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Steuerberatung Mediator

Der Steuerberater als Mediator – ein zukunftsorientiertes Erfolgskonzept

Nahezu täglich werden Steuerberater mit komplexen Problemstellungen ihrer Mandanten konfrontiert. Dabei geht es nicht nur um das Lösen steuerrechtlicher oder betriebswirtschaftlicher Fragestellungen. Vielmehr müssen bei der Klärung mandantenbezogener Fragestellungen in der Steuerberatung auch konfliktäre Situationen berücksichtigt werden, die sich typischerweise im Kontext von erbrechtlichen Angelegenheiten, von Unternehmensnachfolgen, bei wirtschaftlichen Auseinandersetzungen in Fällen der Trennung oder anderen Veränderungsprozessen ergeben. Weiterlesen

Rechtschutz

Der Steuerberater als Wirtschaftsmediator – Interview mit Elke Heizmann

Warum ist die Mediationstätigkeit so interessant für Steuerberater?

In ihrem Berufsalltag haben Steuerberater sehr oft mit komplexen konfliktären Situationen zu kämpfen – sei es in den Bereichen Unternehmensnachfolge, in erbrechtlichen Angelegenheiten oder bei wirtschaftlicher Auseinandersetzung in Trennungsfällen. Fast immer findet sich der Berater nicht nur in der Rolle des fachlichen Experten, sondern auch als Mittler oder Unterstützer. Seine Tätigkeit hat dadurch bereits eine große Nähe zur Mediation und der Einsatz mediativer Elemente passt perfekt ins Portfolio.

Was gilt es beim Einstieg zu beachten?

Beabsichtigen Steuerberater eine Mediationstätigkeit auszuüben, muss geklärt werden, ob sie diese Tätigkeit aufnehmen dürfen, welchen Beschränkungen sie hierbei ggf. unterliegen und welche Verpflichtungen sich aus ihrem Quellberuf »Steuerberater« ergeben. Ebenso spielen Fragen der Berufsrechtserstreckung, der Unabhängigkeit beider Tätigkeiten voneinander oder der Themenbereich »außergerichtliche Rechtsdienstleistungen« eine besondere Rolle. Hier ist fundierte Information immens wichtig, denn eine geschützte Berufsbezeichnung gibt es derzeit noch nicht.

Wie sehen die Zukunftsperspektiven aus?

Ich bin davon überzeugt, dass das Thema Mediation die fachliche Arbeit der Berater optimal ergänzt und damit die Beratungsqualität erhöht, was an für sich schon ein großer Pluspunkt für jede Kanzlei ist. Darüber hinaus müssen durch Digitalisierung und Automatisierung vieler Kanzleiprozesse alle Berater ihr bisheriges Tätigkeitsportfolio justieren. Hier bietet die Mediation ein zukunftsträchtiges, erfolgversprechendes neues Geschäftsfeld, mit dem Kanzleien gut aufgestellt sein werden.

 

Zur Autorin:

Elke Heizmann

 

Prof. Dr. Elke Heizmann leitet den Studiengang RSW-Betriebswirtschaftliche Steuerlehre, Unternehmensrechnung und Finanzen an der DHBW Mosbach. Neben Ihrer Qualifikation als Steuerberaterin ist sie zertifizierte Mediatorin und absolvierte das Masterstudium „Mediation und Konfliktmanagement“ (LL.M.) an der Universität Viadrina.

 

 

 

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Gratis-eBroschüre für Steuerberater: Die Sanierung von Unternehmen – Krisen bewältigen und Mandanten halten

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

in einer Unternehmenskrise kommt dem Steuerberater eine Schlüsselrolle zu: Meist ist er derjenige, der Krisenanzeichen zuerst erkennt, bevor das Unternehmen sie überhaupt erahnt. Schließlich weiß der Steuerberater um die Finanzsituation des Unternehmens oft besser als das Unternehmen selbst. Bringt er seine Kenntnisse und Erfahrungen konstruktiv in den Sanierungsprozess ein, wird er zu einem wichtigen Mitglied im Krisen-Team. Genau bei dieser Aufgabe unterstützt diese neue eBroschüre Steuerberater. Darin erörtern renommierte Experten die wichtigsten Aufgaben und Aspekte einer Unternehmenssanierung und erklären konkret, wie  der Steuerberater den Prozess aktiv mitgestalten kann.

Interessante Lektüre wünscht im Namen des gesamten Kanzleiforum-Teams

RA Katharina Nitsch

Steuerberater, achten Sie auf Ihre Aktentasche!

Steuerberater, achten Sie auf Ihre Aktentaschen!
Sie sind Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und „mit Aktentasche bewaffnet“? Dann sehen Sie sich vor, wenn Sie damit auch künftig noch „in die Konzernzentralen marschieren“ wollen! Wo früher „Wirtschaftsprüfer in die Kaffeeküchen eilten“, prophezeit nämlich kein geringeres Medium als die FAS (Nr. 23 v. 12.6.2016, 33) den künftigen Aufmarsch der Informatiker, Mathematiker oder Naturwissenschaftler. Und mit ihnen natürlich den Einsatz passender Analysesoftware. Entsprechende Forschungsprojekte der Big Four sind schon recht weit gediehen, und auch einschlägige Studien präsentieren ihre Ergebnisse zum Wandel der Arbeitskultur wissensbasierter Berufe mittlerweile eher beiläufig als in kapitalen Lettern.
So kommt die Delphi-Studie 2050 über die Zukunft der Arbeit zu dem Ergebnis, dass die qualifizierte Büroarbeit von heute einer virtuellen Kollaboration im „Metaversum“ weichen wird. Übersetzt heißt das: Ihre Aktentasche bleibt, wo sie ist, und die Arbeit kommt zu Ihnen in einen kollektiven imaginären Raum. Passend dazu zeigt die zentrale Studie der Bundessteuerberaterkammer zur Steuerberatung 2020, dass die Digitalisierung von Geschäftsprozessen als zentrales Handlungsfeld erkannt worden ist. Zuerst Digitalisierung, dann Telepräsenz mit (u.a.) virtueller Betreuung – und schließlich (Software-)systeme zur Selbstberatung, das Ganze in deutlich unter zehn Jahren.
Aber das ist nur die eine Seite der Medaille. Denn nun schauen Sie sich mal die dort zitierte STAX-Erhebung an, in der Steuerberater auch ihren tatsächlichen Vorbereitungsgrad angeben konnten. Dass die Zunahme elektronisch abgewickelter Geschäftsprozesse eine deutlich stärkere Auseinandersetzung mit elektronischer Kommunikation erfordert, dem stimmt die Mehrheit „voll und ganz zu“. „Bereits bestens vorbereitet“ fühlt sich aber nicht einmal jeder siebte. Und eher unvorbereitet sieht sich weit über ein Viertel. Wie bewaffnen, pardon, wappnen Sie sich denn vor diesem Hintergrund? Und was wird aus Ihren Aktentaschen? Auf jeden Zutrag, der sich nicht im bloßen Umsteuern auf Teeküchen erschöpft, freut sich wie immer
Ihre

Rechtsanwältin Dr. Anette Hartung