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Fachinfo-Magazins HSB: 800.000 € Schmerzensgeld in Folge eines ärztlichen Behandlungsfehlers

800.000 € Schmerzensgeld wegen Meningokokkensepsis bei einem fünfjährigen Kind – OLG Oldenburg bestätigt LG Aurich und lehnt „taggenaue Berechnungsmethode“ ab

Der erste Fall des neuen Fachinfo-Magazins befasst sich mit einem herausragenden Urteil des OLG Oldenburg, welches das erstinstanzliche Urteil des LG Aurich mit einem außergewöhnlich hohen Schmerzensgeld von 800.000 € bestätigt. Damit hat das OLG Oldenburg die „taggenaue“ Berechnung des Schmerzensgeldes abgelehnt und eine Bewertung des Einzelfalls nach der Schwere der erlittenen Verletzungen, der hierdurch bedingten Leiden, deren Dauer, der subjektiven Wahrnehmung der Beeinträchtigungen für den Verletzten und des Ausmaßes des Schädigerverschuldens vorgezogen.

Im neuen Fachinfo-Magazin HSB erläutert RiBGH a.D. Wolfgang Wellner diesen und vier weitere Fälle, bei denen Schmerzensgelder von bis zu 800.000 € zuerkannt wurden:


► Schmerzensgeld in Höhe von 100.000 € wegen eines Befunderhebungsfehlers bei Blut im Urin (Ursache: Blasentumor) und Verjährung von Arzthaftungsansprüchen

► Schmerzensgeld in Höhe von 70.000 € wegen eines Befunderhebungsfehlers bei Darmkrebs und Mitverschulden der Patientin

► Bemessung des Hinterbliebenengeldes für den Ehegatten, die volljährigen Kinder und den Bruder eines getöteten Motorradfahrers

► Schmerzensgeldprozess um Germanwings-Absturz

Wolfgang Wellner war Richter des für das Schadensersatzrecht zuständigen VI. Zivilsenats des BGH und ist Mitherausgeber der Urteilssammlung „Hacks/Wellner/Häcker – Schmerzensgeldbeträge“.
Das von ihm herausgegebene Fachinfo-Magazin HSB – Hohe Schmerzensgeldbeträge erscheint alle vier Monate und kann gratis unter nachstehendem Link heruntergeladen werden.

Neue Ausgabe des Fachinfo-Magazins HSB

OLG Düsseldorf als auch OLG Brandenburg lehnen die Anwendung einer taggenauen Berechnung des Schmerzensgeldes ab.

Der erste Beitrag der neuen Ausgabe des Fachinfo-Magazins befasst sich mit dem Versuch einer „taggenauen“ Berechnung des Schmerzensgeldes. Das OLG Frankfurt hat in einem Urteil von 2018 eine entsprechende Methode herangezogen. Nunmehr haben jedoch sowohl das OLG Düsseldorf als auch das OLG Brandenburg eine Anwendung der Methode abgelehnt. Weiterlesen

Schmerzensgeldbeiträge

Kein Anspruch auf Schmerzensgeld wegen lebenserhaltender Maßnahmen

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

das Oberlandesgericht hatte dem Sohn eines dementen Patienten, der jahrelang bis zu seinem Tod über eine Magensonde künstlich ernährt worden war, ein Schmerzensgeld in Höhe von 40.000 Euro wegen „unnötiger“ leidensverlängernder Maßnahmen zugesprochen. Der BGH hat dementgegen entschieden, dass das Leben – auch ein leidensbehaftetes Weiterleben – nicht als Schaden anzusehen ist. Die Zahlung eines Schmerzensgeldes sei somit nicht gerechtfertigt, so das Urteil.
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Badesee

Falsches Handeln der Badeaufsicht und die Folgen – eMagazin Hohe Schmerzensgeldbeträge

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

gerade ist die dritte Ausgabe 2018 des kostenlosen Fachinfo-Magazins HSB erschienen. Darin stellt Wolfgang Wellner erneut sehr hohe Schmerzensgeldbeträge vor, die in Deutschland von Instanzgerichten selten zuerkannt werden. Wolfgang Wellner ist Richter des für das Schadensersatzrecht zuständigen VI. Zivilsenats des BGH. Weiterlesen

schmerzensgeld

Neue Ausgabe eMagazin Hohe Schmerzensgeldbeträge

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

ein 1943 geborener Mann wurde wegen schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern zu einer Freiheitsstrafe von drei Jahren verurteilt. Aufgrund dieser Verurteilung stand er während der Haft in der Sozialhierarchie auf unterster Stufe und war vielfachen verbalen Angriffen und einer versuchten Körperverletzung ausgesetzt. Erst im dritten Wiederaufnahmeverfahren kommt es zu einem Freispruch, da die Sachverständige das Gutachten, welches zur Verurteilung führte, grob fahrlässig erstellte. Der Mann verklagt diese daraufhin unter dem Gesichtspunkt der Gutachterhaftung auf Schadenersatz und Schmerzensgeld. Wie viel Schmerzensgeld wird dem Kläger zugesprochen? Wann gilt ein Gutachten als grob fahrlässig?

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Infobrief „Hohe Schmerzensgeldbeträge“ – neue Ausgabe erschienen

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

aktuell erschienen ist die dritte Ausgabe des Infobriefs Hohe Schmerzensgeldbeträge. Im Fokus dieser Ausgabe stellt RiBGH Wolfgang Wellner drei dramatische Autounfälle vor sowie einen Fall, bei dem eine junge Frau beide Nieren aufgrund eines Ärztefehlers verliert.

Eine interessante Lektüre wünscht mit besten Grüßen aus München

RA Katharina Nitsch

P.S.: Weitere Informationen rund um Anspruch, Bemessung und Durchsetzung von Schmerzensgeld finden Sie in diesen aktuellen Ausgaben