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Psychologie für Juristen – Rezension von Dr. Anette Schunder-Hartung

Die Subsumtion ist die vornehmste Aufgabe des Juristen. Alles andere ist und bleibt „nice to have“. Wenn Sie das meinen, verschwendet Effer-Uhe/Mohnert bei Nomos erschienenes Paperback „Psychologie für Juristen“ Ihre Zeit. Sonst sollten Sie es kaufen und lesen – auch und gerade dann, wenn Sie nicht als Jugendrichterin oder Strafverteidiger ohnehin zu den Abnehmern einschlägiger Publikationen gehören.

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Weg von der Küchenpsychologie hin zu fundierten Sachkenntnissen: Psychologie für Juristen

Bereits im Jahr 2010 forderte der damalige rheinland-pfälzische Justizminister Heinz Georg Bamberger, dass angehende Richter und Anwälte in Rheinland-Pfalz während ihres Studiums nicht nur den Umgang mit den Paragraphen lernen, sondern künftig eine bessere psychologische Ausbildung erhalten sollten. Bamberger schwebte dabei der sensible Umgang der Justiz mit Trennungskindern vor; für psychologische Sach- und Methodenkenntnisse gibt es allerdings in allen Rechtsgebieten hohen Bedarf. Vereinzelte Universitäten bieten mittlerweile gemeinsame Zusatzveranstaltungen für Psychologen und Juristen an. Ganz aktuell erschienen ist nun das Buch „Psychologie für Juristen“, das erste Lehrbuch, das umfassend das Wissen vermittelt, das in juristischen Berufen gebraucht wird. Mit den Autoren Alica Mohnert und Daniel Effer-Uhe haben wir uns zu einem Gespräch getroffen. Weiterlesen