet, z.B. räuberischer Aktionär, Markenpirat, Mietnomade, ausufernde Klageindustrie. NLP ist bisher in Deutschland im juristischen Bereich – glücklicherweise – noch wenig bekannt und wird eher im Vertrieb oder Medientraining eingesetzt. In den USA ist das anders, das habe ich in einem kurzen Kapitel einmal zusammengefasst.

Vom Strafprozess abgesehen bleiben vor Gericht häufig nur wenige Minuten Redezeit, um die Beteiligten für die eigene Argumentation zu gewinnen. Haben Sie einen praktischen Tipp für unsere Leser?

Wenn das Gericht deutlich signalisiert, genug gehört zu haben, dann wird man nicht viel Wohlwollen erreichen, wenn man ein längeres Plädoyer quasi erzwingt. Aber häufig ist die Choreographie vor Gericht nicht so eindeutig. Dann hängt es davon ab, was man zu sagen hat und wie man es präsentiert, ob man dafür auch Gehör findet. Gerade wenn das Ergebnis auch aus Sicht des Gerichts noch offen ist, lohnt es sich doch, den eigenen Standpunkt konzis, aber geschlossen darzustellen.

Herr Professor Lübbig, wir danken für das Gespräch! 

Lübbig
Rhetorik für Plädoyer und forensischen Streit
Einzeldarstellung
2020, XVI, 165 Seiten
Softcover ca. € 39,00
C.H.BECK ISBN 978-3-406-75065-6

Autor:

 
Rechtsanwalt Professor Dr. Thomas Lübbig ist Partner der Sozietät Freshfields Bruckhaus Deringer und arbeitet in den Bereichen EU-Beihilferecht, europäisches und deutsches Kartellrecht sowie zu anderen Fragen des Unionsrechts und tritt regelmäßig vor dem Gericht und dem Gerichtshof der Europäischen Union als Prozessvertreter auf.

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