Beiträge

Tattoo

Tattoos und Recht

Tattoos erfreuen sich großer Beliebtheit. Nach einer Erhebung des Statistik-Portals Statista aus dem vergangenen Jahr trägt jeder vierte Deutsche mindestens ein Tattoo, Tendenz steigend. Das freut nicht nur Tattoo-Künstler, sondern auch die Juristen, meint der Hamburger Rechtsanwalt Lars Rieck. Denn mit Tattoos & Piercings sind eine Vielzahl spannender Rechtsfragen verbunden, die er auf seiner Homepage tattoo-recht.de vorstellt. Weiterlesen

Rechtschutz

Der rechtsschutzversicherte Mandant

Die Deckungszusage einer Rechtsschutzversicherung entbindet den Anwalt nicht von ­seinen eigenen Prüfpflichten. Um einem Regress zu entgehen, sollte er hier in ­besonderem Maße seine Sorgfaltspflichten beachten.

Ist der Mandant rechtsschutzversichert, gerät der Anwalt schnell in Versuchung, eine Klage zu erheben, ohne zuvor umfassend die Erfolgsaussichten zu prüfen. Er ist hier oftmals irrig der Ansicht, eine Deckungszusage werde ohnehin nur erteilt, wenn die Klage aus Sicht der Versicherung erfolgversprechend ist. Weiterlesen

Zum Umfang mandantengerechter Beratung – Gastbeitrag von Sabrina Kuske NJW 50/2017

Ein Rechtsanwalt muss über die Voraussetzungen und Folgen eines jeden in Betracht kommenden Gewährleistungsanspruchs beraten. Unterlässt er dies, haftet er, wenn ein anderer als der geltend gemachte Anspruch vorteilhafter für den Mandanten gewesen wäre.

Das Gebot des sichersten Wegs ist wohl jedem Anwalt bekannt. Aber was bedeutet das im konkreten Fall, wenn beispielsweise bei einem Kaufvertrag mehrere Gewährleistungsansprüche parallel in Betracht kommen? Ganz grundsätzlich steht nach ständiger Rechtsprechung des BGH fest, dass ein Anwalt seinem Mandanten nicht notwendig eine vollständige rechtliche Analyse schuldet. Er muss ihm allein die Hinweise liefern, die ihm im Hinblick auf die aktuelle Situation und sein konkretes Anliegen die notwendige Entscheidungsgrundlage vermitteln. Erscheint unter mehreren rechtlich möglichen Alternativen die eine deutlich ­vorteilhafter als die andere, hat der Anwalt darauf hinzuweisen und eine entsprechende Empfehlung zu erteilen. Um beurteilen zu können, welche Handlungsoption die größten Vorteile für den Mandanten bietet, müssen die jeweiligen Rechtsfolgen der einzelnen Alternativen miteinander verglichen und mit den Handlungszielen des Mandanten abgeglichen werden (vgl. ua BGH, NJW 2007, 2485).

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