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5 Tipps für Krisenzeiten

Die durch die Corona-Pandemie ausgelöste volkswirtschaftliche Krise ist ein extremer Belastungstest für alle Wirtschaftsteilnehmer. Auch die Steuerberatungsbranche und ihre Mandantenunternehmen sehen sich großen Herausforderungen gegenüber: Existenzsicherung in der Krise, Risikofaktoren identifizieren, Neuausrichtung strategischer Optionen und Umgang mit dem Digitalisierungsschub. Die Corona-Krise hat dabei zwar nicht die grundsätzlichen Aufgaben neu gestellt, aber die Geschwindigkeit der Veränderung enorm beschleunigt. Eine erfolgreiche Bewältigung der anstehenden Aufgaben erfordert in den Kanzleien veränderungsbereite Steuerberater, die kaufmännisches Faktenwissen mit neuen Methoden verbinden und das klassische Steuerberatergeschäft weiterentwickeln. Zudem wird nur eine zukunftsorientiert aufgestellte Kanzlei ihren Mandanten auch ein zukunftsweisender Berater sein.

Chancen ergreifen statt schwarzsehen – das gilt jetzt ganz besonders. Wir Steuerberater haben das steuerrechtliche und betriebswirtschaftliche Know-how, das Mandanten jetzt brauchen. In dem Klassiker der Managementliteratur „Who moved my Cheese“ beschreibt Spencer Johnson, wie man seine Laufschuhe anziehen und sich zu neuen Maßnahmen und Entscheidungen bewegen muss, wenn es die Situation erfordert. Ein solcher Zeitpunkt ist für viele Unternehmen im Jahr 2020 gekommen. Wir alle sollten deshalb unsere Laufschuhe schnüren und uns mit den alten und neuen strategischen Fragen beschäftigen.

Betriebswirtschaftlicher Risiko-Check

In jeder schwierigen Situation ist es grundlegend, schonungslos Bilanz zu ziehen. Die Erfolgskriterien für Unternehmen sind allgemein bekannt und können über verschiedene Fragebögen und Tests ermittelt werden. Wir haben dazu einen an die EFQM-Methodik (von der European Foundation for Quality Management entwickeltes Qualitätsmanagement-System) angelehnten Fragebogen für Unternehmer entwickelt. Das Unternehmen kann eine Bewertung und eine sofortige Priorisierung des jeweiligen Themas vornehmen. Sowohl in der Kanzlei als auch in den Unternehmen unserer Mandanten: Wir kennen auch deren Zahlen, haben eine vertrauensvolle Partnerschaft und viel Einblick in interne Abläufe und Prozesse. Jetzt ist die Zeit, daraus mehr zu machen und unsere Mandanten jenseits von Fragen der reinen Steuergestaltung zu begleiten.

Die Kanzlei neu denken

Die Kernfrage ist doch: Welche Möglichkeiten habe ich, das Beste aus der Situation zu machen, um nach der Krise top aufgestellt zu sein? Ist es möglich, die Kanzlei als Start-up zu denken und eine Innovationsstrategie zu entwickeln? Wie kann ich meine Mandanten unterstützen, um die Krise zu meistern? Wie schaffe ich Mehrwert für meine Kanzlei? Die Erarbeitung einer strategischen und innovativen Kanzleistrategie ist ein zentraler Punkt. Natürlich ist eine Steuerkanzlei, die seit drei Generationen traditionell geführt wird, nicht von heute auf morgen ein Start-up. Warum auch? Die Deckungsbeiträge passen und das Einkommen der Kanzleiinhaber ist großartig. Aber es geht darum, über den Tellerrand zu schauen. Die Philosophien anderer Branchen und Unternehmenskulturen einmal interessiert zu reflektieren. Die Steuerkanzlei nicht als Insel zu betrachten, sondern als ein Bestandteil des kompletten ökonomischen Systems, dessen Wandel man sich nicht verschließen darf.

Neue Geschäftsfelder aufbauen

Sie haben bislang vor allem klassisch als Steuerkanzlei gearbeitet und nur dann Antworten gegeben, wenn Sie vom Mandanten gefragt wurden? Perfekt. Dann sind Sie in Sachen Controlling und Reporting fit. Jetzt müssen Sie eigentlich nur noch lernen, Ihr Know-how verkaufsfähig zu gestalten. Das klingt einfacher, als es tatsächlich ist? Ganz falsch ist das nicht. Aber eben auch nicht ganz wahr. Denn Sie haben bereits eine vertrauensvolle Beziehung zu Ihren Mandanten gehen künftig aktiv auf Ihre Mandanten zu, anstatt darauf zu warten, dass diese sich an Sie wenden. Statt gesetzlich verordnetem Zwangsgeschäft der Steuerberatung ist die betriebswirtschaftliche Beratung für den Mandanten keine Pflicht, sondern Kür. Vermeiden Sie dabei den Fehler, eine „Ich-mache-alles“-Botschaft zu senden, das wirkt verdientermaßen unglaubwürdig. Das Feld der Betriebswirtschaft ist zu umfangreich, als dass eine Kanzlei in der Lage wäre, in allen Bereichen als Experte aufzutreten. Wählen Sie passend zu Ihren Kanzleistrukturen die strategischen Geschäftsfelder aus, in denen Sie beraten möchten.

Unternehmenskultur und Leistungsfähigkeit

Als Unternehmer muss Ihnen klar sein, dass ihr wirkungsvollster Hebel die Möglichkeit ist, Ihre Mitarbeiter zu optimieren und nicht sich selbst: Bei zehn Mitarbeitern in einem Steuerberatungsunternehmen leisten diese zusammen ca. 16.000 Arbeitsstunden im Jahr. Wenn Sie als Unternehmer es erreichen, diese zehn Mitarbeiter beispielsweise 10 € je Stunde produktiver zu machen, dann haben Sie bei gleichen Personalkosten und wahrscheinlich auch den gleichen restlichen Aufwendungen einen Mehr-Ertrag von 160.000 €. Wie viele Stunden müssen Sie als Chef Mandanten beraten, um das zu erreichen bzw. zu kompensieren?

Dennoch glauben wir Unternehmer keine Zeit zu haben, uns um die Abläufe und Prozesse im Unternehmen zu kümmern, da wir ja gerade ganz wichtige Projekte, Steuererklärungen, Bilanzen erstellen oder kontrollieren müssen. Besser, wirkungsvoller und für Ihre Kunden effizienter ist es, wenn Sie Ihr Unternehmen so führen, dass alle Prozesse optimiert sind und alle Mitarbeiter alle Abläufe kennen und umsetzen.

Bedenken Sie, dass der Wert eines Unternehmens steigt, je unabhängiger es von Einzelpersonen, also auch vom Inhaber, ist. Dieses Handeln ist verantwortungsbewusst und nachhaltig.

Digitalisierung pushen

Die mit dem Lockdown verbundenen Veränderungen im Zusammenleben und -arbeiten haben die Digitalisierung in einem Maße gepusht, wie es niemand für möglich gehalten hätte. Dabei ist Digitalisierung als Thema und als Schlagwort uns allen fast schon über. Und ja, wir alle wissen, dass vieles digital funktioniert und machbar wäre. Nur wann einführen? Wie? Mit wem? Jeder schaut in die Zukunft und übersieht, dass die Chance im „Ist“ liegt, im aktuellen Prozess: Sie sollten sich fragen, wie sie die bisherigen digitalen Prozesse effizienter und effektiver gestalten können. Denn wir sind alle schon mitten in der Digitalisierung, nutzen aber noch längst nicht alle Möglichkeiten. Das ist die wichtige neue Perspektive. Denn allein die Verwendung digitaler Technik macht noch lange keine erfolgreiche Digitalisierung aus.

Der frühere Vorstandschef von Telefonica Deutschland, Thorsten Dirks, sagte es so: „Wenn Sie einen Scheißprozess digitalisieren, dann haben Sie einen scheiß digitalen Prozess.“ Das mag etwas polemisch klingen, trifft aber eine Wahrheit, die viele Kanzleien noch meiden. Es geht bei der Digitalisierung nicht nur darum, von analog auf digital umzustellen, sondern alle Arbeitsprozesse kritisch zu prüfen und den neuen Bedingungen anzupassen. Betroffen sind neue Arbeitszeitenmodelle, Anpassung der Arbeitsplätze, Fragen der Hierarchie und Mitarbeiterbeteiligung, der Mandantenbindung und der Unternehmenskultur. Kurzum: Die Digitalisierung rüttelt an den konventionellen Vorstellungen von Kanzleiführung.

Scholz / Klumpp / Köchy-Gellfart / Liese / Terwersche
Der Steuerberater als Krisenmanager
2020, 271 Seiten
Softcover € 39,95
Schäffer-Poeschel ISBN 978-3-7910-5037-9

Die Autoren

Dipl.-Kauffrau (FH) Ines Scholz, Steuerberaterin in eigener Kanzlei in Zwickau, Fachberaterin für Unternehmensnachfolge (DStV), Wirtschaftsmediatorin, Aufsichtsratstätigkeit, Gründerin Cheftresor®.
www.ines-scholz.de

Steffi Köchy-Gellfart, Steuerberaterin in eigener Kanzlei in Halberstadt, Fachberaterin für Unternehmensnachfolge (DStV) und Fachberaterin für Heilberufe, Wirtschaftsmediatorin.
www.skg-steuern.de

Martin Klumpp, Steuerberater und Wirtschaftsprüfer, Geschäftsführer der Trewitax Steuerberatungsgesellschaft in Singen.
www.trewitax.de

Paul Liese, Geschäftsführer der hsp Handels-Software-Partner GmbH, Hamburg.
www.hsp-software.de

Daniel Terwersche, Gründer und Geschäftsführer der Kanzleistratege GmbH, Vreden.
www.kanzleistratege.de

Steuerberatung Mediator

Der Steuerberater als Mediator – ein zukunftsorientiertes Erfolgskonzept

Nahezu täglich werden Steuerberater mit komplexen Problemstellungen ihrer Mandanten konfrontiert. Dabei geht es nicht nur um das Lösen steuerrechtlicher oder betriebswirtschaftlicher Fragestellungen. Vielmehr müssen bei der Klärung mandantenbezogener Fragestellungen in der Steuerberatung auch konfliktäre Situationen berücksichtigt werden, die sich typischerweise im Kontext von erbrechtlichen Angelegenheiten, von Unternehmensnachfolgen, bei wirtschaftlichen Auseinandersetzungen in Fällen der Trennung oder anderen Veränderungsprozessen ergeben. Weiterlesen

Rechtschutz

Der Steuerberater als Wirtschaftsmediator – Interview mit Elke Heizmann

Warum ist die Mediationstätigkeit so interessant für Steuerberater?

In ihrem Berufsalltag haben Steuerberater sehr oft mit komplexen konfliktären Situationen zu kämpfen – sei es in den Bereichen Unternehmensnachfolge, in erbrechtlichen Angelegenheiten oder bei wirtschaftlicher Auseinandersetzung in Trennungsfällen. Fast immer findet sich der Berater nicht nur in der Rolle des fachlichen Experten, sondern auch als Mittler oder Unterstützer. Seine Tätigkeit hat dadurch bereits eine große Nähe zur Mediation und der Einsatz mediativer Elemente passt perfekt ins Portfolio.

Was gilt es beim Einstieg zu beachten?

Beabsichtigen Steuerberater eine Mediationstätigkeit auszuüben, muss geklärt werden, ob sie diese Tätigkeit aufnehmen dürfen, welchen Beschränkungen sie hierbei ggf. unterliegen und welche Verpflichtungen sich aus ihrem Quellberuf »Steuerberater« ergeben. Ebenso spielen Fragen der Berufsrechtserstreckung, der Unabhängigkeit beider Tätigkeiten voneinander oder der Themenbereich »außergerichtliche Rechtsdienstleistungen« eine besondere Rolle. Hier ist fundierte Information immens wichtig, denn eine geschützte Berufsbezeichnung gibt es derzeit noch nicht.

Wie sehen die Zukunftsperspektiven aus?

Ich bin davon überzeugt, dass das Thema Mediation die fachliche Arbeit der Berater optimal ergänzt und damit die Beratungsqualität erhöht, was an für sich schon ein großer Pluspunkt für jede Kanzlei ist. Darüber hinaus müssen durch Digitalisierung und Automatisierung vieler Kanzleiprozesse alle Berater ihr bisheriges Tätigkeitsportfolio justieren. Hier bietet die Mediation ein zukunftsträchtiges, erfolgversprechendes neues Geschäftsfeld, mit dem Kanzleien gut aufgestellt sein werden.

 

Zur Autorin:

Elke Heizmann

 

Prof. Dr. Elke Heizmann leitet den Studiengang RSW-Betriebswirtschaftliche Steuerlehre, Unternehmensrechnung und Finanzen an der DHBW Mosbach. Neben Ihrer Qualifikation als Steuerberaterin ist sie zertifizierte Mediatorin und absolvierte das Masterstudium „Mediation und Konfliktmanagement“ (LL.M.) an der Universität Viadrina.

 

 

 

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Steuerberater erklärt: Das sind die 10 häufigsten Fehler in Gebührenangelegenheiten

Dieser Beitrag stellt aus Sicht eines erfahrenen Praktikers zehn Fehler bzw. Versäumnisse dar, die am häufigsten im Gebührenprozess vorkommen und die man deshalb vermeiden sollte. Von Thomas Bartling.

Als Gutachter bei vielen Gerichtsprozessen über Gebührenstreitigkeiten und auch als Gutachter für die Steuerberaterkammer Hamburg stellt man immer wieder fest, dass in gerichtlichen Auseinandersetzungen häufig Rechtsanwälte eingeschaltet werden, die manchmal keine (oder nur geringe) Kenntnisse von der Steuerberatervergütungsverordnung (StBVV) – oder noch von der „alten“ Steuerberatergebührenverordnung (StBGebV) – haben.

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tax-tech.de – Das erste Verzeichnis für digitale Lösungen in der Steuerkanzlei

tax-tech.de ist online. Es ist das erste Online-Verzeichnis für Digitalisierung in der Steuerberatung. Hier finden Steuerberater ausgewählte Tax-Tech-Anbieter, die ihnen helfen, ihre Kanzlei effizienter, digitaler und gewinnbringender zu gestalten. Weiterlesen

Steuerberatung 4.0 – Strategien zur Zukunftssicherung

Die Steuerberatungsbranche sieht sich einem tiefgreifenden Wandel gegenüber. Digitalisierung und Automatisierung, der drohende Wegfall der Steuerberatervergütungsverordnung, die Öffnung des deutschen Steuerberatungsmarktes für ausländische Berater und der mögliche Wegfall der Kapitalbindung werden zu sinkenden Umsätzen führen. Wer auch in Zukunft erfolgreich sein will, wird seine Kanzlei strategisch ausrichten, unternehmerischer denken und besser organisiert sein müssen.

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Gratis-eBroschüre für Steuerberater: Die Sanierung von Unternehmen – Krisen bewältigen und Mandanten halten

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

in einer Unternehmenskrise kommt dem Steuerberater eine Schlüsselrolle zu: Meist ist er derjenige, der Krisenanzeichen zuerst erkennt, bevor das Unternehmen sie überhaupt erahnt. Schließlich weiß der Steuerberater um die Finanzsituation des Unternehmens oft besser als das Unternehmen selbst. Bringt er seine Kenntnisse und Erfahrungen konstruktiv in den Sanierungsprozess ein, wird er zu einem wichtigen Mitglied im Krisen-Team. Genau bei dieser Aufgabe unterstützt diese neue eBroschüre Steuerberater. Darin erörtern renommierte Experten die wichtigsten Aufgaben und Aspekte einer Unternehmenssanierung und erklären konkret, wie  der Steuerberater den Prozess aktiv mitgestalten kann.

Interessante Lektüre wünscht im Namen des gesamten Kanzleiforum-Teams

RA Katharina Nitsch

Steuerberater, achten Sie auf Ihre Aktentasche!

Steuerberater, achten Sie auf Ihre Aktentaschen!
Sie sind Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und „mit Aktentasche bewaffnet“? Dann sehen Sie sich vor, wenn Sie damit auch künftig noch „in die Konzernzentralen marschieren“ wollen! Wo früher „Wirtschaftsprüfer in die Kaffeeküchen eilten“, prophezeit nämlich kein geringeres Medium als die FAS (Nr. 23 v. 12.6.2016, 33) den künftigen Aufmarsch der Informatiker, Mathematiker oder Naturwissenschaftler. Und mit ihnen natürlich den Einsatz passender Analysesoftware. Entsprechende Forschungsprojekte der Big Four sind schon recht weit gediehen, und auch einschlägige Studien präsentieren ihre Ergebnisse zum Wandel der Arbeitskultur wissensbasierter Berufe mittlerweile eher beiläufig als in kapitalen Lettern.
So kommt die Delphi-Studie 2050 über die Zukunft der Arbeit zu dem Ergebnis, dass die qualifizierte Büroarbeit von heute einer virtuellen Kollaboration im „Metaversum“ weichen wird. Übersetzt heißt das: Ihre Aktentasche bleibt, wo sie ist, und die Arbeit kommt zu Ihnen in einen kollektiven imaginären Raum. Passend dazu zeigt die zentrale Studie der Bundessteuerberaterkammer zur Steuerberatung 2020, dass die Digitalisierung von Geschäftsprozessen als zentrales Handlungsfeld erkannt worden ist. Zuerst Digitalisierung, dann Telepräsenz mit (u.a.) virtueller Betreuung – und schließlich (Software-)systeme zur Selbstberatung, das Ganze in deutlich unter zehn Jahren.
Aber das ist nur die eine Seite der Medaille. Denn nun schauen Sie sich mal die dort zitierte STAX-Erhebung an, in der Steuerberater auch ihren tatsächlichen Vorbereitungsgrad angeben konnten. Dass die Zunahme elektronisch abgewickelter Geschäftsprozesse eine deutlich stärkere Auseinandersetzung mit elektronischer Kommunikation erfordert, dem stimmt die Mehrheit „voll und ganz zu“. „Bereits bestens vorbereitet“ fühlt sich aber nicht einmal jeder siebte. Und eher unvorbereitet sieht sich weit über ein Viertel. Wie bewaffnen, pardon, wappnen Sie sich denn vor diesem Hintergrund? Und was wird aus Ihren Aktentaschen? Auf jeden Zutrag, der sich nicht im bloßen Umsteuern auf Teeküchen erschöpft, freut sich wie immer
Ihre

Rechtsanwältin Dr. Anette Hartung